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	<title>Trade-off - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trade-off&amp;diff=318016&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Glittering Ant: jetzt leichter verständlich</title>
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		<updated>2026-01-07T20:41:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;jetzt leichter verständlich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trade-off&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|„Austauschbeziehung, Zielkonflikt“, „abwägen“}}) ist der [[Anglizismus]] für einen [[Zielkonflikt]] zwischen mindestens zwei gegenläufigen [[Ziel]]en oder der einer [[Entscheidung]] vorausgehende Prozess des [[Abwägung|Abwägens]] zwischen zwei sich gegenseitig beeinflussenden [[Merkmal]]en. Tradeoffs treten typischerweise in der [[Mehrzieloptimierung]] auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Allgemein werden die in Wechselbeziehung und in gegenseitiger Abhängigkeit ([[Interdependenz]]) befindlichen Merkmale bei negativer Abhängigkeit voneinander als „Trade-off“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Lexikon_Tourismus/C-jnBQAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=trade-off+lexikon&amp;amp;pg=PA719&amp;amp;printsec=frontcover Hans-Dieter Zollondz/Wolfgang Fuchs/Jörn W. Mundt (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Tourismus&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 719]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beziehung zwischen zwei Zielen ist beim Trade-off derart, dass das eine nicht verfolgt werden kann, ohne die Erreichung des anderen zu gefährden, siehe [[Pareto-Optimierung]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Edmund Heinen]], &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen betriebswirtschaftlicher Entscheidungen&amp;#039;&amp;#039;, 1976, S. 94 f.; ISBN 9783409322881&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trade-off-Analyse ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Indifferenzkurve}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Trade-off-Analyse&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Partialanalyse]], bei der nur zwei Faktoren wie Eigenschaften oder Merkmale (daher auch &amp;#039;&amp;#039;Zwei-Faktor-Methode&amp;#039;&amp;#039; genannt) gegenübergestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Optimales_Online_Marketing/aYWIBwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=trade-off-analyse&amp;amp;pg=PA142&amp;amp;printsec=frontcover Stefan Hoffmann, &amp;#039;&amp;#039;Optimales Online-Marketing&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 142 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es werden hier Alternativenpaare ausgewählt, die sich in zwei Zielen unterscheiden und vom [[Entscheidungsträger]] als gleichwertig angesehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralph L Keeney/Howard Raiffa, &amp;#039;&amp;#039;Decisions with Multiple Objectives&amp;#039;&amp;#039;, 1976, S. 66 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie zielt darauf ab, dem Entscheidungsträger die bestmögliche Alternative ([[Best Case]]) für seine Entscheidung aufzuzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
Trade-offs gibt es in verschiedenen Fachgebieten.&lt;br /&gt;
===Volkswirtschaftslehre===&lt;br /&gt;
In der [[Volkswirtschaftslehre]] ist das [[Magisches Viereck|Magische Viereck]] von vier [[Wirtschaftspolitik|wirtschaftspolitischen]] [[Staatsziel]]en ein klassischer Trade-off, weil diese Ziele im Regelfall nicht alle gleichzeitig erfüllt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Gabler_Volkswirtschafts_Lexikon/Y8HLBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=trade-off+lexikon&amp;amp;pg=PA816&amp;amp;printsec=frontcover Verlag Th. Gabler GmbH (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gabler Volkswirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1990, S. 438]&amp;lt;/ref&amp;gt; So können die Ziele [[Geldwertstabilität]] und [[Vollbeschäftigung]] meist nicht gleichzeitig verfolgt werden, weil eine Beschäftigungszunahme meist zur Inflation führt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Lexikon_der_Politikwissenschaft/EVU1SWQJOZoC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=trade-off+lexikon&amp;amp;pg=PA1037&amp;amp;printsec=frontcover Dieter Nohlen, Trade-off, in: Dieter Nohlen/Rainer-Olaf Schultze (Hrwsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Politikwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, 2005, S. 1037]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Zielkonflikt zwischen [[Arbeitslosigkeit]] und [[Inflation]] wird in der [[Phillips-Kurve]] dargestellt und führt dazu, dass sich die Wirtschaftspolitik nur einer der beiden Größen zu Lasten der anderen widmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Pareto-Optimierung]] bemüht sich um einen Endzustand, in dem kein Aspekt besser werden kann, ohne einen anderen zu verschlechtern (bis die Möglichkeiten, mit einer Veränderung alle Aspekte zu verbessern, ausgeschöpft sind).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betriebswirtschaftslehre ===&lt;br /&gt;
In der [[Produktionswirtschaft]] besteht ein Trade-off insbesondere zwischen [[Produktqualität]] und [[Herstellungskosten]]. Um eine hohe Produktqualität zu erzielen, müssen unter Umständen höhere Kosten in Kauf genommen werden. Wenn man die Kosten senkt, sinkt meist auch die Qualität. Zwischen diesen beiden ökonomischen Größen besteht mithin ein Trade-off, der im konkreten Fall stets neu zu entscheiden ist. Es stehen sich einerseits die [[Qualitätskosten]] (für die [[Qualitätssicherung]]) und andererseits die [[Fehlerkosten]] und [[Fehlerfolgekosten]] (durch [[Fehlproduktion]]) gegenüber. Höhere Qualitätskosten können jedoch für eine [[Kostensenkung]] der Fehler(folge)kosten führen, wenn dadurch der [[Nacharbeit#Ausschussquote|Ausschuss]] gesenkt und/oder [[Nacharbeit]]en vermieden werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Unbeobachtbare_Einflussgr%C3%B6%C3%9Fen_in_der_s/DXIeBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=trade-off+produktqualit%C3%A4t+kosten&amp;amp;pg=PA146&amp;amp;printsec=frontcover Dirk Annacker, &amp;#039;&amp;#039;Unbeobachtbare Einflussgrößen in der strategischen Erfolgsfaktorenforschung&amp;#039;&amp;#039;, 2001, S. 146]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es kann versucht werden, eine möglichst gute Kombination zu finden (siehe auch [[Ressourcenallokation]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Tourismus]] wird als Trade-off angesehen, wenn [[Infrastruktur]]maßnahmen im [[Ländlicher Raum|ländlichen Raum]] zwar Arbeitsplätze schaffen und den Tourismus fördern, aber die so geschaffene Infrastruktur [[Umweltproblem]]e und Verlust kultureller Infrastruktur (besonders im [[Massentourismus]]) mit sich bringt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Dieter Zollondz/Wolfgang Fuchs/Jörn W. Mundt (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Tourismus&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 719&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Anlagestrategie|Anlage-]] und [[Handelsstrategie]] oder im [[Portfoliomanagement]] kann die [[Rentabilität]] eines [[Finanzprodukt]]s ohne Beachtung des [[Finanzrisiko]]s ([[Kursrisiko]], [[Emittentenrisiko]], [[Marktrisiko]]) nicht beurteilt werden, so dass es einen Trade-off zwischen [[Rendite]] und [[Sicherheit]] gibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Lexikon_Value_Management/t6JsDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=trade-off+lexikon&amp;amp;pg=PA324&amp;amp;printsec=frontcover Klaus Spremann/Oliver P. Pfeil/Stefan Weckbach (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Value-Management&amp;#039;&amp;#039;, 2001, S. 324]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine hohe Rendite ist stets mit einem hohen Finanzrisiko verbunden und umgekehrt. Welches Ziel hierbei verfolgt wird, hängt von der [[Risikoeinstellung]] des [[Anleger (Finanzmarkt)|Anlegers]] ab (hohe Rendite durch den [[Risikofreude|risikofreidigen]], hohe Sicherheit durch den [[risikoscheu]]en). Einen echten Trade-off kann es deshalb nur bei [[Risikoneutralität]] geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Fusion (Wirtschaft)|Fusionen]] spielt der [[Williamson Trade-Off]] eine Rolle. Er besagt, dass die aus einer Fusion resultierenden [[Kostensenkung]]en und [[Synergie]]n ([[Nutzen (Wirtschaft)|Nutzen]]) mit dem durch die [[Marktmacht]] bedingten [[Wohlfahrt]]sverlust ([[Kosten]]) zu vergleichen sind. Überwiegt der Nutzen die Kosten, so ist eine Fusion aus ökonomischer Sicht vertretbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Angewandte_Mikro%C3%B6konomie_und_Wirtschaft/l5GzDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=trade-off+zielkonflikt&amp;amp;pg=PA371&amp;amp;printsec=frontcover Marc Scheufen, &amp;#039;&amp;#039;Angewandte Mikroökonomie und Wirtschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039;, 2020, S. 371]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde von [[Oliver E. Williamson]] erstmals 1968 vorgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver E. Williamson, &amp;#039;&amp;#039;Economics as an Antitrust Defense&amp;#039;&amp;#039;, in: American Economic Review 58, 1968, S. 21 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ökologie ===&lt;br /&gt;
Zwischen [[Ökonomie]] und [[Ökologie]] besteht nicht notwendigerweise eine Trade-off-Beziehung derart, dass wirtschaftlicher [[Erfolg]] oder [[Wirtschaftlichkeit]] nur zu Lasten des [[Umweltschutz]]es realisiert werden könnte oder umgekehrt,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Internationales_Umweltmanagement/whyeBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Trade-off+%C3%B6kologie&amp;amp;pg=PA161&amp;amp;printsec=frontcover Dietmar Brodel, &amp;#039;&amp;#039;Internationales Umweltmanagement&amp;#039;&amp;#039;, 1996, S. 161]&amp;lt;/ref&amp;gt; obwohl Autoren diesen Trade-off als unvermeidlich ansehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Charles S. Pearson, &amp;#039;&amp;#039;Down to Business: Multinational corporations, the environment, and development&amp;#039;&amp;#039;, 1985, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die für das [[Überlebensrate|Überleben]] und die [[Fortpflanzung]] notwendigen Mengen an [[Energie]] und [[Ressource]]n sind begrenzt vorhanden, so dass jeder [[Organismus]] Kompromisse („Trade-offs“) eingehen muss und die verfügbare Energie optimal zwischen [[Wachstum (Biologie)|Wachstum]], Fortpflanzung und den [[Vitalfunktionen|basalen Grundfunktionen]] aufteilen muss.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Pr%C3%BCfungen_erfolgreich_bestehen_im_Fach/4q2eDQAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Trade-off+%C3%B6kologie&amp;amp;pg=PA69&amp;amp;printsec=frontcover Jutta Schmid/Joanna Fietz, &amp;#039;&amp;#039;Prüfungen erfolgreich bestehen im Fach Ökologie&amp;#039;&amp;#039;, 2016, S. 69]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ökologie beschreibt der Begriff [[Biologische Fitness|Fitness]]&amp;amp;shy;nachteile, die ein Organismus bei der besseren [[Evolutionäre Anpassung|Adaptation]] an einen bestimmten [[Umweltfaktor]] zwangsläufig in Bezug auf andere Umweltfaktoren erleidet. Der Vorteil in einem Bereich ist also durch einen nicht vermeidbaren Nachteil in einem anderen Bereich „erkauft“.&amp;lt;ref&amp;gt;David Tilman, &amp;#039;&amp;#039;Constraints and tradeoffs: toward a predictive theory of competition and succession&amp;#039;&amp;#039;, in: Oikos 58, 1990, S. 3–15&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise sind die Eigenschaften, die es einer Pflanzenart ermöglichen, besonders gut in der Konkurrenz zwischen verschiedenen Arten ([[Interspezifische Konkurrenz]]) zu bestehen (Investition v.&amp;amp;nbsp;a. in Stützgewebe, um größere Wuchshöhe zu erreichen), von Nachteil, wenn es um die Kolonisierungsgeschwindigkeit in neu entstandenen [[Habitat]]en geht (Investition v.&amp;amp;nbsp;a. in Samen). Eine Art, die unter nährstoffreichen Bedingungen besonders schnell wachsen und damit Konkurrenten verdrängen kann, ist unter nährstoffarmen Bedingungen unter Umständen aufgrund genau der gleichen Eigenschaften aufgrund höherer Nährstoffverlustraten benachteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rien Aerts, &amp;#039;&amp;#039;Interspecific competition in natural plant communities: mechanisms, trade-offs and plant–soil feedbacks&amp;#039;&amp;#039;, in: Journal of Experimental Botany 50 (330), 1999, S. 29–37&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine größere Tierart kann eine kleinere in der direkten Konkurrenz verdrängen, aber gerade wegen ihrer Größe anfälliger gegen Räuber ([[Prädator]]en) sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Gary A. Wellborn, &amp;#039;&amp;#039;Trade-off between competitive ability and antipredator adaptation in a freshwater amphipod species complex&amp;#039;&amp;#039;, in: Ecology 83, 2002, S. 129–136 {{doi|10.1890/0012-9658(2002)083[0129:TOBCAA]2.0.CO;2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Übersetzung des Begriffs &amp;#039;&amp;#039;Trade-off&amp;#039;&amp;#039; ist in der Ökologie nicht üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soziobiologie ===&lt;br /&gt;
In der [[Soziobiologie]] wird der Begriff nach [[Eckart Voland]] mit „Abgleich“ übersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eckart Voland, &amp;#039;&amp;#039;Soziobiologie. Die Evolution von Kooperation und Konkurrenz&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage, Heidelberg, 2009, S. 168 ff.; ISBN 9783642345401&amp;lt;/ref&amp;gt; Entsprechend versuchen die Individuen, mit ihrem [[soziales Verhalten|sozialen Verhalten]] Abgleich-Probleme zu lösen. In diesen geht es darum, mit Entscheidungen über die Investition von Zeit, Energie und [[Lebensrisiko|Lebensrisiken]] die reproduktive Fitness zu erhöhen. Dabei wird in der Lösung der Abgleich-Probleme durch soziales Verhalten auf eine Möglichkeit der Verbesserung der reproduktiven Fitness verzichtet, während eine andere wahrgenommen wird. Das zugrundeliegende Modell der Erklärung des sozialen Verhaltens ist ein ökonomisches. Abgleich-Problemen liegen [[Allokation (Ökobilanz)|Allokationskonflikte]] zugrunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für ein Abgleichproblem, das sich in der Lebensgeschichte eines Individuums stellt, ist z.&amp;amp;nbsp;B. die Entscheidung darüber, ob es lieber weiterhin in sich selbst investieren soll oder ob es dazu übergehen sollte, sich fortzupflanzen. Ein anderes ist, ob es sich überhaupt selbst reproduzieren soll oder ob es stattdessen die Reproduktionsbemühungenen seiner Verwandten unterstützen soll. Aus der jeweiligen Lösung, die ein Individuum für diese Form von Abgleich-Problemen findet, entstehen [[Individualität|individuelle]] Lebensgeschichten und evolutionär betrachtet tierische und menschliche Persönlichkeiten, die charakteristische Interessen und Merkmalsprofile haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Wolf/G. Sander van Doorn/Olof Leimar/Franz J. Weissing, &amp;#039;&amp;#039;Life-history trade-offs favour the evolution of animal personalities&amp;#039;&amp;#039;, in: Nature 447, 2007, S. 581–585&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Trade-off-Theorie der Kapitalstruktur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|Trade-off|TYP=Literatur über}}   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entscheidungstheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Management]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planung und Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftslehre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Glittering Ant</name></author>
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