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	<title>Trachimbrod - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jassi0701 am 20. April 2026 um 00:41 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate |NS=50.9406 |EW=25.7292 |type=landmark |region=UA}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ignatowka i Zofjowka na mapie.jpg|mini|Trachimbrod (Zofjówka) auf einer Karte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trochenbrod and Lozisht holocaust memorial.JPG|mini|Holocaust-Denkmal der Juden von Trachimbrod in [[Cholon]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trachimbrod&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trochenbrod&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{plS|Zofiówka}}, {{ukS-Cyrl|Трохимбрід}}, war ein [[Judentum|jüdisches]] [[Schtetl]] in der heutigen [[Ukraine]], damals [[Polen]], etwa 30&amp;amp;nbsp;km nordöstlich von [[Luzk]] in der [[Oblast Wolyn]], [[Rajon Luzk]], die nächstgelegenen ukrainischen Orte sind [[Jaromel]] ({{lang|uk|Яромель}}) und [[Klubotschyn]] ({{lang|uk|Клубочин}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Trochenbrod wurde 1835 gegründet und war ursprünglich eine bäuerliche Siedlung, die zu einer kleinen Stadt heranwuchs. Die Bevölkerung wuchs von ca. 1200 (235 Familien) 1889 auf 1580 im Jahre 1897.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die deutsche [[Wehrmacht]] [[Zweite Polnische Republik|Polen]] besetzte, errichteten die eingesetzten Verwaltungsbehörden ein Ghetto in Trochenbrod. Die Bewohner des Ghettos wurden im August und September 1942 ermordet. Nur ca. 200 Juden konnten mit Hilfe von Partisanen aus dem benachbarten ukrainischen Dorf Klubotschyn überleben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trochinbrod&amp;quot;&amp;gt;http://sokolowg.tripod.com/troch.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Für diese Hilfe wurden von den Einheiten der Ordnungspolizei 137 Bewohner von Klubotschyn und 50 Bewohner des benachbarten polnischen Dorfes Obirky hingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trochinbrod&amp;quot; /&amp;gt; Trochenbrod selbst wurde völlig zerstört. Heute kann man an dieser Stelle nur noch Felder und einen Wald vorfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trochenbrod in Literatur und Film ==&lt;br /&gt;
2002 erschien eine fiktionale Version des Ortes Trachimbrod in [[Jonathan Safran Foer]]s Debütroman &amp;#039;&amp;#039;Everything Is Illuminated&amp;#039;&amp;#039;. Die deutsche Übersetzung folgte im Frühjahr 2003 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Alles ist erleuchtet (Roman)|Alles ist erleuchtet]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 drehte [[Liev Schreiber]] den auf Foers Buch basierenden Film &amp;#039;&amp;#039;[[Alles ist erleuchtet (Film)|Alles ist erleuchtet]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2020 schrieb Cornelia Geißler in der [[Frankfurter Rundschau]]: „Hat es das schon einmal gegeben? Ein junger Autor sorgt mit einem Roman über die Lücken in seiner Familiengeschichte für Furore, und dann kommt seine Mutter und recherchiert alles nach? So ungefähr hängen zwei Bücher von Jonathan und [[Esther Safran Foer]] zusammen. Ohne das eine würde es das andere nicht geben. Und vermutlich wäre Jonathan Safran Foer nicht der berühmte Schriftsteller geworden, der er heute ist […], hätte er nicht als Erstes das Rätsel zu ergründen versucht, das seine Mutter ihm aufgab. Ursprünglich suchte er ein Thema für seine Masterarbeit, dann wurde es ein Roman.“&amp;lt;ref&amp;gt;Cornelia Geißler: &amp;#039;&amp;#039;Verbindungen zu Toten spüren&amp;#039;&amp;#039;, FR, 20. November 2020, S. 28&amp;lt;/ref&amp;gt; Der fand nun seine Ergänzung in dem Buch seiner Mutter: &amp;#039;&amp;#039;Ihr sollt wissen, dass wir noch da sind&amp;#039;&amp;#039;. Nach Geißler handelt es sich bei Esther Safran Foers Buch um eine faktenreiche Recherche über die eigene Familiengeschichte und die Geschichte der Juden von Trochenbrod, „klug gebaut und klar formuliert“, wobei aufgrund der subjektiven Deutung dieser Fakten „auch dieses Memoir ein literarisches Werk“ sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=האילן ושורשיו : ספר קורות ט״ל : זופיובקה־־איגנטובקה&lt;br /&gt;
   |Datum=1988&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Ein Buch über die Städte Trochenbrod und Lozisht&lt;br /&gt;
   |Online=http://resources.ushmm.org/Holocaust-Names/List-Catalog/display/details.php?type=nlcat&amp;amp;id=72201&amp;amp;ord=1}}&lt;br /&gt;
* Esther Safran Foer: &amp;#039;&amp;#039;Ihr sollt wissen, dass wir noch da sind&amp;#039;&amp;#039;, Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2020, ISBN 978-3-462-05222-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Trochenbrod}}&lt;br /&gt;
* [http://dir.icm.edu.pl/pl/Slownik_geograficzny/Tom_XIV/658 Eintrag zum Ort im Geographischen Verzeichnis des Königreichs Polen und anderer slawischer Länder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oblast Wolyn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdische Geschichte (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaust in der Ukraine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in der Ukraine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rajon Luzk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Oblast Wolyn)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jassi0701</name></author>
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