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	<title>Trabitz (Calbe) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T16:48:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trabitz_(Calbe)&amp;diff=1578450&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Archivdatum korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-02-14T12:35:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivdatum korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Trabitz&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Calbe (Saale)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.907876&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11.828756&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 57&amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 104&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2018-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Calbe (Saale) |url=https://www.calbe.de/aktuelles/presseinformationen/2018_10_01_einwohnerzahlen.html |titel=&lt;br /&gt;
Verlangsamter Rückgang der Einwohnerzahlen in Calbe |abruf=2022-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1994-04-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = &lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Trabitz in Calbe.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Trabitz in der Stadt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick auf Trabitz.jpg|mini|Blick vom Saaledamm auf Trabitz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trabitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Calbe (Saale)]] im [[Sachsen-Anhalt|sachsen-anhaltischen]] [[Salzlandkreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie und Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trabitz liegt am letzten [[Mäander]]s der [[Saale]], bevor der Fluss nach sechzehn Kilometern in die [[Elbe]] fließt. Der Flusslauf wird hier als untere Saalestrecke II benannt und ist durch den Trabitzer Felsen gekennzeichnet. Der 20 Hektar große Ortskern liegt auf einer Höhe von 58 Metern und ist von landwirtschaftlichen Nutzflächen umgeben. 800 Meter vom Ort entfernt liegt eine geflutete ehemalige Kiesgrube. Östlich von Trabitz erstreckt sich das [[Biosphärenreservat Mittelelbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtzentrum von Calbe ist über die Kreisstraße 1288 und die Landesstraße 63 nach acht Kilometern zu erreichen. Ebenfalls über die L 63 kommt man nach dreizehn Kilometern zur Auffahrt der [[Bundesautobahn 14|Autobahn 14]]. Über den Bahnhof Calbe-Stadt kommt man zur [[Bahnstrecke Berlin–Blankenheim|Bahnstrecke Berlin–Güsten]], die  [[Bahnstrecke Magdeburg–Leipzig]] ist über den sechs Kilometer entfernten Bahnhof [[Sachsendorf (Barby)|Sachsendorf]] zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Landesvermessung Sachsen-Anhalt: &amp;#039;&amp;#039;Amtliche topografische Karte Sachsen-Anhalt.&amp;#039;&amp;#039; 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2023 war es dem Archäologen Martin Freudenreich gelungen, auf [[Orthofoto]]s des [[Landesamt für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt|Landesamts für Vermessung und Geoinformation]] ein potenzielles [[Römisches Militärlager|römisches Marschlager]] bei Trabitz zu identifizieren. Auch der ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger René Hoffmann erkannte diese Strukturen und meldete sie dem [[Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt|Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie]]. Bei Prospektionen zeigten sich ein &amp;#039;&amp;#039;Titulum&amp;#039;&amp;#039; und die für ein römisches Kastell typischen, abgerundeten Lagerecken. Ein &amp;#039;&amp;#039;Titulum&amp;#039;&amp;#039; (Mehrzahl: &amp;#039;&amp;#039;Titula&amp;#039;&amp;#039;) ist ein vorgelagertes Grabenstück an Grabenunterbrechungen vor den Eingangstoren römischer Militärlager, das als Annäherungshindernis diente, um den direkten Zugang zum Lagertor zu erschweren. Bei den Ausgrabungen im „Lager Trabitz“ gelang es, mit einem zehn Meter langen Grabungsschnitt einen 1,7&amp;amp;nbsp;m breiten und 1,2&amp;amp;nbsp;m tiefen, für römische Militärlager charakteristischen [[Römischer Spitzgraben|Spitzgraben]] nachzuweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.lda-lsa.de/fileadmin/landesmuseum/alle/pdf/pdf_presseinformationen/2026/2026_01_15_sachsen_anhalt_marschlager_presseinformation.pdf Erste römische Marschlager in Sachsen-Anhalt entdeckt. Fundplätze zwischen Nordharz und Elbe belegen römische Vorstöße im 3. Jahrhundert nach Christus]&amp;#039;&amp;#039;; Presseinformation des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und des Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale) vom 15. Januar 2026, abgerufen am 18. Januar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Römische Marschlager in Sachsen Anhalt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich des heutigen Ortes siedelten zwischen dem 7. und 10. Jahrhundert [[Slawen]]. Am 4. Mai 945 wurde die Siedlung in einer Schenkungsurkunde von Frankenkönig [[Otto I. (HRR)|Otto I.]] unter der Bezeichnung „tribunice“ erstmals schriftlich erwähnt. Noch unter dem Namen „Drogebutz“ kam es in den Besitz des [[Erzbistum Magdeburg|Erzbistums Magdeburg]] und wurde dem drei Kilometer entfernten [[Stiftskloster Gottes Gnade bei Calbe|Kloster Gottesgnaden]] unterstellt. Im 13. Jahrhundert bauten sich die Einwohner aus Bruchsteinen eine Kirche, dessen Schiff um 1500 erweitert wurde. Nach der [[Säkularisation]] des Klosters erhielt Trabitz 1562 den Status eines eigenständigen Amtsdorfes. Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] kam das landwirtschaftlich geprägte Dorf 1648 unter [[Brandenburg-Preußen|brandenburg-preußische]] Herrschaft. Nach dem Sieg [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] über Preußen kam Trabitz 1807 zum französisch beherrschten [[Königreich Westphalen]] und wurde vom Kanton Calbe im Distrikt [[Magdeburg]] verwaltet. 1813 kehrte Trabitz nach der [[Völkerschlacht bei Leipzig]] wieder zu Preußen zurück. Mit der [[Preußische Reformen|preußischen Verwaltungsreform]] von 1815 wurde der Ort in den [[Landkreis Calbe a./S.|Kreis Calbe]] eingegliedert. Die beiden Bahnlinien [[Bahnstrecke Magdeburg–Leipzig|Magdeburg-Leipzig]] (seit 1840) und Berlin–Güsten (1879) nahmen für Trabitz einen ungünstigen Verlauf, da die nächsten Bahnhöfe in Calbe und Sachsendorf in mehr als fünf Kilometer Entfernung eingerichtet wurden. 1910 hatte Trabitz 231 Einwohner, deren Zahl 1933 mit 285 Einwohnern ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte. Zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war die Bevölkerungszahl 1939 bereits wieder auf 259 gesunken. Im April 1945 wurde Trabitz von der [[Streitkräfte der Vereinigten Staaten|US-Armee]] eingenommen, drei Monate später aber an die [[Rote Armee]] übergeben. Nachdem die [[Sowjetische Besatzungszone]] 1949 in die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] umgewandelt worden war, erließ diese 1950 eine Verwaltungsreform, mit der der Landkreis Calbe in [[Landkreis Schönebeck]] umbenannt wurde. Das erst 1948 neu errichtete Schulgebäude wurde bereits 1951 wieder geschlossen, die Schüler wurden danach in Calbe unterrichtet. Durch eine weitere Verwaltungsreform wurden 1952 die Länder auf dem Gebiet der DDR zugunsten von [[Bezirk (DDR)|Bezirken]] abgeschafft. Trabitz wechselte damit vom Land [[Sachsen-Anhalt]] in den [[Bezirk Magdeburg]]. 1958 traten die letzten Trabitzer Bauern der [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft]] bei. Die Zahl der Einwohner lag 1964 bei 313 Personen. Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung Deutschlands]] kehrte Trabitz in das wiedergegründete Land Sachsen-Anhalt zurück. Am 1. April 1994 wurde Trabitz mit seinen etwa 200 Einwohnern nach Calbe eingemeindet. 2007 wurde der Landkreis Schönebeck aufgelöst und Trabitz kam mit Calbe zum neugebildeten Salzlandkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Überschrift = Sitzverteilung Ortschaftsrat Trabitz 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20240609/15089055/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=1121&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-1278_id_1707 |titel=Calbe (Saale) / Trabitz – Ortschaftsratswahl 09.06.2024 |abruf=2025-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschreibung = Nein&lt;br /&gt;
| float = right&lt;br /&gt;
| Land = DE&lt;br /&gt;
| Legende = ja&lt;br /&gt;
| FWT&lt;br /&gt;
| FWT = 5&lt;br /&gt;
| FWT Farbe = FFA500&lt;br /&gt;
| FWT Link = [[Bundesverband der Freien Wähler|FWT]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Ortschaftsrat ===&lt;br /&gt;
Vorsitzender des Ortschaftsrats Trabitz ist Enrico Eisfeld ([[Bundesverband der Freien Wähler|FWT]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturdenkmäler ==&lt;br /&gt;
* [[Kriegerdenkmal Trabitz|Kriegerdenkmal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gertrud Eva Schrage: &amp;#039;&amp;#039;Zur Siedlungspolitik der Ottonen, Blätter für deutsche Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1999, S. 203&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Ortsbeschreibung bei [https://www.calbe.de/buerger-service/stadtinformation/ortsteile/trabitz.html www.calbe.de]&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen bei {{Internetquelle |url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/calbe.htm |titel=Der Landkreis Calbe im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-13 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20231210104434if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/calbe.htm |archiv-datum=2023-12-10 |abruf=2026-02-13}}und {{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=calbe.html}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Calbe (Saale)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Salzlandkreis|Trabitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Salzlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Calbe (Saale)|Trabitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Saale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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