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	<title>Trabant 600 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T11:30:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Trabant_600&amp;diff=393374&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leuni am 29. Januar 2026 um 15:07 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-29T15:07:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox PKW-Modell&lt;br /&gt;
| Marke      = [[Sachsenring (Unternehmen)|Sachsenring]]&lt;br /&gt;
| Modell     = [[Trabant (Pkw)|Trabant]] 600&lt;br /&gt;
| Bild       = Trabant P 60 Kombi de Luxe.jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt = Trabant 600 Camping, Originalzustand&lt;br /&gt;
| von        = 1962&lt;br /&gt;
| bis        = 1965&lt;br /&gt;
| Klasse     = [[Kleinwagen]]&lt;br /&gt;
| Versionen  = [[Limousine]], [[Kombinationskraftwagen|Kombi]], [[Kastenwagen]]&lt;br /&gt;
| Motoren    = [[Zweitaktmotor]]:&amp;lt;br /&amp;gt;0,6 Liter&amp;lt;br /&amp;gt;(17&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
| Länge      = 3360&lt;br /&gt;
| Breite     = 1493&lt;br /&gt;
| Höhe       = 1460&lt;br /&gt;
| Radstand   = 2020&lt;br /&gt;
| Gewicht    = 620–660&lt;br /&gt;
| Vorgänger  = [[Trabant P 50]]&lt;br /&gt;
| Nachfolger = [[Trabant 601]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trabant 600&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war die Verkaufsbezeichnung der zweiten Version des [[Trabant (Pkw)|Trabant]]. Der PKW mit der internen Typenbezeichnung P&amp;amp;nbsp;60 wurde als Limousine von 1962 bis 1964 im [[Sachsenring (Unternehmen)|VEB Sachsenring Automobilwerk]] in [[Zwickau]] gebaut. Der Zweizylinder-[[Zweitaktmotor|2-Takt-Motor]] wurde im [[VEB Barkas-Werke|Barkas-Werk]] produziert. Die Karosserien der Ausführungen Kombi, Camping und Lieferwagen kamen aus dem VEB Karosseriewerke [[Meerane]], die Serienfertigung dieser Modelle lief noch bis 1965. Insgesamt wurden 106.628 Trabant 600 gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt; Peter Kirchberg: &amp;#039;&amp;#039;Plaste, Blech und Planwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. Nicolai-Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-87584-027-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Der P&amp;amp;nbsp;60 stellte eine Weiterentwicklung des [[Trabant P 50]] dar, die im Wesentlichen den auf 595&amp;amp;nbsp;cm³ vergrößerten Motor und eine Leistungssteigerung auf 23&amp;amp;nbsp;PS (17&amp;amp;nbsp;kW) zum Gegenstand hatte. Das [[Pleuel]] wurde kurbelwellenseitig auf [[Nadellager]]ung umgestellt, was auf intensiven Entwicklungsarbeiten bei [[Motorradwerk Zschopau|MZ]] fußte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Pleuel-Nadellager.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kraftfahrzeugtechnik&amp;#039;&amp;#039; 1/1964, S.&amp;amp;nbsp;9–10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Übersetzung (Technik)|Übersetzung]] wurde beibehalten, sodass der Kraftzuwachs vor allem der Beschleunigung zugutekam. Von 0 auf 80&amp;amp;nbsp;km/h wurden statt bisher 30,1&amp;amp;nbsp;s nur noch 24&amp;amp;nbsp;s benötigt. Damit war der Trabant P&amp;amp;nbsp;60 ebenso stark motorisiert wie damalige, vergleichbare Fahrzeugtypen wie [[Fiat 600 (1955–1969)|Fiat 600]], [[NSU Prinz]], [[DAF 600]] oder [[Renault 4]]. Sein [[Drehmoment]] von 51&amp;amp;nbsp;Nm lag sogar auf dem Niveau des [[BMW 700]] und hing mit der [[Schiebermotor#Schiebersteuerung bei Zweitaktmotoren|Drehschiebersteuerung]] zusammen. Die Schwächen des Motors, wie der enorme, hochfrequente Geräuschpegel bei hohen Drehzahlen, sowie die prinzipbedingten Nachteile des [[Zweitaktmotor]]s blieben unverändert. Die [[Kurbelwelle]] war seit Anbeginn ein Sorgenkind und wurde mit Einführung des P&amp;amp;nbsp;60 erneut überarbeitet, um bei der gestiegenen Motorleistung eine zufriedenstellende Standfestigkeit zu gewährleisten. Bei Serienanlauf des P-60-Motors offenbarte sich, dass die Schwierigkeiten des Alfer-Verbundgusses noch immer nicht bewältigt waren – anfangs lag die Ausschussquote für diesen Arbeitsschritt bei mehr als 60 %. Derartige Mängel im Motorenbau waren eine der Ursachen dafür, dass der Trabant das [[Gütezeichen (DDR)|Gütezeichen Q]] nicht erreichte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Technischer Höchststand erfordert einwandfreie Gußqualität&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]]&amp;#039;&amp;#039; 2/1963, S. 42–44.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Duroplast]]-Karosserie auf Stahlskelett änderte sich im Vergleich zum P&amp;amp;nbsp;50 nichts, so ist der Trabant 600 äußerlich nur durch die &amp;#039;&amp;#039;600&amp;#039;&amp;#039; am Heck und einer geänderten Farb- und Zierleistenkombination von seinem Vorgänger zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1963 gab es eine Fliehkraft-Zündverstellung, die vor allem das Kaltstartverhalten verbesserte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zum zweimillionsten Trabantmotor&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]]&amp;#039;&amp;#039; 4/1981, S. 118–119.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine unterdruckabhängige-Steuerung des Zündzeitpunkts gab es im Trabant mit Zweitaktmotor hingegen nicht (auch später nicht mehr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführungen ==&lt;br /&gt;
Neben der einfarbig lackierten Standard-Limousine gab es als „Sonderwunsch“ Zierleisten mit farbig abgesetztem Zierstreifen, eine Sonnenblende, die außen auf die Frontscheibe aufgesetzt wurde, sowie Chromteile an den Stoßstangen. Der Neupreis erhöhte sich mit Einführung des 600-cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;-Motors um 200&amp;amp;nbsp;[[Mark (DDR)|DM]]. Somit kostete die Standardausführung nun 7850&amp;amp;nbsp;DM und die Sonderausführung 8840&amp;amp;nbsp;DM.&amp;lt;ref&amp;gt;600-&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;-Motor für Trabant. In: &amp;#039;&amp;#039;[[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]]&amp;#039;&amp;#039; 4/1962, S. 171.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhältlich war aus dem VEB Karosseriewerk [[Meerane]] wie schon beim Vorgängertyp eine [[Kombinationskraftwagen|Kombi]]-Version mit seitlich öffnender Heckklappe (rechtsanschlagend), sowie ein sogenannter &amp;#039;&amp;#039;Kombi Camping&amp;#039;&amp;#039; mit Liegesitzen und [[Faltdach]]. Insgesamt wurden 36.729 Kombis, Campings und Lieferwagen produziert.&amp;lt;ref&amp;gt; Peter Kirchberg: &amp;#039;&amp;#039;Plaste, Blech und Planwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. Nicolai-Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-87584-027-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Lieferwagen nahm dabei einen verschwindend geringen Anteil von nur 85 Stück aus. Auch den Kombi gab es in Standard- und Sonderwunsch-Ausführung. Optional konnte eine Anhängevorrichtung für Anhängelasten bis 200&amp;amp;nbsp;kg erworben werden. Ebenso war – genauso wie beim Kombi – ein Dachgepäckträger (50&amp;amp;nbsp;kg Dachlast) optional erhältlich. Im Volksmund trug der Trabant 600 unter anderem wegen seines runden Designs den Spitznamen „Kugelblitz“ bzw. „Kugelporsche“, letzterer eigentlich eine westdeutsche Bezeichnung für den VW Käfer, sowie „Rundgelutschter“.&amp;lt;ref&amp;gt;Elke Becker, Ulrike Nestler: [https://www.google.de/books/edition/DDR_Slang/nbQcAQAAIAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=Kugelporsche%20Rundgelutschter&amp;amp;dq=Kugelporsche%20Rundgelutschter&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;DDR-Slang: das andere Deutsch.&amp;#039;&amp;#039;], Reise-Know-How-Verlag Rump, 1990, ISBN 9783894167059, S. 58 (Google Books, abgerufen am 23. Februar 2024).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein wichtiger Abnehmer im Export war [[Ungarn]], allein im Jahr 1962 wurden vom P&amp;amp;nbsp;50 und P&amp;amp;nbsp;60 3500 Stück dort verkauft. Auch in den [[Niederlande]]n stieß der Trabant 600 auf Interesse, da er sich als eine gelungene Alternative zum [[DAF 750]] erwies.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;PKW aus der DDR.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kraftfahrzeugtechnik&amp;#039;&amp;#039; 6/1963, S. 234.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1964 wurde der Nachfolger des P&amp;amp;nbsp;60, der [[Trabant 601]], in die Serienproduktion übernommen. Dies betraf zunächst jedoch nur die Limousine. Der Trabant 600 Kombi und Camping wurden 1964 mit einigen Detailverbesserungen versehen (unter anderem vergrößerte Ladefläche durch geänderte Fondsitze)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verbesserungen am Trabant 600 Kombi und Camping.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kraftfahrzeugtechnik&amp;#039;&amp;#039; 4/1964, S. 150.&amp;lt;/ref&amp;gt; und noch bis Ende 1965 weitergebaut,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Ein neuer Trabant-Kombi |Sammelwerk=[[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] |Nummer=9 |Datum=1965 |Seiten=338–339}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dies betraf auch die Ausführung als Lieferwagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trabant (3668190748).jpg|Seitenansicht Limousine&lt;br /&gt;
Trabant 600 (rear).jpg|Heckansicht Limousine&lt;br /&gt;
Trabant 600 Kombi hr.jpg|Heckansicht Kombi&lt;br /&gt;
Automobile, woman, portrait, Trabant-brand Fortepan 74952.jpg|Innenansicht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Testberichte ==&lt;br /&gt;
Im damaligen Testbericht der [[KFT]] über 5000 km wird die sehr direkte Lenkung und die gute Straßenlage gelobt, jedoch auch darauf hingewiesen, dass dies mit unkomfortablen Federungseigenschaften erkauft wurde. Dank größerer Kraftreserven, vor allem im tieferen Drehzahlbereich, könne früher hochgeschaltet werden, und die Lärmbelästigung sei demzufolge weniger stark. Durch die stärkere Erwärmung des größeren Motors habe sich die Heizleistung etwas verbessert, und der Motor sei weiterhin vollgasfest. Während der Streckenverbrauch im 4.&amp;amp;nbsp;Gang geringer war als beim P&amp;amp;nbsp;50, wurde im Durchschnitt ein recht hoher Verbrauch von 8,1&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km ermittelt. Die Höchstgeschwindigkeit betrug im Mittel 103&amp;amp;nbsp;km/h.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kraftfahrzeugtechnik erprobte Trabant mit 600 cm³-Motor.&amp;#039;&amp;#039; In: Kraftfahrzeugtechnik 12/1962, S. 506–509&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der neue Trabantmotor P60.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 10/1962, S. 406–411.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.trabantserie.de/index.html Detailinformationen zur Serienproduktion]&lt;br /&gt;
* [http://www.p50.de/ www.p50.de Website des Trabant P50/P60 e. V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.trabant-600.de/ Website über Trabant 500/600]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Industrieverband Fahrzeugbau PKW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Trabant 0600}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieverband Fahrzeugbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pkw-Modell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Limousine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kombi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kastenwagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
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