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	<title>Tröchtelborn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T07:50:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tr%C3%B6chtelborn&amp;diff=136128&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sommerhitze: /* Einwohnerentwicklung */ Wert 2022 korrigiert, Werte 2023 und 2024 ergänzt</title>
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		<updated>2025-10-13T12:33:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung: &lt;/span&gt; Wert 2022 korrigiert, Werte 2023 und 2024 ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = kein&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/59/33/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/49/02/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Tröchtelborn_in_GTH.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Gotha&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Nesseaue&lt;br /&gt;
|Höhe              = 310&lt;br /&gt;
|PLZ               = 99869&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036258&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16067068&lt;br /&gt;
|Adresse           = Dr.-Külz-Str. 4&amp;lt;br /&amp;gt;99869 Friemar&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.vg-nesseaue.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=225065 www.vg-nesseaue.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Hartmut Brand&lt;br /&gt;
|Partei            = [[Christlich Demokratische Union|CDU]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Tröchtelborn.JPG|miniatur|300px|Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tröchtelborn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde in der [[Verwaltungsgemeinschaft Nesseaue]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Landkreis Gotha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Tröchtelborn liegt in der Senke zwischen den [[Fahner Höhen|Fahnerschen Höhen]] im Norden und den [[Seeberge]]n im Südwesten, an einer historischen Verbindungsstraße von Erfurt nach Gotha. Die Nachbarorte sind (im Uhrzeigersinn ab Bienstädt im Nordosten) [[Bienstädt]], [[Zimmernsupra]], [[Nottleben]], [[Pferdingsleben]], [[Friemar]] und [[Molschleben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Tröchtelborn liegt in altem [[Germanen|germanischem]], vorher [[keltisch]]em Siedlungsgebiet. Der Ortsname ist ebenfalls germanischen Ursprungs (born=Quelle). Er wurde 750–779 erstmals urkundlich erwähnt. Die [[Erfurter Staat|Stadt Erfurt]] erwarb Tröchtelborn im Jahr 1351 aus dem Lehen der [[Schwarzburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Schwarzburg]] und gliederte ihn der Vogtei [[Nottleben]] an. Ab 1706 wurde er vom Amt [[Alach]] verwaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://thueringen-universal.de/orte/tr%C3%B6chtelborn |wayback=20141103171638 |text=Tröchtelborn auf www.thueringen-universal.de |archiv-bot=2023-01-24 07:13:03 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1802 kam er mit dem Erfurter Gebiet zu [[Preußen]] und zwischen 1807 und 1813 zum französischen [[Fürstentum Erfurt]]. Mit dem [[Wiener Kongress]] kam der Ort 1815 wieder zu Preußen und wurde 1816 dem [[Landkreis Erfurt (1816–1932)|Landkreis Erfurt]] in der preußischen [[Provinz Sachsen]] angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1945 wurde Tröchtelborn nachts durch amerikanische [[Artillerie]] beschossen. Dabei wurde die Kirche schwer beschädigt, ebenso eine Reihe von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden. Unter der Bevölkerung, die sich in die Keller geflüchtet hatte, entstanden keine Verluste. Anfang Juli 1945 übergaben die Amerikaner Tröchtelborn, wie ganz Thüringen, an die [[Rote Armee]]. Damit wurde es Teil der [[SBZ]] und 1949 der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende (DDR)|Wende]] und Wiedervereinigung erfolgten dringend notwendige Restaurierungsarbeiten an Kirche und Wohngebäuden. Das weitgehend erhaltene Dorfbild wurde wieder ansprechend, auch der Anger wurde erneuert und wurde wieder zum Mittelpunkt des Ortes. Das Vereinsleben wurde wiederbelebt und ein Heimatmuseum eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2017 wurde von einem Freiwilligen-Team ein deutsches [[Jagdflugzeug]] vom Typ [[Focke-Wulf Fw 190]] bei Tröchtelborn ausgegraben, das wahrscheinlich am 5. April 1945 abgeschossen worden war. Die sterblichen Überreste des Piloten, dessen Identität unklar blieb, wurden auf dem Friedhof Gotha beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-1164887&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Frank Thadeusz | url=https://www.spiegel.de/spiegel/hobbyarchaeologe-uwe-benkel-graebt-abgestuerzte-jagdflieger-aus-a-1164887.html | titel=Hobbyarchäologe Uwe Benkel gräbt abgestürzte Jagdflieger aus | werk=[[Spiegel Online]] |datum=2017-08-31 |abruf=2020-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1994 – 354&lt;br /&gt;
* 1995 – 356&lt;br /&gt;
* 1996 – 359&lt;br /&gt;
* 1997 – 357&lt;br /&gt;
* 1998 – 342&lt;br /&gt;
* 1999 – 355&lt;br /&gt;
* 2000 – 344&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2001 – 343&lt;br /&gt;
* 2002 – 337&lt;br /&gt;
* 2003 – 325&lt;br /&gt;
* 2004 – 333&lt;br /&gt;
* 2005 – 337&lt;br /&gt;
* 2006 – 343&lt;br /&gt;
* 2007 – 347&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2008 – 337&lt;br /&gt;
* 2009 – 320&lt;br /&gt;
* 2010 – 311&lt;br /&gt;
* 2011 – 305&lt;br /&gt;
* 2012 – 317&lt;br /&gt;
* 2013 – 320&lt;br /&gt;
* 2014 – 306&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2015 – 306&lt;br /&gt;
* 2016 – 309&lt;br /&gt;
* 2017 – 306&lt;br /&gt;
* 2018 – 303&lt;br /&gt;
* 2019 – 309&lt;br /&gt;
* 2020 – 304&lt;br /&gt;
* 2021 – 297&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2022 – 305&lt;br /&gt;
* 2023 – 308&lt;br /&gt;
* 2024 – 297&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister ==&lt;br /&gt;
Hartmut Brand (CDU) wurde 1999 zum ehrenamtlichen Bürgermeister gewählt und 2004, 2010, 2016 und 2022 im Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thüringer Landesamt für Statistik |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=0000&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=067&amp;amp;gemnr=67068 |titel=Wahlen in Thüringen, Bürgermeisterwahl 2022 in Thüringen, Tröchtelborn |abruf=2023-04-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die [[St. Bonifatius (Tröchtelborn)|St.-Bonifatius-Kirche]] ist eine Saalkirche mit Holztonne und dreiseitig geschlossenem Chor aus den Jahren 1603 bis 1605.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Pfarrhaus&amp;#039;&amp;#039; aus Fachwerk mit idyllischem Garten liegt unweit der Kirche. Es war 1610 bis 1621 Wohn- und Amtssitz von Michael Altenburg, Pfarrer und Komponist des Frühbarock. Das Altenburgsche Wohnzimmer, eine Bohlenstube, dient als Winterkirche, für Treffen und Feiern.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Heimatmuseum&amp;#039;&amp;#039; „Steinerthof“ in Tröchtelborn wurde 1996 gegründet. Ein ehemaliger Kleinbauernhof aus dem 19. Jh. mit Scheune, Ställen und Wohnhaus wurde rekonstruiert, wobei viele ursprüngliche Materialien, wie die blaue [[Färberwaid|Waid]]farbe ([[Indigo]]), Ziegelplatten und Kalksteinpflaster verwendet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tröchtelborn St. Bonifatius 02.jpg|Kirche und Pfarrhaus von Osten&lt;br /&gt;
Tröchtelborn St. Bonifatius 01.jpg|Kirche&lt;br /&gt;
Tröchtelborn-Kirche-3.JPG|Seiteneingang der Kirche mit Wappen&lt;br /&gt;
Tröchtelborn St. Bonifatius 03.jpg|Pfarrhaus&lt;br /&gt;
Tröchtelborn-Haus-1.JPG|Fachwerkhaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Dinckel]] (* 23. Juni 1545; † 24. Dezember 1601 in [[Coburg]]), evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Georg Christian Apel]] (* 21. November 1775 in Tröchtelborn, † 31. August 1841 in [[Kiel]]), Organist und Komponist&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|1|500|500|Apel, Georg Christian|Rochus von Liliencron|ADB:Apel, Georg Christian}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Persönlichkeiten, die mit dem Ort verbunden sind ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Altenburg]] (* 1584 in [[Alach]], † 1640 in [[Erfurt]]), Pfarrer (in Tröchtelborn von 1610 bis 1621), Kantor und bedeutender Komponist seiner Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereins- und Gemeindeleben ==&lt;br /&gt;
* Heimat- und Kulturverein&lt;br /&gt;
* Feuerwehrverein Tröchtelborn e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Tröbo e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vg-nesseaue.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=225065 Gemeinde Tröchtelborn bei der Verwaltungsgemeinschaft Nesseaue]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Gotha}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7741008-7}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Trochtelborn}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Gotha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 8. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sommerhitze</name></author>
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