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	<title>Trägermedium - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T07:04:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tr%C3%A4germedium&amp;diff=344088&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ChristophDemmer am 10. August 2024 um 07:55 Uhr</title>
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		<updated>2024-08-10T07:55:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trägermedium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Medium (Kommunikation)|Medien]] auf gegenständlichen Trägern mit jedweder Art von [[Information]] ([[Text]]e, [[Bild (Fotografie)|Bilder]], [[Film]]e oder [[Ton (Musik)|Töne]] oder deren Kombination) oder [[Energie]] ([[elektrischer Strom]], [[Erdgas]], [[Wasser]]) auf [[Gegenstand|gegenständlichen]] Trägern ([[Datenträger]] oder [[Träger (Nachrichtentechnik)|Träger]]), die zur unmittelbaren [[Wahrnehmung]] bestimmt, zum [[Transport]] oder zur Weitergabe geeignet oder in einer [[Filmvorführung|Vorführ-]] oder [[Spielkonsole]] eingebaut sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff wird in Abgrenzung zum Begriff der [[Telemedien#Telemedien und Trägermedien im Jugendmedienschutz|Telemedien]] verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trägermedien sind [[Offline]]-Medien, zum Beispiel [[Buch|Bücher]], [[Zeitschrift]]en, [[Comic]]s, [[Tonträger]], [[CD]]s, [[DVD]]s, [[USB-Stick]]s, [[Spielautomat]]en etc.&amp;lt;ref&amp;gt;Ziffer 1.4 der Vollzugshinweise zum Jugendschutzgesetz. Bekanntmachung vom 10. Januar 2018 ([https://www.verkuendung-bayern.de/files/allmbl/2018/01/allmbl-2018-01.pdf#page=29 AllMBl. S. 29, 30]; PDF, 3,1 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Diese Definition orientiert sich am Zentralbegriff des [[Jugendschutzgesetz (Deutschland)|Jugendschutzgesetzes]] (JuSchG), dem Trägermedium ({{§|1|juschg|juris}} Abs. 2 Satz 1 JuSchG), und schließt der Vollständigkeit halber Energieträger ein. Vor seiner Novellierung im April 2003 verwendete das Gesetz anstatt dessen den Begriff „Schrift“. Es nennt als eine der drei Tatbestandsvoraussetzungen den „gegenständlichen Träger“ als [[Speichermedien|Speichermedium]]. Der Träger muss mithin eine körperliche Gegenstandsform besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trägermedien unterliegen oft dem [[Technischer Fortschritt|technischen Fortschritt]] (Ablösung der [[Schallplatte]] durch die CD im August 1982, [[Video Home System|VHS]] durch die DVD im November 1996). Sobald ein [[Medienproduktion|Medienprodukt]] auf einem Datenträger gespeichert wird (auf Papier oder einer CD), entsteht ein [[materielles Gut]], das bedeutend für den [[Vertrieb]] und die dauerhafte [[Speichern (Informatik)|Speicherung]] der Inhalte ist, kann aber auch bloßes Sammlerobjekt sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=7GyIgu8MLFcC&amp;amp;pg=PA12&amp;amp;dq=tr%C3%A4germedium&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=_hwwUvUVh8yyBq7wgRA#v=onepage&amp;amp;q=tr%C3%A4germedium&amp;amp;f=false Martin Schneider, &amp;#039;&amp;#039;Crossmadia-Management&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 12]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Einsatz von Trägermedien führt zu einer Materialisierung von [[Dienstleistung]]en, auch wenn eine Bindung an ein Trägermedium die [[Materie|Immaterialität]] der eigentlichen Dienstleistung nicht aufheben kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Corsten, &amp;#039;&amp;#039;Die Produktion von Dienstleistungen&amp;#039;&amp;#039;, 1985, S. 93 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele Dienstleistungen werden für den Abnehmer über seine [[Sinnesorgan]]e erst dann wahrnehmbar, wenn sie durch ein Trägermedium vergegenständlicht (materialisiert) worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Medienprodukte lassen sich über das jeweils verwendete Trägermedium in die Kategorien [[Printmedien]], [[Speichermedien]], [[Rundfunk]] und [[Datennetz]]e ([[Kommunikationsnetz]]e) einteilen.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Schumann/Thomas Hess, &amp;#039;&amp;#039;Grundfragen der Medienwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2002, S. 6–9&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Laufe  der [[Mediengeschichte]] haben sich verschiedene Trägermedien ausdifferenziert. Als Träger kommen [[Papier]], [[Buch]], [[Zeitung]], [[Zeitschrift]] (Printmedien), [[Schallplatte]], [[Magnetband]], [[Rollfilm|Filmrolle]], [[Musikkassette]], [[Videokassette]], [[Compact Disc|CD]], [[DVD]], [[Festplattenlaufwerk|Festplatte]], [[Computerspiel]]e, [[Stromkabel]], [[Wasserleitung|Wasser-]] oder Gasleitungen (Speichermedien) in Frage. Wenn [[elektromagnetische Welle]]n in der Lage sind, Energie zu transportieren, gehören sie zu den Trägermedien. Trägermedium im Rundfunk sind deshalb elektromagnetische Wellen,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Papier]]/[[Meinhard Schröder (Jurist, 1978)|Meinhard Schröder]], &amp;#039;&amp;#039;Presseähnliche Angebote&amp;#039;&amp;#039;, in: epd Medien Nr. 60 vom 4. August 2010, S. 22&amp;lt;/ref&amp;gt; weil sie Töne und/oder Bilder übertragen. Das [[Internet]] ist das Übertragungsmedium für [[Webseite]]n oder [[E-Mail]]s. Weitere Trägermedien sind auch sämtliche Arten von [[Digitalisierung|digitalen]] Inhalten, wie beispielsweise [[MP3]]-Dateien, [[JPEG File Interchange Format|JPEG-Dateien]], [[Integrated Services Digital Network|ISDN-Signale]] oder [[Bildtelefonie]], wenn sie als Datenmenge beim [[Einbettung (Informatik)|Einbetten]] versteckter Signale verwendet werden, z.&amp;amp;nbsp;B. beim Einbetten [[Digitales Wasserzeichen|digitaler Wasserzeichen]] oder [[Steganographie|steganographisch]] verborgener Inhalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsfragen ==&lt;br /&gt;
Das Trägermedium ist zwar physisch von seiner auf ihm enthaltenen Information trennbar, doch ist einerseits jede Information an irgendein Trägermedium gebunden, und andererseits bestimmt das Trägermedium die Bearbeitungsmöglichkeiten der Information.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=mLtzl0WZW1YC&amp;amp;pg=PA448&amp;amp;dq=tr%C3%A4germedium&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=_hwwUvUVh8yyBq7wgRA#v=onepage&amp;amp;q=tr%C3%A4germedium&amp;amp;f=false Gerhard Schwabe (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;CSCW-Kompendium&amp;#039;&amp;#039;, 2001, S. 448]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Information muss so mit dem Trägermedium zusammenwirken, dass es sich in seiner Substanz verändert und die [[Beschriftung]] eine Veränderung des Trägermediums hervorruft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=fCu_xKevgLEC&amp;amp;pg=PA40&amp;amp;dq=tr%C3%A4germedium+substanz+ver%C3%A4ndert&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=tr%C3%A4germedium%20substanz%20ver%C3%A4ndert&amp;amp;f=false Marianne Unruh, &amp;#039;&amp;#039;Bankenaufsicht im Bereich elektronischer Zahlungsmöglichkeiten&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 40]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Eignung als Trägermedium spielt bei [[Beweis (Rechtswesen)|Beweisfragen]] und der [[Aufbewahrungspflicht]] die Dauerhaftigkeit der gespeicherten Information eine Rolle (nicht bei Strom-, Wasser- oder Gasnetzen). Die Information muss derart mit dem Trägermedium zusammenwirken, dass es sich in seiner Substanz verändert. Schreiben im Sand verändert lediglich die Position der Sandkörner, nicht jedoch die Körner selbst und ist zudem vergänglich. [[Tinte]] wirkt auf das Papier ein, [[Magnetisierung]] verändert die magnetische Ausrichtung der Atome vom [[Tonband]] bzw. der Festplatte, ein [[Laser]] oder eine Pressplatte die Metallbeschichtung einer DVD oder CD. Die Daten sind physisch mit dem Trägermedium fixiert worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=fCu_xKevgLEC&amp;amp;pg=PA40&amp;amp;dq=tr%C3%A4germedium&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=9h8wUq_kHMrStAbo2IHICw#v=onepage&amp;amp;q=tr%C3%A4germedium&amp;amp;f=false Mey Marianne Unruh, &amp;#039;&amp;#039;Bankenaufsicht im Bereich elektronischer Zahlungsmöglichkeiten&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 40 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach {{§|371|pzo|juris}} Abs. 1 Satz 2 ZPO kann im [[Zivilprozessrecht (Deutschland)|Zivilprozess]] Beweis angetreten werden, wenn dem Gericht eine Datei vorgelegt oder übermittelt wird. Darüber hinausgehende Anforderungen stellen die §{{§|415|pzo|juris}} ff. ZPO bei [[Urkunde]]n nicht. Für den [[Strafprozessordnung (Deutschland)|Strafprozess]] fehlt es an einer derartigen Regelung, so dass ein Dokument dem Gericht so vorgelegt werden muss, dass es sofort in [[Augenschein]] genommen werden kann, etwa durch einen [[Druckerzeugnis|Ausdruck]] oder auf dem [[Bildschirm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Verkehrsart#Trägermedium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Tragermedium}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medienkunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medienrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst und Kultur (Recht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ChristophDemmer</name></author>
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