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	<title>Tqibuli - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T10:57:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tqibuli&amp;diff=2209740&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Korrektur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tqibuli&amp;diff=2209740&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-10-05T21:28:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Georgien&lt;br /&gt;
  |Name                 = Tqibuli&lt;br /&gt;
  |NameGeorgisch        = ტყიბული&lt;br /&gt;
  |Wappen               = &lt;br /&gt;
  |Flagge               = &lt;br /&gt;
  |Provinz              = Imeretien&lt;br /&gt;
  |Munizipalität        = Tqibuli&lt;br /&gt;
  |Gegründet            = &lt;br /&gt;
  |lat_deg = 42 |lat_min = 21 |lat_sec = 01&lt;br /&gt;
  |lon_deg = 42 |lon_min = 59 |lon_sec = 54&lt;br /&gt;
  |Höhe                 = 700&lt;br /&gt;
  |Einwohner            = 9770&lt;br /&gt;
  |EinwohnerStand       = 2014&lt;br /&gt;
  |Fläche               = &lt;br /&gt;
  |Zeitzone             = Georgian Time (UTC+4)&lt;br /&gt;
  |Telefonvorwahl       = &lt;br /&gt;
  |Postleitzahl         = &lt;br /&gt;
  |Kfz-Kennzeichen      = &lt;br /&gt;
  |Gemeindeart          = Stadt&lt;br /&gt;
  |Gliederung           = &lt;br /&gt;
  |Bürgermeister        = &lt;br /&gt;
  |BürgermeisterStand   = &lt;br /&gt;
  |Partei               = &lt;br /&gt;
  |AnschriftStraße      = &lt;br /&gt;
  |AnschriftOrt         = &lt;br /&gt;
  |Webpräsenz           = &lt;br /&gt;
  |Schutzpatron         = &lt;br /&gt;
  |Stadtfest            = &lt;br /&gt;
  |Karte                = &lt;br /&gt;
  |Kartenbreite         = 260&lt;br /&gt;
  |Beschriftung         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Tkibuli. View from north (Photo A. Muhranoff, 2011).jpg|mini|265px|Blick von Norden]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tqibuli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{KaS|ტყიბული}}; deutsch auch &amp;#039;&amp;#039;Tkibuli&amp;#039;&amp;#039;, abgeleitet von der russischen Schreibweise Ткибули) ist eine Stadt in [[Georgien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Tqibuli liegt im zentralen Teil Georgiens, etwa 160 Kilometer Luftlinie nordwestlich der Hauptstadt [[Tiflis]] und 25 Kilometer nordöstlich der Regionshauptstadt [[Kutaissi]], in der Region [[Imeretien]] und ist Verwaltungssitz der gleichnamigen [[Munizipalität]] [[Munizipalität Tqibuli|Tqibuli]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt erstreckt sich über mehrere Kilometer im engen Tal des gleichnamigen Flusses, [[Tquibuli (Fluss)|Tqibuli]] (im Unterlauf &amp;#039;&amp;#039;Dsewri&amp;#039;&amp;#039;), eines rechten Nebenflusses des rechten [[Rioni]]-Zuflusses [[Qwirila]]. Nördlich wird die Stadt in einem Halbrund vom knapp {{Höhe|1500|GE|link=true}} hohen [[Nakerala-Kamm]] umschlossen, wie dieser Abschnitt des [[Ratscha-Gebirge]]s genannt wird, der Imeretien hier von der historischen Provinz [[Ratscha]], Teil der heutigen Region [[Ratscha-Letschchumi und Niederswanetien]], trennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
Tqibuli hatte 9.770 Einwohner bei der Volkszählung von 2014.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.geostat.ge/cms/site_images/_files/english/census/2014/01_Number%20of%20population%20by%20administrative-territorial%20units%20and%20sex.xls Population Census 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wirtschaftskrise der 1990er-Jahre nach dem [[Zerfall der Sowjetunion]], einhergehend mit dem Niedergang des Kohlebergbaus, resultierte in einem Rückgang der Einwohnerzahl Tqibulis um mehr als die Hälfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1897 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 800&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1959 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 22.702&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 23.153&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1979 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 21.821&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1989 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 21.867&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 14.454&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 9.770&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung:&amp;#039;&amp;#039; Volkszählungsdaten (1897 gerundet)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1845 wurden beim Dorf &amp;#039;&amp;#039;Tkwibuli&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Тквибули}}), wie der Ort bis in die erste Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts bezeichnet wurde, [[Steinkohle]]nvorkommen entdeckt. Deren Ausbeutung im industriellen Maßstab begann jedoch erst nachdem [[Bahnstrecke Rioni–Tqibuli]] 1887, von Kutaissi kommend, bis hierher verlängert wurde. Eine [[Brikett]]fabrik entstand, und 1897 wurden 1.288.000 [[Alte Maße und Gewichte (Russland)#Gewichtsmaße|Pud]] (etwa 20.000 Tonnen) Kohle gefördert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vehi.net/brokgauz/all/101/101357.shtml &amp;#039;&amp;#039;Tkwibuli&amp;#039;&amp;#039;] im [[Brockhaus-Efron]] (russisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Sowjetunion|sowjetischen]] Periode wurde die Steinkohlenförderung erheblich ausgebaut. Die Einwohnerzahl des Orts vervielfachte sich; er erhielt zunächst den Status einer [[Siedlung städtischen Typs]] und 1939 die Stadtrechte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GSE|110918|Tkibuli}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1949 befand sich in der Stadt das [[Liste sowjetischer Kriegsgefangenenlager des Zweiten Weltkriegs|Kriegsgefangenenlager]] &amp;#039;&amp;#039;518&amp;#039;&amp;#039; für [[Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg|deutsche Kriegsgefangene]] des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Zweiten Weltkriegs]] mit bis zu 7600 Insassen in mehreren Zweiglagern. Sie wurden vorwiegend im Kohlebergbau und der Bauwirtschaft eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Orte des Gewahrsams von deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion (1941-1956) : Findbuch|Ort=Dresden|Verlag=Stiftung Sächsische Gedenkstätte|Jahr=2010|ISBN=978-3-934382-22-0|Seiten=22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1946/1947 wurde die [[Eisenbahnstrecke]] [[Bahnstrom|elektrifiziert]]&amp;lt;ref&amp;gt;Neil Robinson: &amp;#039;&amp;#039;World Rail Atlas&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 8: &amp;#039;&amp;#039;The Middle East and Caucasus&amp;#039;&amp;#039;. 2006. ISBN 954-12-0128-8, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;, um die kontinuierliche Kohleversorgung des großen, in [[Rustawi]] im Osten Georgiens neu errichteten [[Stahlerzeugung|Stahlwerks]] zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Neben dem Kohlebergbau gibt es Betriebe der Lebensmittelindustrie (Tee) sowie der Bau- und Forstwirtschaft. Südlich der Stadt ist der Tqibuli-Fluss zum Tqibuli-Stausee angestaut, an dem seit 1956 das Tqibuli- oder Dsewrula-[[Wasserkraftwerk]] mit einer Leistung von 80 [[Watt (Einheit)|Megawatt]] in Betrieb ist. Jenseits des Nakerala-Kammes liegt am nach Norden zum Rioni fließenden Schaori ein weiterer, gleichnamiger Stausee, dessen Wasser jedoch durch einen [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] unter dem Gebirgskamm in das Tal des Tqibuli geleitet wird. Dort treibt es am Nordrand der Stadt Tqibuli das Schaori-Wasserkraftwerk mit einer Leistung von 38 Megawatt an, das 1955 in Betrieb ging. Beide Kraftwerke werden heute von &amp;#039;&amp;#039;Energo-Pro Georgia&amp;#039;&amp;#039; betrieben, das zum [[Tschechien|tschechischen]] Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Energo-Pro&amp;#039;&amp;#039; gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.energo-pro.ge/index.php?sec_id=15&amp;amp;lang_id=ENG Website von Energo-Pro Georgia] (englisch, georgisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[File:Train station. Tkibuli (Photo A. Muhranoff, 2011).jpg|mini|Bahnhof Tqibuli]]&lt;br /&gt;
Tqibuli ist Endpunkt der 52 Kilometer langen [[Bahnstrecke Rioni–Tqibuli]], die im Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Rioni&amp;#039;&amp;#039; in einem südlichen Vorort von Kutaissi von der [[Bahnstrecke Poti–Baku]] abzweigt. Auf dem Gebiet der Stadt liegen die Bahnhöfe &amp;#039;&amp;#039;Tqibuli 1&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Tqibuli 2&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Tqibuli Kopi&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straßenverbindung besteht in südwestlicher Richtung nach Kutaissi sowie nach Süden durch das Tal des Tqibuli. Die Straße führt weiter nach Norden über den {{Höhe|1218|GE|link=true}} hohen Nakerala-[[Gebirgspass|Pass]] über den Ratscha-Gebirgszug in die per Straße 42&amp;amp;nbsp;km (Luftlinie 25&amp;amp;nbsp;km) entfernte Hauptstadt der Region Ratscha-Letschchumi und Niederswanetien [[Ambrolauri]], wo die &amp;#039;&amp;#039;[[Ossetische Heerstraße|Ossetischen Heerstraße]]&amp;#039;&amp;#039; durch das obere Rioni-Tal erreicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Kachi Kawsadse]] (* 1935), Theater- und Filmschauspieler&lt;br /&gt;
* [[Ketewan Lossaberidse]] (1949–2022), Bogenschützin und Mathematikerin&lt;br /&gt;
* [[Tariel Oniani]] (* 1952), Mafiaboss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Städte in Georgien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tkibuli|Tqibuli}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Imeretien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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