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	<title>Toyota TS010 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T21:17:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Erika39: Änderung 254144437 von Megatherium rückgängig gemacht; nicht belegt</title>
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		<updated>2025-03-13T06:00:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/254144437&quot; title=&quot;Spezial:Diff/254144437&quot;&gt;254144437&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Megatherium&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Megatherium&quot;&gt;Megatherium&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; nicht belegt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox PKW-Modell&lt;br /&gt;
| Hintergrund oben  = silver&lt;br /&gt;
| Textfarbe oben    = #000000&lt;br /&gt;
| Marke             = [[Toyota]]&lt;br /&gt;
| Hintergrund unten = #C0C0C0&lt;br /&gt;
| Modell            = TS010&lt;br /&gt;
| Bild              = 1992 Toyota TS010 01.jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt        = &lt;br /&gt;
| von               = 1991&lt;br /&gt;
| bis               = 1993&lt;br /&gt;
| Klasse            = [[Rennwagen]]&lt;br /&gt;
| Versionen         = [[Coupé]]&lt;br /&gt;
| Motoren           = [[Ottomotor]]en:&amp;lt;br&amp;gt;3,5 Liter&amp;lt;br&amp;gt;(441–515 kW)&lt;br /&gt;
| Länge             = 4800&lt;br /&gt;
| Breite            = 2000&lt;br /&gt;
| Höhe              = 1030&lt;br /&gt;
| Radstand          = &lt;br /&gt;
| Gewicht           = 750&lt;br /&gt;
| Vorgänger         = [[Toyota 90C-V]]&lt;br /&gt;
| Nachfolger        = [[Toyota GT-One|GT-One TS020]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toyota TS010&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Prototyp (Motorsport)|Prototyp]], der 1991 von [[Toyota]] für Sportwagenrennen entwickelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklungsgeschichte und Technik ==&lt;br /&gt;
Als der TS010 konstruiert wurde, hatte Toyota bereits einige Jahre im Rennsportwagenbau hinter sich. Mit dem [[Toyota 90C-V]] hatten [[24-Stunden-Rennen von Le Mans 1990|1990]] Geoff Lees, [[Hitoshi Ogawa]] und [[Masanori Sekiya]] beim [[24-Stunden-Rennen von Le Mans]] den sechsten Platz in der Gesamtwertung erreicht. Als die [[Fédération Internationale de l’Automobile|FIA]] für 1992 ein neues technisches Reglement für die Rennen der [[Sportwagen-Weltmeisterschaft]] beschloss, war Toyota der letzte Automobilhersteller, der ein Rennfahrzeug für dieses neue Rennkonzept baute. Unter dem Einfluss des [[Formel 1|Formel-1]]-Veranstalters [[Bernie Ecclestone]] wollte die FIA die Automobil-Hersteller Toyota, [[Mercedes-Benz]], [[Peugeot]], [[Jaguar Cars|Jaguar]] und [[Porsche]] zum Umstieg von der Sportwagen-Weltmeisterschaft in die Formel 1 bewegen. Dass dies zum Ende der großen Sportwagenrennen führen würde, wurde in Kauf genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Tom Bower: &amp;#039;&amp;#039;Bernie Ecclestone: Die Formel 1 bin ich - Biografie&amp;#039;&amp;#039; vgs, Köln 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Das neue technische Reglement entsprach daher fast den Regularien der Formel 1. Kritiker bezeichneten die neuen Prototypen als Formel-1-Fahrzeuge mit Karosserie. Toyota-Werksfahrer [[Andy Wallace (Rennfahrer)|Andy Wallace]] war bei Testfahrten mit dem TS010 Ende 1991 auf dem [[Autodromo Nazionale Monza]] schneller als [[Ayrton Senna]] mit dem [[McLaren MP4/6]] beim [[Großer Preis von Italien 1991|Großen Preis von Italien 1991]]. Andy Wallace berichtete nach den Testfahrten, dass der Anpressdruck in den hohen Gängen enorm war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.classicandperformancecar.com/features/octane_features/228951/andy_wallace_toyota_ts010_group_c.html |text=Andy Wallace berichtet von Testfahrten in Monza |wayback=20090327010033 |archiv-bot=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Entwicklung des TS010 ging Toyota andere Wege als bei früheren Prototypen. Bisher hatten immer japanische Techniker die Wagen konstruiert, für den Bau des TS010 wurde jedoch der Brite [[Tony Southgate]] verpflichtet. Southgate hatte große Erfahrung beim Bau von Formel-1-Rennwagen gesammelt und in den letzten Jahren die [[Jaguar XJR-Prototypen]] entwickelt. Toyota baute einen neuen 3,5-Liter-[[V-Motor|V10-Motor]] und holte sich dabei Inspiration von den [[Renault F1|Renault]]- und [[Scuderia Ferrari|Ferrari]]-Formel-1-Motoren. Wie diese Triebwerke hatte das Toyota-Aggregat fünf Ventile pro Zylinder und einen Neigungswinkel von 72 Grad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Southgate baute ein Auto am Gewichtslimit von 750&amp;amp;nbsp;kg, was bei einem fast 700&amp;amp;nbsp;PS starken Motor eine [[Gewichtsbezogene Leistung|spezifische Leistung]] von 0,8&amp;amp;nbsp;PS pro 1&amp;amp;nbsp;kg ergab. Das [[Monocoque]] war aus [[Kohlenstofffaser]] und die Hinterräder zur Verbesserung der Aerodynamik durch Abdeckungen verkleidet. Die [[g-Kraft]] war in schnellen Kurven mit 5&amp;amp;nbsp;g sehr hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Renngeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Toyota TS010 RV10 engine 2014 WEC Fuji.jpg|mini|hochkant=1.2|Der neu entwickelte V10-Motor im Toyota TS010]]&lt;br /&gt;
Sein Renndebüt gab der TS010 beim [[430-km-Rennen von Autopolis 1991]]. Das Rennen war der achte Wertungslauf und die Abschlussveranstaltung der [[Sportwagen-Weltmeisterschaft 1991]]. Das Rennen war insofern gut gewählt, da die Weltmeisterschaft zwar längst entschieden war, mit den Werksteams von Jaguar, Peugeot, [[Sauber Motorsport|Sauber]] und Mazdaspeed aber die wichtigsten [[Gruppe C|Gruppe-C-Teams]] am Start waren. Dazu kamen die Kunden-[[Porsche 962]]. Diese starke Konkurrenz machte es Toyota möglich, einen ersten Vergleich mit dem eigenen Prototyp zu ziehen. Gefahren wurde der Wagen von den beiden routinierten britischen Sportwagenpiloten Geoff Lees und Andy Wallace. Nach dem Rennen folgte Ernüchterung. Es wurde offensichtlich, dass gegenüber den wichtigsten Konkurrenten noch erheblich Entwicklungsarbeit zu leisten war. Geoff Lees und Andy Wallace erreichten zwar den sechsten Rang in der Gesamtwertung, hatten im Ziel aber schon drei Runden Rückstand auf den [[Mercedes-Benz C291]] von [[Michael Schumacher]] und [[Karl Wendlinger]]. Auch Jaguar und Peugeot platzierten ihre Werkswagen vor dem Toyota. Hinter sich lassen konnte man die beiden [[Mazda 787B]] und einige Porsche 962.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.racingsportscars.com/photo/Autopolis-1991-10-28.html?sort=Results |text=Sechster Gesamtrang beim Debütrennen in Autopolis |wayback=20160304072912 |archiv-bot=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Toyota TS010 Goodwood.jpg|mini|hochkant=1.2|Der Toyota TS010 mit der Startnummer 7, Siegerwagen des [[500-km-Rennen von Monza 1992|500-km-Rennens von Monza &lt;br /&gt;
1992]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Peugeot 905 Evo 1 Bis - Derek Warwick &amp;amp; Yannick Dalmas leads Toyota TS010 at Goddards at the 1992 SWC round at Donington (50093729151).jpg|mini|hochkant=1.2|Der Toyota TS010 von [[Andy Wallace (Rennfahrer)|Andy Wallace]] und [[Jan Lammers]] beim [[500-km-Rennen von Donington 1992]]]]&lt;br /&gt;
Beim ersten Rennen der [[Sportwagen-Weltmeisterschaft 1992]] folgte nach ausgiebigen Testfahrten der erste Rennsieg. Jaguar und Sauber hatten ihre Sportwagenprogramme beendet. Jaguar hatte sich komplett aus dem Motorsport zurückgezogen und Sauber bereitete den Einstieg in die Formel-1-Weltmeisterschaft [[Formel-1-Saison 1993|1993]] vor. Als Gegner blieben Peugeot mit einer weiteren Entwicklungsstufe des [[Peugeot 905]] und Mazdaspeed. Beim [[500-km-Rennen von Monza 1992|500-km-Rennen von Monza]] siegten Geoff Lees und der Japaner Hitoshi Ogawa vor dem Peugeot von [[Derek Warwick]] und [[Yannick Dalmas]]. Allerdings kamen bei diesem Rennen nur zwei Fahrzeuge in die Wertung. Der zweite TS010, gefahren von [[Jan Lammers]] und Andy Wallace, fiel nach einem Unfall aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.racingsportscars.com/photo/Monza-1992-04-26.html?sort=Results Erster Rennsieg in Monza]&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie nahe die Gruppe-C-Fahrzeuge in der Geschwindigkeit schon an die Formel-1-[[Monoposto]] herangekommen waren, konnte man dem Umstand entnehmen, dass die von Derek Warwick gefahrene [[Pole-Position|Pole-Position-Zeit]] mit 1.26,019 Minuten schneller war als die schnellste Rennrunde von [[Nigel Mansell]] im [[Williams FW14|Williams FW14B]] beim [[Großer Preis von Italien 1992|Großen Preis von Italien]] im Spätsommer des Jahres. Mansell fuhr eine Zeit von 1.26,119 Minuten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.racingsportscars.com/photo/Monza-1992-04-26.html?sort=Qualifying Pole-Position-Zeit von Warwick]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.motorsport-total.com/formel-1/formel-1-datenbank/results/raceoverview.php?y=1992&amp;amp;r=13 Die Zeit von Mansell beim Formel-1-Grand-Prix]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Qualifikation des Großen Preis von Italien fuhr Mansell zwar eine deutlich schnellere Zeit von 1.22,221 Minuten, jedoch hätte Warwick&amp;#039;s Zeit gereicht, um sich für den 23. Startplatz im F1-Feld zu qualifizieren!&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.motorsport-total.com/formel-1/formel-1-datenbank/results/grid.php?y=1992&amp;amp;r=13]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim zweiten Saisonrennen, dem [[500-km-Rennen von Silverstone 1992|500-km-Rennen von Silverstone]], gab es für beide gemeldete Werkswagen keine Zielankunft. Der Wagen von Jan Lammers und Andy Wallace hatte bereits nach neun Runden einen Motorschaden, und das Fahrzeug von Geoff Lees und Hitoshi Ogawa stoppte nach 55 Runden ein Schaden an der Elektrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhepunkt der Saison war das [[24-Stunden-Rennen von Le Mans 1992|24-Stunden-Rennen von Le Mans]], wo Toyota mit drei Fahrzeugen am Start war. Den Wagen mit der Startnummer 7 fuhren Geoff Lees, [[David Brabham]] und [[Ukyō Katayama]]. Im TS010 mit der Nummer 8 saß neben Jan Lammers und Andy Wallace der Italiener [[Teo Fabi]]. Den dritten Wagen mit der Nummer 9 fuhren [[Pierre-Henri Raphanel]], [[Kenny Acheson]] und Masanori Sekiya. Während die Nummer 7 mit Motorschaden ausfiel und der Wagen mit der Nummer 8 nach einigen ungeplanten Boxenstopps an achter Stelle der Gesamtwertung ins Ziel kam, erreichte der Wagen mit der Nummer 9 den zweiten Gesamtrang, geschlagen nur vom Peugeot 905 von Derek Warwick, Yannick Dalmas und [[Mark Blundell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten ein dritter Platz beim [[500-km-Rennen von Donington 1992|500-km-Rennen von Donington]] und ein zweiter Gesamtrang beim [[1000-km-Rennen von Suzuka 1992|1000-km-Rennen von Suzuka]]. Den zweiten Saisonsieg gab es beim [[1000-km-Rennen von Fuji 1992|1000-km-Rennen von Fuji]], einem Rennen der japanischen Sportwagen-Meisterschaft. Beim bisher letzten Rennen der Sportwagen-Weltmeisterschaft, dem [[500-km-Rennen von Magny-Cours 1992|500-km-Rennen von Magny-Cours]], belegten Geoff Lees und Jan Lammers den dritten Rang. Andy Wallace und David Brabham wurden Vierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Sportwagen-Weltmeisterschaft beschränkte sich 1993 das Engagement auf das [[24-Stunden-Rennen von Le Mans 1993|24-Stunden-Rennen von Le Mans]]. Wieder waren drei Werkswagen am Start. Den Wagen mit der Nummer 36 pilotierten [[Eddie Irvine]], [[Toshio Suzuki (Rennfahrer)|Toshio Suzuki]] und Masanori Sekiya an die vierte Stelle der Gesamtwertung. Der Wagen von Pierre-Henri Raphanel, Andy Wallace und Kenny Acheson fiel mit Getriebeschaden aus und Geoff Lees, Jan Lammers und [[Juan Manuel Fangio II]] klassierten sich an der achten Position der Endwertung. Mit diesem Rennen endete das TS010-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ultimatecarpage.com/car/3792/Toyota-TS010.html Informationen über den TS010]&lt;br /&gt;
* [https://www.racingsportscars.com/type/archive/Toyota/TS010.html Rennergebnisse bei Racing Sports Cars]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Coupé]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rennwagen des 24-Stunden-Rennens von Le Mans]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruppe-C-Sportwagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Erika39</name></author>
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