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	<title>Toxocariasis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T15:36:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Toxocariasis&amp;diff=1386224&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MArcus Sinus: + Link Marianne Abele-Horn</title>
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		<updated>2024-07-26T08:34:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Link Marianne Abele-Horn&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = B83.0&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Larva migrans visceralis&amp;lt;br /&amp;gt;- Toxokariasis&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Toxocara Lebenszyklus.png|thumb|284px|Lebenszyklus eines Spulwurms]]&amp;lt;!-- Breite wie Infobox --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toxocariasis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Zoonose]] des Menschen als Fehlwirt, die durch den Hundespulwurm &amp;#039;&amp;#039;[[Toxocara canis]]&amp;#039;&amp;#039; oder den Katzenspulwurm &amp;#039;&amp;#039;[[Toxocara mystax]]&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;T. cata&amp;#039;&amp;#039;) ausgelöst wird. Die Infektion erfolgt durch [[peroral|orale]] Aufnahme von Wurmeiern, die aus dem Kot infizierter Hunde und Katzen stammen und vor der Aufnahme temperatur- und feuchtigkeitsabhängig für drei bis vier Wochen an der Umwelt reifen müssen, um infektiös zu sein. Insbesondere können die inneren Organe (&amp;#039;&amp;#039;viszerale Larva migrans&amp;#039;&amp;#039;) oder die Augen (&amp;#039;&amp;#039;okulären Larva migrans&amp;#039;&amp;#039;) betroffen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Epidemiologie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Toxocara canis&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Toxocara mystax&amp;#039;&amp;#039; sind bei Hunden und Katzen weltweit verbreitet. Beinahe alle Welpen sind infiziert. Als Infektionsquelle für Kinder besonders erwähnenswert sind Sandkästen. Rollstuhlfahrer sind, da sie über die Hände die Eier aufnehmen, häufiger betroffen. Darüber hinaus können Hunde an den Pfoten und Hundehalter, die abseits von Fußwegen unterwegs sind, mit ihrem Schuhwerk Spulwurmeier auch in Wohnbereiche eintragen.&amp;lt;ref&amp;gt;O.A. Panova und A.V. Khrustalev: &amp;#039;&amp;#039;Dog walking brings Toxocara eggs to people’s homes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Veterinary Parasitology|Vet. Parasitol]].&amp;#039;&amp;#039; Band 262, 2018, S. 16–19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krankheitsverlauf ==&lt;br /&gt;
Nach der Aufnahme der Eier schlüpfen die Larven im Dünndarm des Menschen und durchdringen die [[Darmschleimhaut|Schleimhaut]]. Anschließend gelangen sie durch [[hämatogen]]e (über die [[Blutgefäß]]e) oder [[lymphogen]]e (über die [[Lymphgefäß]]e) Streuung in verschiedene Organe. In den Organen zerstören sie Zellen und Gewebe und lösen eine [[Entzündung]]sreaktion des Wirtes aus. Symptome entwickeln sich nur bei einem Massenbefall. Die Toxocara-Larven wandern überwiegend zum Auge und Gehirn, können jedoch prinzipiell jedes Organ befallen. Die [[Inkubationszeit]] beträgt in der Regel Wochen bis Monate. Asymptomatische bzw. ruhende Infektionen sind häufig und können auch nach zehn Jahren in eine viszerale oder okuläre Larva migrans übergehen. Häufige [[Diagnose#Differenzialdiagnose|Differentialdiagnosen]] der okulären Larva migrans sind eine [[Toxoplasmose]], [[Morbus Coats]], eine [[Makuladegeneration]], eine hämorrhagische [[Chorioretinitis]] und ein [[Retinoblastom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnose ==&lt;br /&gt;
Da der Entwicklungszyklus im Menschen nicht vollständig abläuft, gelangen keine adulten Würmer in den Darm. Somit können auch keine Wurmeier, Larven oder adulte Würmer im Stuhl nachgewiesen werden. Der Nachweis der Infektion kann mittels [[ELISA]] erfolgen. Bei Patienten mit symptomatischer Toxocariasis sind die [[Immunglobulin E|IgE-Spiegel]] signifikant erhöht. Des Weiteren kommt es zu einer [[Eosinophilie]] und [[Leukozytose]].&amp;lt;ref&amp;gt;Edith Maria Plumhoff: &amp;#039;&amp;#039;[https://opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de/opus4-wuerzburg/frontdoor/deliver/index/docId/2099/file/Diagnosefindung_der_Toxocariasis_aktuell_fertig.pdf Diagnosefindung der Toxocariasis anhand von anamnestischen, klinischen und serologischen Parametern.]&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Würzburg 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbeugung ==&lt;br /&gt;
Zur Vermeidung der Infektion des Menschen sollten Hunde und Katzen regelmäßig [[Entwurmung|entwurmt]] werden, vor allem bei Jungtieren ist aufgrund der starken Durchseuchung darauf zu achten. Ebenso sollten nach Kontakt mit Tieren die Hände gewaschen werden, da die Eier auch im Fell haften. Die Kontamination von Sandkästen mit Hunde- bzw. Katzenkot sollte vermieden oder zumindest der Sand regelmäßig gewechselt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Die Behandlung erfolgt mit [[Albendazol]], [[Mebendazol]], [[Thiabendazol]] oder [[Diethylcarbamazin]]. Aufgrund der therapiebedingten massiven Freisetzung von Zerfallsprodukten der Larven ist der Einsatz von [[Anthelminthikum|Anthelminthika]] umstritten. Bei okulärem oder ZNS-Befall werden Kortikosteroide hinzugegeben. Bei okulärer Larva migrans kann auch eine Photoagglutination der Larven mittels Laser durchgeführt werden.&amp;lt;ref name=Niedrig&amp;gt;M. Niedrig et al.: &amp;#039;&amp;#039;Steckbriefe seltener und importierter Infektionskrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marianne Abele-Horn]]: &amp;#039;&amp;#039;Antimikrobielle Therapie. Entscheidungshilfen zur Behandlung und Prophylaxe von Infektionskrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; Unter Mitarbeit von Werner Heinz, Hartwig Klinker, Johann Schurz und August Stich, 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Peter Wiehl, Marburg 2009, ISBN 978-3-927219-14-4, S. 294.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Fadenwurminfektionen des Hundes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* H. Hof, R. Dörries: &amp;#039;&amp;#039;Medizinische Mikrobiologie.&amp;#039;&amp;#039; 3., komplett überarbeitete und erweiterte Auflage. Thieme, Stuttgart, 2005, ISBN 3-13-125313-4.&lt;br /&gt;
* W.Kiehl et al.: &amp;#039;&amp;#039;Steckbriefe seltener und importierter Infektionskrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; Robert Koch-Institut, Berlin 2011, ISBN 978-3-89606-240-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parasitose des Menschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parasitose bei Tieren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoonose]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MArcus Sinus</name></author>
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