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	<title>Tour de Constance - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tour_de_Constance&amp;diff=1324536&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gaston Croissant: Satzbau</title>
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		<updated>2026-04-25T18:28:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Satzbau&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Aigues Mortes - Tour de Constance.jpg|mini|Tour de Constance]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tour de Constance&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Tour in der Bedeutung &amp;#039;&amp;#039;Turm&amp;#039;&amp;#039; ist im Unterschied zur &amp;#039;&amp;#039;Rundfahrt&amp;#039;&amp;#039; im Französischen weiblich&amp;lt;/ref&amp;gt; (deutsch etwa: &amp;#039;&amp;#039;Turm der Beständigkeit&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Wehrturm]] in der [[Südfrankreich|südfranzösischen]] Stadt [[Aigues-Mortes]] am Rande der [[Camargue]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Erbaut wurde der runde, zweistöckige Turm von 1242 bis 1254 unter [[Ludwig IX. (Frankreich)|Ludwig IX.]] am ehemaligen Standort der &amp;#039;&amp;#039;Tour Matafère&amp;#039;&amp;#039;, die wiederum unter [[Karl der Große|Karl dem Großen]] um das Jahr 790 errichtet wurde. Er steht außerhalb der Stadtmauer, mit der er durch eine Brücke verbunden ist. Die Dicke seiner Grundmauern beträgt sechs Meter. Er hat einen Durchmesser von 22&amp;amp;nbsp;Meter und ist bis zur Spitze der [[Laterne (Architektur)|Laterne]] 33&amp;amp;nbsp;Meter hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haupträume der Geschosse – im Untergeschoss ist dies der Raum der Wachen und im Obergeschoss der [[Rittersaal]] – besitzen jeweils ein [[Kreuzrippengewölbe]]. Eine runde Öffnung in der Mitte des Raumes der Wachen ermöglichte den Zugang zu den Kellerräumen, dort befanden sich [[Kerker]] und Munitionslager. Über den Rittersaal gelangt man auf die Dachterrasse, die zeitweise als Ausgangsfläche für Gefangene diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Jahrhunderte diente der Turm immer wieder als [[Gefängnis]]. Im 14. Jahrhundert wurden dort Mitglieder des [[Templerorden]]s eingekerkert, ab dem 17. Jahrhundert [[Hugenotten]] und im Jahr 1815 schließlich Offiziere [[Napoléon Bonaparte]]s. [[Abraham Mazel]], einem Anführer der protestantischen Widerstandsbewegung ([[Kamisarden]]), gelang 1705 die unmöglich erschienene Flucht aus der Tour de Constance.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Josef Müller-Marein, Alfred Pletsch|Titel=Südfrankreich|Auflage=|Verlag=C.J.Bucher|Ort=München und Luzern|Jahr=1985|ISBN=3-7658-0498-3|Seiten=143 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekanntester Häftling war die Hugenottin [[Marie Durand]], die dort seit ihrem 18. Lebensjahr für 38 Jahre inhaftiert war und im Jahr 1768 freigelassen wurde. Sie soll nach der Überlieferung das heute noch lesbare Wort REGISTER&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;bedeutet: résister (= sich auflehnen, Widerstand leisten)&amp;lt;/ref&amp;gt; auf den Rand eines im Turm befindlichen Brunnens geritzt haben. Am längsten im Turm gefangen war Anne Salièges, denn sie kam mit ihrer Mutter als halbjähriges Kind hierher und kam erst nach 71 Jahren im Jahr 1772 wieder frei und starb später in [[Vebron]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.causses-cevennes.com/l-histoire-du-protestantisme-en-cevennes &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;histoire du protestantisme en Cévennes (französisch)&amp;#039;&amp;#039;, Website causse-cevennes.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1903 wird der Turm als Baudenkmal in der Liste der [[Monument historique|Monuments historiques]] geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00102942}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarische Adaptionen ==&lt;br /&gt;
* [[Gertrud von le Fort]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Turm der Beständigkeit]]&amp;#039;&amp;#039; (1957). Diese Erzählung entstand nach ihrer Reise nach Aigues-Mortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thorsten Droste: &amp;#039;&amp;#039;Provence. Ein Begleiter zu den Kunststätten und Naturschönheiten im Sonnenland Frankreichs. Dumont Kunstreiseführer&amp;#039;&amp;#039;. 5. Auflage. Dumont, Köln 2006, ISBN 978-3-7701-3927-9.&lt;br /&gt;
* [[Martin Haug (Bischof)|Martin Haug]]: &amp;#039;&amp;#039;La Tour de Constance – Der Turm der Standhaftigkeit&amp;#039;&amp;#039;. In: Heinz Kruppke (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Werke des Glaubens&amp;#039;&amp;#039;. [[Evangelische Verlagsanstalt]], Berlin 1963, S. 122–125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=43/34/06.539/N |EW=4/11/22.927/E |type=landmark |region=FR}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Aigues-Mortes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique in Aigues-Mortes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique (Wehrturm)|Aiguesmortes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Okzitanien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turm in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turm in Okzitanien|Constance]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Centre des monuments nationaux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique seit 1903]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gaston Croissant</name></author>
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