<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Totoaba</id>
	<title>Totoaba - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Totoaba"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Totoaba&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T15:49:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Totoaba&amp;diff=1586652&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-19139-1: /* Historische Entwicklung und Hintergründe */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Totoaba&amp;diff=1586652&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-18T09:03:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Historische Entwicklung und Hintergründe&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{QS-Biologie|ABSCHNITT=Fische|Begründung=Das Kapitel „Historische Entwicklung und Hintergründe“ (ursprünglich „menschliche Eingriffe“) bedarf noch weiterer Überarbeitung: Quellenangaben fehlen, Stil nicht immer enzyklopädisch/sachlich. Siehe Diskussion.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]].  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Totoaba&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Totoaba macdonaldi&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Charles Henry Gilbert|Gilbert]], 1890)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Totoaba&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = Villamar, 1980&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Umberfische&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Sciaenidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Incertae sedis&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Barschverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Percomorphaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Stachelflosser&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Acanthopterygii&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Totoaba.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Totoaba&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Totoaba macdonaldi&amp;#039;&amp;#039;) oder Totuava ist die Bezeichnung für einen [[Umberfische|Umberfisch]] (aufgrund der trommelartigen Laute der Männchen auch „Trommler“ genannt) und entstammt einer indigenen Sprache (von Bewohnern der [[Sonora-Wüste]]). Er bedeutet (angeblich) eigentlich „unersättlicher Vogel“, weil man glaubte, überwinternde [[Ringelgans|Kanadische Ringelgänse]] (&amp;#039;&amp;#039;Branta bernicla nigricans&amp;#039;&amp;#039;) verwandelten sich auf dem Wasser des [[Golf von Kalifornien|Golfs von Kalifornien]] in diese Fische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer Ökologie, der Beeinträchtigung ihres [[Habitat|Lebensraums]] durch den Menschen sowie der andauernden illegalen Jagd steht die Art vor dem [[Aussterben]].&amp;lt;ref&amp;gt;Carmen Peña, Ivonne Marschall: [https://www.nd-aktuell.de/artikel/1081044.ich-bin-kein-aphrodisiakum.html &amp;#039;&amp;#039;„Ich bin kein Aphrodisiakum“&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Neues Deutschland]], 2. März 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZ 30-12-10 Sandra Weiss&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Der Totoaba&amp;lt;ref&amp;gt;A. Villamar: &amp;#039;&amp;#039;Totoaba, un nuevo género de la familia Sciaenidae del Golfo de California, México (Pisces: Teleostei).&amp;#039;&amp;#039; Anales de la escuela nacional de ciencias biológicas, México, 23, S. 129–133, 1980&amp;lt;/ref&amp;gt; ist der größte Umberfisch der westlichen Hemisphäre: die Weibchen können eine Länge von über 2 m mit einem Gewicht von über 100 kg erreichen - die Männchen bleiben deutlich kleiner. Berichte früherer Fänge indizieren sogar Gewichte von bis zu 330 Pfund, also etwa 150 kg. Somit könnte die Totoaba selbst den [[Adlerfisch]] an Größe übertroffen haben, allerdings sind diese Berichte nicht zu belegen. Der Totoaba kann ein Alter von 15 Jahren erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Körperform ähnelt der Totoaba einem [[Seebarsch]] (&amp;#039;&amp;#039;Dicentrarchus&amp;#039;&amp;#039;), doch ist die Schwanzflosse groß fächerförmig (eigentlich fünfeckig, aber die hintere Ecke liegt an einem fast gestreckten Winkel). Die Färbung ist ein helles Silber mit einem mehr oder weniger stark ausgeprägten Braun; die Flossen sind dunkel. Jungfische haben eine gefleckte Rückenseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Flossenformel|Flossenstrahlen]]: [[Rückenflosse|Dorsale]] 1 X-XII, Dorsale 2 I/~25, [[Afterflosse|Anale]] II (schwach)/7–9, [[Pectorale]] 15–17. [[Seitenlinienorgan|Seitenlinien]]-Schuppen: ungefähr 60 (d.&amp;amp;nbsp;h. der Fisch hat 29 Wirbel – das Maximum bei Sciaeniden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fast oberständige [[Fischmaul|Maul]] ist nicht sehr groß. Die Kieferrand-Bezahnung ist recht schwach, allerdings gibt es außen (vorne) am Prämaxillare und innen am Dentale größere Fang- (aber keine Hunds-) Zähne. (Hundszähne hat z. B. der [[Zander]]: sie dienen dem Durchbohren der Beute, die dabei meist aus Stress gleich stirbt.) Die Schlundbezahnung der [[Pharyngealia]] ist quetschend genug, dass &amp;#039;&amp;#039;Totoaba&amp;#039;&amp;#039; auch [[Benthos|benthische]] und [[Nekton|nektische]] (freischwimmende) [[Krebstiere]] fressen kann, aber bevorzugt werden von diesem in Schulen jagenden Raubfisch [[Sardine]]n (&amp;#039;&amp;#039;Sardinops&amp;#039;&amp;#039;), [[Anchovis]] (&amp;#039;&amp;#039;Anchoa&amp;#039;&amp;#039;: bes. &amp;#039;&amp;#039;ischana&amp;#039;&amp;#039;) und [[Königsmakrele]]n (&amp;#039;&amp;#039;Scomberomorus concolor&amp;#039;&amp;#039;) des freien Wassers und (benthisch) auch [[Plattfische]], kleinere [[Umberfische|Umbern]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Ethologie]] des Trommelns liegt (wie für die meisten Umberfische) keinerlei Untersuchung vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Der Totoaba lebt ausschließlich im nördlichen Teil des [[Golf von Kalifornien|Golfs von Kalifornien]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Cortés-See&amp;#039;&amp;#039; genannt). Die Cortés-See, die in ihrer Größe mit der [[Adriatisches Meer|Adria]] vergleichbar ist, wird von etlichen [[Endemit]]en – darunter sogar einer kleinen [[Delfine|Delphin]]-Art (&amp;#039;&amp;#039;Tursiops sinus&amp;#039;&amp;#039;) – bewohnt. Das primäre Verbreitungsgebiet des Totoaba reicht bis etwa zur Tortuga-Insel (27°50&amp;#039;N), während weiter südlich höchstens vereinzelt Exemplare zu finden sind. Den Golf von Kalifornien verlässt der Totoaba nie. Das nördlich anschließende Mündungs-[[Ästuar]] des [[Colorado River|Colorado-Flusses]] dient als Laich- und Entwicklungsgebiet der Jungfische, für welche eine [[Salinität]] von ca. 2 % optimale Bedingungen darstellt. Die Totoaba-Schulen zogen früher vom Spätherbst bis in den Frühling immer wieder zum Laichen in das großräumig verbrackte Mündungsgebiet des Flusses&amp;lt;ref&amp;gt;C. A. Rodriguez et al.: &amp;#039;&amp;#039;Macrofaunal and isotopic estimates of the former extent of the Colorado River estuary, upper Gulf of California, México.&amp;#039;&amp;#039; J. arid environments, 49, S. 183–193, 2001&amp;lt;/ref&amp;gt;. Allerdings erfolgt seit einigen Jahrzehnten der Laichzug nicht mehr öfter als ein einziges Mal jährlich (meist im Februar). Kleinere Flüsse, die in den nördlichen Golf münden, können zur Regenzeit ebenfalls kleine Brackzonen ausbilden, die für das Laichen geeignet sind. Geschlechtsreif wird der Fisch mit 6 (Männchen) oder 7 (Weibchen) Jahren, bei einer Länge von ca. 60–75&amp;amp;nbsp;cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evolution ==&lt;br /&gt;
[[Charles Henry Gilbert|Gilbert]] beschrieb die Art als zu &amp;#039;&amp;#039;[[Cynoscion]]&amp;#039;&amp;#039; gehörig – auf Grund äußerlicher, auf [[Konvergenz (Biologie)|Konvergenz]] beruhender Merkmale von Jägern des freien Wassers. Heute meint man eher, Bezüge zu &amp;#039;&amp;#039;[[Bahaba]]&amp;#039;&amp;#039; herstellen zu können (z. B. im [[Otolithen]]-Bau); da aber &amp;#039;&amp;#039;Bahaba&amp;#039;&amp;#039; eine Gattung Südostasiens ist und man über die [[Kladistik]] innerhalb der [[Sciaenidae]] allgemein noch keine klaren Vorstellungen hat, erscheint auch dies wenig plausibel, wenn man hier an transpazifische Verwandtschaften denkt (eine „transatlantische“ aus Zeiten der [[Tethys (Ozean)|Tethys]], des [[Kontinentaldrift|Abdriftens]] Nordamerikas und einer damals noch existierenden Meeresstraße zum Ostpazifik ist natürlich denkbar).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei etlichen Fisch-Familien ist zu beobachten, dass aus einer [[Adaptive Radiation|adaptiven Radiation]] auch ein Räuber hervorgeht, der sich dann oft auch von den verwandten Fischarten ernährt (vgl. etwa &amp;#039;&amp;#039;[[Belonesox]]&amp;#039;&amp;#039; unter den [[Poeciliidae]]). So nimmt man an, dass &amp;#039;&amp;#039;Totoaba&amp;#039;&amp;#039; im [[Golf von Kalifornien]] selbst zum [[Spitzenprädator]]en evoluiert ist – vielleicht von „corvina“-ähnlichen Vorfahren (vgl. [[Meerrabe]] oder [[Weißer Umber]]) aus; ähnliche Vermutungen lassen sich auch für den [[Adlerfisch]] im Mittelmeer anstellen. Es gibt fossile Otolithen aus dem [[Miozän|Untermiozän]] aus marinen Sandschichten von [[Bakersfield (Kalifornien)|Bakersfield (Ca.)]], die man einer &amp;#039;&amp;#039;Totoaba fitchi&amp;#039;&amp;#039; zuordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard W. Huddleston and Gary T. Takeuchi: First fossil record of Totoaba Villamar 1980 (Teleostei, Sciaenidae) based upon early Miocene otoliths from California with comments on the ontogeny of the saccular otolith. Bull. South. Calif. Acad. Sci., 106, S. 1–15, 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Rezent ist &amp;#039;&amp;#039;Totoaba&amp;#039;&amp;#039; [[monotypisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Totoaba und Mensch ==&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Situation ===&lt;br /&gt;
Die [[Kalifornischer Schweinswal|Kalifornischen Schweinswale]] (Vaquitas, [[Nomenklatur|wiss.]] &amp;#039;&amp;#039;Phocoena sinus&amp;#039;&amp;#039;, englisch auch {{lang|en|Vaquita marina}}) haben etwa die Größe der Totoabas, und ihr Verbreitungsgebiet im nördlichen [[Golf von Kalifornien]] überschneidet sich mit dem dieser Fische.&lt;br /&gt;
Beim Fang der Totoabas mit [[Kiemennetz]]en&amp;lt;ref name=&amp;quot;bdw_2023-09-11&amp;quot; /&amp;gt; (auch [[Stellnetz]]en&amp;lt;ref name=&amp;quot;sdw_2023-08-07&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ntv_2023-08-07&amp;quot; /&amp;gt; und [[Treibnetz]]en&amp;lt;ref name=&amp;quot;ntv_2023-08-07&amp;quot; /&amp;gt;) verheddern sich immer wieder die Vaquitas als [[Beifang (Fischerei)|Beifang]] in diesen Netzen, wo sie – ohne zum Atmen auftauchen zu können – ersticken.&lt;br /&gt;
Dieser Umstand gilt als Hauptgrund dafür, dass der Bestand der Vaquitas seit 1997 um 98 % eingebrochen ist, von damals noch 570 auf 10 (Stand 2018),&amp;lt;ref name=&amp;quot;ntv_2023-08-07&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;sdw_2023-08-07&amp;quot; /&amp;gt; und zuletzt noch 8 (Stand März 2023)&amp;lt;ref name=&amp;quot;usnews_2023-03-25&amp;quot; /&amp;gt; Tiere.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bdw_2023-09-11&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[IUCN]] hat die Vaquitas aus diesem Grund als „{{lang|en|Critically Endangered}}“ (IUCN 3.1) eingestuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN_Vaquita&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Totoaba-Fang ist seit 1975 illegal, damals wurde die Art auf die mexikanische Liste der gefährdeten Arten ({{lang|en|Mexican Endangered Species List}}) gesetzt wurde. 1976 wurde der Fisch in den [[Washingtoner Artenschutzübereinkommen#Anhang I|CITES-Anhang I]] aufgenommen und 1979 auf die US-Liste der gefährdeten Arten gesetzt, was 2020 vom IUCN bestätigt wurde (Status „{{lang|en|Vulnerable under criteria A4bd}}“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN_Totoaba&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der drastische Bestandsrückgang der Vaquitas zeigt, sind die von Mexiko seit 2015 ergriffenen Maßnahmen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;elu&amp;quot; /&amp;gt; wie schon gleich vermutet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith2015&amp;quot; /&amp;gt; viel zu schwach und nicht geeignet, das Verbot des Totoaba-Fangs durchzusetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ntv_2023-08-07&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;sdw_2023-08-07&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bdw_2023-09-11&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wegen des mangelnden Schutzes der Vaquitas als derzeit weltweit am stärksten gefährdete Walart wurde Mexiko von der internationalen Artenschutzbehörde [[CITES]] im März 2023 mit Sanktionen belegt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;usnews_2023-03-25&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cites_Vaquita&amp;quot; /&amp;gt; wie schon 2015 gefordert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith2015&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Entwicklung und Hintergründe ===&lt;br /&gt;
Der Totoaba wurde seit je von der indigenen Bevölkerung [[Niederkalifornien]]s und der [[Sonora-Wüste|Sonora]] bejagt und meist vom Boot aus gespeert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bahre2000&amp;quot; /&amp;gt; Als besonders schmackhaft galten die „Wangen“muskeln (d.&amp;amp;nbsp;h. der &amp;#039;&amp;#039;Adductor mandibulae&amp;#039;&amp;#039;) – wie bei vielen anderen Fischen, in anderen Kulturkreisen, auch. Vor hundert Jahren gab es dem Hörensagen nach riesige Schwärme – die wahre Populationsgröße damals ist Gegenstand der Diskussion. Nach Ankunft der Weißen in der Gegend dauerte es noch einige Zeit, bis auch sie auf den Fisch aufmerksam wurden. Doch waren in der Gegend arbeitende Chinesen die ersten, die anfingen, Totoabas für kommerzielle Zwecke zu fangen, und zwar nur um der Schwimmblase willen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scheer2019&amp;quot; /&amp;gt; Für bestimmte Suppen-Zubereitungen ihrer Heimat bedarf es des gallertigen Eiweißes [[Ichthyokoll]] ({{lang|en|isinglass}}, ein [[Kollagen]]), das man besonders von [[Störe]]n gewinnt, aber auch von vielen anderen Fischarten kennt (z.&amp;amp;nbsp;B. als [[Hausenblase]]). Ähnliche Kollagene enthalten die [[Salanganen]]-Nester, die für die [[Schwalbennestersuppe]] verwendet werden. Man tötete also ab etwa 1915 zunehmend Mengen von Totoabas, entnahm aber nur die [[Schwimmblase]] („Buche“). Die Schwimmblasen der Weibchen erwiesen sich als einfacher zu gewinnen, die der Männchen mit ihren Fortsätzen zerrissen zu leicht. Die Fische selbst verrotteten am Ufer oder im Wasser, Reisende berichteten vom unerträglichen Gestank in der Gegend. Die Schwimmblasen ließen sich einfach trocknen und mit Gewinn nach China verschiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort ist die Schwimmblase des Fisches bis heute mehr wert als ihr Gewicht in [[Gold]]. Für die [[Kartell]]e auf beiden Seiten des Pazifiks bedeutet der illegale Schwimmblasenhandel somit hohe Gewinne,  was dem Fisch den Beinamen &amp;quot;Kokain der Meere&amp;quot; eingebracht hat&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel2019-02&amp;quot; /&amp;gt;. In China gilt die Schwimmblase des Totoaba als Heilmittel, Statussymbol und Geldanlage. In der chinesischen Küche gilt der Totoaba als [[Aphrodisiakum]] und Verjüngungsmittel; auch hier wird das Kollagen der Schwimmblase für bestimmte Suppenzubereitungen benötigt. Im Schmuggel werden den Fischern zwischen 500 und 3.000 US-Dollar pro Kilogramm bezahlt; in China und Hongkong dann bis zu 80.000 US-Dollar, mehr als die entsprechende Menge [[Kokain]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZ 30-12-10 Sandra Weiss&amp;quot; /&amp;gt; Der Handel ist zwar auch in China illegal, aber offenbar werden die Händler bei Kontrollen durch die Behörden vorab gewarnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Carrington2017&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst später, nach dem [[Zweiter Weltkrieg|2. Weltkrieg]], erkannte man auch den Wert der Totoaba als [[Speisefisch]] – dies wurde erst möglich, als man genügend Eis für Kühltransporte per LKW nach größeren Städten der USA bereitstellen konnte (ab ca. 1924). Beim Fang der Fische ([[Langleine]]n, Netze) waren auch Indianer (z. B. die [[Seri (Volk)|Seri]]) involviert, die zwar weniger vom Profit bekamen als Weiße, aber nun auch mit [[Dynamitfischerei|Dynamit]] arbeiten durften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bahre2000&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren nahm die Wassermenge, die der [[Colorado River]] in die den Golf von Kalifornien (Cortés-See) sandte, durch große Bewässerungsanlagen, Trinkwasserentnahmen u.&amp;amp;nbsp;a. am Oberlauf drastisch ab (um mehr als 95 %). In der Folge stieg die [[Salinität]] im [[Ästuar]], was das Aufkommen der Jungfische ungünstig beeinflusste. Auch Verschmutzungen z.&amp;amp;nbsp;B. mit [[Kunstdünger]], später mit [[Pestizid]]en, begannen sich auszuwirken. In der Folge nahmen die Fänge merklich ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lercardi2007&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 konnten noch über 2.000 Tonnen gefangen werden, 1975 waren es nurmehr 58. Erst in diesem Jahr wurde der Fisch unter völligen Schutz gestellt.&lt;br /&gt;
Der Fang ist seither verboten; da aber die Umweltveränderungen (insbesondere im Zeichen des [[Klimawandel]]s) nicht rückgängig zu machen sind,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kunzig2008&amp;quot; /&amp;gt; gilt der Totoaba heute nach [[IUCN]] als gefährdet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN_Totoaba&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dennoch wurden bis vor kurzem noch hunderttausende Jungfische jährlich als [[Shrimps]]-[[Beifang (Fischerei)|Beifang]] getötet.&lt;br /&gt;
Es zeigte sich: Auch wenn man beim [[Filetieren]] des Fischfleischs in den [[Eierstock|Eierstöcken]] reifer Weibchen hunderttausend oder mehr Eier zu Gesicht bekommen kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass sich die Population sich nach Beendigung eines [[Raubbau (Natur)|Raubbaus]] rasch erholen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Restpopulation wird nach wie vor insbesondere von US-Amerikanern gewildert (Zitat: „[[Mafia]]“, Sandra Weiss, Badische Zeitung)&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZ 30-12-10 Sandra Weiss&amp;quot; /&amp;gt; und der Fisch exportiert, als „[[Weißer Seebarsch]]“ (also &amp;#039;&amp;#039;Atractoscion&amp;#039;&amp;#039;) deklariert. Wenn die Population „intakt“ wäre, könnte ein so großer Fisch selbstverständlich das „Traumziel“ vieler Sportfischer sein, die auf diese Weise erheblich zum Lebensstandard in der landwirtschaftlich kaum nutzbaren Umgebung des Golfs von Kalifornien beitragen könnten. Der Fischerei war aber sehr lange der kurzfristige Gewinn wichtiger als die mittelfristig vorausschauende Ressourcen-Planung („[[Nachhaltigkeit]]“). Verschärft wird die Lage durch einen säkularen Rückgang der Niederschläge in der Region. Daher konnten nunmehr eingeleitete Totoaba-Zuchtmaßnahmen (selbst mit eigenen [[Entsalzungsanlage]]n) bisher noch keine deutliche Verbesserung der Situation bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* 1995, L. Ning-Chao: [https://www.fishbase.se/references/FBRefSummary.php?id=9118 &amp;#039;&amp;#039;Sciaenidae. Corvinas, barbiches, bombaches, corvinatas, corvinetas, corvinillas, lambes, pescadillas, roncachos, verrugatos&amp;#039;&amp;#039;]. In: W. Fischer, Friedhelm Krupp, W. Schneider, C. Sommer, K.&amp;amp;nbsp;E. Carpenter und V.&amp;amp;nbsp;H. Niem (Hrsg.): [https://www.fao.org/3/v6250s/v6250s00.htm &amp;#039;&amp;#039;Guía FAO para identificación de especies para los fines de la pesca. Pacifico Centro-oriental&amp;#039;&amp;#039;]. Band 3, [[FAO]] Rom, Januar 1995, S.&amp;amp;nbsp;1427–1518&amp;lt;!--, [[doi:10.1515/9783110881417.1]] fasch bei RG?--&amp;gt;, [https://www.researchgate.net/publication/290487843 ResearchGate].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Fishbase|g=totoaba|s=macdonaldi}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year= 2013.1&lt;br /&gt;
|ID= 22003&lt;br /&gt;
|ScientificName= Totoaba macdonaldi&lt;br /&gt;
|YearAssessed= 2010&lt;br /&gt;
|Assessor= Findley, L.&lt;br /&gt;
|Download= 15. September 2013&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZ 30-12-10 Sandra Weiss&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |autor=Sandra Weiss |url=https://www.badische-zeitung.de/der-gier-geopfert |titel=Der Gier geopfert – Panorama – Badische Zeitung |abruf=2019-12-30 |sprache=de}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel2019-02&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.spiegel.de/politik/das-kokain-der-meere-a-e70b6483-0002-0001-0000-000161668223?context=issue&amp;lt;!--https://magazin.spiegel.de/SP/2019/2/161668223/index.html--&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Das Kokain der Meere – Auf der Jagd nach den „Buche“&amp;#039;&amp;#039;], SPIEGEL Online vom 4. Januar 2019.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;elu&amp;quot;&amp;gt;{{cite news |url=http://www.eluniversal.com.mx/in-english/2015/us-supports-mexicos-efforts-to-save-the-vaquita-104396.html |title=U.S. supports Mexico&amp;#039;s efforts to save the vaquita |date=2015-04-16 |work=El Universal |language=en |accessdate=2023-08-14 |archiveurl=https://web.archive.org/web/20150417193040/http://www.eluniversal.com.mx/in-english/2015/us-supports-mexicos-efforts-to-save-the-vaquita-104396.html |archivedate=2015-04-17 |offline=0 |archivebot=2024-05-31 07:47:54 InternetArchiveBot }} Memento im Webarchiv vom 17. April 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bdw_2023-09-11&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anna Manz: [https://www.wissenschaft.de/erde-umwelt/kleinster-wal-der-welt-kurz-vor-dem-aussterben/ Kleinster Wal der Welt kurz vor dem Aussterben]. Auf: [[wissenschaft.de]] vom 11. August 2023.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ntv_2023-08-07&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.n-tv.de/wissen/Kalifornische-Schweinswale-am-Rande-der-Ausrottung-article24309308.html Verbot von Stellnetzen gefordert – Kalifornische Schweinswale am Rande der Ausrottung]. Auf: [[n-tv.de]] vom 7. August 2023. Quelle: ntv.de, mba/dpa.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;sdw_2023-08-07&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.spektrum.de/news/internationale-walfangkommission-warnt-vor-aussterben-der-vaquitas/2167935  Vaquitas: Die letzten zehn ihrer Art]. Aktuelle Seite: Internationale Walfangkommission warnt vor Aussterben der Vaquitas. Auf: [[spektrum.de]] vom 7. August 2023.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;usnews_2023-03-25&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.usnews.com/news/news/articles/2023-03-25/mexico-sanctioned-for-not-protecting-endangered-porpoise Mexico Sanctioned for Not Protecting Endangered Porpoise]. Auf: USNews.com vom 25. März 2023. Quelle: [[Associated Press]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN_Totoaba&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
M.&amp;amp;nbsp;Á. Cisneros-Mata, C. True, L.&amp;amp;nbsp;M. Enriquez-Paredes, Y. Sadovy, M. Liu: &amp;#039;&amp;#039;Totoaba – &amp;#039;&amp;#039;Totoaba macdonaldi&amp;#039;&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[IUCN]] [[Rote Liste gefährdeter Arten|Red List of Threatened Species]]&amp;#039;&amp;#039;, Letzte Bewertung: 21. August 2020, S.&amp;amp;nbsp;e.T22003A2780880; [[doi:10.2305/IUCN.UK.2021-2.RLTS.T22003A2780880.en]] ({{enS}}).&amp;lt;!--Zitat: Totoaba &amp;#039;&amp;#039;Totoaba macdonaldi&amp;#039;&amp;#039; has most recently been assessed for The IUCN Red List of Threatened Species in 2020. Totoaba macdonaldi is listed as Vulnerable under criteria A4bd.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN_Vaquita&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rojas-Bracho, B.&amp;amp;nbsp;L. Taylor, A. Jaramillo-Legorreta: &amp;#039;&amp;#039;Vaquita – &amp;#039;&amp;#039;Phocoena sinus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[IUCN]] [[Rote Liste gefährdeter Arten|Red List of Threatened Species]]&amp;#039;&amp;#039;, Letzte Bewertung vom 2. März 2022, S.&amp;amp;nbsp;e.T17028A214541137; [[doi:10.2305/IUCN.UK.2022-1.RLTS.T17028A214541137.en]] ({{enS}}).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cites_Vaquita&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://cites.org/sites/default/files/notifications/E-Notif-2023-037.pdf &amp;#039;&amp;#039;Compliance action plan of Mexico on Totoaba (&amp;#039;&amp;#039;Totoaba macdonaldi&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;]. Notification to the Parties. Nr.&amp;amp;nbsp;2023/037, Genf, 27. März 2023 (PDF, {{enS}}).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bahre2000&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Conrad J. Bahre, Luis Bourillón, Jorge Torre: &amp;#039;&amp;#039;The Seri and Commercial Totoaba Fishing (1930–1965).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of the Southwest&amp;#039;&amp;#039;, Band 42, Nr.&amp;amp;nbsp;3, Herbst 2000, S.&amp;amp;nbsp;559–575. {{JSTOR|40170214}} ({{enS}}).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Carrington2017&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
D. Carrington: [https://www.theguardian.com/environment/2017/may/16/chinese-appetite-totoaba-fish-bladder-threatens-rare-vaquita &amp;#039;&amp;#039;Chinese appetite for totoaba fish bladder kills off rare porpoise&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;The Guardian&amp;#039;&amp;#039; vom 16. Mai 2017 ({{enS}})&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kunzig2008&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Robert Kunzig: &amp;#039;&amp;#039;Drying of the West&amp;#039;&amp;#039; [https://web.archive.org/web/20081018131440/http://ngm.nationalgeographic.com/2008/02/drying-west/kunzig-text Teil 1], [https://web.archive.org/web/20081019103621/http://ngm.nationalgeographic.com/2008/02/drying-west/kunzig-text/2 Teil2]. In: National Geographic Magazine, S.&amp;amp;nbsp;90–113, Februar 2008 ({{enS}}, [https://scholar.google.com/scholar_lookup?title=Drying+of+the+West&amp;amp;author=Kunzig+Robert&amp;amp;publication+year=2007&amp;amp;journal=National+Geographic Google Scholar], [https://www.semanticscholar.org/paper/Drying-of-the-west-Kunzig/b0c1316a355cc763dd479351c6e8976a4cdeeab8 Semantic scholar]). Memento im Webarchiv vom 18. Oktober 2008.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lercardi2007&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diego Lercari, Ernesto A. Chávez: &amp;#039;&amp;#039;Possible causes related to historic stock depletion of the totoaba, &amp;#039;&amp;#039;Totoaba macdonaldi&amp;#039;&amp;#039; (Perciformes: Sciaenidae), endemic to the Gulf of California.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fisheries research&amp;#039;&amp;#039;, Band 86, Nr.&amp;amp;nbsp;2–3, S.&amp;amp;nbsp;136–142, September 2007; [[doi:10.1016/j.fishres.2007.05.010]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scheer2019&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{cite news |last1=Scheer |first1=Robert |title=The Drug Trade Isn&amp;#039;t Just Killing People, but the Planet Itself |url=https://www.truthdig.com/articles/the-drug-trade-isnt-just-killing-people-but-the-planet-itself/ |work=truthdig |language=en |date=2019-10-25 &amp;lt;!--|access-date=2023-08-14--&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith2015&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zak Smith: [https://web.archive.org/web/20151213141533/http://switchboard.nrdc.org/blogs/zsmith/call_to_ban_mexican_seafood_products.html &amp;#039;&amp;#039;This Week in Whales Focus: The Call to Ban Mexican Seafood Products Gets Louder After Mexico Announces its Plan for Vaquita Extinction&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;National Resources Defense Council&amp;#039;&amp;#039; ({{enS}}). Memento im Webarchiv vom 13. Dezember 2015.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umberfische]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Golf von Kalifornien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-19139-1</name></author>
	</entry>
</feed>