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	<title>Totenberg (Bramwald) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T16:56:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Totenberg_(Bramwald)&amp;diff=579087&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-07-04T09:40:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|BILD= Totenberg NSG - Buchenmischwald.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|HÖHE= 408.1&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG= &amp;lt;ref name=&amp;quot;BFN-Karten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGE= bei [[Bursfelde]]; [[Landkreis Göttingen]], [[Südniedersachsen]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Bramwald]] ([[Weser-Leine-Bergland]])&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 51/31/43/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 9/38/55/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-NI&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Totenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist mit {{Höhe|408.1|DE-NHN|link=true}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;BFN-Karten&amp;quot; /&amp;gt; der höchste Berg des zum [[Weserbergland]] gehörenden [[Bramwald]]es. Er liegt bei [[Bursfelde]] im [[Niedersachsen|niedersächsischen]] [[Landkreis Göttingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Berg liegt das 437&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] große [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Totenberg&amp;#039;&amp;#039;, wovon 342&amp;amp;nbsp;ha als &amp;#039;&amp;#039;Naturnaher Wald&amp;#039;&amp;#039; unter Auflagen bewirtschaftet wird. Der restliche Teil wurde zum [[Naturwald]] &amp;#039;&amp;#039;Totenberg&amp;#039;&amp;#039; (95&amp;amp;nbsp;ha) erklärt. Dort weisen Schilder auf das Betretungsverbot hin. Hier gilt auch das generelle Nutzungsverbot, denn dieser Teil des Hochwaldes wird vollkommen sich selbst überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensursprung ==&lt;br /&gt;
Forstorte mit dem Namen Totenberg gibt es häufiger. Es liegen dort aber keine Friedhöfe, vielmehr handelt es sich meist um siedlungsferne Gebiete, deren Nutzung einer überregionalen Gemeinschaft, zum Beispiel dem Gau, zustand. Darin steckt ein [[Indogermanische Ursprache|indogermanischer]] Wortstamm, der unter anderem in der [[lateinisch]]en Vokabel &amp;#039;&amp;#039;totus = alle&amp;#039;&amp;#039; enthalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Totenberg erhebt sich im Westen des Landkreises Göttingen sowie jeweils im Nordteil des [[Bramwald]]es und [[Naturpark Münden|Naturparks Münden]]. Sein Gipfel liegt 2,1&amp;amp;nbsp;km ostnordöstlich von [[Glashütte (Hemeln)|Glashütte]] und 2,2&amp;amp;nbsp;km südöstlich von [[Bursfelde]] (Ortsteile von [[Hemeln]]) sowie 4,1&amp;amp;nbsp;km westnordwestlich von [[Löwenhagen]] und 3,1&amp;amp;nbsp;km (jeweils [[Luftlinie]]) nordwestlich von [[Ellershausen (Niemetal)|Ellershausen]] (Gemeindeteile von [[Niemetal]]). Südöstlich bis östlich des Berges fließt die kleine [[Steimke (Nieme)|Steimke]], die dort die [[Nieme]] speist; Letztere passiert den Berg im Norden und mündet bei Bursfelde in die westlich des Berges verlaufende [[Weser#Oberweser|Oberweser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Zuordnung ===&lt;br /&gt;
Der Totenberg gehört im [[Weserbergland]] in der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheitengruppe [[Weser-Leine-Bergland]] (Nr.&amp;amp;nbsp;37), in der Haupteinheit [[Solling, Bramwald und Reinhardswald]] (370) und in der Untereinheit &amp;#039;&amp;#039;Bramwald&amp;#039;&amp;#039; (370.5) zum Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Hemelner Bramwald&amp;#039;&amp;#039; (370.50). Nach Norden leitet die Landschaft durch das Tal der [[Nieme]] zum [[Kuppiger Solling|Kuppigen Solling]] (370.1) über, nach Osten fällt sie in die [[Schedener Rötsenke]] (371.11) ab, nach Süden leitet sie in den eigentlichen &amp;#039;&amp;#039;Hemelner Bramwald&amp;#039;&amp;#039; über, und nach Westen fällt sie in das [[Weserdurchbruchstal]] (370.3) ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-099&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-112&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Topographie und Geologie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Totenberg NSG - Steimcketal - Buntsandsteinstufen im Bachlauf.jpg|mini|Sandsteinstufen des Baches [[Steimke (Nieme)|Steimke]] an der Grenze zum [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|NSG]] &amp;#039;&amp;#039;Totenberg&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Der Totenberg steigt aus dem Wesertal von etwa {{Höhe|110}} (bei Bursfelde) bis {{Höhe|408.1}} (Gipfellage) Höhe an. Er weist typische [[Buntsandstein]]-Schichtung mit [[Löß]]-Beimischungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtliches ==&lt;br /&gt;
Nach der örtlichen forstlichen Überlieferung hatten die Bewohner der am Bramwald gelegenen Dörfer keinerlei Nutzungsrechte am Gebiet des Totenbergs. Das wurde gewissermaßen zementiert durch [[Karl der Große|Karl den Großen]] mit seiner Erklärung zum [[Bannforst]]. Deshalb gab es am bzw. auf dem Totenberg auch nicht, wie in anderen Teilen des Bramwaldes, eine Entwicklung zum [[Eichen]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;wald. 1989 wurde der Naturwald &amp;#039;&amp;#039;Totenberg&amp;#039;&amp;#039; ([[#Schutzgebiete, Fauna und Flora|s.&amp;amp;nbsp;u.]]) eingerichtet. Ohne gravierende Veränderungen hatte hiesig immer [[Buchen]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;wald als natürliche Waldform vorgeherrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzgebiete, Fauna und Flora ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Steimketal.jpg|mini|Das Steimketal bildet die Südostgrenze des Naturschutzgebiets &amp;#039;&amp;#039;Totenberg&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Totenberg NSG - Schranke Kernzone.jpg|mini|Schild und Schranke am Naturwald &amp;#039;&amp;#039;Totenberg&amp;#039;&amp;#039; (NSG-Kernzone)]]&lt;br /&gt;
Auf dem Totenberg liegt das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Totenberg&amp;#039;&amp;#039; ([[Common Database on Designated Areas|CDDA]]-Nr.&amp;amp;nbsp;165935; 1989 ausgewiesen; 4,37&amp;amp;nbsp;[[Quadratkilometer|km²]] groß) und, fast flächengleich, das [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat]]-Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Totenberg&amp;#039;&amp;#039; (FFH-Nr.&amp;amp;nbsp;4423-305; 4,32&amp;amp;nbsp;km²). Beide Schutzgebiete sind vom [[Landschaftsschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Weserbergland-Kaufunger Wald&amp;#039;&amp;#039; (CDDA-Nr.&amp;amp;nbsp;325317; 1989; 285,018&amp;amp;nbsp;km²) umrahmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BFN-Karten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kern des Naturschutzgebiets (Zone&amp;amp;nbsp;I) soll sich auf rund 87&amp;amp;nbsp;ha&amp;lt;ref name=&amp;quot;NsgVerord&amp;quot; /&amp;gt; Fläche der Wald mit insekten- und vogelreicher Tierwelt ohne jede forstliche Nutzung in Richtung [[Naturwald]] entwickeln; außerhalb der Kernzone (Zone&amp;amp;nbsp;II) wird nach der Verordnung eine besonders naturfreundliche Forstwirtschaft betrieben. Allerdings ist [[Jagd]] weiterhin notwendig, weil sonst eine starke Konzentration von Wild eine natürliche Entwicklung erschweren würde. Die Forstliche Versuchsanstalt in [[Göttingen]] verfolgt die Veränderungen in diesem Gebiet. Es zeichnet sich ab, dass im Forst nachwachsender Jungwald der Buche alle anderen Mischbaumarten, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Gemeine Fichte]], Eiche, [[Lärche]], [[Ahorn]] und [[Eschen (Pflanzengattung)|Esche]], verdrängt. Fast ausschließlich handelt es sich heutzutage schon um 140-jährige Buchenbestände mit eingemischten Fichten und Eichen. Für Spaziergänger sind der Naturwald &amp;#039;&amp;#039;Totenberg&amp;#039;&amp;#039; und die dorthin führenden Wege ganzjährig gesperrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VKarte&amp;quot; /&amp;gt; Die Ruhe gefällt besonders den scheuen Tierarten wie [[Wildkatze]] und [[Schwarzstorch]]. In der dortigen Wolfsschlucht hielt sich im Jahr 2003 längere Zeit eine durchwechselnde Wölfin auf, die erhebliche Aufmerksamkeit in der Bevölkerung erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Totenberghäuschen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Totenberghaeuschen 01.jpg|mini|Totenberghäuschen]]&lt;br /&gt;
Auf dem Nordhang des Totenbergs stehen die beiden &amp;#039;&amp;#039;Totenberghäuschen&amp;#039;&amp;#039;, die nach dem Berg benannt wurden. Die unmittelbar nebeneinander errichteten Fachwerkhäuschen sind nahezu zweihundert Jahre alt und dienten Forstleuten der Regierungsebene bei Ortsinspektionen mit Pferd zur Unterkunft. Das größere Gebäude wird auch heutzutage noch als Forstdienstgebäude genutzt, eine Kuriosität ist sein sechseckiger Grundriss. Die kleine Hütte war ein Pferdestall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Meyer, Katja Lorenz, Andreas Mölder, Roland Steffens, Wolfgang Schmidt, Thomas Kompa, Anne Wevell von Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Naturwälder in Niedersachsen. Schutz und Forschung. Band 2&amp;amp;nbsp;– Niedersächsisches Bergland&amp;#039;&amp;#039;. Leinebergland-Druck, Alfeld 2015, ISBN 978-3-00-050091-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Totenberg (Bramwald)|Totenberg}}&lt;br /&gt;
* {{NLWKN|8062|43061|Name=Naturschutzgebiet „Totenberg“}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten|REF-NAME=&amp;quot;BFN-Karten&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-099&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Hövermann: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt&amp;amp;nbsp;99]] Göttingen.&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1963. →&amp;amp;nbsp;[http://geographie.giersbeck.de/karten/099.pdf Online-Karte] (PDF; 4,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-112&amp;quot;&amp;gt;Hans-Jürgen Klink: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt&amp;amp;nbsp;112]] Kassel.&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1969. →&amp;amp;nbsp;[http://geographie.giersbeck.de/karten/112.pdf Online-Karte] (PDF; 6,9&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NsgVerord&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.nlwkn.niedersachsen.de/servlets/download?C=40770130&amp;amp;L=20 | titel=Verordnung vom 08.10.2003 zur Änderung der Verordnung über das Naturschutzgebiet &amp;quot;Totenberg&amp;quot; im Bramwald in der Stadt Münden und in der Samtgemeinde Dransfeld, Landkreis Göttingen | werk=Amtsblatt für den Regierungs-Bezirk Braunschweig Nr.&amp;amp;nbsp;22 vom 03.11.2003 | seiten=201–203 | zugriff=2014-06-10 | format=PDF (2,12&amp;amp;nbsp;MB)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;VKarte&amp;quot;&amp;gt;[http://www.nlwkn.niedersachsen.de/download/23388 Verordnungskarte], [[Maßstab (Kartographie)|M]]&amp;amp;nbsp;= 1:5.000 zur Naturschutzgebiets-Verordnung, abgerufen am 10.&amp;amp;nbsp;Juni 2014 (PDF; 1,69&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete in Stadt und Landkreis Göttingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bramwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niemetal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1989]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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