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	<title>Tote Stadt III - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T07:31:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;M2k~dewiki: HC: Ergänze Kategorie:Leopold Museum</title>
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		<updated>2024-08-14T12:23:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Leopold_Museum&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Leopold Museum (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Leopold Museum&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemälde&lt;br /&gt;
| bilddatei= Egon Schiele - Dead City III (City on the Blue River III) - Google Art Project.jpg&lt;br /&gt;
| titel= Tote Stadt III&lt;br /&gt;
| künstler= Egon Schiele&lt;br /&gt;
| jahr= 1911&lt;br /&gt;
| technik= Öl auf Holz&lt;br /&gt;
| höhe= 37,3&lt;br /&gt;
| breite= 29,8&lt;br /&gt;
| museum= Leopold Museum Wien&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tote Stadt III&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Expressionismus|expressionistisches]] Gemälde von [[Egon Schiele]] aus dem Jahr 1911. Es hatte sich bis zu dessen Tod im Eigentum des [[Wien]]er Kabarettisten [[Fritz Grünbaum]] befunden und gelangte nach den Wirren der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] schließlich durch Tausch mit dem New Yorker Kunsthändler [[Otto Kallir]] an den Kunstsammler [[Rudolf Leopold]]. Aufgrund des Verdachts, [[NS-Raubkunst]] zu sein, wurde es 1998 bei einer Ausstellung in [[New York City]] beschlagnahmt, im folgenden Jahr aber wieder an die [[Sammlung Leopold]] der Leopold-Museum-Privatstiftung herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Gemälde ist ein kleines Werk auf Holz mit den Maßen 37,3 × 29,8 Zentimeter und eine Variation des mehrfach ausgeführten Motivs einer Sicht auf die böhmische Stadt [[Český Krumlov]], mit deutschem Namen &amp;#039;&amp;#039;Krumau&amp;#039;&amp;#039;, vom Schlossberg aus gesehen. Es ist die Geburtsstadt der Mutter Schieles, in die der Maler sich mehrfach aus dem [[Wien]]er Großstadtleben zurückzog.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.schieleartcentrum.cz/de/schiele-und-krumau/42/ |wayback=20190307113940 |text=Schiele Art Centrum: Schiele und Krumau |archiv-bot=2024-05-31 07:10:34 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 28. Dezember 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bild zeigt eine Häusergruppe, an drei Seiten von einem tiefblauen Ring, der die [[Moldau (Fluss)|Moldau]] symbolisiert, umschlossen, so dass die Ortschaft isoliert und in einem unbestimmbaren, abstrakten Raum zu schweben scheint. In dem Gemälde wird die Entwicklung des Künstlers gesehen, Darstellungen der Natur nicht nur als Ausdruck für Stimmungen und Empfindungen zu nutzen, sondern als Träger tiefsinniger und hintergründiger Inhalte. Die Stadt wird im besten Sinne einer &amp;#039;&amp;#039;nature morte&amp;#039;&amp;#039; zum [[Stillleben]], „geheimnisvoll und visionär aus dem Dunkel auftauchend“.&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Mitsch: &amp;#039;&amp;#039;Egon Schiele 1890–1918&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1975, ISBN 3-423-01064-9, S. 35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Provenienz ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Tote Stadt III&amp;#039;&amp;#039; wurde von dem Kunsthistoriker Arthur Roessler (1877–1955) direkt vom Künstler gekauft, von diesem an den Rechtsanwalt Alfred Spitzer (1861–1923) weiterveräußert und schließlich zwischen 1925 und 1928 durch den Wiener Kabarettisten [[Fritz Grünbaum]] (1880–1941) erworben. Fritz Grünbaum wurde im [[KZ Dachau]] ermordet, seine Frau Lilly Grünbaum (1898–1942) in das [[Vernichtungslager Maly Trostinez]] gebracht, wo sie ebenfalls ermordet wurde. Am 22. Mai 1956 verkaufte Mathilde Lukacs, die Schwester von Lilly Grünbaum, die &amp;#039;&amp;#039;Tote Stadt III&amp;#039;&amp;#039; an die Kunsthandlung &amp;#039;&amp;#039;Klipstein &amp;amp; Kornfeld&amp;#039;&amp;#039; in [[Bern]], von dort wurde es am 24. September 1956 an Otto Kallir, Inhaber der Galerie St. Etienne in New York weiterveräußert. 1958 erwarb Rudolf Leopold das Gemälde wiederum von der Galerie St. Etienne.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bmkoes.gv.at/dam/jcr:e929e27f-0c2a-4ab2-9af7-a8ee72675e94/dossier_gruenbaum.pdf |titel=Dossier Fritz Grünbaum |abruf=2021-06-08 |autor=Sonja Niederacher |hrsg=[[Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport]] |datum=2010-06-30 |seiten=58–64 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Schiele-[[Retrospektive]] in New York wurde das Gemälde am 7. Januar 1998 beschlagnahmt, mit zahlreichen weiteren Werken Schieles aus der Sammlung Leopold, welche im [[Museum of Modern Art]] ausgestellt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://schweizermonat.ch/spurensuche-egon-schieles-tote-stadt-iii/ |titel=Spurensuche: Egon Schieles «Tote Stadt III» |abruf=2021-06-08 |autor=Sophie Lillie |werk=[[Schweizer Monat]] |datum=April 2005}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Januar 1998 erwirkten die in den USA lebenden Verwandten Fritz und Lilly Grünbaums aufgrund eines [[Herausgabeanspruch|Herausgabeverlangens]] die Beschlagnahme des Bildes durch die New Yorker Staatsanwaltschaft, wie auch die Sicherstellung des &amp;#039;&amp;#039;[[Wally (Schiele)|Bildnis Wally]]&amp;#039;&amp;#039; auf Antrag der Erben von Lea Bondi-Jaray.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print-welt/article484396/Eine-Frage-der-Herkunft.html Eine Frage der Herkunft, Artikel Die Welt vom 31. Oktober 2001], abgerufen am 28. Dezember 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1998 wurde die gerichtliche Anordnung bezüglich der &amp;#039;&amp;#039;Toten Stadt III&amp;#039;&amp;#039; aufgehoben, da die Erbberechtigung in diesem Fall nicht nachgewiesen werden konnte, das Bild kam zurück in die Sammlung Leopold nach Wien, wo es seit der Eröffnung des Leopold Museums im September 2001 ausgestellt ist. Der Rechtsstreit um das &amp;#039;&amp;#039;Bildnis Wally&amp;#039;&amp;#039; dauerte bis Juli 2010 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gunnar Schnabel, Monika Tatzkow: &amp;#039;&amp;#039;Nazi Looted Art. Handbuch Kunstrestitution weltweit&amp;#039;&amp;#039;. Proprietas-Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-00-019368-2, S. 392  (Fall 66)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde von Egon Schiele]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstwerk des Expressionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Malerei (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Restitution von NS-Raubgut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsmalerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leopold Museum]]&lt;/div&gt;</summary>
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