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	<title>Tote Hand (Recht) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:48:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tote_Hand_(Recht)&amp;diff=411742&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dasmöschteisch: unklaren, unbequellten Abschnitt entf; tk</title>
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		<updated>2023-09-24T17:40:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;unklaren, unbequellten Abschnitt entf; tk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tote Hand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|&amp;#039;&amp;#039;Manus mortua&amp;#039;&amp;#039;}}) ist die rechtliche Bezeichnung für das [[Eigentum]] von [[Korporation]]en wie der [[Kirche (Organisation)|Kirche]] oder [[Stiftung]]en an meist unbeweglichen Wirtschaftsgütern, die aufgrund des ursprünglichen [[Wille|Stifterwillens]] nicht wieder veräußert werden dürfen oder sollen und somit vom [[Erbgang (Recht)|Erbgang]] ausgeschlossen und dem Privatrechtsverkehr entzogen, also [[Amortisation|amortisiert]] sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Der Begriff Tote Hand entwickelte sich historisch im [[Feudalismus|Feudalrecht]], von dort gelangte er in das gemeine Recht und in das [[Kirchenrecht]], wo im [[Pfründe|Benefizium]] lehnsrechtliche Formen übernommen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Lehnsrecht]] sollte mit der Regelung der Toten Hand verhindert werden, dass die Lehnsgüter in die Hand von Personen außerhalb des Lehnsverbandes gelangten. Die Regelung brachte dem [[Lehnsherr]]n aber auch zeitweilige Einkünfte. Der Erwerb der davon betroffenen Güter führte dazu, dass der Erbfall wegfiel, weshalb man diese Güter dann als Güter der Toten Hand bezeichnete, wobei Hand hier im Sinne von Besitz gemeint ist. Im 13. Jahrhundert wurden in ganz Europa sog. Amortisationsgesetze erlassen, zum Beispiel in England 1279 und 1290 durch [[Eduard I. (England)|Eduard I.]] die [[Statutes of Mortmain]]. So konnte die Tote Hand Güter nur gegen Bezahlung einer eigenen Abgabe erwerben. Auch laufende Steuern, die von der Toten Hand anstelle der Grund- und [[Erbschaftssteuer]]n zu bezahlen waren, wurden eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wurde die im Mittelalter entstandene Häufung der Toten Hand bei Kirchen und Klöstern durch die Umverteilungen infolge von [[Reformation]], [[Westfälischer Frieden|Westfälischem Frieden]] (1648) und [[Reichsdeputationshauptschluss]] zurückgeführt. Parallel wurden beispielsweise vergleichbare Institutionen wie der private [[Fideikommiss]] beschränkt und später gänzlich aufgehoben. Das moderne [[Bürgertum|bürgerliche]] Zivilrecht, von [[Bernhard Großfeld]] als ewigkeitsscheu bezeichnet, setzte sich gegen diese perpetuierenden Eigentumsformen durch.&lt;br /&gt;
Im deutschen Zivilrecht enthielt zuletzt Art. 87 [[Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuche|EGBGB]] Bestimmungen über Erwerbsbeschränkungen der Toten Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Islam]] entspricht die Einrichtung der Toten Hand der Institution [[Waqf]], die ebenfalls unbewegliche Güter umfasst, die der Warenzirkulation entzogen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Desamortisation in Spanien]]&lt;br /&gt;
* [[Familienfideikommiss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Großfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Zauber des Rechts.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 1999, ISBN 3-16-147111-3, S. 264.&lt;br /&gt;
* Henry Campbell Black: &amp;#039;&amp;#039;Black’s Law Dictionary&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. West Publishing Co., St. Paul 1990, ISBN 0-314-76271-X (Stichwort „mortmain“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|8975|Tote Hand (Amortisationsgesetze)|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrechtsgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenrechtsgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feudalismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht (Mittelalter)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dasmöschteisch</name></author>
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