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	<title>Toszek - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Eriosw: /* Demographie */</title>
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		<updated>2026-02-21T18:52:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Demographie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Toszek&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Toszek COA.svg|100px|Wappen von Toszek]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Schlesien&lt;br /&gt;
| Powiat             = Gliwice (Gleiwitz)&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Gliwicki&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Gmina Toszek&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 27&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 18&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 31&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 9.67&lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 44-180&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 32&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = SGL&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Pyskowice]]–[[Opole]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Bahnstrecke Bytom–Wrocław|Gliwice–Opole]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Katowice|Katowice]]&lt;br /&gt;
| GemeindeTyp        = &lt;br /&gt;
| Schulzenämter      = &lt;br /&gt;
| Ortschaften        = &lt;br /&gt;
| GemeindeFläche     = &lt;br /&gt;
| TERYT              = &lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = &lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = &lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = www.toszek.pl&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toszek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|&amp;#039;tɔʃɛk}}] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Tost&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt mit etwa 3500 Einwohnern im [[Powiat Gliwicki]] (&amp;#039;&amp;#039;Landkreis Gleiwitz&amp;#039;&amp;#039;) der [[Woiwodschaft Schlesien]] in Polen. Sie ist zugleich Sitz der [[Gmina Toszek|Stadt- und Landgemeinde Toszek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlesien Kr Tost-Gleiwitz.png|mini|Tost nördlich von [[Gliwice|Gleiwitz]] auf einer Landkarte von 1905]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt im mittleren [[Oberschlesien]] zwischen den Städten [[Strzelce Opolskie]] (&amp;#039;&amp;#039;Groß Strehlitz&amp;#039;&amp;#039;) und [[Pyskowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Peiskretscham&amp;#039;&amp;#039;) sowie nördlich von [[Gliwice|Gleiwitz]] auf 268 m ü. [[Normalhöhennull|NHN]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Pisarzowice (Toszek)|Pisarzowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Schreibersort&amp;#039;&amp;#039;), [[Boguszyce (Toszek)|Boguszyce]] (&amp;#039;&amp;#039;Boguschütz&amp;#039;&amp;#039;), [[Pawłowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Pawlowitz&amp;#039;&amp;#039;), [[Płużniczka]] (&amp;#039;&amp;#039;Klein Pluschnitz&amp;#039;&amp;#039;), [[Sarnów (Toszek)|Sarnów]] (&amp;#039;&amp;#039;Sarnau&amp;#039;&amp;#039;), [[Kotliszowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Kottlischowitz&amp;#039;&amp;#039;) und [[Wilkowiczki]] (&amp;#039;&amp;#039;Klein Wilkowitz&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Zu Toszek gehört der Stadtteil [[Oracze (Toszek)|Oracze]] (&amp;#039;&amp;#039;Oratsche&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Burg Toszek|Burg Tost]], die oberhalb der Stadt auf einem nach drei Seiten abfallenden Berg des oberschlesischen Muschelkalkrückens liegt, wurde vermutlich von Herzog [[Boleslaw I. (Schlesien)|Boleslaus&amp;amp;nbsp;I.]] gegründet, der dem Zweig der [[Schlesische Piasten|Schlesischen Piasten]] entstammte. Unterhalb der Burg verlief die [[Via Regia Lusatiae Superioris|Hohe Straße]] von [[Breslau]] über [[Opole|Oppeln]] nach [[Krakau]]. Die Burg war Sitz einer [[Kastellanei]], die erstmals für das Jahr 1245 nachgewiesen ist, während ein Kastellan schon 1222 erwähnt wurde. Die vermutlich zur Kastellanei gehörende Peterskirche bestand bereits 1201, als sie von Papst [[Innozenz III.]] dem Breslauer Prämonstratenserstift St. Vinzenz bestätigt wurde. Neben der Burg bestand eine slawische Burgsiedlung, die zusammen mit dem [[Herzogtum Oppeln|Oppelner Land]] 1202 an Herzog [[Mieszko I. (Oppeln)|Mieszko von Ratibor]] gelangte. Dessen Sohn [[Mieszko II. (Oppeln-Ratibor)|Mieszko&amp;amp;nbsp;II.]], der 1246 starb, bestimmte die Toster Burg als [[Wittum]] seiner Frau Judith/Jutta. 1264 wurde das Patronat über die baufällig gewordene Peterskirche vom Breslauer Vinzensstift an den Bischof von [[Erzbistum Breslau|Breslau]] übertragen. Vermutlich um das Jahr 1300 wurde Tost deutschrechtlich umgesetzt, da für das Jahr 1309 ein [[Vogt]] von Tost belegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Oppelner Herzogs [[Wladislaus I. (Oppeln-Ratibor)|Wladislaus&amp;amp;nbsp;I.]] 1281 gelangte Tost an das neu gegründete [[Herzogtum Beuthen]], dessen erster Herzog [[Kasimir II. (Oppeln-Beuthen)|Kasimir&amp;amp;nbsp;II.]] war. Er wandte sich schon zu Beginn seiner Regentschaft politisch [[Böhmen]] zu und huldigte als erster schlesischer Herzog bereits am 10. Januar 1289 in Prag freiwillig dem böhmischen König [[Wenzel II. (Böhmen)|Wenzel&amp;amp;nbsp;II.]] Gleichzeitig übernahm er mit Zustimmung seiner Söhne sein Land als Lehen der [[Länder der Böhmischen Krone|Krone Böhmen]]. Er gliederte aus dem Herzogtum Beuthen das Gebiet von Tost für den ältesten Sohn [[Boleslaus (Beuthen-Tost)|Boleslaus]] aus, der bereits 1304 als &amp;#039;&amp;#039;Herzog von Tost&amp;#039;&amp;#039; titulierte und Bischof von [[Erzbistum Esztergom-Budapest|Gran]] war. Nach dessen Tod erbte das [[Herzogtum Tost]] sein Bruder [[Wladislaus (Beuthen-Cosel)|Wladislaus]], Herzog von Cosel, der es wiederum mit dem Herzogtum Beuthen verband. Er erkannte die Lehnsherrlichkeit König [[Johann von Böhmen|Johanns von Böhmen]] an und nahm von ihm am 18. Februar 1327 zu [[Opava|Troppau]] Cosel, Beuthen, Tost, Peiskretscham und Slawentzitz (Landkreis Cosel) zu Lehen für sich, seine Söhne und seine Brüder Ziemovit und Georg.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Gramer: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Beuthen in Ober-Schlesien. Mit 24 in den Text gedruckten Holzschnitten.&amp;#039;&amp;#039; Beuthen 1863, S. 34 ([https://books.google.de/books?id=oWgRAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA34 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erlöschen des Beuthener Zweigs der Schlesischen Piasten 1355 gelangte Tost nach einem langwierigen Erbstreit 1357 an das [[Herzogtum Teschen]], mit dem es bis 1484 verbunden blieb. Herzog [[Boleslaus I. (Teschen)|Boleslaus&amp;amp;nbsp;I. von Teschen]] residierte zeitweise in Tost. Am 17. Mai 1464 war Herzog Przemislaus (Przemko) von Tost in [[Krakau]] bei der Taufe der von der polnischen Königin [[Elisabeth von Habsburg|Elisabeth]] anderthalb Wochen zuvor geborenen Prinzessin [[Sofia Jagiellonka|Sofia]] zugegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Augustin Bogislaus Weltzel|Augustin Weltzel]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Ratibor.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag des Verfassers und in Commission bei Fr. Thiele, Ratibor 1861, S. 101 ([http://books.google.de/books?id=9CQDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA101 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Felix Triest]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien.&amp;#039;&amp;#039; Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1865, S. 509 ([https://books.google.de/books?id=FKUCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA509 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1497 gelangte Tost an den Oppelner Herzog [[Johann II. (Oppeln-Ratibor)|Johann&amp;amp;nbsp;II.]], mit dem der Oppelner Zweig der Schlesischen Piasten 1532 erlosch. Zusammen mit Oppeln fiel Tost als erledigtes Lehen an die Krone Böhmen, die seit 1526 von den [[Habsburg]]ern regiert wurde. 1536 verlieh der [[Römisch-deutscher König|römisch-deutsche König]] und spätere Kaiser [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand&amp;amp;nbsp;I.]] in seiner Eigenschaft als König von Böhmen Tost das Stadtrecht. Für dieses Jahr sind im [[Urbar (Verzeichnis)|Stadturbar]] 86 Bürger verzeichnet. Unter den damaligen Handwerkern befanden sich 26 Schuhmacher und vier Leineweber. 1557/58 verpfändete Ferdinand&amp;amp;nbsp;I. Tost zusammen mit [[Pyskowice|Peiskretscham]] und acht Dörfern an den Freiherrn Friedrich von [[Redern]] und dessen Sohn Hans Georg. Ihnen folgten 1586 deren Verwandte Freiherrn von Redern auf [[Strzelce Opolskie|Groß Strehlitz]], denen der böhmische König [[Rudolf II. (HRR)|Rudolf&amp;amp;nbsp;II.]] die Stadt 1593 verkaufte und in deren Besitz sie bis 1637 verblieb. Von 1638 bis 1707 und nochmals von 1752 bis 1759 war die Herrschaft Tost-Peiskretscham im Besitz der Grafen [[Colonna von Fels (Adelsgeschlecht)|Colonna]], die sich Verdienste um den Aufbau der oberschlesischen [[Montanindustrie]] erwarben. Weitere Besitzer waren 1718–1752 Graf Franz Kottulinsky, 1759–1791 die Grafen Friedrich Wilhelm und August Wilhelm Sigismund [[Posadowsky (Adelsgeschlecht)|von Posadowsky]], denen [[Joseph von Eichendorff]]s Vater Adolph Freiherr von Eichendorff folgte. Er musste die Herrschaft 1797 an die Grafen [[Gaschin (Adelsgeschlecht)|Gaschin]] veräußern, denen 1841 die Familie von Guradze folgte, die bis 1945 im Besitz der Burg Tost blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] fiel Tost 1742 wie fast ganz Schlesien an [[Preußen]]. Am 29. März 1811 brannte die [[Burg Toszek|Burg Tost]] ab und blieb als Ruine erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chrzaszcz&amp;quot;&amp;gt;[[Johannes Chrząszcz]]: Die Geschichte der Städte Peiskretscham und Tost sowie des [[Kreis Tost-Gleiwitz|Kreises Tost-Gleiwitz]] (2. Auflage, 1927, [http://www.sbc.org.pl/Content/923/geschichte_der_stadte_peiskretscham_und_tost.djvu sbc.org.pl] djvu-Datei).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Neugliederung Preußens gehörte Tost seit 1815 zur [[Provinz Schlesien]] und bildete zusammen mit Gleiwitz den [[Kreis Tost-Gleiwitz|Landkreis Tost-Gleiwitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tost wurde mehrmals durch Brände vernichtet, zuletzt 1833, als das Feuer nur wenige Gebäude, unter ihnen die Pfarrkirche St. Katharina, verschonte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chrzaszcz&amp;quot; /&amp;gt; Von wirtschaftlicher Bedeutung waren in älterer Zeit eine 1764 entstandene Papierfabrik und eine Glashütte. 1830 wurde die [[Chaussee]] von Tost nach Peiskretscham erbaut. In neuer Zeit befanden sich in Tost je eine Brauerei, Brennerei, Mälzerei, ein Sägewerk und eine Mühle. Am 1. Juli 1874 erschien erstmals die Zeitung „Toster Stadtblatt“, das auch die amtlichen Bekanntmachungen des Magistrats enthielt. 1878/80 erhielt Tost Eisenbahnanschluss an der Strecke Oppeln–Tost–[[Bytom|Beuthen]]. Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Tost eine evangelische Kirche, zwei katholische Kirchen, eine [[Synagoge]], die [[Psychiatrische Klinik Toszek|Psychiatrische Klinik]] („Provinzialirrenanstalt“) und das [[Amtsgericht Tost]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Volksabstimmung in Oberschlesien]] am 20. März 1921 stimmten 1348 Wahlberechtigte (86,0 % der abgegebenen Stimmen) für einen Verbleib bei Deutschland, 217 für Polen (13,8 %). Die Wahlbeteiligung betrug 97,4 %. Bei der Abstimmung am 3. September 1922 stimmten 1.033 Personen für einen Verbleib Oberschlesiens im Staat Preußen und 75 Personen für einen eigenständigen Staat Oberschlesien innerhalb des Deutschen Reichs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chrzaszcz&amp;quot; /&amp;gt; Am 1. April 1926 wurde die Gemeinde Oratsche nach Tost eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chrzaszcz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. November 1938 wurde gegen 2 Uhr in der Nacht die [[Synagoge (Tost)|Synagoge von Tost]] zerstört. Während dieser Novemberpogrome wurden auch drei Geschäfte jüdischer Inhaber demoliert und einige Juden deportiert. 14 weitere Juden aus Tost wurden im Mai und Juni deportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.statistik-des-holocaust.de/list_ger_sln_420514.html Statistik und Deportation der jüdischen Bevölkerung aus dem Deutschen Reich]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1945 gehörte Tost zum Landkreis Tost-Gleiwitz im [[Regierungsbezirk Kattowitz]] im [[Gau Schlesien|Gau Oberschlesien]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]]. Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Tost, das in den letzten Kriegstagen erheblich zerstört wurde, wie fast ganz Schlesien von der [[Sowjetunion|sowjetisch]]en Besatzungsmacht unter [[Volksrepublik Polen|polnische]] Verwaltung gestellt. Die Polen führten für Tost die Ortsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Toszek&amp;#039;&amp;#039; ein. Ein Teil der deutschen Bevölkerung wurde in der Folgezeit von der örtlichen polnischen Verwaltungsbehörde [[Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten|vertrieben]], es verblieb bis heute jedoch eine aktive deutsche Minderheit.&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1950 gehörte die Stadt zur Woiwodschaft Schlesien, danach bis 1998 zur [[Woiwodschaft Katowice]]. Seit 1999 gehört es der neu gebildeten [[Woiwodschaft Schlesien]] an. Die Reste der 1938 zerstörten ehemaligen [[Synagoge (Tost)|Synagoge]] aus dem 19. Jahrhundert wurden in den 1960er-Jahren abgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 A 377 60 z 10.03.1960 Ratusz z 1. poł. XIX w. Toszek.JPG|Rathaus&lt;br /&gt;
 Tost - ring.JPG|Ring&lt;br /&gt;
 Kościół pw. Św. Katarzyny Aleksandryjskiej w Toszku.JPG|[[Katharinenkirche (Toszek)|Katharinenkirche]]&lt;br /&gt;
 Schloss in Tost.jpg|Ehemaliges Schloss Tost&lt;br /&gt;
 Toszek - Zamek 01.jpg|[[Burg Toszek]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1945&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1781 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| {{0}}659 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest510&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1794 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| {{0}}696 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest510&amp;quot;&amp;gt;[[Felix Triest]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien.&amp;#039;&amp;#039; Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1865, S. 510  ([https://books.google.de/books?id=FKUCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA510 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1800 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| {{0}}687 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest510&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1811 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| {{0}}859 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest510&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| {{0}}874 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest510&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neumann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1028 || darunter 41 Evangelische, 130 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-Statistisch-Topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuß. Provinz Schlesien, mit Einschluß des jetzt ganz zur Provinz gehörenden Markgrafthums Ober-Lausitz und der Grafschaft Glatz; nebst beigefügter Nachweisung von der Eintheilung des Landes nach den verschiedenen Zweigen der Civil-Verwaltung.&amp;#039;&amp;#039; Melcher, Breslau 1830, S. 1030 ([https://books.google.de/books?id=wIRfAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1030 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1840 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1483 || davon 41 Evangelische, 1261 Katholiken, 181 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knie_1845&amp;quot;&amp;gt;Johann Georg Knie: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preusz. Provinz Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Graß, Barth und Comp., Breslau 1845, S. 939 ([https://books.google.de/books?id=f8AGAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA939 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1843 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1598 || davon 49 Evangelische, 1335 Katholiken, 214 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knie_1845&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1852 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1718 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest510&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1694 || Zivileinwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest472&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1861 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1769 || Zivileinwohner, davon 99 Evangelische, 1512 Katholiken, 158 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest472&amp;quot;&amp;gt;[[Felix Triest]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien&amp;#039;&amp;#039;, Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1865, S. 472, Ziffer 47 ([https://books.google.de/books?id=FKUCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA472 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1867 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1969 || am 3. Dezember&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatistischesBureau&amp;quot;&amp;gt;Königliches Statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Schlesien und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. Dezember 1871.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1874, S. 324–325, Ziffer 4 ([https://books.google.de/books?id=_MtjAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA324 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1767 || am 1. Dezember, davon 117 Evangelische, 1479 Katholiken, 171 Juden;&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatistischesBureau&amp;quot; /&amp;gt; nach anderen Angaben 1775 Einwohner, davon  80 Evangelische, 160 Juden (900 [[Polen (Ethnie)|Polen]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neumann&amp;quot;&amp;gt;[[Gustav Neumann (Geograph)|Gustav Neumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geographie des Preußischen Staats.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Band 2, Berlin 1874, S. 175–176, Ziffer 9 ([https://books.google.de/books?id=mx5fAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA175 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 2414 || meist Katholiken&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot;&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Tost |Band=19 |Seite=633 |zenoID=20007595077}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 2529 || mit Schloss und Gutsbezirk (106 Personen)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/tost.htm |titel=Landkreis Tost-Gleiwitz |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-21 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20231104231431if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/tost.htm |archiv-datum=2023-11-04 |abruf=2026-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 3502 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=gleiwitz.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 3623 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Einwohner seit 1995&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stat.gov.pl/ stat.gov.pl] stat.gov.pl&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 5171&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1999 || 5063&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 || 4328&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2008 || 3553&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== NS-Internierungslager in Tost/Toszek während des Zweiten Weltkriegs ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Massengrab der Opfer des NKWD Lagers Toszek 1.jpg|mini|Gedenkstätte am Massengrab der Opfer des NKWD-Internierungslagers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges befand sich in Tost ein Internierungslager.&amp;lt;ref&amp;gt;Auf der Seite [http://www.moosburg.org/info/stalag/laglist.html Kriegsgefangenenlager: Liste] finden sich mehrere Einträge, die belegen, dass in Tost bereits ab 1940 Lager existierten. Ebenso: [http://www.pegasusarchive.org/pow/Ilag.htm Liste der ILag in Deutschland]&amp;lt;/ref&amp;gt; Englische Zivilisten, die zuvor in den Niederlanden im Lager [[Schoorl]] interniert waren, wurden am 3. September 1940 nach Tost verlegt. Dazu gehörten unter anderem der Komponist, Musiker und Musikpädagoge [[William Hilsley#Zeit der Internierung|William Hilsley]] und der Schriftsteller [[P. G. Wodehouse]], von dem in diesem Zusammenhang der Ausspruch überliefert ist: „Wenn das Oberschlesien ist, fragt man sich, was Niederschlesien sein muss ...“&amp;lt;ref&amp;gt;„If this is Upper Silesia, one wonders what Lower Silesia must be like ...“, zitiert nach [https://www.firstthings.com/article/2013/05/briefly-noted Rezension zu P. G. Wodehouse: A Life in Letters]&amp;lt;/ref&amp;gt; William Hilsley hat seine Internierung in Tost in einem Tagebuch festgehalten und das 1999 zusammen mit viel Bildmaterial veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;William Hilsley: &amp;#039;&amp;#039;Musik hinterm Stacheldraht. Tagebuch eines internierten Musikers 1940 – 1945&amp;#039;&amp;#039;, Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam, 2000, ISBN 90-5345-112-9&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem ebenfalls reich bebilderten Bericht über den in Tost internierten Tom Sarginson wird die frühere Irrenanstalt von Tost („a former lunatic asylum“) als Sitz des Internierungslagers genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.holywellhousepublishing.co.uk/Tom_Sarginson.html &amp;#039;&amp;#039;Tom Sarginson’s story. Wartime Internment at Tost in Upper Silesia.&amp;#039;&amp;#039;] (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser &amp;#039;&amp;#039;Irrenanstalt&amp;#039;&amp;#039;, besser bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Landespflegeanstalt&amp;#039;&amp;#039;, merkt Alan Posener im Zusammenhang mit dem Aufenthalt von Wodehouse in Tost und dessen Erinnerungen an diese Zeit an:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Wodehouse scheint sich nie gefragt zu haben, wo die Insassen abgeblieben seien. Andere Gefangene brachten das allerdings in Kenntnis und haben darüber nach dem Krieg berichtet. Einige waren als Zwangsarbeiter beschäftigt und waren offensichtlich für die Vernichtung durch Arbeit vorgesehen. Die britischen Gefangenen, die ihnen bei Arbeitseinsätzen begegneten, steckten den ausgemergelten, bettelnden Gestalten zuweilen Brot zu. Ein Großteil der Insassen jedoch war der ‚Euthanasieaktion‘ T4 zum Opfer gefallen. Selbst Wodehouse hätte wohl anders über die Eskapaden und Absurditäten der britischen Gefangenen geschrieben, wenn er gewusst hätte, in wessen Betten sie schliefen. Aber er wollte es wohl nicht wissen. Den Wunsch nach Blindheit muss man nicht verurteilen; er war und ist verbreitet. Aber man sollte ihn nicht verschweigen.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Alan Posener: &amp;#039;&amp;#039;Wie werde ich bloß Internierter?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt.&amp;#039;&amp;#039; 14. Dezember 2013 ([https://www.welt.de/print/die_welt/literatur/article122923293/Wie-werde-ich-bloss-Internierter.html welt.de]. Rezension des Buches von Thomas Schlachter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wodehouse im Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Edition Epoca, Zürich, 2013, ISBN 978-3-905513-58-5. Das Buch enthält auch das Lagertagebuch, das Wodehouse während der Inhaftierung führte).&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1945 errichtete das [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]] in der ehemaligen Irrenanstalt Tost das [[NKWD-Lager Tost]]. Von den etwa 5.000 internierten Deutschen überlebten 3.000 die unmenschlichen Bedingungen nicht. Im Dezember 1945 wurde das Lager aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=8956722 |Autor=Barbara Supp |Titel=Die Zeit der Gespenster |Jahr=1996 |Nr=32 |Kommentar=über die vergessenen Toten des sowjetischen Straflagers Tost in Schlesien}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* [[Hohenau (Niederbayern)|Gemeinde Hohenau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in der linken Spalte einen schwarzen Schlüssel mit halben Griff und daneben einen sechsstrahligen roten Stern auf weißem Grund. In der rechten Spalte befindet sich ein halber goldener oberschlesischer Adler auf blauem Grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Bauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Toszek-zamek1.JPG|mini|Torhaus vor der Burg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Image label begin |image=Tost, Plan ohne Beschriftung.png |width=600 |float=none}}&lt;br /&gt;
{{Image label|x=255|y=149|text=&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF4500&amp;quot;&amp;gt;Ring&amp;lt;/span&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Image label|x=127|y=80|text=[[Burg Toszek|Burgruine]]}}&lt;br /&gt;
{{Image label|x=190|y=125|text=[[Katharinenkirche (Toszek)|Katharinen-&amp;lt;br /&amp;gt;kirche]]}}&lt;br /&gt;
{{Image label|x=285|y=160|text=Rathaus}}&lt;br /&gt;
{{Image label|x=250|y=136|text=Nepomukstatue}}&lt;br /&gt;
{{Image label|x=183|y=85|text=Torhaus}}&lt;br /&gt;
{{Image label|x=203|y=98|text=&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ehem. Schloss&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Image label|x=270|y=112|text=&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;✡ &amp;#039;&amp;#039;Ehem. Synagoge&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Image label|x=397|y=187|text=Maria-Magdalena-Kapelle}}&lt;br /&gt;
{{Image label|x=490|y=90|text=&amp;lt;span style=&amp;quot;color:green&amp;quot;&amp;gt;Jüdischer Friedhof →&amp;lt;/span&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Image label|x=455|y=120|text=&amp;lt;span style=&amp;quot;color:green&amp;quot;&amp;gt;Evang.&amp;lt;br /&amp;gt;Friedhof&amp;lt;/span&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Image label|x=130|y=255|text=&amp;lt;span style=&amp;quot;color:green&amp;quot;&amp;gt;Kath. Friedhof&amp;lt;/span&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Image label|x=130|y=240|text=Barbarakirche}}&lt;br /&gt;
{{Image label|x=405|y=345|text=Wasserturm ↓}}&lt;br /&gt;
{{Image label end}}&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ruine der gotischen [[Burg Toszek|Burg]] aus dem späten 14. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* Die barocke Pfarrkirche [[Katharinenkirche (Toszek)|St. Katharina]] entstand um 1450 im spätgotischen Stil. 1713/14 wurde sie als Stiftung des Johann Dittrich von Peterswald barock umgestaltet.&lt;br /&gt;
* Die spätbarocke [[Barbarakirche (Toszek)|Friedhofskirche St. Barbara]] wurde zwischen 1720 und 1750 als Stiftung des Grafen Franz von Kottulinsky errichtet und nach einem Brand 1849 wiederaufgebaut. Der spätbarocke Hauptaltar enthält das Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Martyrium der hl. Barbara&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Das klassizistische [[Rathaus (Toszek)|Rathaus]] wurde nach dem Brand von 1833 drei Jahre später neu errichtet.&lt;br /&gt;
* [[Nepomuksäule (Toszek)|Nepomuksäule]], Statue des Heiligen [[Johannes Nepomuk|Johann von Nepomuk]] auf dem Ring, 1706 aufgestellt&lt;br /&gt;
* Ring mit klassizistischen Wohnhäusern&lt;br /&gt;
* Das Haus der Schützengilde&lt;br /&gt;
* Gedenkstein und Gedenkstätte für die Opfer des [[NKWD-Lager Tost|NKWD-Lagers]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Blanka Weber |url=https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2023/10/09/gedenkstaette_toszek_erinnerungskultur_in_schwierigen_zeiten_drk_20231009_1920_ec09fc1f.mp3 |titel=Gedenkstätte Toszek – Erinnerungskultur in schwierigen Zeiten |werk=[[Deutschlandradio Kultur|Deutschlandradio-Kultur]]-Sendung „Zeitfragen“ |datum=2023-10-09 |format=mp3-Audio; 7 MB; 7:42 Minuten |abruf=2023-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Maria-Magdalena-Kapelle&lt;br /&gt;
* [[Jüdischer Friedhof (Toszek)|Jüdischer Friedhof]]&lt;br /&gt;
* Die [[Fasanerie (Toszek)|Fasanerie]], ein kleines Wäldchen mit Lehrpfad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch Toszek verlaufen die Woiwodschaftsstraße 907 von Niewiesze nach Wygoda und die [[Droga krajowa 94|Landesstraße 94]] von Krzywa nach Krakau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Toszek liegt an der [[Bahnstrecke Bytom–Wrocław]]. Der nicht mehr im Personenverkehr betriebene Bahnhof Toszek Północ liegt am Abzweig der [[Bahnstrecke Toszek–Rudziniec Gliwicki]] von der [[Bahnstrecke Pyskowice–Lubliniec]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Carl Leonhard Samuel Colonna von Fels]] (1674–1752), schlesischer Adliger, Landesältester der Fürstentümer Oppeln-Ratibor, k. k. Kämmerer&lt;br /&gt;
* [[Philipp Graf Colonna]] (1755–1807), schlesischer Großgrundbesitzer und Industrieller&lt;br /&gt;
* [[Jonas Graetzer]] (1806–1889), Mediziner&lt;br /&gt;
* [[Max Foitzick]] (1836–1906), Berghauptmann in Wettin&lt;br /&gt;
* [[Louis Levin]] (1865–1939), Jurist&lt;br /&gt;
* [[Josef Neumann (Politiker, 1883)|Josef Neumann]] (1883–1945), Volkswirt und Politiker (DVP)&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Guttmann]] (1899–1980), Neurologe, Begründer der Paralympischen Spiele&lt;br /&gt;
* [[Hans-Klaus Langer]] (1903–1987), Komponist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Tost |Band=11 |Seite=185}}&lt;br /&gt;
* [[Felix Triest]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien.&amp;#039;&amp;#039; Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1865, S. 509–511 ([https://books.google.de/books?id=FKUCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA509 books.google.de]).&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preusz. Provinz Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Graß, Barth und Comp., Breslau 1845, S. 939 ([https://books.google.de/books?id=f8AGAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA939 books.google.de]).&lt;br /&gt;
* Karl August Müller: &amp;#039;&amp;#039;Vaterländische Bilder, oder Geschichte und Beschreibung sämmtlicher Burgen und Ritterschlösser Schlesiens beider Antheile und der Grafschaft Glatz.&amp;#039;&amp;#039; Zweite Auflage, Glogau 1844, S. 153–154 ([https://books.google.de/books?id=YB0-AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA153 books.google.de]).&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 538–541.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]] der Kunstdenkmäler in Polen.&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; München / Berlin 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 954–956.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Chrząszcz]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Städte Peiskretscham und Tost sowie des Toster Kreises in Ober-Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; G. Palla, Peiskretscham 1900.&lt;br /&gt;
* Johannes Chrząszcz: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Städte Peiskretscham und Tost sowie des Kreises Tost-Gleiwitz.&amp;#039;&amp;#039; 2., verbesserte und erweiterte Auflage; Verlag: Palla, Peiskretscham, 1927 ([http://www.sbc.org.pl/Content/923/geschichte_der_stadte_peiskretscham_und_tost.djvu sbc.org.pl] [[DjVu]]).&lt;br /&gt;
* Kurt Rosenberg: &amp;#039;&amp;#039;Tost vor 100 Jahren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oberschlesien – Zeitschrift zur Pflege der Kenntnis und Vertretung der Interessen Oberschlesiens.&amp;#039;&amp;#039; 7. Jahrgang, 1908, S. 531–598.&lt;br /&gt;
* Krägel: &amp;#039;&amp;#039;Bild-Dokumentation Tost. Gefängnis-Lager des sowjetischen NKWD in Oberschlesien.&amp;#039;&amp;#039; Freisinger Künstlerpresse W. Bode, 2. Auflage 2001, ISBN 3-927067-16-4.&lt;br /&gt;
* Sebastian Rosenbaum, Boguslaw Tracz, Dariusz Wegrzyn: &amp;#039;&amp;#039;Tiurma-lagier Tost. Historia obozu NKWD w Toszku w 1945 rocu.&amp;#039;&amp;#039; Toszek 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.toszek.pl/ Website der Stadt und Gemeinde]&lt;br /&gt;
* [http://www.ottheinrich.info/routen/3/index.php?stadt=2/ Stadtansicht im Reisealbum des Pfalzgrafen Ottheinrich 1536/37]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Gemeinde Toszek}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Toszek| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Schlesien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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