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	<title>Torpedorohr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T22:26:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Torpedorohr&amp;diff=348565&amp;oldid=prev</id>
		<title>217.110.123.109: /* Funktion */ der Terminus &quot;Bundesmarine&quot; ist nicht offiziell.</title>
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		<updated>2024-05-24T14:39:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Funktion: &lt;/span&gt; der Terminus &amp;quot;Bundesmarine&amp;quot; ist nicht offiziell.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:USN MK-46 Mod 5 lightweight torpedo.jpg|mini|Torpedostart von Bord eines Zerstörers der [[Arleigh-Burke-Klasse]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Torpedorohr.JPG|mini|Torpedorohr eines russischen U-Boots]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Torpdorohr eines Torpedoschnellbootes.jpg|mini|Achteres Torpedorohr eines deutschen Schnellbootes der [[Jaguar-Klasse]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Torpedolancierrohr.jpg|mini|Torpedolancierrohr um 1905]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Torpedoausstoßrohre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch einfach &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Torpedorohre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Abk. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ToRo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) dienen an Bord von [[Kriegsschiff]]en verschiedener Typen der Lagerung und dem &amp;#039;&amp;#039;Ausstoßen&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Abschießen&amp;#039;&amp;#039; von [[Torpedo]]s (von &amp;#039;&amp;#039;abfeuern&amp;#039;&amp;#039; zu sprechen wäre falsch, weil in der Regel kein pyrotechnischer Treibsatz verwendet wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Mit der Einführung von Torpedos als Waffe bei den Kriegsmarinen kamen nach 1860 auch Torpedorohre als Bewaffnung von Kriegsschiffen auf. Sie wurden zunächst als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Torpedolancierrohr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und zuerst auf [[Torpedoboot]]en und [[Torpedobootzerstörer]]n eingesetzt. Später wurden Torpedoausstoßrohre auf fast allen Kriegsschiffstypen eingebaut ([[Zerstörer]], [[Kreuzer (Schiffstyp)|Kreuzer]] aller Typen, [[Schnellboot|Torpedoschnellbooten]] und [[U-Boot]]en), sogar einige [[Linienschiff]]e trugen Torpedorohre. Zunächst waren auch auf Überwasserschiffen die Torpedorohre starr eingebaut, so dass mit dem ganzen Schiff gezielt werden musste. Zum Teil wurden sie sogar unter der Wasserlinie installiert. Später ging man auf den Überwasserschiffen (z.&amp;amp;nbsp;B. Zerstörer und Kreuzer) dazu über, die Torpedorohre in schwenkbaren Mehrlingssätzen (zwei, drei oder mehr Rohre) auf dem Oberdeck zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Durchmesser der Torpedoausstoßrohre variiert je nach Torpedoart und dem im Herkunftsland verwendeten Maßsystem. Außerdem wurden die Torpedos im Laufe der Zeit immer größer. Während in der deutschen [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] Torpedorohre von 35&amp;amp;nbsp;cm, 45&amp;amp;nbsp;cm, 50&amp;amp;nbsp;cm und 60&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser benutzt wurden, verwendete die britische [[Royal Navy]] Rohre mit den [[Zoll (Einheit)|zölligen]] Maßen 15&amp;amp;nbsp;inch (= 381&amp;amp;nbsp;mm), 18&amp;amp;nbsp;inch (= 457&amp;amp;nbsp;mm) und 21&amp;amp;nbsp;inch (= 533&amp;amp;nbsp;mm). Das Letztere setzte sich als Quasi-Standard durch; die [[Reichsmarine]] übernahm ab 1927 auch dieses Maß nach und nach für alle Torpedos. Einzige Ausnahme blieb lange Zeit die [[Kaiserlich Japanische Marine]], die Rohre von 24&amp;amp;nbsp;inch (= 610&amp;amp;nbsp;mm) bevorzugte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Torpedoausstoßrohren können auch Raketentorpedos und entsprechend geformte [[Seemine]]n ausgestoßen werden. Neben den üblichen 533-mm-Rohren haben mehrere U-Boot-Klassen auch 650-mm-Rohre, mit denen auch nuklear bestückte Torpedos und [[Seezielflugkörper]] ausgestoßen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Torpedoausstoßrohre von U-Booten sind meist starr in deren [[Bug (Schiffbau)|Bug]] und [[Heck]] eingebaut und in Ruhelage&amp;lt;!-- ???--&amp;gt; durch Klappen verschlossen. Vor dem Torpedoschuss muss das Rohr zunächst geflutet werden.&lt;br /&gt;
Torpedoausstoßrohre von U-Booten dienen als Stauraum für Abfall und zur gekühlten Lagerung z.&amp;amp;nbsp;B. von [[Proviant]]. Sie können auch zum Ausschleusen von [[Kampfschwimmer]]n verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
Zum Ausstoßen der Torpedos wird auf Überwasserschiffen bis heute meistens Druckluft verwendet, auf kleinen Torpedobooten auch [[Pyrotechnik|pyrotechnische]] Treibladungen. In der Dampfschiffära kam auch Dampf zur Anwendung. Da der Innendurchmesser der Torpedorohre etwas weiter ist als der Außendurchmesser der Torpedos, werden die Torpedos beim Einführen in das Rohr stark gefettet, damit die Druckluft nicht durch den Zwischenraum entweicht. Der Ausstoß mit Drucklufttechnik ist für U-Boote allerdings ungünstig, weil dabei ein verräterischer Luftschwall an der Wasseroberfläche entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum wurden in U-Booten seit dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zunehmend Ausstoßverfahren verwendet, die dieses Problem beheben. So wurden Torpedorohre entwickelt, die nur an der Mündung eng dichten und den Überdruck wieder ins Bootsinnere ableiteten (es trat nur sehr wenig Luft aus), oder die Druckluft trieb einen Kolben hinter dem Torpedo an (der Kolben verschloss am Ende seines Laufweges das Rohr und hielt die Luft darin zurück). All diese Verfahren teilen den Nachteil, dass beim Torpedoschuss der Innendruck im Boot steigt, was für die Besatzung unangenehm sein kann, und das Boot durch das nach dem Schuss mit Luft gefüllte Rohr aus der [[Trimmung]] geraten kann.&lt;br /&gt;
Noch bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges kam es vor, dass nach dem Torpedoschuss der Bug des U-Bootes die Wasseroberfläche durchbrach und damit die Position des Bootes verriet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem zu entgehen, verwendete beispielsweise die Marine der Bundeswehr auf ihren U-Booten sogenannte „Ablaufrohre“, aus denen die Torpedos gar nicht ausgestoßen wurden, sondern einfach der Torpedo im Rohr gestartet wurde und mit eigener Motorkraft „ablief“. Diese Rohre mussten weiter als der Torpedo sein, damit beim Ablaufen von vorn Wasser nachströmen konnte. Die Torpedos wurden dabei über Schienen im Innern des Rohres geführt. Bei diesem Verfahren muss der Torpedo erst langsam seine Geschwindigkeit aufbauen und die hochtourig im „Stand“ laufenden Propeller verursachten verräterische [[Kavitation]]sgeräusche. Vor allem für kleine Boote interessant, ergab sich dabei eine Gewichts- und Platzersparnis, weil die Druckluftanlage zum Ausstoß entfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute kommt im Allgemeinen eine Technik zum Einsatz, bei welcher der eigentliche Ausstoß durch Wasser erfolgt, das hinter den Torpedo gepresst wird; das Druckwasser wird dabei über einen Hydraulikzylinder oder in besonderen, mit Druckluft beaufschlagten Druckkammern erzeugt (Druckwasserausstoß). Die Druckluft gelangt hierbei weder nach außen noch ins Bootsinnere, der Vorgang ist praktisch geräuschlos. Bis auf die erheblich größere und schwerere technische Ausrüstung des Rohres hat der Druckwasserausstoß keine Nachteile. Weil bei dieser Technik das Torpedorohr nach dem Schuss mit Wasser gefüllt ist, fällt es auch leichter, die Trimmung des Bootes zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Enke: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Waffen- und Munitionstechnik.&amp;#039;&amp;#039; Walhalla Fachverlag, 4., aktualisierte Auflage, Regensburg, 2023, ISBN 978-3-8029-6198-4, S. 381 ff.&lt;br /&gt;
* Katherine C. Epstein: &amp;#039;&amp;#039;Torpedo: Inventing the Military-Industrial Complex in the United States and Great Britain.&amp;#039;&amp;#039; Harvard University Press, Cambridge 2014, ISBN 978-0-674-72526-3.&lt;br /&gt;
* Manfred Schiffner, Karl-Heinz Dohmen, Ronald Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Torpedobewaffnung&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1990, ISBN 3-327-00331-9.&lt;br /&gt;
* Edwyn Gray: &amp;#039;&amp;#039;Die teuflische Waffe. Geschichte und Entwicklung des Torpedos&amp;#039;&amp;#039;. Stalling, Oldenburg / Hamburg 1975, ISBN 3-7979-1858-5, übersetzt von Hilde Bertsch (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;The Devil’s Device&amp;#039;&amp;#039;, Robert Whitehead and the History of the Torpedo, Seeley, London 1975 / Naval Institute Press, Annapolis MD 1991; revidierte und aktualisierte Auflage, ISBN 978-0-87021-245-1)&lt;br /&gt;
* {{Gartenlaube |Wikisource=Torpedos und Anti-Torpedos |Jahr=1878 |Heft=2 |Seite=39–40}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Torpedo launchers|Torpedorohr}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Torpedorohr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Bau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waffensystem (See)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Torpedos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.110.123.109</name></author>
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