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	<title>Torpedoboot - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T13:24:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Torpedoboot&amp;diff=26472&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-13050-76: u-boot link ergänzt</title>
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		<updated>2026-02-28T08:21:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;u-boot link ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Torpedoboot I.JPG|mini|Preußisches Spierentorpedoboot, Mitte des 19. Jahrhunderts, mit seitlich montiertem [[Spierentorpedo]]]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Torpedoboot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein kleines, schnelles [[Kriegsschiff]], das von etwa 1880 bis 1945 gebräuchlich war. Es wurde Ende des 19. Jahrhunderts maßgeblich von dem Briten [[John Isaac Thornycroft]] entwickelt, um den neu erfundenen schraubengetriebenen [[Torpedo]] einsetzen zu können, der die bis dahin gebräuchlichen [[Spierentorpedo]]s verdrängte. Dazu musste das Boot die Torpedos relativ nahe an die gegnerische Schlachtlinie heranbringen und entsprechend schnell und wendig sein, außerdem eine geringe [[Umriss|Silhouette]] besitzen, um spät erkannt zu werden und ein kleines Ziel abzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Torpedoboot erschien als das ideale Gegenmittel kleiner Mächte gegen die [[Linienschiff]]e der großen Seemächte, da ein unter Wasser treffender Torpedo eine verheerende Wirkung hatte und Torpedoboote bei weitem nicht so teuer und aufwendig in der Produktion waren wie große Schlachtschiffe.&lt;br /&gt;
[[Datei:Torpedoboot II.JPG|mini|links|Hochseetorpedoboot der chinesischen Marine, etwa 1880er Jahre]]&lt;br /&gt;
1873 wurde das Buggeschütz auf dem 1862 gebauten deutschen Kanonenboot &amp;#039;&amp;#039;[[Basilisk (Schiff, 1863)|Basilisk]]&amp;#039;&amp;#039; ausgebaut und durch ein Torpedorohr ersetzt; damit war die &amp;#039;&amp;#039;Basilisk&amp;#039;&amp;#039; der erste „Torpedoträger“ der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]], wenn auch nicht das erste „Torpedoboot“ im eigentlichen Sinne. Das Boot wurde am 28. Dezember 1876 außer Dienst gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gegenwaffe zu den Torpedobooten konzipierte die britische Marine den [[Torpedobootzerstörer]], einen Schiffstyp, der ähnliche Geschwindigkeiten wie ein Torpedoboot erreichte und ebenso wendig war, aber zusätzlich mit leichten [[Schnellfeuergeschütz]]en bestückt war. Ihr Äquivalent bei der deutschen Kaiserlichen Marine waren die [[Großes Torpedoboot|Großen Torpedoboote]]. Ab 1915 wurden hier auch kleinere Küstentorpedoboote (sog. [[A-Boot]]e) in Dienst gestellt. Im Allgemeinen verwischten die Grenzen zwischen Torpedoboot und Zerstörer im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und [[U-Boot|U-Boote]] gewannen zunehmend an Bedeutung für den Torpedoangriff.&lt;br /&gt;
[[Datei:Torpedoboote in Pola 1912.png|mini|„Schwarze Gesellen“: Österreichische Torpedoboote der [[Kaiman-Klasse]] vor dem Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Großes Torpedoboot in Wilhelmshaven ca. 1914. Kolorierte Postkarte.jpg|mini|Großes Torpedoboot 55 in Wilhelmshaven, um 1914]]&lt;br /&gt;
Torpedoboote und auch deren Besatzung wurden im Ersten Weltkrieg oft als „Schwarze Gesellen“ bezeichnet, da sie durch Kohlenfeuerung, niedrige Schornsteine und generell eine im Vergleich zum vorhandenen Schiffsraum große Maschinenanlage recht verrußt oder verstaubt waren. Die Boote wurden zudem komplett schwarz angestrichen als Tarnfarbe für den Nachteinsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg bauten verschiedene Marinen weiter Torpedoboote; diese unterschieden sich von zeitgenössischen Zerstörern durch eine geringere Größe und eine schwächere Artilleriebewaffnung. Das hatte entweder wirtschaftliche (dänische und norwegische Marine) oder vertragliche Gründe (&amp;#039;&amp;#039;[[Raubvogel-Klasse|Torpedoboot 1923]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Raubtier-Klasse|Torpedoboot 1924]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Reichsmarine]]). Der [[Londoner Flottenvertrag|Londoner Flottenvertrag von 1930]] enthielt keine Beschränkungen für Überwasserkriegsschiffe mit einer Verdrängung von unter 600 [[Britische Tonne|ts]]. Deutschland (&amp;#039;&amp;#039;[[Torpedoboot 1935]]&amp;#039;&amp;#039;), Frankreich ([[La-Peloméne-Klasse|&amp;#039;&amp;#039;La-Peloméne&amp;#039;&amp;#039;-Klasse]]), Italien ([[Spica-Klasse (1935)|&amp;#039;&amp;#039;Spica&amp;#039;&amp;#039;-Klasse]]) und Japan ([[Chidori-Klasse|&amp;#039;&amp;#039;Chidori&amp;#039;&amp;#039;-Klasse]]) bauten Torpedoboote, die unter diese Grenze fallen sollten. Es zeigte sich jedoch, dass die Grenze von 600 ts zu eng für einen brauchbaren Entwurf war, so dass die Schiffe in Realität zum Teil deutlich größer waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche [[Kriegsmarine]] baute im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] Zerstörer und Torpedoboote (z. B. &amp;#039;&amp;#039;[[Flottentorpedoboot 1939]]&amp;#039;&amp;#039;) parallel, wobei die letzteren den ursprünglich offensiven Charakter verloren und hauptsächlich für den Küstenschutz und für Geleitsicherungsaufgaben im [[Ärmelkanal]] und in der [[Biskaya]] eingesetzt wurden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Royal Navy MTB 5.jpg|mini|links|Britisches Motortorpedoboot MTB 5, ein frühes 60-Fuß-Boot von British Power Boat]]&lt;br /&gt;
Schon während des Zweiten Weltkriegs wurden größere Überwasserschiffe kaum noch hauptsächlich als Torpedoträger eingesetzt und nach dem Krieg verschwanden Torpedoboote endgültig aus den Marinen. Die einzigen noch primär zum Einsatz von Torpedos konzipierten Überwassereinheiten waren danach [[Schnellboot]]e oder [[Motortorpedoboot (Großbritannien)|Motortorpedoboote]]. Diese hatten ähnliche Aufgaben wie die ursprünglichen Torpedoboote des ausgehenden 19. Jahrhunderts, waren aber erheblich kleiner und schneller. Dieser Typ kam erst in den 1970er Jahren mit der Ablösung durch [[Flugkörperschnellboot]]e allmählich außer Gebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Großer Torpedoboote (1898–1919)]]&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Torpedoboote (1871–1919)]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Küstentorpedoboote der A-Klassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Mehl: &amp;#039;&amp;#039;Torpedoboote und Zerstörer.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Verkehrswesen, Berlin 1983.&lt;br /&gt;
* Mike J. Whitley: &amp;#039;&amp;#039;Zerstörer im Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuchverlag, Stuttgart 1991, ISBN 3-613-01426-2.&lt;br /&gt;
* Siegfried Breyer: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Torpedoboote 1925–1945.&amp;#039;&amp;#039; Podzun-Pallas Verlag, ISBN 3-7909-0616-6.&lt;br /&gt;
* Siegfried Breyer: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Kriegsmarine 1935–1945 VII. Die Entwicklungsgeschichte der Zerstörer und Torpedoboote.&amp;#039;&amp;#039; Podzun-Pallas Verlag, ISBN 3-7909-0425-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weyers Taschenbuch der Kriegsflotten 1941/42.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Franz F. Bilzer: &amp;#039;&amp;#039;Die Torpedoboote der k.u.k. Kriegsmarine 1875–1918&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Weishaupt, Gnas (Steiermark) 1996, ISBN 3-900310-16-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Torpedoboot| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiffstyp]]&lt;/div&gt;</summary>
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