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	<title>Torga - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Torga&amp;diff=1229147&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: +Normdaten</title>
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		<updated>2024-03-28T09:45:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort in Sachsen, zum portugiesischen Schriftsteller siehe [[Miguel Torga]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Torga&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kodersdorf&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/12/35/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/53/40/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 1.529 &amp;lt;!-- Stand 1931 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1938&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 02923&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035825&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Torga&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort in der ostsächsischen Gemeinde [[Kodersdorf]] im [[Landkreis Görlitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-f 0350000 Kodersdorf-Torga. Ehem. Windmühlengehöft.jpg|mini|Ehemaliges Windmühlengehöft am südlichen Ortsrand in Richtung Liebstein, 1964]]&lt;br /&gt;
Torga liegt im Süden der Gemeinde in einem Seitental des durch [[Rengersdorf (Oberlausitz)|Rengersdorf]] und Kodersdorf fließenden [[Weißer Schöps|Weißen Schöps]]. Die [[Bundesautobahn 4]] verläuft in West-Ost-Richtung nördlich des Ortes durch Rengersdorf und ist dort über die Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Kodersdorf&amp;#039;&amp;#039; mit der [[Bundesstraße 115]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Wiesa (Kodersdorf)|Wiesa]] im Nordosten und Rengersdorf im Norden, das Kirchdorf [[Kunnersdorf (Schöpstal)|Kunnersdorf]] im Südosten, [[Liebstein]] im Süden und [[Königshain]] im Südwesten. Im Westen liegen die [[Königshainer Berge]], durch die der [[Tunnel Königshainer Berge|gleichnamige Autobahntunnel]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit Liebstein liegt Torga im &amp;#039;&amp;#039;Hügelgebiet um Liebstein&amp;#039;&amp;#039;, einer [[Kleinlandschaft]] des [[Naturraum]]s [[Oberlausitzer Platten- und Granithügelland]]. Charakteristisch dafür sind die Höhenlagen zwischen 190 und {{Höhe|290|DE-NN|link=true}}, Hügelrücken, Kuppen, steilhängige Mulden und Sohlenkerbtälchen in der Oberflächengestalt, Königshainer [[Granit]] und Lößlehm als vorherrschendes Gestein sowie die Bodentypen [[Braunerde]], [[Parabraunerde]], [[Staugley]], [[Braunstaugley]] und [[Amphigley]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Urkundlich erstmals erwähnt wurde das Dorf im Jahr 1399 als &amp;#039;&amp;#039;Torge&amp;#039;&amp;#039;. Vermutlich war die Gemarkung schon weitaus früher besiedelt, denn um 1755 wurde eine Münze aus der römischen Kaiserzeit mit dem Bildnis des Kaisers [[Antoninus Pius]] (138–161 n. Chr.) gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch als die [[Oberlausitz]] ein böhmisches Kronland war, kam Torga grundherrschaftlich an das [[Rittergut]] Oberrengersdorf, dem es bis in das 19. Jahrhundert unterstand. Kirchlich ist Torga spätestens seit 1545 der Kirche in Kunnersdorf unterstellt, die bis 1748 eine Filialkirche von [[Ebersbach (Schöpstal)|Ebersbach]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Wiener Kongress]] musste das [[Königreich Sachsen]] 1815 unter anderem einen großen Teil der Oberlausitz an das [[Königreich Preußen]] abtreten. Im Folgejahr wurde Torga dem [[Landkreis Rothenburg (Ob. Laus.)]] eingegliedert. Südlich des Ortes verlief die Kreisgrenze zum preußisch-schlesischen [[Landkreis Görlitz (Schlesien)|Landkreis Görlitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 kam das Dorf, das seit 1936 Kleeberg hieß, zusammen mit Ober- und Niederrengersdorf zur Gemeinde Kodersdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;{{HOV|Torga|Torga}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || align=right| 191&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || align=right| 230&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 || align=right| 221&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || align=right| 216&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || align=right| 194&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getrennt für Torga erhobene Einwohnerzahlen sind für den Zeitraum 1825–1925 vorhanden. Danach wuchs die Bevölkerung von 1825 bis zum Jahr der Reichsgründung von 191 auf 230 Einwohner an. In den darauffolgenden Erhebungen sank die Einwohnerzahl wieder, so dass beim 100-jährigen Vergleich 1925 gerade einmal 3 Einwohner Überschuss (+1,6 %) verzeichnet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Der Ortsname entwickelte sich in urkundlichen Überlieferungen von &amp;#039;&amp;#039;de Torge&amp;#039;&amp;#039; (Zusatz zu einem Personennamen, 1399) über &amp;#039;&amp;#039;Turgaw&amp;#039;&amp;#039; (1416), &amp;#039;&amp;#039;Turkow&amp;#039;&amp;#039; (1454), &amp;#039;&amp;#039;Torgaw&amp;#039;&amp;#039; (1500), &amp;#039;&amp;#039;Torge bey [[Ebersbach (Schöpstal)|Ebirßbach]]&amp;#039;&amp;#039; (1519), &amp;#039;&amp;#039;Torgaw&amp;#039;&amp;#039; (1532) hin zu &amp;#039;&amp;#039;Torga&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1602. Zu dieser Zeit war der Name noch nicht feststehend, wie die späteren urkundlichen Nennungen &amp;#039;&amp;#039;Turgau&amp;#039;&amp;#039; (1616) und &amp;#039;&amp;#039;Torge&amp;#039;&amp;#039; (1824) belegen. Der Ortsname stammt vermutlich – wie bei [[Torgau]] – vom [[Sorbische Sprache|altsorbischen]] &amp;#039;&amp;#039;Torgow&amp;#039;&amp;#039; und bezeichnete einen Marktplatz (vgl. {{hsbS|torhošćo}}).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Wenzel |Titel=Oberlausitzer Ortsnamenbuch |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Datum=2008 |Seiten=176}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]]/[[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] |Titel=Ortsnamenbuch der Oberlausitz – Studien zur Toponymie der Kreise Bautzen, Bischofswerda, Görlitz, Hoyerswerda, Kamenz, Löbau, Niesky, Senftenberg, Weißwasser und Zittau. I Namenbuch |Reihe=Deutsch-slawische Forschungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte |BandReihe=28 |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1975 |Seiten=315&amp;amp;nbsp;f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Meschgang leitet ihn dagegen von &amp;#039;&amp;#039;torgać&amp;#039;&amp;#039; (reißen) ab und weist auf die Lage im Wasserriss des Schöps hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Meschgang: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen der Oberlausitz&amp;#039;&amp;#039;, VEB Domowina-Verlag Bautzen, 1973, S. 139&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Liste von Ortsumbenennungen in der Lausitz 1936/37|Germanisierung sorbischstämmiger Ortsnamen]] in der Zeit des Nationalsozialismus, die insbesondere in Preußen vorangetrieben wurde, erhielt der Ort am 30. November 1936 den Namen &amp;#039;&amp;#039;Kleeberg&amp;#039;&amp;#039;. Wie die Mehrzahl der ehemals schlesischen Orte Sachsens erhielt Torga 1947 seinen alten Namen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|54}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1156291771|VIAF=3397152451238706650000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Görlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kodersdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1399]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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