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	<title>Torfhaus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Torfhaus&amp;diff=1740954&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-89490-3 am 9. Februar 2026 um 13:38 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-09T13:38:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Torfhaus&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Berg- und Universitätsstadt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Clausthal-Zellerfeld&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/48/09/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/32/12/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 780&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 821&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2026&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       =&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.goslarsche.de/lokales/leben-in-torfhaus-tourismus-harz-zeitzeugen-720000.html Die letzten Torfhäuser: Warum Detlef und Monika Telschow bleiben] auf goslarsche.de, abgerufen am 9. Februar 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = Altenau&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 38667&amp;lt;!-- Gemäß PLZ-Server, abgerufen am 13. November 2015 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05320&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Torfhaus.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &amp;lt;small&amp;gt;Blick vom [[Goetheweg (Harz)|Goetheweg]] zur Südkuppe der [[Lerchenköpfe]] mit Torfhaus und [[Norddeutscher Rundfunk|NDR]]-Sendemast [[Sender Harz-West|Harz-West]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Harzturm und Restaurant auf Torfhaus.jpg|mini|Blick nach Norden in Torfhaus, 2024]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Torfhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] ist ein Ortsteil der Ortschaft [[Altenau-Schulenberg im Oberharz]] der Berg- und Universitätsstadt [[Clausthal-Zellerfeld]] im [[Landkreis Goslar]]. Mit etwa {{Höhe|800|DE-NHN|link=1}} ist es die höchstgelegene Siedlung [[Niedersachsen]]s. Der Tourismusort zählt zwei Einwohner und besteht vorwiegend aus Ausflugslokalen, Jugendheimen, Skihütten und großen Parkplätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Torfhaus befindet sich seit 2009 das &amp;#039;&amp;#039;Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus&amp;#039;&amp;#039; des [[Nationalpark Harz|Nationalparks Harz]]. Des Weiteren steht dort eine [[Jugendherberge]] des [[Deutsches Jugendherbergswerk|Deutschen Jugendherbergswerks]]. Im Juli 2013 wurde ein Ferienkomplex mit Hotel, Ferienhäusern und einem Outdoor-Geschäft eröffnet. Seit dem Sommer 2024 ist der 65 Meter hohe [[Harzturm]] mit Außenrutsche und [[Skywalk]] aus Glas in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Torfhaus liegt im [[Oberharz]], in einer kleinen sogenannten Nutzungszone des [[Nationalpark Harz|Nationalparks Harz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nationalpark-harz.de/de/downloads/?we_objectID=983&amp;amp;refDID=291&amp;amp;refTID=dd|Gebietsgliederung Nationalpark Harz]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort ist vollständig umschlossen vom [[Harz (Landkreis Goslar)|gemeindefreien Gebiet Harz]] im [[Landkreis Goslar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlung befindet sich rund sechs Kilometer östlich von [[Altenau]] und etwa neun Kilometer (je [[Luftlinie]]) südlich von [[Bad Harzburg]]. Östlich von Torfhaus entspringt im [[Torfhausmoor]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Radaubornmoor&amp;#039;&amp;#039; genannt), einem [[Hochmoor]], die [[Radau (Fluss)|Radau]]. Die [[Bundesstraße 4]] als Hauptverkehrsachse führt von [[Braunschweig]] her kommend durch Bad Harzburg am Nordharzrand, Torfhaus und [[Braunlage]] nach [[Nordhausen]] etwa am Südharzrand. Westlich bis nordnordwestlich von Torfhaus befindet sich der zweikuppige Höhenzug [[Lerchenköpfe]] mit den beiden Sendern [[Sender Harz-West|&amp;#039;&amp;#039;Harz-West&amp;#039;&amp;#039;]] und [[Sender Torfhaus|&amp;#039;&amp;#039;Torfhaus&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Torfhaus ist eine der jüngeren Siedlungen des Harzes und verdankt seine Entstehung dem [[Torf]]abbau. Im Jahr 1571 hat man die Gegend rund um Torfhaus im Auftrag des [[Julius (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Herzog Julius zu Braunschweig und Wolfenbüttel]] erstmals auf Torfvorkommen untersucht. Zwei Jahre später begann der erste Torfstich, welcher jedoch vor 1618 erstmals eingestellt worden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Deutsche Dialektgeographie |Band=21-24 |Verlag=Elwert’sche Verlagsbuchhandlung |Datum=1975 |Seiten=26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Torfabbau begann wieder 1658 und wurde 1786 endgültig aufgegeben, da der Torf bei der vorherrschenden Witterung nicht trocknete. Ein erstes Gebäude namens &amp;#039;&amp;#039;Borkenkrug&amp;#039;&amp;#039; wird 1713 in den Forstamtsprotokollen erwähnt. Es handelte sich offensichtlich um ein Wege- und/oder Forsthaus. Die Straße stellte schon seinerzeit eine viel befahrene Verbindung zwischen Harzburg und Nordhausen dar. Der erste offiziell bestellte Torfaufseher Adam C. Hopstock fungierte von 1720 bis 1735. Ihm folgten Johann Schulze (bis 1750) und bis 1765 Johann Jakobs, der nicht nur als Torfaufseher, sondern auch als Förster und Wirt des Borkenkruges in Erscheinung trat. Sein Nachfolger Johann Christoph Degen führte 1777 Johann Wolfgang von Goethe zum Brocken und war bis 1788 im Amt. Er starb 1794 im Alter von 58 Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manfred Klaube |Titel=Altenau und Torfhaus im Oberharz |Datum=2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1813 wurden in Torfhaus sechs Einwohner und ein Haus gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Hassel |Titel=Statistisches Reportium über das Königreich Westphalen |Datum=1813 |Seiten=109}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verkehrsanbindung verbesserte sich 1829 mit dem Bau einer neuen Straße, welche dem Verlauf der B4 von Bad Harzburg über Torfhaus nach Braunlage ähnelt. 1836 ließ sich bereits der Forstarbeiter Otte in Torfhaus nieder. Ihm folgten 1842 und 1845 zwei weitere Forstarbeiter. 1842 wurde Torfhaus [[Poststation]] der Linie Bad Harzburg–Braunlage–[[Sankt Andreasberg]]. 1844 werden 7 Gebäude gezählt. Im selben Jahr bat der Torfhäuser Förster Theilkuhl beim Berggericht in Zellerfeld um die Einrichtung eines Friedhofs, welcher jedoch nicht genehmigt worden ist. 1867 kam es im Borkenkrug zur Einrichtung einer Försterei. Da der Borkenkrug am 13.&amp;amp;nbsp;September 1869 in Folge eines Blitzeinschlages abbrannte, wurde 1873 eine neue Försterei errichtet. 1892 wurden zwei Gebäude ([[Forstamt#Preußen|Ober-]] und [[Unterförsterei]], letztere war auch Gastwirtschaft und Poststation) mit 22 Einwohnern gezählt. Als die Oberförsterei im Mai 1893 abbrannte, errichtete man im heutigen Goetheweg ein neues Forstgehöft, welches mit Telegraphenausrüstung ausgestattet war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 richtete der Braunschweiger Unternehmer [[Heinrich Büssing|Büssing]] eine Omnibuslinie von Bad Harzburg nach Torfhaus ein. In den Folgejahren entwickelte sich Torfhaus zu einem beliebten Feriendomizil. So wurden in den 1920er und 1930er Jahren Skihütten verschiedener Sportvereine auf Torfhaus errichtet. 1937 ist in Torfhaus eine Feuerhilfsstelle errichtet worden. Hotelpersonal sollte bis zum Eintreffen der [[Feuerwehr in Deutschland|Feuerwehr]] aus Altenau mit der in Torfhaus stationierten [[Feuerspritze|Handdruckspritze]] einen ersten Löschangriff fahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=75 Jahre Freiwillige Feuerwehr Altenau |Datum=1976 |Seiten=6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner entstand nebenstehend eine Sanitätsstation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Baedeker|Baedekers]] Reiseführer &amp;#039;&amp;#039;Harz&amp;#039;&amp;#039; nennt 1943 als empfehlenswerte Unterkunft das Berghotel „Torfhaus“ (35 Betten), den „Brockenkrug“ (50 Betten), das „Landhaus Brockenblick“ (26 Betten), eine Militärskihütte sowie ein Unterkunftshaus der Alpenvereinszweige Braunschweig und Hannover mit 21 Betten und 16 Lagern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.&amp;amp;nbsp;April 1945 drangen [[US Army|US-amerikanische]] Truppen von Altenau aus in Richtung Torfhaus vor und trafen auf heftigen Widerstand durch SS-Truppen und zwei Panzer.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Saft: &amp;#039;&amp;#039;Krieg in der Heimat ..... bis zum bitteren Ende im Harz&amp;#039;&amp;#039;Militärbuchverlag Saft, Walsrode, 1994&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst am 15.&amp;amp;nbsp;April konnte die Siedlung besetzt werden, stand danach aber unter Beschuss deutscher Artillerie.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Bornemann]], &amp;#039;&amp;#039;Schicksalstage im Harz, das Geschehen im April 1945&amp;#039;&amp;#039;, Ed. Piepersche Verlagsanstalt, Clausthal-Zellerfeld, 1978&amp;lt;/ref&amp;gt; Es erfolgte nachmittags sogar noch ein deutscher Gegenangriff, der allerdings abgewehrt werden konnte. In den folgenden Tagen kam es immer wieder zu kleinen Gefechten und Hinterhalten durch versprengte deutsche Soldaten, die sich in den Wäldern versteckt hielten. Als am 25.&amp;amp;nbsp;April zwei US-amerikanische Soldaten beim Betreten einer Skihütte am Schubenstein erschossen wurden, glaubten die Amerikaner, dass die Bewohner von Torfhaus die Soldaten in diesen Hinterhalt gelockt hätten. Am 27. April wurden die Einwohner aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen und die gesamte Siedlung wurde in [[Brand]] gesteckt. Nur eine Schweizer Hütte, die durch eine Rot-Kreuz-Fahne geschützte Alpenvereinshütte sowie das Gästehaus „Wilhelmsburg“ blieben von dieser [[Vergeltung]]saktion verschont. Die deutschen Gefallenen dieser Gefechte wurden später auf den Ehrenfriedhof an der B 4 umgebettet. Dort liegen auch die Gräber von 14 unbekannten sowjetischen Zwangsarbeitern. 1948 richtete man einen Polizeiposten ein, der bis 1955 besetzt war. Der Wiederaufbau der ersten Hotels und Restaurants erfolgte erst ab 1949.&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmuth Raabe: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Siedlung Torfhaus.&amp;#039;&amp;#039; Informationsschrift, herausgegeben vom Sporthotel &amp;quot;Brockenblick&amp;quot;, Torfhaus, 1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Neue Skihütten errichtete man 1951. Eine neue Revierförsterei entstand 1958 im heutigen Goetheweg 14. Im Jahr 1967 eröffneten im Goetheweg das Landschulheim und die Skihütte des Skiclubs Oker.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur [[Deutsche Wiedervereinigung|Deutschen Wiedervereinigung]] 1990 war Torfhaus bekannt vor allem als Aussichtspunkt auf den nahen, aber unerreichbaren Brocken, der bei guter Sicht zum Greifen nahe hinter der [[Innerdeutsche Grenze|innerdeutschen Grenze]] lag. Außerdem gab es hier ein Informationszentrum des [[Bundesgrenzschutz]]es über die Grenzsicherungsanlagen der damaligen [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmuth Raabe: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Siedlung Torfhaus.&amp;#039;&amp;#039; Informationsschrift, herausgegeben vom Sporthotel &amp;quot;Brockenblick&amp;quot;, Torfhaus, 1969&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pläne zum Bau einer [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] wurden 1966 und 1971 nicht verwirklicht. Im Jahre 2021 hatte der Ort Torfhaus nur noch 13 [[Einwohner]], 2011 waren hier noch 22 Einwohner gemeldet gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.goslarsche.de/lokales_artikel,-torfhaus-%C3%BCber-das-leben-im-13-einwohner-ort-_arid,1543815.html Torfhaus: Über das Leben im 13-Einwohner-Ort] auf goslarsche.de, Ausgabe vom 22. Januar 2021, abgerufen am 15. Dezember 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus und Sport ==&lt;br /&gt;
In Torfhaus befindet sich seit 2009 das &amp;#039;&amp;#039;Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus&amp;#039;&amp;#039; des [[Nationalpark Harz|Nationalparks Harz]]. Des Weiteren steht dort eine [[Jugendherberge]] des [[Deutsches Jugendherbergswerk|Deutschen Jugendherbergswerks]] sowie ein Ferienkomplex mit [[Hotel]], [[Ferienhaus|Ferienhäusern]] und zwei [[Restaurant]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://torfhaus-harzresort.de/ Torfhaus Harzresort]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torfhaus ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen. Zum Beispiel kann man auf dem [[Goetheweg (Harz)|Goetheweg]], der Teil des [[Harzer Hexenstieg]]s ist, vorbei am &amp;#039;&amp;#039;Torfhausmoor&amp;#039;&amp;#039; und am [[Quitschenberg]] zum [[Brocken]], aber auch zum [[Dreieckiger Pfahl|Dreieckigen Pfahl]] laufen. Andere Wege führen über [[Wurmberg (Harz)|Wurmberg]] oder [[Achtermannshöhe]] nach Braunlage, weitere als [[Magdeburger Weg]] Richtung Altenau oder vorbei an der [[Steile Wand (Torfhaus)|Steilen Wand]] zur Wiege des [[Dammgraben]]s. Ein weiterer Wanderweg ist der [[Schubensteinweg]], der von Torfhaus nach Osten führt. Zudem führen mehrere [[Mountainbike]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;trails durch Torfhaus. [[Rennrad|Renn-]] und [[Fahrradtourismus|Tourenradfahrer]] fahren die Ortschaft bevorzugt über die von Altenau kommende Landesstraße 504, die auch „Steile Wand“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bikemap.net/route/434424#lat=51.96239329595&amp;amp;lng=10.358648237305&amp;amp;zoom=10&amp;amp;maptype=ts_terrain Fahrradroute im Harz mit „Steiler Wand“ und Höhenprofil], abgerufen am 7. Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt wird, an. Der Großparkplatz „Brockenblick“ ist ein von [[Motorrad]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;fahrern stark frequentierter Treffpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner gibt es an den [[Lerchenköpfe]]n [[Loipe]]n für [[Skilanglauf]]. Daneben existieren eine [[Rodeln|Rodelbahn]] mit Lift sowie ein Skihang mit [[Schlepplift]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2021 begannen die Bauarbeiten für den 65 Meter hohen [[Harzturm]] als Holz-Stahl [[Aussichtsturm]] mit einer 110 Meter langen Außen[[rutsche]] und [[Skywalk]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.goslarsche.de/lokales/oberharz_artikel,-bei-strahlender-sonne-spatenstich-f%C3%BCr-den-neuen-harzturm-auf-torfhaus-_arid,2132131.html &amp;#039;&amp;#039;Bei strahlender Sonne: Spatenstich für den neuen „Harzturm“ auf Torfhaus&amp;#039;&amp;#039;] in [[Goslarsche Zeitung]], abgerufen am 1. Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. November 2023 wurde der Turm eröffnet. Der [[Aufzugsanlage|Fahrstuhl]], die Rutsche und der Skywalk aus Glas in 45 Metern Höhe gingen witterungsbedingt erst am 22. Juli 2024 in Betrieb. Der Harzturm ist bis zur ersten Plattform [[barrierefrei]]. Der Turmzugang erfolgt durch ein Eingangsgebäude mit Souvenirshop und Toilettenanlage.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lauterneues.de/index.php/nachrichten/region/20692-der-harzturm-startete-am-22-07-2024-mit-all-seinen-attraktionen &amp;#039;&amp;#039;Der HARZTURM startete am 22.07.2024 mit all seinen Attraktionen&amp;#039;&amp;#039;] auf lauterneues.de, 25. Juli 2024, abgerufen am 27. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/magdeburg/harz/harzturm-torfhaus-fertig-rutsche-skywalk100.html &amp;#039;&amp;#039;Neuer Blick auf den Brocken: Harzturm in Torfhaus ist komplett fertig&amp;#039;&amp;#039;] auf mdr.de, 26. Juli 2024, abgerufen am 28. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Torfhaus Harzturm im Bau.jpg|Harzturm mit Außenrutsche und Skywalk, 2024&lt;br /&gt;
Hochmoor-Torfhaus-Harz-Panorama.jpg|Blick über das [[Torfhausmoor]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Radaubornmoor&amp;#039;&amp;#039; genannt) zum [[Brocken]]&lt;br /&gt;
Goetheweg Torfhaus.jpg|Goetheweg Torfhaus&lt;br /&gt;
Skiabfahrt am Rinderkopf.jpg|Skipiste am Rinderkopf&lt;br /&gt;
Landschulheim der Region Hannover im Goetheweg inTorfhaus.jpg|Landschulheim der Region Hannover im Goetheweg Torfhaus&lt;br /&gt;
Hütte des Skiclub Oker in Torfhaus.jpg|Hütte des Skiclub&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationalpark-Denkmal ==&lt;br /&gt;
Am Rande des Parkplatzes „Brockenblick“ wurde anlässlich der [[Expo 2000|EXPO]] im Jahr 2000 ein Nationalpark-Denkmal errichtet. In der Mitte des Monuments befindet sich eine Erdkugel aus Metall, darum stehen jeweils in einem Winkel von etwa 120° drei Felsblöcke aus den Gesteinen [[Diabas]], [[Gabbro]] und [[Granit]]. An einem der Felsblöcke befindet sich eine Schrifttafel mit einer deutschsprachigen Beschreibung zum Monument. Zwischen den drei Felsblöcken ist jeweils eine Schrifttafel in den Boden eingelassen, auf denen in insgesamt 30 Sprachen der Satz „Nationalparke – das Naturerbe bewahren“ geschrieben steht:&lt;br /&gt;
# Tafel (zehn Sprachen): [[Albanische Sprache|Albanisch]], [[Arabische Sprache|Arabisch]], [[Chinesische Sprachen|Chinesisch]], [[Dänische Sprache|Dänisch]], [[Deutsche Sprache|Deutsch]], [[Englische Sprache|Englisch]], [[Finnische Sprache|Finnisch]], [[Französische Sprache|Französisch]], [[Griechische Sprache|Griechisch]], [[Hebräische Sprache|Hebräisch]]&lt;br /&gt;
# Tafel (zehn Sprachen): [[Hindi]], [[Italienische Sprache|Italienisch]], [[Japanische Sprache|Japanisch]], [[Kroatische Sprache|Kroatisch]], [[Lettische Sprache|Lettisch]], [[Litauische Sprache|Litauisch]], [[Niederländische Sprache|Niederländisch]], [[Norwegische Sprache|Norwegisch]], [[Polnische Sprache|Polnisch]], [[Portugiesische Sprache|Portugiesisch]]&lt;br /&gt;
# Tafel (zehn Sprachen): [[Rumänische Sprache|Rumänisch]], [[Russische Sprache|Russisch]], [[Schwedische Sprache|Schwedisch]], [[Serbische Sprache|Serbisch]], [[Slowenische Sprache|Slowenisch]], [[Spanische Sprache|Spanisch]], [[Swahili (Sprache)|Swahili]], [[Tschechische Sprache|Tschechisch]], [[Türkische Sprache|Türkisch]], [[Ungarische Sprache|Ungarisch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Monument Nationalpark1.jpg|Monument für Nationalparks&lt;br /&gt;
 Monument Nationalpark2.jpg|Monument, Erdkugel&lt;br /&gt;
 Monument Nationalpark3.jpg|Monument, Schrifttafel mit deutschsprachiger Beschreibung&lt;br /&gt;
 Monument Nationalpark4.jpg|Monument, 1.&amp;amp;nbsp;Schrifttafel im Boden&lt;br /&gt;
 Monument Nationalpark5.jpg|Monument, 2.&amp;amp;nbsp;Schrifttafel im Boden&lt;br /&gt;
 Monument Nationalpark6.jpg|Monument, 3.&amp;amp;nbsp;Schrifttafel im Boden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Siedlung Torfhaus liegt auf dem höchsten Punkt der B 4, jeweils rund 12 Kilometer zwischen Bad-Harzburg und Braunlage. In Torfhaus zweigt die 8 Kilometer lange Landstraße 504 nach Altenau ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linienbusse der [[Kraftverkehrsgesellschaft Braunschweig|KVG]] fahren von [[Bad Harzburg]] über Torfhaus nach [[Braunlage]] und Busse der [[Harzbus|HarzBus]] fahren von [[Altenau]] über Torfhaus nach [[Sankt Andreasberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sendeanlagen ==&lt;br /&gt;
Die beiden zu Torfhaus gehörenden Kuppen der [[Lerchenköpfe]] sind Standorte von Rundfunk-[[Sendeanlage]]n. Der [[Sender Harz-West]] wird vom [[Norddeutscher Rundfunk|Norddeutschen Rundfunk]] (&amp;#039;&amp;#039;NDR&amp;#039;&amp;#039;) betrieben, der [[Sender Torfhaus]] von der [[Deutsche Funkturm|Deutschen Funkturm]] (&amp;#039;&amp;#039;DFMG&amp;#039;&amp;#039;). Der [[Sendemast]] des NDR auf der Südkuppe, der zur Verbreitung des digitalen Fernsehens [[DVB-T]] und des [[Ultrakurzwelle|UKW]]-[[Hörfunk]]s dient, ist 235&amp;amp;nbsp;m hoch. Die DFMG-Sendeanlagen (Nordkuppe) dienen zur Verbreitung von UKW-Hörfunk bzw. [[Richtfunk]] und sind 130&amp;amp;nbsp;m bzw. 57&amp;amp;nbsp;m hoch.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sender Harz-West}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sender Torfhaus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brockenpanorama von Torfhaus==&lt;br /&gt;
{{Panorama|Brockenpanorama Winter.jpg|990|Blick aus Richtung des &amp;#039;&amp;#039;Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus&amp;#039;&amp;#039; in Torfhaus zum rund fünf Kilometer entfernten [[Brocken]] mit rechts befindlichem [[Königsberg (Brocken)|Königsberg]];&amp;lt;br /&amp;gt;die dem &amp;#039;&amp;#039;Königsberg&amp;#039;&amp;#039; vorgelagerte Anhöhe (halb rechts) ist der [[Quitschenberg]]; im Vordergrund links die Rodelbahn am &amp;#039;&amp;#039;Rodellift Brockenblick&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
In Torfhaus lebte zeitweise der Flugpionier [[Walter Spengler]] (1896–1930), für den am südlichen Ortseingang der [[Spenglerstein]] errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|10145912-9}}&lt;br /&gt;
* [https://www.nationalpark-harz.de/de/besucherzentren/torfhaus/ Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus] auf www.nationalpark-harz.de&lt;br /&gt;
* [https://www.oberharz.de/orte/torfhaus Torfhaus] auf www.oberharz.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld}}&lt;br /&gt;
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