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	<title>Torburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Torburg&amp;diff=2164273&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Beschreibung */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-09-05T16:06:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschreibung: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Porte.Saint.Denis.Paris.png|mini|Torburg [[Porte Saint-Denis]] in Paris, die Stadtmauer Karls V. wurde abgerissen]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Torburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein architektonisch relativ eigenständiger [[Torbau]] einer [[Burg]] oder einer [[Stadtmauer]], durch deren Tore man in die Stadt gelangte und früher der Verteidigung diente.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Glossarium artis: Burgen und feste  Plätze |Band=1 |Verlag=Walter de Gruyter |Datum=2011 |ISBN=978-3-11-097269-6 |Seiten=136 |Online=[https://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;id=n89O22uxJk0C&amp;amp;q=torbau#v=snippet&amp;amp;q=torbau&amp;amp;f=false books.google.de] |Abruf=2021-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der viereckige Torbau, der leicht vor die Mauerfront vorgerückt oder mauerbündig in die Ringmauer eingepasst war, kam erstmals im 11. Jahrhundert auf. War er mehrere Geschosse hoch, handelt es sich um einen [[Torturm]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://books.ub.uni-heidelberg.de/arthistoricum/reader/index/535/535-16-89345-1-10-20200618.xml |titel=Wörterbuch der Burgen, Schlösser und Festungen |hrsg=Europäisches Burgeninstitut –  Einrichtung der Deutschen Burgenvereinigung e. V. |abruf=2021-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Torburgen sind heute oft freistehend ohne eine anschließende [[Burgmauer|Burg-]] oder Stadtmauer, was daran liegt, dass die Stadtmauern abgetragen wurden. Sie überspannen zumeist eine Fahrbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine häufige Form ist die mit Türmen versehene &amp;#039;&amp;#039;Turmtorburg&amp;#039;&amp;#039;. Dazu gehören die oft monumentalen Formen der &amp;#039;&amp;#039;Halbrundturm-Torburg&amp;#039;&amp;#039;, der von Doppelhalbrundtürmen flankierten Torburg oder der Torburg mit Zentralturm. Im Falle eines Burgtors sind die Torburgen meist vorgelagert; sie liegen jenseits des Burggrabens. In diesen Fällen spricht man auch von [[Barbakane]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Abgrenzung zu befestigten [[Brückenburg]]en, Burg-, Brücken- und [[Stadttor]]en, [[Torhaus|Torhäusern]], [[Torbau]]ten oder [[Torturm|Tortürmen]] ist fließend. Allen gemeinsam ist eine Befestigung durch starkes [[Mauerwerk]]. Es gibt unterschiedliche Bauformen, die sowohl viereckige als auch runder Grundform aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel wurden Tortürme oder -burgen in die [[Wehrgang|Wehrgänge]] einbezogen; eine Ausnahme ist für die [[Stadtmauer Köln]] belegt, wo man die Torburgen erst durch spätere Mauereinbrüche mit dem Wehrgang verband.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Michael Matheus]] |Titel=Stadt und Wehrbau im Mittelrheingebiet |Verlag=Franz Steiner Verlag |Datum=2003 |ISBN=978-3-515-08228-0 |Seiten=54}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich waren die Torburgen größerer Städte aus Doppeltore angelegt zwischen denen sich ein Torhof befand, der vollständig von [[Wehrgang|Wehrgängen]] auf hohen, starken Mauern umgeben war,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. Bens |Titel=Allerlei vom Bauen unserer Vorfahren nach Stegreifnotizen meines Merkbuches |Sammelwerk=Blätter für Architektur und Kunsthandwerk |Band=25. Jahrgang |Nummer=4 |Verlag=Selbstverlag |Ort=Berlin |Datum=1912-04 |Seiten= |Kommentar=Beiblatt |Online={{archive.org |BltterFFrArchitekturUndKunsthandwerk191225 |Blatt=n272}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; um die Feinde, die das erste Tor durchbrochen hatten, auch von der Seite angreifen zu können.&lt;br /&gt;
Im späten Mittelalter wurden die Verteidigungsanlagen zu Statussymbolen ausgebaut, die Torburgen an den Eingängen der Städte immer prachtvoller gestaltet. Das berühmte [[Holstentor]] in [[Lübeck]] ist eigens zur Repräsentation und niemals zur Verteidigung errichtet worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Christoph Parry]] |Titel=Menschen, Werke, Epochen: eine Einführung in die deutsche Kulturgeschichte |Verlag=Hueber Verlag |Datum=1993 |ISBN=978-3-19-001498-9 |Seiten=32}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Torburgen in Europa (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
In der Stadt [[Gent]] überspannt die [[Rabot]]torbrug&amp;lt;ref&amp;gt;{{Gartenlaube |Wikisource=Seite:Die Gartenlaube &amp;amp;#40;1884&amp;amp;#41; 680.jpg |Titel=Von der hansischen Flanderfahrt II. Amsterdam. Antwerpen. Gent. |Autor=[[Karl Braun (Politiker, 1822)|Karl Braun-Wiesbaden]] |Jahr=1884 |Heft=41 |Seite=676–680, hier S. 680 |Kommentar=Rabot-Thor in Gent – Originalzeichnung von [[Hermann Schlittgen]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als befestigte Brückentorburg den Lievekanal und war ein Teil der Stadtbefestigung. Die Stadt [[Köln]] hatte insgesamt 12 Torburgen, die Teil der Stadtmauer waren und dem „himmlischen Jerusalem“ nachempfunden waren sowie zusätzlich 52 [[Wehrturm|Wehrtürme]] zwölf weitere zum Rheinufer gewandte Tore. Von den Torburgen sind die [[Eigelsteintorburg]], die [[Hahnentorburg]], die [[Ulrepforte]], die [[Severinstorburg]] und der [[Bayenturm]] noch vorhanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.koeln.de/tourismus/sehenswertes/stadtmauern/stadtmauern_36757.html |titel=Geschichte der Stadtmauer |hrsg=koeln.de |datum= |offline= |abruf=2021-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Rheingau]], der sich vom 12. bis ins 18. Jahrhundert selbst verteidigen und schützen musste, umschloss das Gebiet mit dem sogenannten [[Rheingauer Gebück]]. Diese dichte, lebendige, 50 Schritt breite Hecke bestand aus einem undurchdringlichen Baumdickicht, die notwendigen Straßendurchlässe waren durch befestigte Torburgen geschützt, von denen lediglich die Ruinen der „Mapper Schanze“ erhalten blieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ferdinand Luthmer |Titel=Rheingau |Sammelwerk=Nassau: Wanderungen durch Kunst und Geschichte |Verlag=Heinrich Staadt |Ort=Wiesbaden |Datum=1917 |Seiten=51ff., hier S. 52 |Online={{archive.org |nassauwanderunge00luth |Blatt=52}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt [[Görlitz]] hatte zur Verteidigung vier Turmburgen, die den Zugang zur Stadt sicherten. Die Wehranlage bestand aus einem Hauptgraben, einem zweiten Graben und einem Vortor. Es folgte ein weiteres Tor und anschließend das eigentliche Stadttor. Alle Tore waren mit Zugbrücken und Fallgattern ausgestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Bernhard Rathgen]] |Titel=Das Geschütz im Mittelalter |Verlag=VDI-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1928 |Seiten=381, 388, 391 |Online={{archive.org |RathgenDasGeschuetzImMittelalter |Blatt=n406}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mächtigsten Torburgen hat Nürnberg in seinen vier großen Toren Laufer-, Frauen-, Spittler-  und Neutor aufzuweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinrich Berger |Titel=Handbuch der bürgerlichen Kunstaltertümer in Deutschland |Verlag=Leipzig, Seemann |Datum=1906 |Seiten=138}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Beispiele sind&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Tor (Metz)|Deutsches Tor]] in Metz&lt;br /&gt;
* [[Ehrentor]], [[Eigelsteintorburg]], [[Hahnentorburg]], [[Kunibertsturm]], [[Schaafentor]] und [[Severinstorburg]] in Köln&lt;br /&gt;
* [[Stadtbefestigung (Erkelenz)|Erkelenzer Stadtbefestigung]]&lt;br /&gt;
* [[Friedländer Tor]] in Neubrandenburg&lt;br /&gt;
* Holstentor in Lübeck&lt;br /&gt;
* [[Marschiertor]] und [[Ponttor]] in Aachen sowie [[Tore und Türme der Aachener Stadtmauer]]&lt;br /&gt;
* [[Obertor (Neuss)|Obertor]] in Neuss&lt;br /&gt;
* Torburg von [[Schloss Seeburg (Hassegau)|Schloss Seeburg]]&lt;br /&gt;
* [[Sterntor (Bonn)|Sterntor]] in Bonn&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Paul Clemen]] |Titel=Profane Denkmäler – Stadtbefestigungen |Sammelwerk=Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz |Band=Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Bonn&amp;#039;&amp;#039; |Verlag= |Ort= |Datum= |Seiten=439–450 |Online={{archive.org |DieKunstdenkmaelerDerRheinprovinz.Band5StadtBonn |Blatt=n174}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Torburg der [[Burg Stolberg#Torburg, unterer Torbau und Burghaus|Burg Stolberg]] in Stolberg (Rheinland)&lt;br /&gt;
* [[Stundturm (Sighișoara)|Stundturm]] in Sighișoara&lt;br /&gt;
* [[Porta Alba]], [[Porta Nigra]] und [[Kaiserthermen (Trier)|Kaiserthermen]] in Trier&lt;br /&gt;
* [[De Waag (Amsterdam)|Sint Antoniespoort]] in Amsterdam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seeburg6.jpg|Torburg von&amp;lt;br /&amp;gt;Schloss Seeburg&lt;br /&gt;
Trier Porta Nigra BW 1.JPG|Porta Nigra in Trier&lt;br /&gt;
Jakob Scheiner Koeln Severinstor Feldseite.jpg|Severinstorburg in Köln&lt;br /&gt;
Marschiertor Aachen.jpg|Marschiertor (Doppel-&amp;lt;br /&amp;gt;torburg) in Aachen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtwappen mit einer Torburg (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Bad Kissingen]]&lt;br /&gt;
* [[Dinslaken]]&lt;br /&gt;
* [[Königswinter]]&lt;br /&gt;
* [[Limerick]]&lt;br /&gt;
* [[Neubrandenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Uedem]]&lt;br /&gt;
* [[Wassenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Wiehl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Limerick.Shield.png|Torburg im Wappen von Limerick&lt;br /&gt;
DEU Dinslaken COA.svg|Torburg im Wappen von Dinslaken&lt;br /&gt;
DEU Koenigswinter COA.svg|Torburg im Wappen von Königswinter&lt;br /&gt;
Wappenwiehl.svg|Torburg im Wappen von Wiehl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Georg Dehio&lt;br /&gt;
   |Titel=Stadttore – Kölner Torburgen&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Geschichte der deutschen Kunst&lt;br /&gt;
   |Verlag=W. de Gruyter&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1921&lt;br /&gt;
   |Seiten=378–380&lt;br /&gt;
   |Fundstelle=Abbildung 558–560&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Sowie weitere Abbildungen von Stadttoren und Stadttürmen in Anschluss bis S. 389&lt;br /&gt;
   |Online={{archive.org |geschichtederdeu22dehi |Blatt=378}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teil einer Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauform (Tor)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadttor|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teil einer Befestigungsanlage]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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