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	<title>Torbay (U-Boot) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Torbay_(U-Boot)&amp;diff=1485205&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerwahreStinkstiefel: /* Fußnoten */ Linkfix</title>
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		<updated>2025-07-24T19:54:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Fußnoten: &lt;/span&gt; Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schiff&lt;br /&gt;
| Schiffskategorie     = Kriegsschiff&lt;br /&gt;
| Name                 = &amp;#039;&amp;#039;Torbey&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Bild                 = HMS Torbay.jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext             = &lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Basis&lt;br /&gt;
 | Land                = {{GBR-SK}}&lt;br /&gt;
 | andere Schiffsnamen = &lt;br /&gt;
 | Schiffstyp          = [[U-Boot]]&lt;br /&gt;
 | Schiffsklasse       = [[Triton-Klasse|&amp;#039;&amp;#039;Triton&amp;#039;&amp;#039;-Klasse]]&lt;br /&gt;
 | Bestellung          = &lt;br /&gt;
 | Bauwerft            = [[Chatham Dockyard]], [[Chatham (Kent)|Chatham]]&lt;br /&gt;
 | Baunr               = &lt;br /&gt;
 | Baukosten           = &lt;br /&gt;
 | Kiellegung          = 21. November 1938&lt;br /&gt;
 | Stapellauf          = 9. April 1940&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stapellauf der T-Klasse&amp;quot;&amp;gt;Hutchinson und Bagnasco geben keine Auskunft zu den Stapelläufen der U-Boote der T-Klasse. Die Angaben zu Stapelläufen stammen aus dem [http://uboat.net/allies/warships/class.html?ID=53 uboat.net].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | Taufe               = &lt;br /&gt;
 | Indienststellung    = 14. Januar 1941&lt;br /&gt;
 | Verbleib            = 1947 abgewrackt&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Daten&lt;br /&gt;
 | Länge               = 83,97&lt;br /&gt;
 | Lpp                 = &lt;br /&gt;
 | KWL                 = &lt;br /&gt;
 | Breite              = 8,11&lt;br /&gt;
 | Tiefgang            = 3,60&lt;br /&gt;
 | Verdrängung         = aufgetaucht: 1325 [[Tonne (Einheit)#Long ton|tn.l.]]&amp;lt;br /&amp;gt;getaucht: 1573 tn.l.&lt;br /&gt;
 | Vermessung          = &lt;br /&gt;
 | Besatzung           = 62 Mann&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Antrieb&lt;br /&gt;
 | Antrieb             = 2 × [[Dieselmotor]]&amp;lt;br /&amp;gt;2 × [[Elektromotor]]&lt;br /&gt;
 | Maschinenleistung   = 2500&lt;br /&gt;
 | Geschwindigkeit_M   = &lt;br /&gt;
 | Propeller           = 2&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/U-Boot&lt;br /&gt;
 | Aktionsradius       = aufgetaucht: 8000 [[Seemeile|sm]] (14816&amp;amp;nbsp;km) bei 10&amp;amp;nbsp;kn&amp;lt;br /&amp;gt;getaucht: 80&amp;amp;nbsp;sm (148&amp;amp;nbsp;km) bei 4&amp;amp;nbsp;kn&lt;br /&gt;
 | Einsatzdauer        = &lt;br /&gt;
 | Tauchzeit           = &lt;br /&gt;
 | Tiefe_Max           = 90&lt;br /&gt;
 | Tiefe_Norm          = &lt;br /&gt;
 | Tiefe_Z             = &lt;br /&gt;
 | Geschwindigkeit_A   = 15,25&lt;br /&gt;
 | Geschwindigkeit_U   = 8,75&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Militär&lt;br /&gt;
 | Bewaffnung          = &lt;br /&gt;
* 1 × Geschütz 10,2 cm L/40&lt;br /&gt;
* 3 × [[Flugabwehr|Fla]]-[[Maschinengewehr|MG]] [[.303 British|7,7 mm]]&lt;br /&gt;
* 10 × [[Torpedorohr]] ⌀ 53,3 cm (6 im Bug intern, 2 im Bug extern, 2 mittschiffs extern nach vorn ausgerichtet; 16 [[Torpedo]]s oder 18 [[Seemine]]n)&lt;br /&gt;
 | Panzerung           = &lt;br /&gt;
 | Sensoren            = &lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HMS &amp;#039;&amp;#039;Torbay&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Kennung: N79)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Torbay]] ist eine Gebietskörperschaft in Südwestengland.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[U-Boot]] der [[Vereinigtes Königreich|britischen]] [[Royal Navy]]. Das [[Kriegsschiff]] wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] eingesetzt und gehört zu den erfolgreichsten U-Booten der Royal Navy. Auf Befehl seines Kommandanten [[Anthony Miers]] (1906–1985), der für seine Erfolge das [[Victoria-Kreuz]] erhielt, wurden von seiner Besatzung in zwei Ereignissen 1941 schwimmende Schiffbrüchige von zuvor versenkten deutschen Schiffen im Wasser erschossen,&amp;lt;ref&amp;gt;John B. Hattendorf: &amp;#039;&amp;#039;Maritime Conflict&amp;#039;&amp;#039;. In: Michael Howard, George J. Andreopoulos, Mark R. Shulman, Michael Eliot Howard (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Laws of War: Constraints on Warfare in the Western World&amp;#039;&amp;#039;. Yele University Press, New Haven 1994, S. 98–115, hier 113.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;James D. Morrow: &amp;#039;&amp;#039;Order within Anarchy: The Laws of War as an International Institution&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, Cambridge 2014, S. 263.&amp;lt;/ref&amp;gt; was von der [[Wehrmacht-Untersuchungsstelle]] auf Grund von Aussagen Überlebender als [[Kriegsverbrechen der Alliierten im Zweiten Weltkrieg|Kriegsverbrechen der Alliierten]] registriert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alfred de Zayas]]: &amp;#039;&amp;#039;The Wehrmacht War Crimes Bureau, 1939-1945&amp;#039;&amp;#039;. University of Nebraska Press, Lincoln (Nebraska) 1989. S.&amp;amp;nbsp;254–257.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Eiserner Ring um Brest ===&lt;br /&gt;
Der erste Einsatz des am 14. Januar 1941 in Dienst gestellten U-Bootes führte im März 1941 in die [[Biskaya]], wo die beiden von dem [[Unternehmen Berlin]] zurücklaufenden deutschen [[Schlachtschiff]]e &amp;#039;&amp;#039;[[Scharnhorst (Schiff, 1939)|Scharnhorst]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Gneisenau (Schiff, 1938)|Gneisenau]]&amp;#039;&amp;#039; abgefangen werden sollten. Die deutschen Großkampfschiffe konnten aber den britischen Belagerungsring unbeschadet durchbrechen. Nach der erfolglosen Operation wurde das U-Boot nach [[Gibraltar]] beordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach weiteren Patrouillen im [[Mittelmeer]] traf die &amp;#039;&amp;#039;Torbay&amp;#039;&amp;#039; am 13. Mai 1941 in [[Alexandria]] ein, wo sie der Ersten U-Boot-Flottille zugeteilt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Einsatz vor den Dardanellen ===&lt;br /&gt;
Am 28. Mai 1941 verließ das U-Boot die ägyptische Hafenstadt. Der Einsatz führte vor die [[Dardanellen]]. Durch dieses Gewässer verliefen die strategischen Versorgungslinien der [[Achsenmächte]] von den rumänischen Ölhäfen am [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]] nach Südeuropa und Nordafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 1941 versenkte die &amp;#039;&amp;#039;Torbay&amp;#039;&amp;#039; in der [[Ägäisches Meer|Ägäis]] eine griechische, unter deutscher Kontrolle stehende, [[Kaik]] mit dem [[Schiffsartillerie|Deckgeschütz]] und erreichte damit ihren ersten Kampferfolg. Das kleine [[Motorsegler (Wasserfahrzeug)|Motorsegelschiff]] explodierte nach dem fünften Schuss, was vermuten lässt, dass es mit Sprengstoff oder Munition beladen war. Zwei Tage später wurde eine weitere Kaik versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach fuhr das U-Boot in den befohlenen Sektor vor den Dardanellen. Der Einsatz stellte sehr hohe technische Ansprüche. Die wechselnden Strömungen erforderten hohes navigatorisches Geschick. Viel problematischer waren die in diesem Seegebiet vorkommenden Wasserschichten mit unterschiedlicher [[Salinität]] und Temperatur, die beim Ab- und Auftauchen das Austarieren der Ballasttanks erschwerten, weshalb Kommandant [[Anthony Cecil Capel Miers|Anthony Miers]] nie tiefer als 25 m abtauchen ließ. Außerdem war Miers der Ansicht, dass der [[Druckkörper]] von U-Booten einer [[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wasserbombe]] in geringeren Tiefen, also bei niedrigerem [[Wasserdruck]], besser widerstehen könnte als in größeren Tiefen, da der [[Außendruck]] im Falle eines Angriffes die Summe aus dem [[Hydrostatischer Druck|hydrostatischen Druck]] und der [[Detonationswelle]] des Sprengkörpers darstellt.&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil aus Miers’ Sicht war, dass man natürlich wesentlich schneller wieder auf [[Sehrohrtiefe|Periskoptiefe]] gehen und den Angriff fortsetzen oder sogar einen Gegenangriff beginnen kann. Miers’ eigenwillige Taktik war letztlich erfolgreich, denn die unterschiedlichen Wasserschichten brachen und reflektierten den Schall, wodurch die akustischen Ortungsgeräte der italienischen und deutschen [[U-Jagd|U-Jäger]] auch flach tauchende U-Boote nur sehr ungenau auffassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Torbay&amp;#039;&amp;#039; musste in der dicht befahrenen Wasserstraße viele neutrale Schiffe passieren lassen, bis sie am 6. Juni den [[Vichy-Regime|vichy-französischen]] [[Tanker]] &amp;#039;&amp;#039;Alberta&amp;#039;&amp;#039; sichtete und mit Torpedos schwer beschädigte. Das manövrierunfähige und von der Besatzung verlassene Schiff wurde in der folgenden Nacht geentert, konnte aber nicht versenkt werden. Am Morgen des 10. Juni wurde derselbe Tanker, diesmal im Schlepptau eines Rettungsfahrzeuges, wiederentdeckt und erneut mit Torpedos und Granaten angegriffen. Das britische U-Boot brach aber den Angriff ab, weil es einem italienischen [[Zerstörer]] ausweichen musste. Am selben Vormittag wurde ein kleinerer italienischer Geleitzug mehrfach angegriffen. Der Tanker &amp;#039;&amp;#039;Giuseppina Ghirardi&amp;#039;&amp;#039; wurde versenkt. Die britischen [[Kryptoanalytiker|Codeknacker]] im [[Bletchley Park]] hatten kurz zuvor den Schlüssel der [[Marina Militare|italienischen Marine]] gebrochen, was möglicherweise einer der Gründe dafür war, dass Kommandant Miers über den Kurs des Konvois informiert war. Nach dem erfolgreichen Angriff ließ Miers die Heimfahrt antreten, während der eine weitere Kaik und ein [[Schoner]] versenkt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg gegen Kaiks ===&lt;br /&gt;
Die nächste Feindfahrt im Mittelmeer begann am 27. Juni 1941 und führte erneut in die Ägäis. An Bord befanden sich zwei Kommandosoldaten der kurz zuvor neugebildeten „[[Special Boat Service|Special Boat Section]]“. Am 2. Juli entdeckte die &amp;#039;&amp;#039;Torbay&amp;#039;&amp;#039; einen kleinen italienischen Konvoi und versenkte einen Frachter. Zwei Tage später wurden eine Kaik und ein Schoner mit Bordartillerie versenkt. Beide Segelschiffe fuhren unter deutscher Flagge und waren mit Truppen beladen. Nach dem Artillerieangriff ließ Kommandant Miers mit den beiden [[Lewis-Maschinengewehr]]en auf die im Wasser treibenden Überlebenden schießen, bis er sicher war, dass niemand mehr lebt. Kommandant Miers notierte im Logbuch: „&amp;#039;&amp;#039;Alles und jeder wurde durch die eine oder Art von Geschützfeuer vernichtet.&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;ref name=&amp;quot;4. Juli 1941&amp;quot;&amp;gt;Peter Padfield: &amp;quot;Der U-Boot-Krieg 1939–1945&amp;quot;, S. 201&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Miers3&amp;quot;&amp;gt;[http://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/kriegsrecht/schiffbruechige.htm#410709 Kriegsverbrechen gegen Schiffbrüchige] bei www.wlb-stuttgart.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der vier folgenden Tage wurden ein italienisches U-Boot und ein weiterer Schoner versenkt. In den frühen Morgenstunden des 9. Juli 1941 entdeckte das U-Boot nördlich von [[Andikythira]] im hellen Mondlicht eine kleine, auf nördlichem Kurs fahrende Schiffsgruppe. Der Konvoi bestand aus vier Kaiks und einem Schoner. Die unbewaffneten Motorsegler waren mit Benzin, Munition und Lebensmitteln beladen. Außerdem befanden sich deutsche Gebirgsjäger, die auf dem Heimweg in den Fronturlaub waren, an Bord. Die &amp;#039;&amp;#039;Torbay&amp;#039;&amp;#039; tauchte auf und versenkte mit dem Deckgeschütz in kürzester Zeit eine Kaik, wobei deren gesamte Besatzung getötet wurde. Als das U-Boot sich dem nächsten Segelschiff zuwandte, sprang dessen Kapitän Fritz Ehlebracht (1919–2012)&amp;lt;ref&amp;gt;Name und Identität mit Geburts- und Todesdatum gemäß zwei [https://trauer.mt.de/todesanzeige/fritz-ehlebracht Traueranzeigen für Fritz Ehlebracht] im [[Mindener Tageblatt]] vom 11. und 12. April 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Ehlebracht: &amp;#039;&amp;#039;Eine deutsche Odyssee: deutsche Marinesoldaten im Ägäischen Meer.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit einem Teil der Besatzung von Bord, während der Rest die Hände hob und rief: „&amp;#039;&amp;#039;Kapitän ist ein Grieche! Wir ergeben uns!&amp;#039;&amp;#039;“ Da inzwischen die Munition zur Neige ging, ließ Kommandant Miers das Segelschiff entern. Das Enterkommando wurde von Corporal George Bremner, einem der beiden Kommando-Soldaten, angeführt. Bremner erschoss einen Deutschen, der versuchte eine Handgranate zu werfen. Ein weiterer deutscher Soldat wurde getötet, als er sein Gewehr hob. Bremner entwaffnete sieben Überlebende und nahm sie gefangen. Als er versuchte, sie zum U-Boot zu führen, fuhr Kommandant Miers ihn wütend an: „&amp;#039;&amp;#039;U-Boote machen niemals Gefangene!&amp;#039;&amp;#039;“ Infolge der Aussage des Kommandanten versuchte Bremner ein Rettungsfloß für die Kriegsgefangenen zu finden. Da er auf Deck keines fand, setzte er seine Suche unter Deck fort. Als Bremner wieder an Deck erschien, waren die Gefangenen verschwunden. Auf seine Nachfrage wurde ihm berichtet, dass sie im Wasser erschossen worden seien. Da die weiteren Aussagen der Zeugen und Beteiligten einander widersprechen, ist der weitere Verlauf der Ereignisse nicht restlos geklärt. Der in Sichtweite im Wasser treibende deutsche Kapitän Ehlebracht berichtete später, dass die Männer in ein Schlauchboot gestiegen und danach beschossen worden seien, wobei zwei getötet und drei weitere schwer verwundet worden seien. Laut der Aussage weiterer Besatzungsmitglieder der &amp;#039;&amp;#039;Torbay&amp;#039;&amp;#039; wurden die Männer über Bord gestoßen. Miers hätte befohlen, sie anschließend zu erschießen. Zwei britische Soldaten hätten den Befehl verweigert. Der Kommandant hätte seinen Tötungsbefehl erst durchsetzen können, als er einem weiteren britischen Matrosen mit der sofortigen Erschießung drohte. Laut Ehlebrachts Aussage umkreiste das U-Boot die im Wasser Treibenden zweimal, wobei sie mit einem Maschinengewehr beschossen worden seien, ließ dann aber von den Schiffbrüchigen ab, um die anderen Transportschiffe zu verfolgen. Ehlebracht und weitere deutsche Überlebende konnten sich an schwimmenden Trümmerteilen festhalten und wurden später gerettet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Miers3&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Miers2&amp;quot;&amp;gt;Peter Padfield: Der U-Boot-Krieg 1939–1945, S. 202–203&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach diesen Vorgängen versenkte die &amp;#039;&amp;#039;Torbay&amp;#039;&amp;#039; noch zwei weitere Motorsegler des Konvois. Ein Transportschiff konnte entkommen. Nach der Versenkung eines italienischen Tankers kehrte das U-Boot zurück nach Ägypten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miers sah sich im Recht und hatte keinerlei Veranlassung, die Tötung der Kriegsgefangenen zu vertuschen, weshalb er im Logbuch notierte: „&amp;#039;&amp;#039;U-Boot losgemacht und mit dem Lewis-Maschinengewehr auf die Soldaten im Schlauchboot geschossen, um zu verhindern, dass sie ihr Schiff halten.&amp;#039;&amp;#039;“ Der Oberbefehlshaber der britischen Mittelmeerflotte [[Andrew Cunningham, 1. Viscount Cunningham of Hyndhope|Admiral Cunningham]] bemerkte: „&amp;#039;&amp;#039;Eine ausgezeichnet durchgeführte Patrouille. Lieutenant Commander Miers ist ein hervorragender kommandierender Offizier.&amp;#039;&amp;#039;“ Vorerst schien sich niemand an den Verstößen gegen die [[Haager Abkommen|Haager Konvention]] und der in der britischen Marine seit [[Horatio Nelson, 1. Viscount Nelson|Horatio Nelson]] traditionellen „Großzügigkeit im Sieg“ zu stören. [[Max Kennedy Horton|Admiral Horten]] in London ignorierte die Vergehen nicht und äußerte: „&amp;#039;&amp;#039;Soweit ich weiß, hat der Feind bisher für gewöhnlich nicht auf im Wasser oder auf Rettungsflößen befindliche Personen geschossen, selbst wenn diese den Streitkräften angehörten. Nach den im Bericht der Torbay erwähnten Ereignissen könnte er sich dazu berechtigt fühlen.&amp;#039;&amp;#039;“ Horten war im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] einer der erfahrensten und erfolgreichsten britischen U-Boot-Kommandanten. Infolge Hortens Einspruches befahl die Admiralität Miers, in Zukunft von derlei Aktionen abzusehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Miers5&amp;quot;&amp;gt;Peter Padfield: Der U-Boot-Krieg 1939–1945, S. 204–206&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Operation Flipper ===&lt;br /&gt;
Am 10. November 1941 verließ die &amp;#039;&amp;#039;Torbay&amp;#039;&amp;#039; gemeinsam mit ihrem Schwesterboot &amp;#039;&amp;#039;[[Talisman (U-Boot)|Talisman]]&amp;#039;&amp;#039; Alexandria. An Bord der beiden U-Boote befanden sich 59 [[Kommando (Militär)#Die britischen und US-amerikanischen Kommandos|Kommandos]]. Ziel des als [[Operation Flipper]] bezeichneten Spezialunternehmens war es, den Oberbefehlshaber des [[Deutsches Afrikakorps|Deutschen Afrikakorps]], General [[Erwin Rommel]], gefangen zu nehmen. Das Geheimunternehmen diente der direkten Vorbereitung der als [[Operation Crusader]] bezeichneten britischen Gegenoffensive im November / Dezember 1941. Der Kommandotrupp wurde an der Küste der [[Kyrenaika]] abgesetzt. Der verlustreiche Angriff in der Nacht vom 17./18. November 1941 auf das vermeintliche feindliche Hauptquartier in [[Beda Littoria]] schlug fehl. Aufgrund eines Sturmes erreichten die Kommandosoldaten die U-Boote nicht wieder und gingen großteils in deutsche Gefangenschaft. Lediglich zwei Männer konnten sich durch die Wüste zu den britischen Linien durchschlagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Operation Flipper&amp;quot;&amp;gt;[[Janusz Piekałkiewicz]]: Der Zweite Weltkrieg, Komet, Köln, ISBN 978-3-89836-472-0, S. 417&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterer Einsatz im Mittelmeer ===&lt;br /&gt;
Bis zum Sommer 1942 operierte das Boot im Mittelmeer und erreichte weitere Versenkungen von Transportschiffen der Achse. Im März 1942 folgte Miers einem feindlichen Konvoi bis in einen Hafen von [[Korfu]] und versenkte mehrere Schiffe. Für diese Operation erhielt Kommandant Miers das Victoria-Kreuz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Victoriakreuz&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.royal-navy.mod.uk/server/show/nav.2513|wayback=20081025053506|text=www.royal-navy.mod.uk}} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommer fuhr die &amp;#039;&amp;#039;Torbay&amp;#039;&amp;#039; zur Überholung nach Großbritannien. Im Februar 1943 kehrte das U-Boot unter dem neuen Kommandanten Clutterbuck in das mediterrane Kriegsgebiet zurück, wo es bis Anfang 1944 eingesetzt wurde und weitere Versenkungen erreichen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Asiatischer Kriegsschauplatz ===&lt;br /&gt;
Im Mai 1945 erreichte die &amp;#039;&amp;#039;Torbay&amp;#039;&amp;#039; unter dem neuen Kommandanten Lt. Norman den asiatischen Kriegsschauplatz, wo sie bis zum Kriegsende noch zwei japanische Segelschiffe und ein [[Küstenmotorschiff]] versenkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbleib ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Torbay&amp;#039;&amp;#039; wurde nach Kriegsende außer Dienst gestellt und am 19. Dezember 1945 zur Verschrottung verkauft. Das U-Boot wurde im März 1947 in [[Briton Ferry]] (Wales) verschrottet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommandanten ==&lt;br /&gt;
* [[Lieutenant Commander|Lt.Cdr.]] [[Anthony Miers|Anthony Cecil Capel Miers]] (12.&amp;amp;nbsp;November&amp;amp;nbsp;1940 – 28.&amp;amp;nbsp;Oktober&amp;amp;nbsp;1942)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anthony Cecil Capel Miers&amp;quot;&amp;gt;[http://uboat.net/allies/commanders/1730.html Anthony Cecil Capel Miers] im uboat.net (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Leutnant|Lt.]] Robert Julian Clutterbuck (28.&amp;amp;nbsp;Oktober&amp;amp;nbsp;1942 – 2.&amp;amp;nbsp;Mai&amp;amp;nbsp;1944)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Robert Julian Clutterbuck&amp;quot;&amp;gt;[http://uboat.net/allies/commanders/527.html Robert Julian Clutterbuck] im uboat.net (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Lt. Compton Patrick Norman (2.&amp;amp;nbsp;Mai&amp;amp;nbsp;1944 – Oktober&amp;amp;nbsp;1945)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Compton Patrick Norman&amp;quot;&amp;gt;[http://uboat.net/allies/commanders/1844.html Compton Patrick Norman] im uboat.net (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kampferfolge (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:130px&amp;quot;|Datum&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1. Juni 1941||In der Doro-Straße zwischen [[Andros (Griechenland)|Andros]] und [[Euböa]] wurde ein griechisches Segelschiff mit Bordartillerie versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|3. Juni 1941||Vor [[Mytilini]] wurde ein Segelschiff mit dem Deckgeschütz versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|6. Juni 1941||Vor Kap Hellas wurde der vichy-französischen Tanker &amp;#039;&amp;#039;Alberta&amp;#039;&amp;#039; (6131 BRT) mit dem Bordgeschütz beschädigt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|10. Juni 1941||Vor den Dardanellen wurde ein italienischer Geleitzug drei Mal angegriffen. Der erste Angriff wurde 9:40 Uhr begonnen und führte zu keinem Erfolg. 10:43 Uhr wurde der zweite Angriff durchgeführt, wobei der Tanker &amp;#039;&amp;#039;Utilitas&amp;#039;&amp;#039; (5342 BRT) zwar getroffen wurde, der Zünder des Torpedos aber nicht auslöste. Beim dritten Angriff wurde 12:08 Uhr der Tanker &amp;#039;&amp;#039;Giuseppina Ghirardi&amp;#039;&amp;#039; (3319 BRT) acht Seemeilen vor Kap Hellas durch Torpedotreffer versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|11. Juni 1941||15 Seemeilen südlich von Mytilini wurde ein griechischer Frachtsegler gerammt und versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|12. Juni 1941||Nordwestlich von [[Skyros]] bei {{Coordinate|text=DM|NS=39/10//N|EW=25/20//E|region=XA|type=landmark|dim=|name=Versenkung Gesu E Maria durch HMS Torbay}} wurde das italienische Segelschiff &amp;#039;&amp;#039;Gesu E Maria&amp;#039;&amp;#039; (238 BRT) mit dem Deckgeschütz versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|30. Juni 1941||Vor [[Kap Malea]] wurde ein Segelschiff mit Bordartillerie versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|2. Juli 1941||Nordwestlich von [[Kea (Insel)|Kea]] bei {{Coordinate|text=DM|NS=37/41//N|EW=24/15//E|region=XA|type=landmark|dim=|name=Versenkung Citta di Tripoli durch HMS Torbay}} wurde ein kleiner italienischer Konvoi angegriffen. Der Transporter &amp;#039;&amp;#039;Citta di Tripoli&amp;#039;&amp;#039; (2933 BRT) wurde versenkt. Das zweite Transportschiff konnte den Torpedos ausweichen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|4. Juli 1941||In der Doro-Straße wurden zwei deutsche Segelschiffe mit dem Deckgeschütz versenkt. Kommandant Anthony Miers ließ die im Wasser treibenden Schiffbrüchigen erschießen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;4. Juli 1941&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Miers3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|5. Juli 1941||Südlich von [[Mykonos]] bei {{Coordinate|text=DM|NS=37/21//N|EW=25/20//E|region=XA|type=landmark|dim=|name=Versenkung Jantina durch HMS Torbay}} wurde das italienische U-Boot &amp;#039;&amp;#039;Jantina&amp;#039;&amp;#039; (599 ts) torpediert und versenkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jantina&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.regiamarina.net/subs/lost/sub_lost_all_us.asp|wayback=20070926233931|text=www.regiamarina.net}} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|8. Juli 1941||Östlich von [[Kythira]] wurde der deutsche Schoner &amp;#039;&amp;#039;L&amp;amp;nbsp;XIV&amp;#039;&amp;#039; mit dem Deckgeschütz versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|9. Juli 1941||10 Seemeilen nördlich von [[Andikythira]] wurden die deutschen Segelschiffe &amp;#039;&amp;#039;L&amp;amp;nbsp;V&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;L&amp;amp;nbsp;VI&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;L&amp;amp;nbsp;XII&amp;#039;&amp;#039; versenkt. Die Schiffe wurden teilweise geentert und mit Sprengladungen zerstört. Kommandant Miers befahl die Erschießung der Kriegsgefangenen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Miers3&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Miers2&amp;quot; /&amp;gt; Wenige Stunden später wurde bei {{Coordinate|text=DM|NS=37/30//N|EW=24/16//E|region=XA|type=landmark|dim=|name=Beschädigung Strombo durch HMS Torbay}} der italienische Tanker &amp;#039;&amp;#039;Strombo&amp;#039;&amp;#039; (5232 BRT) torpediert. Der Tanker wurde am 23.&amp;amp;nbsp;August&amp;amp;nbsp;1941 zum Totalverlust erklärt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;41-07&amp;quot;&amp;gt;[http://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/41-07.htm Seekrieg im Juli 1941] bei www.wlb-stuttgart.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|12. August 1941||Vier Seemeilen westlich von [[Bengasi]] wurde ein italienischer Geleitzug mit vier Torpedos angegriffen, die die Transportschiffe &amp;#039;&amp;#039;Bosforo&amp;#039;&amp;#039; (3648 BRT) und &amp;#039;&amp;#039;Iseo&amp;#039;&amp;#039; (2366 BRT) verfehlten. Das U-Boot wurde danach von dem Torpedoboot &amp;#039;&amp;#039;Partenope&amp;#039;&amp;#039; mit Wasserbomben angegriffen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|16. August 1941||Vor [[Kap Tenaro]] wurde das Segelschiff &amp;#039;&amp;#039;Evangelista&amp;#039;&amp;#039; (28 BRT) mit Sprengladungen versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|10. September 1941||Im Hafen von [[Iraklio]] wurde der deutschen Frachter &amp;#039;&amp;#039;Norburg&amp;#039;&amp;#039; (2392 BRT) torpediert. Das Schiff lief auf Grund, wurde aber später wieder repariert.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|11. Dezember 1941||Nordwestlich der Souda-Bucht ([[Kreta]]) wurde das griechische Segelschiff &amp;#039;&amp;#039;Sofia&amp;#039;&amp;#039; (800 BRT) mit dem Deckgeschütz versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|12. Dezember 1941||Nordwestlich der Souda-Bucht wurde das griechische Segelschiff &amp;#039;&amp;#039;P III&amp;#039;&amp;#039; mit dem Deckgeschütz versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|15. Dezember 1941||Vor Kap Methene wurden drei griechische Segelschiffe mit Bordartillerie versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|22. Dezember 1941||Vor Kap Methene wurde ein griechisches Segelschiff mit Bordartillerie versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|23. Dezember 1941||Im Hafen von [[Pylos]] wurde der auf Grund liegenden Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;Aviere&amp;#039;&amp;#039; (1645 ts) torpediert. Das italienische Kriegsschiff war schon am 19. November 1941 von dem polnischen U-Boot &amp;#039;&amp;#039;[[Sokół (U-Boot, 1941)|Sokół]]&amp;#039;&amp;#039; getroffen und beschädigt worden. Die &amp;#039;&amp;#039;Aviere&amp;#039;&amp;#039; wurde anschließend repariert, am 17. Dezember 1942 aber vor [[Bizerte|Biserta]] (Tunesien) von der &amp;#039;&amp;#039;[[Splendid (U-Boot, 1942)|Splendid]]&amp;#039;&amp;#039; versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|27. Februar 1942||15 Seemeilen südlich von Antipaxe (Korfu) wurde das italienische Transportschiff &amp;#039;&amp;#039;Lido&amp;#039;&amp;#039; (1243 BRT) mit Torpedos versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=right|5. März 1942||Vor Korfu wurde das italienische Transportschiff &amp;#039;&amp;#039;Maddalena G.&amp;#039;&amp;#039; (5212 BRT) torpediert und versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|9. April 1942||Vor [[Patras]] wurde das italienische Hilfs-Patrouillenboot &amp;#039;&amp;#039;R113 / Avanguardista&amp;#039;&amp;#039; (34 BRT) mit dem Deckgeschütz versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|11. April 1942||Nordwestlich von Korfu wurde das italienische Segelschiff &amp;#039;&amp;#039;Gesu Crocifisso&amp;#039;&amp;#039; (137 BRT) mit dem Bordgeschütz versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|18. April 1942||50 Seemeilen ost-süd-östlich von [[Capo Colonna]] bei {{Coordinate|text=DM|NS=38/52//N|EW=18/15//E|region=XA|type=landmark|dim=|name=Versenkung von Bellona durch HMS Torbay}} wurde der deutsche Militär-Transporter &amp;#039;&amp;#039;Bellona&amp;#039;&amp;#039; (1297 BRT) torpediert und versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|19. April 1942||Nördlich von Kreta bei {{Coordinate|text=DM|NS=36/36//N|EW=24/15//E|region=XA|type=landmark|dim=|name=Versenkung von 19&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;2/Delpa&amp;amp;nbsp;II durch HMS Torbay}} wurde der deutsche [[U-Jagd|Hilfs-U-Jäger]] &amp;#039;&amp;#039;19&amp;amp;nbsp;V&amp;amp;nbsp;2&amp;amp;nbsp;/&amp;amp;nbsp;Delpa&amp;amp;nbsp;II&amp;#039;&amp;#039; (170 BRT) mit dem Deckgeschütz versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|11. Februar 1943||Vor Kap Oropesa wurde das dänische Handelsschiff &amp;#039;&amp;#039;Grete&amp;#039;&amp;#039; (1563 BRT) versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|25. Februar 1943||Vor [[Ajaccio]] wurde der italienischen Hilfsminensucher &amp;#039;&amp;#039;Monte Argentario&amp;#039;&amp;#039; (80 BRT) mit dem Deckgeschütz beschädigt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=right|26. Februar 1943||Vor [[Sanremo]] wurde der spanische Frachter &amp;#039;&amp;#039;Juan&amp;amp;nbsp;de&amp;amp;nbsp;Astigarraga&amp;#039;&amp;#039; (3561 BRT) torpediert und versenkt. Am selben Tag wurde 30 Seemeilen südlich von Kap Mele bei {{Coordinate|text=DM|NS=43/27//N|EW=8/8//E|region=XA|type=landmark|dim=|name=Versenkung von Oasis durch HMS Torbay}} der französische Frachter &amp;#039;&amp;#039;Oasis&amp;#039;&amp;#039; (1327 BRT) versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|27. Februar 1943||35 Seemeilen südwestlich von [[La Spezia]] bei {{Coordinate|text=DM|NS=43/37//N|EW=9/25//E|region=XA|type=landmark|dim=|name=Versenkung von V&amp;amp;nbsp;276/Baicin durch HMS Torbay}} wurde das italienische Hilfspatrouillenboot &amp;#039;&amp;#039;V&amp;amp;nbsp;276&amp;amp;nbsp;/&amp;amp;nbsp;Baicin&amp;#039;&amp;#039; (173 BRT) mit Bordartillerie versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=right|28. Februar 1943||Vor [[Portofino]] wurde das italienische Transportschiff &amp;#039;&amp;#039;Ischia&amp;#039;&amp;#039; (5101 BRT) mit Torpedos versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|3. März 1943||Vor [[Milazzo]] wurde das italienische Segelschiff &amp;#039;&amp;#039;Gesù Giuseppe E Maria&amp;#039;&amp;#039; (64 BRT) mit dem Bordgeschütz versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=right|28. März 1943||Vor Kap Scalea (Italien) bei {{Coordinate|text=DM|NS=39/5//N|EW=15/46//E|region=XA|type=landmark|dim=|name=Versenkung von Lillios durch HMS Torbay}} wurde der französische Frachter &amp;#039;&amp;#039;Lillios&amp;#039;&amp;#039; (3680 BRT) torpediert und versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1. April 1943||Vor Punta Licosa bei {{Coordinate|text=DM|NS=40/15//N|EW=14/54//E|region=XA|type=landmark|dim=|name=Versenkung von Madonna di Porto Salvo durch HMS Torbay}} wurde das italienische Fischfangfahrzeug &amp;#039;&amp;#039;Madonna di Porto Salvo&amp;#039;&amp;#039; (21 BRT) mit dem Deckgeschütz versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|17. Juli 1943||Fünf Seemeilen westlich von [[Civitavecchia]] wurde das italienische Segelschiff &amp;#039;&amp;#039;Pozzalo&amp;#039;&amp;#039; (127 BRT) versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|18. Juli 1943||Südöstlich der Insel [[Giglio (Insel)|Giglio]] wurde das italienische Hilfspatrouillenboot &amp;#039;&amp;#039;V 90 / San Girolamo&amp;#039;&amp;#039; (109 BRT) mit dem Deckgeschütz versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|23. Juli 1943||Vor Civitavecchia bei {{Coordinate|text=DM|NS=42/4//N|EW=11/47//E|region=XA|type=landmark|dim=|name=Versenkung von Aderno durch HMS Torbay}} wurde das italienische Schiff &amp;#039;&amp;#039;Aderno&amp;#039;&amp;#039; (2609 BRT, ex britisch &amp;#039;&amp;#039;Ardeola&amp;#039;&amp;#039;) torpediert und versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|31. August 1943||15 Seemeilen westlich von [[Kos]] wurde das italienische Segelschiff &amp;#039;&amp;#039;Columbo&amp;#039;&amp;#039; (15 BRT) mit dem Deckgeschütz versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|2. September 1943||Vor [[Paros]] bei {{Coordinate|text=DM|NS=37/11//N|EW=25/20//E|region=XA|type=landmark|dim=|name=Versenkung von Versilia durch HMS Torbay}} wurde der italienische Transporter &amp;#039;&amp;#039;Versilia&amp;#039;&amp;#039; (591 BRT) torpediert und versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|15. Oktober 1943||Vor [[Kalymnos]] wurden der italienischen Frachter &amp;#039;&amp;#039;Tarquinia&amp;#039;&amp;#039; (749 BRT) mit Torpedos und vor [[Leros]] ein griechisches Fischfangfahrzeug mit dem Deckgeschütz versenkt. Nach diesen Angriffen wurde das U-Boot von dem deutschen U-Jäger &amp;#039;&amp;#039;GA 45&amp;#039;&amp;#039; mit fünf Wasserbomben angegriffen. Kommandant Clutterbuck ließ die &amp;#039;&amp;#039;Torbay&amp;#039;&amp;#039; auftauchen, um den Angreifer mit Artillerie anzugreifen, was aber misslingt, da auch das deutsche Schiff sein Bordgeschütz zum Einsatz brachte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|16. Oktober 1943||Östlich von [[Naxos]] bei {{Coordinate|text=DM|NS=36/59//N|EW=26/10//E|region=XA|type=landmark|dim=|name=Versenkung von Kari und Beschädigung von Trapani durch HMS Torbay}} wurden der deutsche Truppentransporter &amp;#039;&amp;#039;Kari&amp;#039;&amp;#039; (1925 BRT) und der italienische Transporter &amp;#039;&amp;#039;Trapani&amp;#039;&amp;#039; (1855 BRT) torpediert. 180 deutsche Soldaten auf der &amp;#039;&amp;#039;Kari&amp;#039;&amp;#039; starben, während 320 gerettet wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kari&amp;quot;&amp;gt;[http://www.warsailors.com/singleships/kari.html Kari] auf www.warsailors.com/homefleet. (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Kari&amp;#039;&amp;#039; (ex franz. &amp;#039;&amp;#039;Ste. Collette&amp;#039;&amp;#039;, ex norweg. &amp;#039;&amp;#039;Kari&amp;#039;&amp;#039;) wurde versenkt, die &amp;#039;&amp;#039;Trapani&amp;#039;&amp;#039; beschädigt. Die &amp;#039;&amp;#039;Trapani&amp;#039;&amp;#039; war schon in der Vornacht von dem britischen Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;[[HMS Hursley|Hursley]]&amp;#039;&amp;#039; und dem griechischen Geleitzerstörer &amp;#039;&amp;#039;[[Miaoulis (Schiff)|Miaoulis]]&amp;#039;&amp;#039; angegriffen und beschädigt worden. Das Schiff wurde in der folgenden Nacht von den britischen Zerstörern &amp;#039;&amp;#039;[[HMS Penn|Penn]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Jervis (Schiff)|Jervis]]&amp;#039;&amp;#039; versenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/43-11.htm Rohwer: &amp;#039;&amp;#039;Seekrieg.&amp;#039;&amp;#039; 5.–11.11.1943, Ägäisches Meer.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|21. November 1943||Westlich von [[Psathoura]] bei {{Coordinate|text=DM|NS=39/30//N|EW=24/10//E|region=XA|type=landmark|dim=|name=Versenkung eines griechischen Segelschiffes durch HMS Torbay}} wurde ein griechisches Segelschiff versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|22. November 1943||Nördlich von [[Skiathos]] bei {{Coordinate|text=DM|NS=39/24//N|EW=23/24//E|region=XA|type=landmark|dim=|name=Versenkung eines deutschen Schwimmdockes durch HMS Torbay}} wurde ein deutsches [[Dock (Schifffahrt)#Schwimmdock|Schwimmdock]] torpediert und versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|27. November 1943||Vor [[Karlovasi]] bei {{Coordinate|text=DM|NS=37/47//N|EW=26/38//E|region=XA|type=landmark|dim=|name=Versenkung von Palma durch HMS Torbay}} wurde der deutsche Truppentransporter &amp;#039;&amp;#039;Palma&amp;#039;&amp;#039; (2609 BRT) torpediert und versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|31. Januar 1944||Südlich von [[Limnos]] wurde ein griechisches Segelschiff mit dem Deckgeschütz versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|16. März 1945||Vor der Westküste [[Siam]]s wurde ein japanisches Küstenmotorschiff mit dem Deckgeschütz beschädigt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|24. Juni 1945||Vor [[Sabang]] ([[Niederländisch-Indien|Niederländisch Ostindien]]) wurde ein japanisches Küstenmotorschiff mit dem Deckgeschütz versenkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|30. Juni 1945||In der [[Straße von Malakka]] wurden zwei japanische Segelschiffe mit Sprengladungen versenkt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[HMS Torbay]] (weitere gleichnamige britische Schiffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erminio Bagnasco: &amp;#039;&amp;#039;Uboote im 2. Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;, Motorbuchverlag, Stuttgart, 5. Auflage 1996, ISBN 3-613-01252-9&lt;br /&gt;
* Robert Hutchinson: &amp;#039;&amp;#039;Kampf unter Wasser – Unterseeboote von 1776 bis heute&amp;#039;&amp;#039;, Motorbuchverlag, Stuttgart, 1. Auflage 2006, ISBN 3-613-02585-X&lt;br /&gt;
* Peter Padfield: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;. Ullstein Taschenbuchverlag, München 2000, ISBN 3-548-24766-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|HMS Torbay (N79)|&amp;#039;&amp;#039;Torbay&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* [http://uboat.net/allies/warships/ship/3498.html Die &amp;#039;&amp;#039;Torbay&amp;#039;&amp;#039; im uboat.net] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://home.cogeco.ca/~gchalcraft/sm/page22.html#Torbay|wayback=20110608020137|text=Britische U-Boote im Zweiten Weltkrieg}} (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste U-Boote der T-Klasse (1938)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Torbay}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triton-Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chatham Dockyard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abwrackung in Briton Ferry]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerwahreStinkstiefel</name></author>
	</entry>
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