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	<title>Tor der Hoffnung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T18:21:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tor_der_Hoffnung&amp;diff=1729065&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Headbugle: /* Geschichte */ Punkt vor Quelle</title>
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		<updated>2023-01-28T17:53:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Punkt vor Quelle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tor der Hoffnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine unter [[Denkmalschutz]] stehende Wohnanlage mit zugehörigem [[Park]] in [[Lübeck]]. Es befindet sich im Stadtteil [[Lübeck-St. Gertrud|St. Gertrud]] im Bezirk [[Lübeck-St. Gertrud#Marli|Marli]] unmittelbar am Ufer der [[Wakenitz]].&lt;br /&gt;
{{Panorama|WP Tor der Hoffnung-Panorama.jpg|780|Wakenitzseitige Gesamtansicht des &amp;#039;&amp;#039;Tors der Hoffnung&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:HL TdH – Straßenansicht.jpg|mini|Blick durch das &amp;#039;&amp;#039;Tor der Hoffnung&amp;#039;&amp;#039; in Richtung Wakenitz und Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WP Tor der Hoffnung 1.jpg|mini|Wakenitzseitiger Tordurchgang]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WP Tor der Hoffnung 3.jpg|mini|Plakette im Tordurchgang]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor der Hoffnung im Winter.jpg|mini|Das Tor der Hoffnung im Winter mit Schlittenfahrern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtige Lübecker [[Rodolfo Groth]] erwarb 1936 ein ausgedehntes Grundstück mit leicht zum Flussufer hin abfallendem Hang am Ostufer der [[Wakenitz]], unweit der [[Lübecker Altstadt|Innenstadt]]. Seine Absicht war, an dieser Stelle eine mustergültige Wohnanlage für seine Heimatstadt, die zu jener Zeit unter erheblicher Wohnungsnot litt, zu errichten. Mit den Planungen betraute Groth den Lübecker [[Architekt]]en [[Willy Glogner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb eines Jahres – das Richtfest wurde am 23. Februar 1937 gefeiert – entstand ein dreigeschossiger Komplex mit 46 Wohnungen, der sich in einem weiten Bogen zur Wakenitz hin öffnet und an dessen Enden sich zwei Seitenflügel anschließen. Die Mittelachse bildet ein anderthalb Stockwerke hoher zentraler [[Tor (Architektur)|Tordurchgang]] mit [[Tonnengewölbe]], durch den man von der &amp;#039;&amp;#039;Rudolf-Groth-Straße&amp;#039;&amp;#039; her über die Wakenitz hinweg auf die Stadtsilhouette mit der [[Marienkirche (Lübeck)|Marienkirche]] blickt. Das in Ziegelstein errichtete Bauwerk orientiert sich stilistisch an der Formensprache des [[Backsteinexpressionismus]], ohne auf architektonische Tendenzen der [[Architektur im Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Architektur]] einzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wakenitzseitig befindet sich oberhalb des Tordurchgangs die [[Inschrift]] &amp;#039;&amp;#039;Was es auch Gewaltiges gibt zu erleben / Den Mitmenschen Freude zu machen ist doch das Beste&amp;#039;&amp;#039;. Zur Rudolf-Groth-Straße hin lautet die Inschrift &amp;#039;&amp;#039;Schlägt dir eine Hoffnung fehl nie fehle dir das Hoffen / Ist ein Tor zugetan sind tausend andere offen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Zitat von [[Friedrich Rückert]]: &amp;#039;&amp;#039;Weisheit des Brahmanen. Ein Lehrgedicht in Bruchstücken.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, Leipzig 1839, S. 98 (Nr. 57), eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Schlägt dir die Hoffnung fehl, nie fehle dir das Hoffen! Ein Thor ist zugethan, doch tausend sind noch offen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber befindet sich der Name des Bauwerks, flankiert zur Linken von den [[Olympische Ringe|olympischen Ringen]] und den Worten &amp;#039;&amp;#039;[[Olympische Sommerspiele 1936|Olympiajahr 1936]]&amp;#039;&amp;#039;. Das Gegenstück zur Rechten sind der [[Lübecker Wappen|Lübecker Doppeladler]] und der [[Adler (Wappentier)#Preußischer Adler|preußische Adler]] mit den Worten &amp;#039;&amp;#039;Eingliederung Lübeck-Preußen 1937&amp;#039;&amp;#039;, die sich auf den [[Groß-Hamburg-Gesetz|Verlust der Lübecker Eigenstaatlichkeit]] beziehen. Nationalsozialistische Symbolik ist an keiner Stelle vorhanden. Im Inneren des Tordurchgangs erinnert eine Plakette an den Bauherrn Rodolfo Groth. Das Gebäude wurde 2002 unter Denkmalschutz gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Josephine Andreoli: &amp;#039;&amp;#039;Ein Tag der unendlichen Geschichten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Lübecker Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;. 12. September 2017, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hörspielproduzentin [[Heikedine Körting]] verbrachte ihre Kindheit im Tor der Hoffnung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/wellenord/sendungen/schleswig-holstein_talk/Heikedine-Koerting-Koenigin-des-Hoerspiels,shtalk376.html NDR: &amp;#039;&amp;#039;Heikedine Körting - Königin des Hörspiels&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Parkanlage ==&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Baugrund für den Wohnkomplex erwarb Rodolfo Groth das Gelände bis hinab zum Ufer der Wakenitz und ließ dort einen öffentlichen [[Park]] anlegen, den er nach Fertigstellung der Stadt schenkte und der als Bestandteil der Gesamtanlage &amp;#039;&amp;#039;Tor der Hoffnung&amp;#039;&amp;#039; angesehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]] wurde die Grünanlage parzelliert und in [[Kleingarten|Kleingärten]] für die Selbstversorgung mit Lebensmitteln umgewandelt. 1952 wurde der Park wiederhergestellt. Im Jahr 1972 plante die Stadt Lübeck, einen Teil des attraktiv gelegenen Parkgrundstücks zu bebauen, was jedoch durch die [[Bürgerinitiative]] &amp;#039;&amp;#039;Rettet das Grün am Tor der Hoffnung&amp;#039;&amp;#039;, die maßgeblich von dem Lübecker Pastor Jürgen Reuß betrieben wurde, verhindert werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Antjekathrin Graßmann]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Lübeck-Lexikon – Die Hansestadt von A bis Z&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Schmidt-Römhild, 2006, ISBN 3-7950-7777-X&lt;br /&gt;
* Uwe Müller: &amp;#039;&amp;#039;St. Gertrud – Chronik eines vorstädtischen Wohn- und Erholungsgebiets&amp;#039;&amp;#039;. Archiv der Hansestadt Lübeck, 1986&lt;br /&gt;
* [[Hartwig Beseler]]/Klaus Detlefsen/Kurt Gelhaar: &amp;#039;&amp;#039;Architektur in Schleswig-Holstein 1900–1980&amp;#039;&amp;#039;. Karl Wachholz Verlag, 1980, ISBN 3-529-02660-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/zeitreise/Zeitreise-Das-Tor-zur-Hoffnung,zeitreise3168.html Zeitreise: &amp;quot;Das Tor zur Hoffnung&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53/52/05.7|EW=10/42/37.9|type=landmark|region=DE-SH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngebäude in Lübeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren|Lubeck, Tor der Hoffnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tor in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Lübeck|Lubeck, Tor der Hoffnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Lübeck-St. Gertrud]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Headbugle</name></author>
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