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	<title>Tony Benn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tony_Benn&amp;diff=292190&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-30333-12: /* Nachrufe */</title>
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		<updated>2025-10-27T17:15:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nachrufe&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tony Benn, Tolpuddle 2012 (cropped).JPG|mini|hochkant|Tony Benn (2012)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anthony „Tony“ Neil Wedgwood Benn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Privy Council|PC]], früher 2. Viscount Stansgate (* [[3. April]] [[1925]] in [[London]]; † [[14. März]] [[2014]] ebenda), war ein [[Vereinigtes Königreich|britischer]] [[Politiker]] der [[Labour Party]]. Er gehörte dem [[House of Commons]] von 1950 bis 1960 an und erneut von 1963 bis 2000, also fast fünfzig Jahre lang, und war mehrmals [[Minister]]. In den 1970er und 1980er Jahren führte er den linken Parteiflügel und war bis zu seinem Tod im sozialistischen und pazifistischen Spektrum aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Tony Benns Vater [[William Benn, 1. Viscount Stansgate|William Wedgwood Benn]] war Mitglied des Parlaments für die [[Liberal Party|Liberalen]]. Er trat zur Labour Party über und wurde 1942 zum Lord erhoben. Beide Großväter, John Williams Benn und Daniel Holmes, waren ebenfalls liberale Abgeordnete (der eine zunächst für den Wahlkreis Tower Hamlets, St George, dann für Devonport, der andere für Govan). Tony Benn ist ein Cousin der Schauspielerin [[Margaret Rutherford]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Mutter Margaret, geb. Holmes, war eine Theologin und Feministin. Sie pflegte ihm die biblischen Geschichten zu erzählen, in denen die [[Prophetie im Tanach|Propheten]] gegen den Machtmissbrauch der Könige und für Gerechtigkeit einstanden. Dies habe, so Tony Benn, seine politischen Werte lebenslang geprägt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tam Dalyell: &amp;#039;&amp;#039;Tony Benn: Politician who embodied the soul of the Labour Party and came to be admired even by his rivals&amp;#039;&amp;#039;. The Independent, 15. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Benn war lebenslang ein überzeugter Christ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend, Kriegsdienst und Studium ===&lt;br /&gt;
Benn wurde 1925 im Londoner Stadtviertel [[Marylebone]] geboren. Er besuchte die [[Westminster School]], eine angesehene (und teure) [[Public School (Vereinigtes Königreich)|Public School]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] diente er vom Juli 1943 bis zum August 1945 in der [[Royal Air Force]], zuletzt als Pilot. Ebenfalls Pilot der Royal Air Force war sein ihm eng verbundener älterer Bruder Michael Julius Wedgwood Benn, der Theologie studierte und Priester der [[Church of England]] werden wollte. Michael Benn kam 1944 beim Absturz seines Flugzeugs ums Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tracesofwar.com/persons/43229 Benn, Michael Julius Wedgwood - Biography], abgerufen am 15. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende studierte Benn am [[New College (Oxford)|New College]] der [[University of Oxford]] Philosophie, Politik und Wirtschaftswissenschaften. 1947 wurde er zum Vorsitzenden des renommierten studentischen Debattierclubs [[Oxford Union]] gewählt. Später, als Abgeordneter und Minister, ließ er die Westminster School und die University of Oxford aus seinen offiziellen Lebensläufen streichen. Zum Punkt „Education“ ließ er stattdessen eintragen: „in progress“ („Bildung: fortdauernd“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bremer&amp;quot;&amp;gt;Jörg Bremer: &amp;#039;&amp;#039;Tony Benn gestorben&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15. März 2014, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Examen arbeitete er 1949/1950 kurzzeitig als Radioproduzent bei der [[British Broadcasting Corporation|BBC]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge der politischen Karriere ===&lt;br /&gt;
1950 ergab sich für Benn die Gelegenheit, in die Politik einzusteigen, als [[Stafford Cripps]] seinen Parlamentssitz niederlegte. Die Labour Party nominierte ihn für die fällige Nachwahl. Im Alter von 25 Jahren wurde Benn für den [[Wahlkreis Bristol South East]] in das Unterhaus gewählt. In der Labour Party galt er als Zentrist, weil er sich nicht den Linken um [[Aneurin Bevan]] anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benn wusste, dass ihm als Abgeordneter nur dann eine Zukunft beschieden war, wenn es gelang, den [[Peer (Adel)|Peerage Act]] zu ändern. Seinem Vater hatte [[Winston Churchill]] die erbliche Peerswürde mit dem Titel eines &amp;#039;&amp;#039;[[Viscount Stansgate]]&amp;#039;&amp;#039; verleihen lassen. Infolge des Todes von Michael Benn wurde sein jüngerer Bruder Tony Anwärter auf den Titel. Aufgrund des [[Act of Settlement]] würde er – beim Tode seines Vaters und dem Übergang des Titels auf den Sohn – von seinem Mandat im House of Commons zurücktreten und den ererbten Sitz im [[House of Lords]] einnehmen müssen. Die Mitgliedschaft in beiden Häusern ist ausgeschlossen. Deshalb trat Benn bereits in den frühen 1950er Jahren für eine Änderung des Gesetzes dahingehend ein, Adligen einen Rücktritt von ihren Titeln und die Beibehaltung ihres Parlamentssitzes im House of Commons zu gestatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Kampf um das Recht, als Adliger für das Unterhaus kandidieren zu dürfen ===&lt;br /&gt;
Als sein Vater im November 1960 starb, beharrte Benn darauf, seine ungewollte Peerswürde aufzugeben. Er bewarb sich bei der Nachwahl um seinen eigenen Parlamentssitz – und gewann den Wahlkreis Bristol South East erneut. Ein Wahlgericht entschied, dass Benn nach geltendem Recht nicht wählbar war und vergab den Sitz an den konservativen Mitbewerber [[Malcolm St Clair]]. Benn setzte seine Kampagne fort; die konservative Regierung machte schließlich den Weg zu einer Gesetzesänderung frei. Der [[Peerage Act 1963|Peerage Act]] von 1963 erlaubt die Niederlegung einer Peerswürde. Das Gesetz wurde am 31. Juli 1963 um 18 Uhr wirksam – bereits um 18.22 Uhr legte Benn seinen Titel nieder. St Clair nahm die [[Chiltern Hundreds]] (eine Formulierung, die einen Rückzug aus dem Parlament umschreibt), und Benn kehrte in das Unterhaus zurück, nachdem er die erneute Nachwahl am 20. August 1963 gewonnen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minister in Labour-Regierungen ===&lt;br /&gt;
Von 1964 bis 1966 war Benn [[Postmaster General of the United Kingdom|Postmaster General]] (Postminister), von 1966 bis 1970 [[Technologieministerium|Technologieminister]], ein Amt, in dem er für die Entwicklung des franco-britischen Überschallflugzeugs [[Concorde]] verantwortlich wurde. (Im Oktober 2003 war er deshalb Gast beim letzten regulären Concorde-Flug von [[British Airways]].) Zwischen 1974 und 1975 war er britischer [[Industrieministerium|Industrieminister]], von 1975 bis 1979 [[Energieministerium|Energieminister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Führungs- und Richtungskämpfe in der Labour Party ===&lt;br /&gt;
Vom September 1971 bis zum September 1972 war Benn Vorsitzender der Labour Party (dieses Amt entspricht nicht dem eines Parteivorsitzenden in deutschen Parteien – das Äquivalent eines deutschen Parteivorsitzenden ist in Großbritannien der &amp;#039;&amp;#039;Party Leader&amp;#039;&amp;#039;/Parteiführer). Dabei trat er mehr und mehr für Positionen des linken Flügels ein. Er sprach sich entschieden für eine [[Arbeitsmarktpolitik]] aus, durch die der Staat die Beschäftigung nicht dem Spiel der Märkte überließ, und für die Verstaatlichung von Unternehmen bestimmter Größe in bestimmten Branchen.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Benn: &amp;#039;&amp;#039;Arguments for Socialism&amp;#039;&amp;#039;. Cape, London 1979. ISBN 0-224-01770-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er sich zunächst für einen Beitritt Großbritanniens zur [[Europäische Wirtschaftsgemeinschaft|Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft]] (EWG) eingesetzt hatte, schwenkte er auf die Linie der allermeisten britischen [[Trades Union Congress|Gewerkschaften]] ein und warb für den Austritt Großbritanniens aus der EWG. In einem [[Referendum]] am 5. Juni 1975 stimmten die Wähler jedoch für einen Verbleib in der EWG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage der Labour Party in den Parlamentswahlen von 1979 verschärfte die Richtungskämpfe innerhalb der Partei. Die Labour Party wählte den Parteilinken [[Michael Foot]] zum Parteiführer, während die gemäßigten Politiker [[Shirley Williams, Baroness Williams of Crosby|Shirley Williams]], [[Roy Jenkins]], [[Bill Rodgers (Politiker)|William Rodgers]] und [[David Owen (Politiker)|David Owen]] die Partei verließen und 1981 die [[Social Democratic Party (Vereinigtes Königreich)|Social Democratic Party]] gründeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge einer Satzungsänderung, die das Stimmgewicht des Gewerkschaftsblocks bei Abstimmungen auf Parteitagen einschränkte, und infolge ausbleibender Unterstützung durch einige Labour-Linke, darunter [[Neil Kinnock]], verlor Benn 1981 die Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden gegen [[Denis Healey]] sehr knapp. Fortan hatte er in seiner Partei zwar noch viele Bewunderer, doch kaum noch Einfluss an entscheidenden Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1982 forderte Benn, das Parlament solle dem Monarchen die (wenigen) letzten Möglichkeiten zu politischer Einflussnahme entziehen. Daraufhin verlor er sein Amt als Vorsitzender des Innenpolitischen Ausschusses und damit seine letzte Machtbasis im Parteivorstand. Im Oktober 1984 unterlag er bei der Nominierung zum [[Schattenkabinett]]. 1988 kandidierte er letztmals (und erneut erfolglos) als Parteiführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeordneter des Wahlkreises Chesterfield ===&lt;br /&gt;
Benns Wahlkreis Bristol South East wurde 1983 durch Änderungen der Wahlkreisgrenzen abgeschafft. Die Nominierung für den sicheren Sitz [[Wahlkreis Bristol South|Bristol South]] verlor er an [[Michael Cocks]]. Angebote, den neuen [[Wahlkreis Livingston (House of Commons)|Wahlkreis Livingston]] in Schottland zu übernehmen, lehnte Benn ab. So trat er im [[Wahlkreis Bristol East]] an und unterlag seinem konservativen Mitbewerber [[Jonathan Sayeed]]. Gleichwohl blieb er dem Unterhaus nur für kurze Zeit fern. Denn als 1984 erstmals nach den Parlamentswahlen von 1983 ein sicherer Labour-Wahlkreis vakant wurde, nämlich im [[Wahlkreis Chesterfield]], sorgte seine noch immer starke Anhängerschaft dafür, dass Benn nominiert und ins Unterhaus gewählt wurde. Seine Unterstützung des [[Britischer Bergarbeiterstreik 1984/1985|Bergarbeiterstreiks von 1984/1985]] trug ihm wütende Angriffe von [[Margaret Thatcher]] und seitens der konservativen Presse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 Jahre lang vertrat Benn den Wahlkreis Chesterfield.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Hansard people|mr-tony-benn}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch fiel es ihm im Laufe der Jahre schwerer und schwerer, sich der Fraktionsdisziplin zu unterwerfen. Schließlich trat er bei den Parlamentswahlen 2001 nicht noch einmal an, obwohl er sich seines Wahlkreises sicher sein konnte. Denn er wolle „mehr Zeit für Politik haben“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bremer&amp;quot; /&amp;gt; 	&lt;br /&gt;
„More time for politics“ ist auch der Titel des bislang letzten Bandes seiner Tagebücher.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Benn: &amp;#039;&amp;#039;More time for politics. Diaries 2001-2007&amp;#039;&amp;#039;. Hutchinson, London 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Leidenschaft, politisch gestalten zu wollen, hatte er in der Labour-Führung vermisst, der er vorwarf, vor vermeintlichen „Sachzwängen“ zu kapitulieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Benn: &amp;#039;&amp;#039;Free Radical. New Century Essays&amp;#039;&amp;#039;. Continuum International Publishing, London 2004. ISBN 978-0-8264-7400-1. Hier das Kapitel &amp;#039;&amp;#039;New Labour&amp;#039;&amp;#039;, S. 20–49&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Engagement gegen den Krieg ===&lt;br /&gt;
Bereits im [[Falklandkrieg]] 1982 trat Benn gegen die Entsendung der Kriegsmarine ein. Während des [[Zweiter Golfkrieg|Zweiten Golfkriegs]] 1990/1991 flog er – nach [[Edward Heath]] – nach [[Bagdad]], um [[Saddam Hussein]] zur Freilassung der Geiseln zu bewegen, die dieser unter den im [[Irak]] befindlichen Ausländern genommen hatte. Vor dem und im [[Irakkrieg|Dritten Golfkrieg]] 2003 war Benn Vorsitzender der „Stop the War Coalition“ gegen eine Beteiligung seines Landes am Krieg. Im Februar 2003 sprach er auf einer Kundgebung in London vor fast 1 Million Menschen. Im selben Monat reiste er erneut nach Bagdad, um Saddam Hussein zu sprechen. Das Interview wurde im britischen Fernsehen ausgestrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
1949 lernte Benn die amerikanische Erziehungswissenschaftlerin Caroline Middleton DeCamp aus Cincinnati, Ohio, am Worcester College in Oxford kennen. Neun Tage später machte er ihr auf einer Parkbank in der Stadt einen Heiratsantrag. Später kaufte er der Stadt Oxford die Parkbank ab und installierte sie im Garten seines Hauses in [[Holland Park]]. Tony und Caroline bekamen vier Kinder.&amp;lt;!--Bitte [[WP:Wikipedia:Artikel über lebende Personen#Kinder beschriebener Personen]] beachten.--&amp;gt; Caroline starb im Alter von 74 Jahren im Jahr 2000. Sein Sohn [[Hilary Benn]] ist Labour-Politiker und war mehrere Jahre Kabinettsmitglied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachrufe ==&lt;br /&gt;
Die Nachrufe anlässlich Benns Tod waren zwiespältig. Einerseits würdigten auch politische Gegner Benns Idealismus, Aufrichtigkeit und Engagement: Premierminister [[David Cameron]] würdigte ihn als „herausragenden Schriftsteller, Redner und Aktivisten“, der ehemalige konservative Premierminister [[John Major]] nannte ihn einen „wahren politischen Kämpfer“. Der damalige Vorsitzende der Labour-Party, [[Ed Miliband]], bezeichnete Tony Benn als „Vorkämpfer für die Machtlosen, großen Parlamentarier und Politiker aus Überzeugung“. Nach [[Leo Panitch]] nahm er die Demokratie sehr ernst. Besonders ihre Macht, die Welt zu verändern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/die-linke-seele-der-labour-partei Leo Panitch: Nachruf - Die linke Seele der Labour-Partei, Der Freitag vom 20. März 2014, S. 10]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere vertraten dagegen die Ansicht, dass Benns linke Positionen seiner Partei während der 1970er und 1980er Jahre vor allem geschadet hätten: Sein früherer innerparteilicher Gegner [[Denis Healey]] bezeichnete Benn als „Held des Linken“, doch eine linke Labour Party könne keine Mehrheiten gewinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mirror.co.uk/news/uk-news/tony-benn-dead-tributes-flood-3243724 &amp;#039;&amp;#039;‘Champion of the powerless’: Tributes to left wing legend Tony Benn&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;[[Daily Mirror]]&amp;#039;&amp;#039;, 15. März 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[The Independent]]&amp;#039;&amp;#039; schrieb im [[Editorial]], Benns politische Philosophie hätte, wäre sie umgesetzt worden, „unaussprechlichen Schaden für das Land“ angerichtet, stattdessen „wurde der Schaden in der Labour Party angerichtet“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.independent.co.uk/voices/editorials/tony-benn-was-political-giant-and-extraordinary-man-his-actions-damaged-very-causes-he-championed-9193081.html &amp;#039;&amp;#039;Tony Benn was a political giant and an extraordinary man. But his actions damaged the very causes he championed&amp;#039;&amp;#039;], The Independent, 15. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tagebücher und Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die ersten sechs Tagebücher.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 0-09-963411-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das siebte Tagebuch.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 0-09-941502-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arguments for Socialism.&amp;#039;&amp;#039; 1979.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arguments for Democracy.&amp;#039;&amp;#039; 1981.&lt;br /&gt;
* mit Andrew Hood: &amp;#039;&amp;#039;Common Sense.&amp;#039;&amp;#039; 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2003 publizierte der Londoner DJ [[Charles Bailey]] ein Album mit Benns Reden, ISBN 1-904734-03-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Vernon Bogdanor: &amp;#039;&amp;#039;Making the Weather: Six Politicians Who Changed Modern Britain&amp;#039;&amp;#039;. Haus Publishing, London 2025, ISBN 978-1-914-97909-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.theguardian.com/politics/2014/mar/14/tony-benn-dies-aged-88-labour-politiican Tony Benn, veteran Labour politician, dies aged 88], [[The Guardian]], 14. März, 2013&lt;br /&gt;
* [https://taz.de/Nachruf-Tony-Benn/!5046433/ Nachruf Tony Benn. Big Benn ist tot], [[die tageszeitung]], 14. März, 2013&lt;br /&gt;
* {{Hansard people|mr-tony-benn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118983296|LCCN=n/81/72696|VIAF=109553597}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Benn, Tony}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter des House of Commons (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Viscount Stansgate]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des House of Lords]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Postmaster General (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieminister (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energieminister (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Privy Council (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Labour-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fabianer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (London)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2014]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Benn, Tony&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Benn, Anthony Neil Wedgwood&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=britischer Politiker (Labour Party), Mitglied des House of Commons&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. April 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[London]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. März 2014&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-30333-12</name></author>
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