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	<title>Tonlehre - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tonlehre&amp;diff=2253765&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Docosanus: /* Literatur */ + 2 Links: E. Grimsehl, W. Schallreuter</title>
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		<updated>2025-09-14T11:42:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + 2 Links: E. Grimsehl, W. Schallreuter&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tonlehre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Wissenschaft von den hörbaren [[Ton (Musik)|Tönen]]. Die Lehren, die sich so nennen, verbinden in der Regel [[Akustik]] und [[Wahrnehmungspsychologie]]. So gibt es Tonlehren in der [[Phonologie]], die sich mit der gesprochenen Sprache auseinandersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tonlehre wird in der [[Musiktheorie]] mitunter von der [[Kompositionslehre]] unterschieden: Sie betrachtet und systematisiert die Töne und Zusammenklänge unabhängig von musikalischen Zusammenhängen. Es geht also um die Wahrnehmung von [[Intervall (Musik)|Intervall]]en, [[Akkord]]en, [[Stimmung (Musik)|Stimmung]]en, [[Klangfarbe]]n, aber nicht um ihre Bedeutung für Melodien, Kadenzen oder Modulationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Neuzeit ==&lt;br /&gt;
In der mittelalterlichen Musiktheorie, die antike Vorstellungen wie die [[Sphärenharmonie]] diskutierte, waren [[Physik]] und [[Ethik]] eng verbunden: In Musik und Astronomie äußern sich ideale, für den Menschen vorbildliche Proportionen. Solche Betrachtungen waren unabhängig vom menschlichen Musizieren. Noch in der [[Frühaufklärung]] hatten Idealbilder einer wohlgeordneten Natur große Anziehungskraft. Mit der Einschränkung auf das Messbare in der naturwissenschaftlichen Methodik, wie sie [[Isaac Newton]] erfolgreich vorführte, verblassten jedoch solche Werturteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goethe ==&lt;br /&gt;
Dieser Entwicklung wollte [[Johann Wolfgang von Goethe]] entgegenwirken. Er verfasste um 1810 die Skizze zu einer &amp;#039;&amp;#039;Tonlehre&amp;#039;&amp;#039;, die im Unterschied zu seiner &amp;#039;&amp;#039;[[Farbenlehre (Goethe)|Farbenlehre]]&amp;#039;&amp;#039; allerdings Fragment blieb. Ähnlich wie mit der Farbenlehre versuchte Goethe „die Gesetze des Hörbaren“ nicht nur quantitativ, sondern qualitativ zu erfassen und hob etwa den Aspekt der „sinnlich-sittlichen Begeisterung“ am Ton hervor. Eine solche „organische“ Tonauffassung differenzierte er von einer „mechanischen“ und von einer „mathematischen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Helmholtz und Stumpf ==&lt;br /&gt;
[[Hermann von Helmholtz]] versuchte 1863 mit seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;Die Lehre von den Tonempfindungen als physiologische Grundlage für die Theorie der Musik&amp;#039;&amp;#039; physikalische und [[physiologisch]]e Akustik miteinander zu verbinden. Dies regte den Musikpsychologen [[Carl Stumpf]] an, dem Tonempfinden experimentell auf den Grund zu gehen (&amp;#039;&amp;#039;Die pseudo-aristotelischen Probleme über Musik&amp;#039;&amp;#039;, 1897, &amp;#039;&amp;#039;Konsonanz und Konkordanz&amp;#039;&amp;#039;, 1910, &amp;#039;&amp;#039;Über neuere Untersuchungen zur Tonlehre&amp;#039;&amp;#039;, 1914), was Eingang in die [[Gestaltpsychologie]] fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handschin ==&lt;br /&gt;
Ergänzend zu diesen empirischen Ansätzen bezog sich der Musikforscher [[Jacques Handschin]] wiederum auf die antike Musiktheorie, um dem „Toncharakter“ auf die Spur zu kommen (&amp;#039;&amp;#039;Der Toncharakter. Eine Einführung in die Tonpsychologie,&amp;#039;&amp;#039; 1948). Seine Ansätze stehen im historischen Zusammenhang mit einer Wiederentdeckung der [[Alte Musik|Alten Musik]] etwa seit 1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*[[Ernst Grimsehl]], [[Walter Schallreuter]]: &amp;#039;&amp;#039;Musikalische Tonlehre&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Physik,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, S. 273–275, Leipzig: Teubner 1957.&lt;br /&gt;
*Claus Canisius: &amp;#039;&amp;#039;Goethe und die Musik&amp;#039;&amp;#039;, München: Piper 1999, ISBN 978-3-492-22851-0&lt;br /&gt;
*Michael Maier: &amp;#039;&amp;#039;Jacques Handschins „Toncharakter“. Zu den Bedingungen seiner Entstehung&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart: Steiner 1991, ISBN 978-3-515-05415-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tonlehre| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Docosanus</name></author>
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