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	<title>Toni Merkens - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-07T21:07:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Merkens u. Richter Herne Hill 1932 (cropped).jpg|mini|Toni Merkens (l.) mit Albert Richter am [[Radrennbahn Herne Hill|Herne Hill Velodrome]] (1932)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nikolaus Anton „Toni“ Merkens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Juni]] [[1912]] in [[Köln]]; † [[20. Juni]] [[1944]]&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Personenstandsarchiv Köln [http://historischesarchivkoeln.de/lav/getimg.php?img=/Personenstandsregister/Standesamt_Koeln_Nippes/Sterbefaelle/1948/1948_Bd_02/0150.jpg &amp;#039;&amp;#039;Sterbefälle 1948.&amp;#039;&amp;#039;] Band 2, Nr. 647.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Bad Wildbad|Wildbad]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Radrennfahrer]]. 1936 wurde er [[Olympiasieger]] im [[Sprint (Bahnradsport)|Sprint]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Radsportkarriere ==&lt;br /&gt;
Toni Merkens wurde als Sohn des Schlossers Peter Merkens geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gabi157&amp;quot; /&amp;gt; Er hatte drei Brüder und eine Schwester. Sein Bruder [[Josef Merkens (Radsportler)|Josef Merkens]] („Jupp“) wurde ebenfalls Radrennfahrer. Sein erstes Fahrrad schenkte ihm der ältere Bruder Jupp, der später bei [[Steherrennen]] als sein [[Schrittmacher (Radsport)|Schrittmacher]] fungierte. Er machte eine Ausbildung zum Fahrradmechaniker bei Fritz Köthke, einem seinerzeit namhaften Rahmenbauer in Köln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Präsidium der Sektion Radsport der DDR |Titel=Radsport-Woche |Nummer=2 |Verlag=Sportverlag |Ort=Berlin |Datum=1954 |Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Spitzname lautete &amp;#039;&amp;#039;et Föttche&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;das Popöchen&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;gabi157&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gabi Langen |Hrsg=Institut für Sportgeschichte und Carl und Liselott Diem-Archiv - Olympische Forschungsstätte der [[Deutsche Sporthochschule Köln|Deutschen Sporthochschule Köln]] |Titel=‘Qercus Peduncalata’ – die Olympia-Eiche von Toni Merkens an der ‘Albert-Richter-Bahn’ in Köln |Sammelwerk=Olympisch bewegt – Festschrift zum 60. Geburtstag von Prof. Dr. [[Manfred Lämmer]] |Ort=Köln |Datum=2003 |Seiten=157}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Zeit trat er dem &amp;#039;&amp;#039;RC [[Willy Schmitter|Schmitter]]&amp;#039;&amp;#039; bei. Mit Hans Krewer (1912–1933) als Partner errang er 1931 in einem [[Zweier-Mannschaftsfahren]] seinen ersten Sieg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/toni-merkens/DE-2086/lido/57c94d834bb1d2.27927869 |titel=Toni Merkens Radsportler (1912–1944) |abruf=2023-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 gewann er seinen ersten Deutschen Meistertitel im Sprint. 1934 konnte er diesen Erfolg wiederholen und gewann auch bei den Offenen Britischen Meisterschaften sowie beim [[Grand Prix de Paris (Radsport)|Grand Prix de Paris]] und siegte auch im [[Großer Preis von Thüringen|Großen Preis von Thüringen]]. Bei den [[Bahnradsport-Weltmeisterschaften 1934|Bahn-Weltmeisterschaften]] im selben Jahr in [[Leipzig]] belegte er den vierten Platz. Als Amateur siegte er im [[Grand Prix Kopenhagen]] 1934 und 1936. 1935 gewann er erneut die Meisterschaft im Sprint von Deutschland und Großbritannien sowie den Pariser Grand Prix. 1934 siegte er im traditionsreichen [[Muratti Gold Cup]] auf der [[Radrennbahn]] von [[Manchester]]. 1936 und 1940 gewann er den [[Großer Preis von Berlin (Radsport)|Großen Preis von Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl einiges darauf hindeutet, dass Merkens gerne [[Profi]] geworden wäre, blieb er bis 1937 [[Amateur]], wohl auf Anordnung des Reichsradsportführers, der den Sportler bei den [[Olympische Sommerspiele 1936/Radsport|Olympischen Sommerspielen 1936]] in [[Berlin]] starten sehen wollte. Im März 1936 erschien in der Verbandszeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche Radfahrer&amp;#039;&amp;#039; ein Aufruf von Merkens zur bevorstehenden [[Reichstagswahlen in Deutschland|Reichstagswahl]]: „Diese historische Tat in Verbindung mit der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht läßt das Herz eines jeden Sportgenossen höher schlagen und in Dankbarkeit blicken wir auf zu unserem genialen Führer und [[Volkskanzler]] Adolf Hitler.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;gabi157&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Weltmeisterschaften 1935 in [[Brüssel]] konnte Merkens ebenfalls den Titel erringen, als er im Finale den Niederländer [[Arie van Vliet]] mit 2:1 Läufen besiegen konnte. 1936 bei den Olympischen Spielen in Berlin galt Merkens nach der erfolgreichen Saison 1935 als Favorit im [[Olympische Sommerspiele 1936/Radsport – Sprint Bahn (Männer)|Sprint]]. Im Finale traf er erneut auf van Vliet. Merkens siegte in beiden Läufen, die Niederländer legten aber gegen die Wertung des ersten Laufs Protest ein, weil Merkens van Vliet behindert habe. Die Jury entschied, dass der Lauf gewertet werden solle, aber Merkens wegen Verlassens der Fahrlinie eine Geldstrafe von 100 Goldfranken bezahlen müsse. Diese geringe Strafe ist ein einzigartiger Fall in der olympischen Geschichte. Bei der Schlussfeier trug Merkens die [[Olympische Ringe|olympische Fahne]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;gabi157&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach den Olympischen Spielen 1936 trat Merkens ins Profilager über. Sein erstes Rennen als Berufsfahrer bestritt er jedoch nicht in seiner Spezialdisziplin, dem Sprint, sondern im [[Zweier-Mannschaftsfahren]] mit [[Gottfried Hürtgen]] beim [[London]]e&amp;lt;nowiki/&amp;gt;r [[Sechstagerennen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; 1937 und 1939 wurde er Deutscher Vizemeister im Sprint. 1940 wurde er Deutscher Meister der Steher, 1941 Vizemeister; 1942 wurde Merkens dann auch bei den Profis Deutscher Meister im Sprint sowie erneut Vizemeister bei den Stehern. Seinen letzten Sieg holte er am 5. Oktober 1941 in einem Steherrennen in Köln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Bering, Albert van Laethen |Titel=Le Cyclisme 1941–1943 |Ort=Brüssel |Datum=1943 |Sprache=fr |Seiten=76}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Anton Merkens -Grab.jpg|mini|Anton Merkens – Kriegsgrab auf dem Kölner Südfriedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod im Lazarett ==&lt;br /&gt;
1942 wurde Merkens zur [[Wehrmacht]] eingezogen. An der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] traf ihn ein Granatsplitter zwischen Herz und Lunge. 1944 erkrankte er in einem Lazarett in Wildbad an Hirnhautentzündung und starb.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Nordmann, Fritz und Mika Hahn: &amp;#039;&amp;#039;Kölsche Zweiradgeschichten. Pioniere, Rennfahrer, Schicksale.&amp;#039;&amp;#039; Köln 2003, S. 128.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Grabstätte befindet sich auf einem der deutschen [[Kriegsgräberstätte|Kriegsgräberfelder]] des [[Südfriedhof (Köln)|Kölner Südfriedhofs]] (Flur 44 E Nr. 75).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Toni Merkens Müngersdorf.jpg|mini|Gedenkstein für Toni Merkens am Radstadion Köln]]&lt;br /&gt;
Im [[Olympiapark (München)|Münchener Olympiapark]] führt der Toni-Merkens-Weg vom Olympiastadion zum ehemaligen Standort des Radstadions. Das Radstadion, wo seit Januar 2020 die neue Multifunktionsarena [[SAP Garden]] gebaut wird, hatte die Adresse Toni-Merkens-Weg 4. Vor dem [[Radstadion Köln]] erinnert die „[[Olympia-Eiche]]“ an Merkens, die er mit seinem Olympiasieg geschenkt bekommen und dort selbst gepflanzt hatte. Ein Gedenkstein mit der Inschrift „Wachse zur Ehre, rufe zur weiteren Tat“, der 1948 errichtet wurde, erinnert an ihn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
In Großbritannien gab es in den 1960er Jahren einen Radrennfahrer, dessen Großvater ein großer Verehrer von Toni Merkens war und diesen persönlich gekannt hatte. Auf Anregung dieses Mannes wurde sein Enkel auf den Namen „Toni Merkens Edward Smith“ getauft. Dieser startete 1967 beim britischen White-Hope-Rennen, einem Sprinterturnier für Nachwuchsfahrer. Für dieses Rennen hatte Merkens einen Pokal gestiftet, den er in [[Dänemark]] gewonnen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Bund Deutscher Radfahrer |Titel=Radsport |Nummer=9 |Verlag=Deutscher Sportverlag Kurt Stoof |Ort=Köln |Datum=1967 |Seiten=7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Volker Kluge]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Olympische Sommerspiele. Die Chronik I. Athen 1896 – Berlin 1936.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Sportverlag Berlin&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1997&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-328-00715-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Pascal Sergent, Guy Crasset, Hervé Dauchy&lt;br /&gt;
   |Titel=Mondial Encyclopedie Cyclisme&lt;br /&gt;
   |Band=Band 3: &amp;#039;&amp;#039;G–P.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Verlag=UCI&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |ISBN=90-74128-73-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://radsportgalerie.schuermann-muenster.de/Merkens.htm Fotos]&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|15634}}&lt;br /&gt;
* {{Radsportseiten|5894}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Olympiasieger im Bahnsprint&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Amateur-Weltmeister im Sprint (Bahnradsport)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Deutsche Meister im Sprint&lt;br /&gt;
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|Navigationsleiste Deutsche Fahnenträger bei Olympischen Spielen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1067158960|VIAF=315073991}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Merkens, Toni}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radsportler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiasieger (Radsport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltmeister (Radsport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnradfahrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Merkens, Toni&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Merkens, Nikolaus Anton&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Radrennfahrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Juni 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Juni 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Wildbad|Wildbad]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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