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	<title>Tonhöhe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T20:35:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tonh%C3%B6he&amp;diff=22722&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WikiHelper232: Normdaten ergänzt.</title>
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		<updated>2026-04-26T12:21:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tonhöhe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der Praxis mit der [[Frequenz]] (Schwingungsanzahl pro Zeitspanne) eines hörbaren Tones gleichgesetzt, genauer: mit der [[Grundfrequenz]], also der Frequenz des tiefsten [[Teiltonreihe|Teiltons]] in dem betreffenden [[Klang]] (siehe z. B. [[Stimmung (Musik)]], [[Intervall (Musik)]], [[Kammerton]]). Die Tonhöhe ist neben der [[Tondauer]], der [[Dynamik (Musik)|Tonstärke]] und der [[Klangfarbe]] eine wichtige Eigenschaft musikalischer Töne und der [[Vokale]] [[Gesprochene Sprache|gesprochener Sprache]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Patterson&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Das [[American National Standards Institute]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ansi.org/ American National Standards Institute]&amp;lt;/ref&amp;gt; definiert die Tonhöhe als eine Eigenschaft der auditorischen Empfindung „nach der Klänge auf einer musikalischen Tonleiter geordnet werden können (ANSI S1.1)“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stefan Weinzierl&amp;quot; /&amp;gt; Dabei werden Tonhöhen im Sinne einer musikalischen Melodie als höher oder tiefer wahrgenommen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Christopher J&amp;quot; /&amp;gt;, was jedoch voraussetzt, dass der Hörschall bezüglich Frequenz und Klarheit stabil genug ist, um ihn von einem Geräusch zu unterscheiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Randel&amp;quot; /&amp;gt; Bei künstlich erzeugten reinen Tönen ([[Sinuston]], monofrequenter Schall) korreliert die Tonhöhe mit der Frequenz des Tones. Normalerweise wird die Tonhöhe einfach als die Grundfrequenz eines periodischen Schalls verstanden;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kurzlehrbuch Physik&amp;quot; /&amp;gt; aber besonders in der Musik beeinflussen auch harmonische und melodische Zusammenhänge die Wahrnehmung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;David Moore&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hörschall, dem das menschliche Gehör eine Tonhöhenempfindung zuordnen kann, nennt man tonal. Einen tonalen Charakter haben Schallsignale, bei denen sich die Zeitstruktur periodisch wiederholt (z.&amp;amp;nbsp;B. Klang von schwingenden Saiten). Einen tonalen Charakter haben aber auch nicht-periodische Schallsignale, bei denen eng umgrenzte Frequenzbereiche hervorgehoben sind (z.&amp;amp;nbsp;B. Windheulen oder der Ton von [[Pauke]]n).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenngleich die Tonhöhe durch eine Frequenz&amp;lt;ref&amp;gt;Für Menschen hörbare Frequenzen umfassen einen Bereich von 16 bis 20.000&amp;amp;nbsp;Hz, und musikalisch brauchbare finden sich zwischen 30 und 5.000&amp;amp;nbsp;Hz. [[Clemens Kühn]]: &amp;#039;&amp;#039;Musiklehre.&amp;#039;&amp;#039; Laaber-Verlag, Laaber 1980, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt; charakterisiert werden kann, ist sie nicht nur eine objektive physikalische Eigenschaft, sondern hat auch eine [[Psychoakustik|psychoakustische]] Komponente. Dies war und ist ein zentrales Problem und Gegenstand andauernder Forschungen in Bezug auf [[Sprachsynthese]] und ihre Wahrnehmung über das Gehör&amp;lt;ref name=&amp;quot;hartmann&amp;quot; /&amp;gt;. Für die Psychoakustik ist interessant, wie hoch oder tief Töne bestimmter Frequenz wahrgenommen werden. Hierzu wird eine eigene Tonhöhen-Skala aufgebaut, die &amp;#039;&amp;#039;wahrgenommene Tonhöhe&amp;#039;&amp;#039;. Die wahrgenommene Tonhöhe wird auch als [[Mel (Einheit)|Tonheit]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung der Begriffsverwendung ==&lt;br /&gt;
In vielen Sprachen werden Töne im Vergleich miteinander „höher“ oder „tiefer“ genannt, und Melodien (d.&amp;amp;nbsp;h. Abfolgen von Tönen) werden als „ansteigend“ oder „abfallend“ empfunden und bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „räumlichen“ Bezeichnungen beruhen wahrscheinlich auf dem statistischen Vorkommen von in der Natur auftretenden Tönen und Geräuschen, die entsprechend räumlich wahrgenommen und als „von oben“ oder „von unten“ identifiziert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Cesare V. Parisea, Katharina Knorre, Marc O. Ernsta: [http://www.pnas.org/content/111/16/6104 &amp;#039;&amp;#039;Natural auditory scene statistics shapes human spatial hearing.&amp;#039;&amp;#039;] [[PNAS]], Band 111, Nr. 16 (2014), S. 6104–6108.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zahlenmäßig größere (hohe) oder kleinere (niedrige) Frequenz eines Tons passt zwar zu dieser Bezeichnungsweise. Sie kann aber nicht deren Ursache sein, denn die Erkenntnis, dass Töne auf Schwingungen beruhen, ist viel jünger als die Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikalische Tonhöhe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Frequenz-Halbton-Oktave-4.svg|mini|hochkant=1.5|Zusammenhang von Frequenz, Halbton und Oktave]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tonhöhe.png|mini|hochkant=1.5|Frequenzen (in Hertz) des Kammertons a&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; und seiner Oktavverwandten]]&lt;br /&gt;
In der [[Musik]] ist die Tonhöhe eine Maßangabe ([[Musikalische Parameter|Parameter]]), die getrennt von anderen Maßangaben oder Eigenschaften beschrieben werden kann. Dabei enthält der Begriff eine lineare und eine [[helikal]]e (schraubenförmige) Komponente. Die lineare Tonhöhenwahrnehmung, mit der eine annähernd [[Geometrische Folge|geometrische]] Veränderung der zugrunde liegenden Schwingungsfrequenzen einhergeht, ist oft an den Eindruck einer linearen Änderung von Helligkeit oder Höhen-Lokalisierung im eigenen Körper (Brust bis Kopf) gekoppelt. Die helikale Komponente drückt sich darin aus, dass die – bei Verdopplung oder Halbierung der Frequenz – eine [[Oktave]] höher bzw. tiefer klingenden Töne als ähnlich oder gleich empfunden werden. Töne, die eine oder mehrere Oktaven Abstand haben, fasst man deshalb in einer [[Tonklasse]] mit gleicher [[Tonigkeit]] zusammen und bezeichnet sie mit demselben Namen (ggf. mit einem Zusatz zur Kennzeichnung des [[Oktavraum]]s).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Absolute und relative Tonhöhe ===&lt;br /&gt;
Für [[musik]]alische Zwecke sollen aufeinander folgende oder zusammen erklingende Töne „[[Universalien der Musikwahrnehmung|gut klingen]]“. Dies ist aber nur der Fall, wenn diese Töne bestimmte Frequenzverhältnisse einhalten, nämlich die von [[Intervall (Musik)|musikalischen Intervallen]]. Die für musikalische Zwecke sinnvollen Frequenzverhältnisse fasst man in [[Tonleiter]]n zusammen. Die Bezeichnung des Tonleiter-Tons wird dann als Bezeichnung der (relativen) &amp;#039;&amp;#039;musikalischen Tonhöhe&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird zusätzlich noch die Frequenz eines Referenztons angegeben, kann man jedem musikalischen Ton auch eine absolute Tonhöhe zuordnen. Üblicherweise gibt das heutige Notenbild absolute Tonhöhen wieder; maßgeblich ist dabei die Festlegung des Tons a&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; als sogenannter [[Kammerton]] auf 440&amp;amp;nbsp;Hz, die von der internationalen Stimmtonkonferenz von 1939 in London vereinbart wurde. Zur schriftlichen Notation der Tonhöhe sind mehrere [[Tonsymbol]]-Systeme in Gebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Charakter einer [[Melodie]] oder eines [[Akkord]]s ist jedoch im Wesentlichen unabhängig von der absoluten Tonlage. Melodien oder Akkorde können z.&amp;amp;nbsp;B. als Ganzes um [[Intervall (Musik)|Intervalle]] verschoben werden ([[Transposition (Musik)|Transponieren]]). Die absolute Tonhöhe, mit der ein Musikstück wirklich vorgetragen wird, beruht auf Entscheidungen der [[Musiker]], auf den gegebenen stimmlichen Möglichkeiten der Sänger und ggf. den Eigenschaften der verwendeten Instrumente:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beim unbegleiteten Gesang ([[A cappella]]) bestimmen die gegebenen [[Stimmlage]]n der Sänger die verwendeten Tonhöhenbereiche. Zur genauen Einstimmung benutzt der Chorleiter beispielsweise eine [[Stimmgabel]].&lt;br /&gt;
* Instrumente, die nicht leicht umgestimmt werden können, wie [[Orgel]], [[Klavier]] oder [[Akkordeon]] bestimmen die verwendeten absoluten Tonhöhen. Blas- und Streichinstrumente lassen sich dagegen in ihrer [[Stimmung (Musik)|Stimmung]] in begrenztem Umfang an die genannten Instrumente anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Absolutes, relatives und Intonationsgehör ===&lt;br /&gt;
Einige wenige Menschen verfügen über ein sogenanntes &amp;#039;&amp;#039;[[absolutes Gehör]]&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Tonhöhengedächtnis&amp;#039;&amp;#039;). Sie sind in der Lage, einen [[Ton (Musik)|Ton]] ohne Hilfsmittel zu benennen und nach vorgegebener Tonbezeichnung korrekt zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom absoluten [[Auditive Wahrnehmung|Gehör]] zu unterscheiden ist das &amp;#039;&amp;#039;[[Absolutes Gehör#Relatives Gehör|relative Gehör]]&amp;#039;&amp;#039;, das dazu befähigt, das [[Intervall (Musik)|Intervall]] zweier aufeinander folgender Töne zu benennen und bei abstrakter Vorgabe ([[Blattsingen|vom Blatt]]) korrekt zu singen. Sowohl das relative als auch das absolute Gehör kann gezielt [[Training|trainiert]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Aspekt des musikalischen Gehörs ist die Fähigkeit, Unsauberkeiten in der [[Intonation (Musik)|Intonation]] – also geringe Abweichungen der Tonhöhe von einem musikalisch geplanten Wert – zu erkennen. Sie wird &amp;#039;&amp;#039;Intonationsgehör&amp;#039;&amp;#039; genannt. Diese Fähigkeit hat ihre physiologische Grenze in der Frequenzunterscheidung des Gehörs. Auch diese Grenze ist jedoch durch Training verschiebbar. [[Experiment|Versuche]] haben gezeigt, dass bereits acht Stunden Training genügen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pitch of sinus tones&amp;quot; /&amp;gt; um an die Fähigkeit der Frequenzunterscheidung von geschulten Musikern heranzukommen. Das Intonationsgehör benötigt allerdings in der musikalischen Praxis weit mehr als eine trainierte Frequenzunterscheidung. Hier ist es nämlich erforderlich, vorgestellte Tonhöhen mit realisierten abzugleichen. Bei geübten Sängern ist eine durchschnittliche Abweichung von drei [[Cent (Musik)|Cent]] (3/100 Halbton) gemessen worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JND complex tones&amp;quot; /&amp;gt; Messungen am Düsseldorfer &amp;#039;&amp;#039;Institute of Stringed Instruments Guitar &amp;amp; Lute&amp;#039;&amp;#039; ergaben, dass die Tonhöhe als korrekt empfunden wird, wenn die Intonation innerhalb eines Bereichs von etwa 1 Cent erfolgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Sandvoss: &amp;#039;&amp;#039;Konstruktive Grundregeln zum Bau intonationssicherer akustischer Gitarren und das Saitenproblem. Neue Forschungen und Entwicklungen, Teil 2. (Bericht aus dem Institute of Stringed Instruments Guitar &amp;amp; Lute ISIGL Düsseldorf)&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gitarre &amp;amp; Laute&amp;#039;&amp;#039; 7, 1985, Heft 1, S. 52–57; hier: S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tonhöhenunschärfe ===&lt;br /&gt;
Sowohl die objektive Messung als auch die subjektive Wahrnehmung von Tonhöhen ist mit einer gewissen Ungenauigkeit („Unschärfe“) behaftet, die teils auf physikalischen, teils auf hörphysiologischen Gegebenheiten beruht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Physikalisch bedingte Unschärfe ====&lt;br /&gt;
Frequenz und Zeit sind verknüpfte (konjugierte) Größen und gehorchen somit einer „Unschärferelation“&amp;lt;ref name=&amp;quot;spektrum&amp;quot; /&amp;gt;, wie es auch bei der [[Fourier-Transformation]] und deren Anwendungen deutlich wird. Die Unschärferelation bewirkt, dass die Frequenz nicht für einen punktgenauen Moment, sondern nur für eine bestimmte Dauer mehr oder weniger genau gemittelt werden kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thomas Görne&amp;quot; /&amp;gt; So ließe sich etwa die Frequenz eines periodischen Schallereignisses nur dann absolut exakt messen, wenn seine Zeitdauer völlig unbestimmt, also unendlich wäre. Umgekehrt wird seine Tonhöhe umso unbestimmter, je kürzer die Dauer ist. Hieraus resultiert für die Musizierpraxis die nützliche Erkenntnis, dass bei langsamen Passagen (lange Töne) Intonationsgenauigkeit viel wichtiger (weil hörbarer) ist als bei schnellen Passagen (kurze Töne). So sagen Streicher und auch Bläser häufig – zur Überraschung von Laien –, dass es keineswegs leichter ist, langsame Stücke zu spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hörphysiologisch bedingte Unschärfe ====&lt;br /&gt;
Nach Frequenzanalyse und Umwandlung zu Nervenimpulsen im [[Innenohr]] erfolgt eine Weiterleitung in frequenzspezifischen Nervenbahnen, die zusätzlich noch in mehreren parallele Stränge der [[Hörbahn]] vervielfacht werden. Die Weiterverarbeitung erfolgt auf mehreren Ebenen im Gehirn. Dieser Vorgang ist wesentlich komplexer als etwa eine einfache technische Spektralanalyse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Enrique A&amp;quot; /&amp;gt; Wie die Dekodierung von [[Periodizität]] beim Hören aus dem Strom der Nervenimpulse im auditorischen [[Mittelhirn]] ([[Colliculi inferiores]]) arbeitet ist nicht ausreichend geklärt, eine Hypothese beschreibt die Funktion nach dem Prinzip des [[Koinzidenz]]-Detektors.&amp;lt;ref name=&amp;quot;journalpone&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;journalpone2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID21072522&amp;quot; /&amp;gt; Erwiesen ist, dass mehrere Signalperioden erforderlich sind, damit eine Periodizität – und damit die Basisinformation für die nachfolgende Repräsentation von Tonhöhe im Großhirn – registriert werden kann. Interessanterweise wird die Tonhöhe eines natürlichen Tons von 100&amp;amp;nbsp;Hz, mit [[Oberton|Obertönen]], mehr als viermal so schnell wahrgenommen wie ein Sinuston derselben Frequenz&amp;lt;ref name=&amp;quot;PattersonPDF&amp;quot; /&amp;gt;, da das Gehirn auch die Ströme der Nervenimpulse nutzt, die von Obertönen ausgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein sinusförmiges Schallsignal, das z.&amp;amp;nbsp;B. nur die Dauer einer Halbperiode hat, wird vom Gehör nicht als Ton, sondern als Knackgeräusch mit unbestimmter Tonhöhe wahrgenommen. Die Minimalzeit zur Auslösung einer diskreten Tonhöhenempfindung ist von der Frequenz abhängig. „Für ein Sinussignal von 1000&amp;amp;nbsp;[[Hertz (Einheit)|Hz]] liegt dieser Zeitwert bei etwa 12&amp;amp;nbsp;[[Millisekunde|ms]]; es braucht also ungefähr 12 Perioden, damit ein Sinussignal mit der Frequenz &amp;#039;&amp;#039;f&amp;#039;&amp;#039; = 1000&amp;amp;nbsp;Hz vom Ohr als Tonhöhe erfasst werden kann. 3 bis 4 Perioden sind notwendig für ein Signal von 200&amp;amp;nbsp;Hz, ungefähr 250 für ein solches von 10&amp;amp;nbsp;kHz.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werner Kaegi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahrgenommene Tonhöhe (Tonheit) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Akustik hz2mel.jpg|mini|Zusammenhang zwischen Frequenz und [[Mel (Einheit)|wahrgenommener Tonhöhe]] (siehe auch Bildtext)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Tonheit&amp;#039;&amp;#039; ist in der [[Psychoakustik]] eine Empfindungsgröße mit der Maßeinheit [[Mel (Einheit)|Mel]], anhand derer man [[Schallereignis]]se bezüglich ihrer empfundenen Tonlage ordnen kann. Im Bild rechts ist dargestellt, wie sich anhand von [[Hörversuch]]en der Zusammenhang zwischen der Frequenz eines Sinustons und der wahrgenommenen Tonhöhe ergibt. Für komplexe „Töne“ (streng genommen: [[Klang|Klänge]] im Sinne von [[Oberton|Teiltonkomplexen]]), wie sie in der Realität vorkommen ([[Akustik|Schwingende Systeme]]), gelten diese Empfindungsgrößen der Psychoakustik nicht direkt, und die Abweichungen von der Frequenzskala liegt bis 5&amp;amp;nbsp;kHz innerhalb der vom Ohr noch nicht wahrnehmbaren Grenzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Diana Deutsch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung der Tonhöhe ist eng verbunden mit der Physiologie des [[Innenohr]]es und des auditorischen Gehirns. Das Innenohr führt eine [[Frequenzanalyse]] des gehörten Signals durch. Unterschiedliche Frequenzen führen an unterschiedlichen Orten des Innenohrs zu einer Erregung von [[Nervenzelle]]n. Der Ort, an dem Nervenzellen verstärkt angeregt werden, kann so zur Bestimmung der Tonhöhe benutzt werden.&lt;br /&gt;
Die genauen Details der Funktion sind nach wie vor Gegenstand der Forschung und es gibt mehrere Modelle dafür.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Enrique A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Die folgenden beiden Abschnitt sind äußerst unverständlich und nicht mehr auf den aktuellen stand und muss dringend überarbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sind die Frequenzen der Schallsignale nicht zu hoch (je nach Gehör unterhalb 800 bis 1600&amp;amp;nbsp;Hz), kann das Gehör aus der Struktur der Nervensignale die Periode des Schallsignals rekonstruieren und hieraus die Tonhöhe bestimmen. Dieses Verfahren wird vom Gehör bevorzugt angewandt. In dem Frequenzbereich, in dem dieser Mechanismus benutzt wird, entspricht die wahrgenommene Tonhöhe der musikalischen Tonhöhe. Tonintervalle und Melodien klingen in unterschiedlichen Tonlagen gleichartig.&lt;br /&gt;
* Oberhalb von Frequenzen 800 bis 1600&amp;amp;nbsp;Hz (entspricht dem Ton g&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; bzw. g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;) kann das Gehör der Zeitstruktur der Sinustöne nicht mehr folgen, die Tonhöhe wird aus dem Ort des Erregungsmaximums im Innenohr bestimmt. Im Innenohr ist die Verteilung der Frequenzen über den Ort aber nicht mehr synchron zu den musikalischen Tonhöhen. Bei hohen Frequenzen steht für eine Oktave weniger Platz zur Verfügung als bei niedrigen Frequenzen. Das heißt: Intervalle werden bei sehr hohen Frequenzen kleiner wahrgenommen als bei niedrigeren Frequenzen. Tonintervalle und Melodien klingen in unterschiedlichen Tonlagen unterschiedlich.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bei der Wahrnehmung der Tonhöhe spielt die Zusammensetzung des Tons aus [[Grundton]] und [[Oberton|Obertönen]] eine wichtige Rolle. Da für die Tonhöhenwahrnehmung die Periode des Tons wichtig ist, bestimmen z.&amp;amp;nbsp;B. bei nicht hörbarem Grundton die wahrnehmbaren bzw. hörbaren Anteile der Obertöne die empfundene Tonhöhe. Dies steht im Zusammenhang mit dem [[Residualton]], den das menschliche Ohr aus einem Frequenzgemisch bildet. So bleibt die Periode eines Tons nur dann erhalten, wenn der größte gemeinsame Teiler der Obertonfrequenzen wieder den Grundton abbildet. Dies passiert zwar selten in einer natürlichen Umgebung, ist aber grundsätzlich möglich. Besteht z.&amp;amp;nbsp;B. ein Ton aus Grundton und seinen ersten zwei Obertönen und werden dann Grundton und erster Oberton unhörbar, erscheint der Ton eine Oktave und eine Quinte höher. Das kann mit dem [[Größter gemeinsamer Teiler|größten gemeinsamen Teiler]] (ggT) berechnet werden. Ist der Grundton z.&amp;amp;nbsp;B. 100&amp;amp;nbsp;Hz, liegen die ersten zwei Obertöne auf 200&amp;amp;nbsp;Hz und 300&amp;amp;nbsp;Hz. Der ggT von 100, 200, 300 ist dann 100. Fehlt der Grundton, errechnet sich die Grundtonhöhe aus 200 und 300, was immer noch 100 ist. Fehlt aber auch der erste Oberton, ist klar, dass der ggT von 100 und 300 eben 100 ist. Dieser Effekt kann dann auftreten, wenn z.&amp;amp;nbsp;B. ein Instrument gefiltert wird oder von anderen Klängen so überlagert wird, dass bestimmte Frequenzen [[Maskierungseffekt|maskiert]] bzw. anderen Klängen zugeordnet werden. Auch spielen bei der Empfindung der Tonhöhe das Wissen, das Gedächtnis und die Erwartungen des Hörers eine Rolle. So würde man z.&amp;amp;nbsp;B. Oktaven immer als einen Ton interpretieren, da der ggT oder die Periode in solch einem Frequenzgemisch immer den untersten Grundton ergeben würde. Dies kann das Gehirn anhand des [[Klangfarbe|Timbres]] – also die Gewichtung, Zusammensetzung und Veränderung der Obertöne – einschätzen. Je trainierter bzw. konditionierter der Hörer auf einen bestimmten Klang ist, desto eher nimmt er dabei mehrere Tonhöhen wahr. Das steht auch im Zusammenhang im Erkennen und Wahrnehmen von Akkorden, da das Timbre von dem ggT bei Akkorden selten bei monotonen Klangereignissen vorkommt, da sehr viele der ersten Obertöne fehlen würden und die Periode sehr lang wäre. Deswegen interpretiert das Gehirn in diesen Fällen mehrere Klänge anstatt einen sehr tiefen Ton. Es ist zu beachten, dass das Gehirn nicht mathematisch exakt ermittelt; es hat auch seine Toleranzen. Der ggT ist nur ein mathematisches Hilfsmittel, um anzunähern, wie lang die Periode mehrerer Frequenzen sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Mel (Einheit)]] (Maßeinheit für die wahrgenommene Tonhöhe)&lt;br /&gt;
* [[Universalien der Musikwahrnehmung]]&lt;br /&gt;
* [[Frequenzen der gleichstufigen Stimmung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ernst Terhardt: &amp;#039;&amp;#039;Zur Tonhöhenwahrnehmung von Klängen&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Psychoakustische Grundlagen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Acustica. International Journal on Acoustics&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 26 (1972), S. 173–186, {{ISSN|0001-7884}}.&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Ein Funktionsschema&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Acustica. International Journal on Acoustics&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 26 (1972), S. 187–199, {{ISSN|0001-7884}}&lt;br /&gt;
* Ernst Terhardt, Gerhard Stoll, Manfred Seewann: &amp;#039;&amp;#039;Algorithm for extraction of pitch and pitch salience from complex tonal signals&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of the Acoustical Society of America&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 71 (1982), Heft 3, S. 679–688, {{ISSN|0001-4966}}&lt;br /&gt;
* Ernst Terhardt: &amp;#039;&amp;#039;Calculating Virtual Pitch&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hearing Research. An international Journal&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 1 (1979), S. 155–182, {{ISSN|0378-5955}}&lt;br /&gt;
* Ernst Terhardt: &amp;#039;&amp;#039;Akustische Kommunikation. Grundlagen mit Hörbeispielen&amp;#039;&amp;#039;. Springer Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-540-63408-8 (+ 1 CD-ROM).&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Zwicker]], Hugo Fastl: &amp;#039;&amp;#039;Psychoacoustics. Facts and Models&amp;#039;&amp;#039; (Springer series in informations sciences; 22). 2. Aufl. Springer Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-540-65063-6.&lt;br /&gt;
* William M. Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Signals, Sound, and Sensation&amp;#039;&amp;#039;. Springer, New York 1998, ISBN 1-56396-283-7.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hartmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Christopher J. Plack, Andrew J. Oxenham, Richard R. Fay, Arthur N. Popper: &amp;#039;&amp;#039;Pitch. Neural Coding and Perception&amp;#039;&amp;#039; (Springer Handbook of Auditory Research; 24). Springer, New York 2005, ISBN 0-387-23472-1.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Lynne A. Werner, Richard R. Fay, Arthur N. Popper&lt;br /&gt;
   |Titel=Human Auditory Development&lt;br /&gt;
   |Datum=2012&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-1-4614-1421-6&lt;br /&gt;
   |Sprache=en&lt;br /&gt;
   |Online={{Google Buch |BuchID=X-R1gOHGhEgC}}}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Carryl L. Baldwin&lt;br /&gt;
   |Titel=Auditory Cognition and Human Performance: Research and Applications&lt;br /&gt;
   |Datum=2012&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-0-415-32594-3&lt;br /&gt;
   |Sprache=en&lt;br /&gt;
   |Online={{Google Buch |BuchID=fe8EvvK0n4cC}}}}&lt;br /&gt;
* J. A. Simmons, A. Megela Simmons: &amp;#039;&amp;#039;Bats and frogs and animals in between: evidence for a common central timing mechanism to extract periodicity pitch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of comparative physiology. A, Neuroethology, sensory, neural, and behavioral physiology.&amp;#039;&amp;#039; Band 197, Nummer 5, Mai 2011, {{ISSN|1432-1351}}, S.&amp;amp;nbsp;585–594, [[doi:10.1007/s00359-010-0607-4]], PMID 21072522, {{PMC|3257830}} (Review).&lt;br /&gt;
* Ville Pulkki, [[Matti Antero Karjalainen|Matti Karjalainen]]: &amp;#039;&amp;#039;Communication Acoustics: An Introduction to Speech, Audio and Psychoacoustics.&amp;#039;&amp;#039; John Wiley &amp;amp; Sons, 2015, ISBN 978-1-118-86654-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pitch (music)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4185678-8}}&lt;br /&gt;
* [https://www.andreaslehmann.com/files/andreaslehmann/wissen/studio/Frequenztabelle.pdf Frequenztabelle – Alle spielbaren Musiknoten und deren Frequenz (PDF; 99&amp;amp;nbsp;kB)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stefan Weinzierl&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Die Tonhöhe ist definiert als die Eigenschaft einer Hörempfindung nach der Schalle auf einer musikalischen Tonleiter geordnet werden können (ANSI S1.1), mithin auf einem Kontinuum von ‚tief‘ bis ‚hoch‘. Bei Sinustönen ist sie eng mit der Frequenz des Tones verbunden.“ {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Stefan Weinzierl (Akustiker)|Stefan Weinzierl]]&lt;br /&gt;
 |Titel=Handbuch der Audiotechnik&lt;br /&gt;
 |Datum=2008&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-540-34300-4&lt;br /&gt;
 |Seiten=65&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=OLgY0QpXD0YC |Seite=65}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;David Moore&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{&amp;quot; |Text=Pitch is an important quality of sound, the focus of intense inquiry and investigation since antiquity. Pitch is basic to two forms of behavior specific to humans: speech and music. Pitch is usually understood as a one-dementional precept determined by the period of the stimulus (or its inverse, F0), and insensitive to changes along other stimulus dimensions. However, its complex role within music involves harmonic and melodic effects that go beyond this simple one-dementional model. There is still debate as to where, and how, pitch is extracted within the auditory system. |Sprache=en}} {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Christopher J. Plack, David R. Moore&lt;br /&gt;
 |Titel=Hearing Olp Series Oxford Handbooks Oxford library of psychology Volume 3 of The Oxford Handbook of Auditory Science, Christopher J. Plack&lt;br /&gt;
 |Datum=2010&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-0-19-923355-7&lt;br /&gt;
 |Seiten=95&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=_JvRKvHwnsgC |Seite=79}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kurzlehrbuch Physik&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Die Tonhöhe wird durch die Frequenz des Schalls bestimmt, nicht primär durch seine Wellenlänge. […] In Luft und Wasser nimmt man dein gleichen Ton wahr, obwohl die Wellenlängen bei gleicher Frequenz sehr unterschiedlich sind.“ {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Hartmut Zabel&lt;br /&gt;
 |Titel=Kurzlehrbuch Physik&lt;br /&gt;
 |Datum=2010&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-13-162521-2&lt;br /&gt;
 |Seiten=150&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=DyxfnTPrkMcC |Seite=149}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pitch of sinus tones&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{&amp;quot; |Text=Pure [Sinus] tones produce a clear, unambiguous pitch, and we are very sensitive to changes in their frequency. For instance, well-trained listeners can distinguish between two tones with frequencies of 1000 and 1002&amp;amp;nbsp;Hz – a difference of only 0,2 % (Moore, 1973). A semitone, the smallest step in the Western scale system, is a difference of about 6 %, or about a factor of 30 greater then the JND of frequency for pure [Sinus] tones. Perhaps not surprisingly, musicians are generally better then nonmusicans at discriminating small changes in frequency; what is more surpising is that it does not take much practice for people with no musical training to ‘catch up’ with musicians in terms of their performance. In a recent study, […] it took only between 4 and 8 hours of practice […] of the untrained listeners to match those of the trained musicians,&amp;amp;nbsp;[…] |Sprache=en}} {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Diana Deutsch&lt;br /&gt;
 |Titel=The Psychology of Music&lt;br /&gt;
 |Datum=2012&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-0-12-381461-6&lt;br /&gt;
 |Seiten=9, 10&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=yPtXixrt-ooC |Seite=9}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;JND complex tones&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{&amp;quot; |Text=The average JND for the octave was 16 cents, and JNDs for other intervals of the chromatic scale ranged from 13 to 26 cents. […] for Example, Hagerman and Sundberg (1980) reported that the average intonation accuracy in a sample of expert barbershop songs was less then 3&amp;amp;nbsp;cents. |Sprache=en}} {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Diana Deutsch&lt;br /&gt;
 |Titel=The Psychology of Music&lt;br /&gt;
 |Datum=2012&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-0-12-381461-6&lt;br /&gt;
 |Seiten=124, 125&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=yPtXixrt-ooC |Seite=124}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Diana Deutsch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{&amp;quot; |Text=There is some psychoacostical evidence for both place and temporal codes. One piece of evidence in favor of a temporal code is that pitch discrimination abilities deteriorate at frequencies above 4 to 5&amp;amp;nbsp;kHz – the same frequency range above which listeners’ ability to recognize familiar melodies (Oxenham, Micheyl, Keebler, Loper, &amp;amp; Santurette, 2011), degrades.&amp;amp;nbsp;[…] |Sprache=en}} {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Diana Deutsch&lt;br /&gt;
 |Titel=The Psychology of Music&lt;br /&gt;
 |Datum=2012&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-0-12-381461-6&lt;br /&gt;
 |Seiten=11&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=yPtXixrt-ooC |Seite=11}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Christopher J&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{&amp;quot; |Text=For the purposes of this book we decided to take a conservative approach, and to focus on the relationship between pitch and musical melodies. Following the earlier ASA definition, we define pitch as ‘that attribute of sensation whose variation is associated with musical melodies.’ Although some might find this too restrictive, an advantage of this definition is that it provides a clear procedure for testing whether or not a stimulus evokes a pitch, and a clear limitation on the range of stimuli that we need to consider in our discussions. |Sprache=en}} {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Christopher J., Andrew J. Oxenham, Richard R. Fay&lt;br /&gt;
 |Titel=Pitch: Neural Coding and Perception&lt;br /&gt;
 |Datum=2005&lt;br /&gt;
 |ISBN=0-387-23472-1&lt;br /&gt;
 |Seiten=2&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=n6VdlK3AQykC |Seite=2}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Randel&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{&amp;quot; |Text=Melody: In the most general case, a coherent succession of pitches. Here pitch means a stretch of sound whose frequency is clear and stable enough to be heard as not noise; succession means that several pitches occur; and coherent means that the succession of pitches is accepted as belonging together. |Sprache=en}} {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Randel, Don Michael&lt;br /&gt;
 |Titel=The Harvard Dictionary of Music&lt;br /&gt;
 |Datum=2003&lt;br /&gt;
 |ISBN=0-674-01163-5&lt;br /&gt;
 |Seiten=499&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=02rFSecPhEsC |Seite=499}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;hartmann&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Hartmann, William Morris&lt;br /&gt;
 |Titel=Signals, Sound, and Sensation&lt;br /&gt;
 |Datum=1997&lt;br /&gt;
 |ISBN=1-56396-283-7&lt;br /&gt;
 |Seiten=145, 284, 287&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=3N72rIoTHiEC}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werner Kaegi&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor= [[Werner Kaegi (Musiker)|Werner Kaegi]]&lt;br /&gt;
 |Titel=Was ist elektronische Musik&lt;br /&gt;
 |Verlag=Orell Füssli&lt;br /&gt;
 |Ort=Zürich&lt;br /&gt;
 |Datum=1967&lt;br /&gt;
 |ISBN=&lt;br /&gt;
 |Seiten=63}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Enrique A&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{&amp;quot; |Text=Effects of Peripheral Tuning on the Auditory Nerve’s Representation of Speech Envelope and Temporal Fine Structure Cues. |Sprache=en}} {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Enrique A. Lopez-Poveda, A. Alan R. Palmer, Ray Meddis&lt;br /&gt;
 |Titel=The Neurophysiological Bases of Auditory Perception&lt;br /&gt;
 |Datum=2010&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-1-4419-5686-6&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=ACkNL-G7gUUC |Seite=429}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thomas Görne&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Ihre Ursache ist die Welleneigenschaft des Schalles und die daraus resultierende Unbestimmtheit der Frequenz bei kurzen Signalen. Der Begriff ‚Frequenz‘, wie er üblicherweise gebraucht wird, impliziert ein sich für alle Zeiten exakt periodisch wiederholendes Signal. In einem zeitveränderlichen Signal hängt die Gültigkeit des Begriffes von der Beobachtungsdauer bzw. von der Veränderungsrate ab; es gibt nur so etwas wie unscharfe ‚momentane Frequenzen‘. Ein extrem kurzes Signal ‚hat‘ keine Frequenz mehr (verkürzt man eine harmonische Schwingung schrittweise, so wird nach und nach aus dem Ton ein Geräusch).“ {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Thomas Görne&lt;br /&gt;
 |Titel=Tontechnik&lt;br /&gt;
 |Auflage=2.&lt;br /&gt;
 |Verlag=Carl Hanser Verlag&lt;br /&gt;
 |Ort=München&lt;br /&gt;
 |Datum=2008&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-446-41591-1&lt;br /&gt;
 |Seiten=148 ff}} ([https://books.google.de/books?id=j1gtBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA149&amp;amp;dq=zeit+frequenz+unsch%C3%A4rfe&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ho_4VOeJLcOgyAOWq4GQDA&amp;amp;ved=0CCoQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=zeit%20frequenz%20unsch%C3%A4rfe&amp;amp;f=false online] in der Google-Buchsuche)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;journalpone&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{&amp;quot; |Text=The mechanism by which neurons process the coding of signals is not well understood. Here, we propose that coincidence detection,&amp;amp;nbsp;[…] |Sprache=en}} {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Yueling Chen, Hui Zhang, Hengtong Wang, Lianchun Yu,Yong Chen&lt;br /&gt;
 |Titel=The Role of Coincidence-Detector Neurons in the Reliability and Precision of Subthreshold Signal Detection in Noise&lt;br /&gt;
 |Datum=2013&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Online=[http://www.plosone.org/article/fetchObject.action?uri=info:doi/10.1371/journal.pone.0056822&amp;amp;representation=PDF online]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;journalpone2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{&amp;quot; |Text=the principles that govern the relationship between natural sound ensembles and observed responses in neurophysiological studies remain unclear. |Sprache=en}} {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Michael A. Carlin, Mounya Elhilal&lt;br /&gt;
 |Titel=Sustained Firing of Model Central Auditory Neurons Yields a Discriminative Spectro-temporal Representation for Natural Sounds&lt;br /&gt;
 |Datum=2013&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Online=[http://journals.plos.org/ploscompbiol/article?id=10.1371/journal.pcbi.1002982 online]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;spektrum&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Dass eine Messung eine unvermeidliche Unschärfe hat, ist keine Spezialität der Quantenmechanik, sondern gilt grundsätzlich für alle wellenartigen Phänomene – von Musik bis zum Alphazerfall von Atomkernen.“ {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Norbert Treitz&lt;br /&gt;
 |Titel=Von den falschen Tönen zur Unbestimmtheitsrelation, Das Unschärfe-Prinzip&lt;br /&gt;
 |Datum=2013&lt;br /&gt;
 |Online=[http://www.spektrum.de/sixcms/media.php/370/leseprobe.652088.pdf online]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID21072522&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
J. A. Simmons, A. Megela Simmons: &amp;#039;&amp;#039;Bats and frogs and animals in between: evidence for a common central timing mechanism to extract periodicity pitch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of comparative physiology. A, Neuroethology, sensory, neural, and behavioral physiology.&amp;#039;&amp;#039; Band 197, Nummer 5, Mai 2011, {{ISSN|1432-1351}}, S.&amp;amp;nbsp;585–594, [[doi:10.1007/s00359-010-0607-4]], PMID 21072522, {{PMC|3257830}} (Review).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Patterson&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Roy D. Patterson, Etienne Gaudrain, Thomas C. Walters&lt;br /&gt;
 |Titel=Music Perception – The Perception of Family and Register in Musical Tones&lt;br /&gt;
 |Datum=2010&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-1-4419-6113-6&lt;br /&gt;
 |Seiten=38&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=ZYXd3CF1_vkC |Seite=38}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PattersonPDF&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{&amp;quot; |Text=The 100&amp;amp;nbsp;Hz pitch associated with the fundamental is acquired in under 20&amp;amp;nbsp;ms, whereas that of 100&amp;amp;nbsp;Hz sinusoid takes in excess 80&amp;amp;nbsp;ms. |Sprache=en}} Roy D. Patterson, Robert W. Peters, Robert Milroy: &amp;#039;&amp;#039;Threshold duration for melodic pitch.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rainer Klinke]], Rainer Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Hearing, physiological bases and psychophysics.&amp;#039;&amp;#039; Proceedings of the 6th International Symposium on Hearing, Bad Nauheim, Germany, April 5–9, 1983. Springer, Berlin/Heidelberg/New York/Tokyo 1983, ISBN 3-540-12618-X, S. 321–326 ([http://www.pdn.cam.ac.uk/groups/cnbh/research/publications/pdfs/PPMish1983.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4185678-8|LCCN=sh85089013|NDL=01156332}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tonhohe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychoakustik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tonlehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hören]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WikiHelper232</name></author>
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