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	<title>Tongenerator - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T18:43:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tongenerator&amp;diff=1485508&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirkur: /* Verwendung in der Musik */ erg</title>
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		<updated>2023-12-21T17:06:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verwendung in der Musik: &lt;/span&gt; erg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tongenerator&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tonfrequenzgenerator&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein [[Signalgenerator]], der üblicherweise ein [[Sinuston|sinusförmiges]] elektrisches Signal im [[Niederfrequenz]]-Bereich erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als häufigste Ausführungsformen gibt es in Pegel und Frequenz einstellbare Laborgeräte oder Anwendersoftware für PC sowie kleine Festfrequenzgeräte für Testzwecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Funktion ==&lt;br /&gt;
Bei Laborgeräten ist sowohl die [[Frequenz]] als auch die [[Amplitude]] einstellbar, um das Ausgangssignal den Erfordernissen anpassen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Laborgeräte funktionierten früher auf der Basis von [[Schwebungssummer|Überlagerungsfrequenzen]], das heißt, man [[Mischer (Elektronik)|mischte]] eine feste und eine einstellbare Frequenz im [[Hochfrequenz]]-Bereich zur Gewinnung der Niederfrequenz. Ein Vertreter ist der Schwebungssummer SIT BN 40341 (20&amp;amp;nbsp;Hz bis 20&amp;amp;nbsp;kHz, 1…2% [[Klirrfaktor]]) von [[Rohde&amp;amp;Schwarz]] aus dem Jahre 1958.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.radiomuseum.org/r/rohde_schwebungssummer_sit_bn_40341.html Vorstellung des Schwebungssummers SIT BN 40341 bei &amp;#039;&amp;#039;radiomuseum.org&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 17. Jan. 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.historische-messtechnik.de/downloads/rs-sit-bn-40341-1957-handbuch.pdf Rohde &amp;amp; Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung Schwebungssummer Type SIT BN 40341&amp;#039;&amp;#039;, mit ausführlicher Funktionsbeschreibung, abgerufen am 17. Jan. 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein typisches vorteilhaftes Merkmal dieser Geräte war das Überstreichen des Niederfrequenzbereiches ohne Bereichsumschaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später baute man [[Wien-Brücke]]n-Generatoren, mit denen sich sehr oberwellenarme Sinusschwingungen erreichen ließen. Beispiele hierfür sind der Typ GF2 (16&amp;amp;nbsp;Hz bis 25&amp;amp;nbsp;kHz) von &amp;#039;&amp;#039;Clamann &amp;amp; Grahnert&amp;#039;&amp;#039;/Dresden sowie der Typ GF22 (2&amp;amp;nbsp;Hz bis 20&amp;amp;nbsp;kHz, 0,1 % Klirrfaktor) der Nachfolge-Firma VEB Präcitronic&amp;lt;ref&amp;gt;http://bee.mif.pg.gda.pl/ciasteczkowypotwor/Pracitronic/GF22.pdf Bedienungsanleitung des GF22 Tongenerators incl. Stromlaufplan, abgerufen am 17. Januar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; aus den Jahren ab 1970.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.radiomuseum.org/r/praecitron_rc_generator_gf_22_gf22.html Vorstellung des GF22 bei &amp;#039;&amp;#039;radiomuseum.org&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 17. Jan. 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute synthetisiert man periodische Signale mit hoher Frequenzgenauigkeit und -auflösung digital mit dem [[Direct Digital Synthesis|DDS-Verfahren]]. Die Sinusschwingung wird anhand eines Algorithmus oder einer Wertetabelle mittels eines [[Digital-Analog-Wandler]]s erzeugt. Die Feinheit der Diskretwerte ([[Quantisierungsfehler]]) sowie die Kontinuität des Signalverlaufes sind Qualitätskriterien solcher Sinusgeneratoren. Der [[integrierter Schaltkreis|integrierte Schaltkreis]] AD9835 besitzt zum Beispiel eine fest gespeicherte Sinus-Wertetabelle mit 4096 Werten (12 Bit), die bei jeder Periode über einen 10-Bit-Digital-Analog-Wandler nacheinander ausgegeben werden&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.analog.com/media/en/technical-documentation/data-sheets/ad9835.pdf Datenblatt des AD9835&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Prüf- und Signalzwecke werden kleine Festfrequenzgeber ohne besondere Anforderungen an die Signalqualität eingesetzt, die eine konstante Frequenz (z.&amp;amp;nbsp;B. 800&amp;amp;nbsp;Hz oder andere [[Normfrequenz]]en) mit konstantem [[Pegel (Physik)|Signalpegel]] (z.&amp;amp;nbsp;B. 0&amp;amp;nbsp;dBV, d.&amp;amp;nbsp;h. 1&amp;amp;nbsp;V) abgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sonderform stellen [[Wobbelgenerator]]en dar, die in einem Zeitintervall kontinuierlich ihren gesamten Frequenzbereich durchlaufen können. Zeitintervall, Frequenzbereich und Pegel lassen sich innerhalb weiter Grenzen einstellen. Historische Wobbelgeneratoren arbeiteten elektromechanisch, wobei ein Motor die Frequenzverstellung bediente.&amp;lt;ref&amp;gt;http://bee.mif.pg.gda.pl/ciasteczkowypotwor/Pracitronic/GF72.pdf Niederfrequenz-Wobbelsender GF72, abgerufen am 17. Jan. 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tongeneratorsignale können auch durch eine von einem geeigneten [[Computerprogramm]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Audacity]]) gesteuerte [[Soundkarte]] am [[personal Computer|PC]] erzeugt werden. Auch [[Smartphone]]s sind mit entsprechender Zusatzsoftware in der Lage, Töne definierter Frequenz zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FrequenzgangAufnahme.png|mini|[[Frequenzgang]], aufgenommen mittels Tongenerator und [[Pegelmesser]]]]&lt;br /&gt;
Tonfrequenzgeneratoren werden für Prüf- und Messzwecke im Niederfrequenzbereich verwendet, u.&amp;amp;nbsp;a. in der [[Übertragungstechnik]], der [[Akustik|akustischen]] Messtechnik und in der [[Elektroakustik]]. Sie werden dabei in Kombination mit einem Pegelmesser eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall lässt sich mit einem Festfrequenzgeber feststellen, ob dessen Messton ein Tonübertragungssystem oder ein Kabelnetz mit gewünschtem Pegel durchläuft und dieses somit grundsätzlich funktionsfähig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstellbare Generatoren gestatten darüber hinaus durch Aufnahme von mehreren Pegeln bei verschiedenen Frequenzen über den Frequenzbereich die Messung des Frequenzganges eines Übertragungssystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vergleich der Eingangs- und der Ausgangs-Kurvenform z.&amp;amp;nbsp;B. eines [[Audioverstärker]]s kann dessen [[Klirrfaktor]] bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tongeneratoren mit definiertem [[Schallpegel]] und [[Kopfhörer]] werden bei der Untersuchung des [[Auditive Wahrnehmung|Hörvermögens]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobbelgeneratoren ermöglichen in Verbindung mit einer Pegelmessung die automatische Frequenzgangaufnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tongeneratoren werden auch dazu verwendet, um die Heultöne bei elektronischen Sirenen zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in der Musik ==&lt;br /&gt;
Zu Beginn der elektronischen Musik in den 1950er Jahren wurden Tongeneratoren zur Komposition verwendet, etwa im [[Studio für Elektronische Musik (Köln)#Serielle Musik und Sinustonkompositionen|Studio für Elektronische Musik des WDR]] bei der Komposition [[Studie I (Stockhausen)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Telefunken Laborbuch Band 2, 5. Ausgabe, Herausgeber AEG-Telefunken, erschienen im Franzis-Verlag G. Emil Mayer KG, München&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.history-weimar.de/sender/page/h17.htm Bilder eines klassischen Tonfrequenzgenerators]&lt;br /&gt;
* [http://www.planetsourcecode.com/vb/scripts/ShowCode.asp?txtCodeId=63252&amp;amp;lngWId=1 Beispiel eines Programmes für einen (stereotauglichen) Sinusgenerator] – (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrische Messtechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrischer Oszillator]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirkur</name></author>
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