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	<title>Ton (Musik) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T16:41:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ton_(Musik)&amp;diff=53282&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-31T18:06:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ton&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet in der [[Musik]] ein Schallereignis (sowie dessen Höreindruck und gedankliche Abstraktion), das von [[Musikinstrument]]en, der [[Menschliche Stimme|menschlichen Stimme]] oder anderweitig mittels eines elastischen Körpers erzeugt wird und dem eine mehr oder weniger exakte [[Tonhöhe]] zugeordnet werden kann. Während die physikalischen Eigenschaften als Kombination von [[Sinuston|Sinustönen]] und [[Geräusch]]komponenten beschrieben werden können, ist die subjektive Ton[[wahrnehmung]] von [[Psychoakustik|psychoakustischen]] Gegebenheiten, [[Kulturelle Identität|kulturellen]] Erfahrungen und [[Ästhetik|ästhetischer]] Erwartung abhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Musikpraxis und [[Musiktheorie]] sind Töne Elemente eines [[Tonsystem]]s, die in einer [[Intervall (Musik)|Intervallbeziehung]] zueinander stehen und mit [[Tonsymbol]]en, wie [[Note (Musik)|Noten]], beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie und begriffliche Komplexität ==&lt;br /&gt;
Der Begriff „Ton“ stammt von &amp;#039;&amp;#039;Tonus&amp;#039;&amp;#039;, der latinisierten Form des altgriechischen τόνος, &amp;#039;&amp;#039;tonos&amp;#039;&amp;#039;, „Spannung“ zum Verb τείνειν &amp;#039;&amp;#039;teinein&amp;#039;&amp;#039; „spannen, an-, ausspannen“. Die Bedeutung des Wortes variiert je nach Kontext. Mehr zur Komplexität der Beschreibung, Analyse und Wahrnehmung von Tönen ist in zahlreichen Beiträgen zu finden. Neben [[Universalien der Musikwahrnehmung]] und objektiven Aspekten wie [[Tonhöhe]], [[Klang]], [[Tonheit]], [[Oberton|Obertöne]], [[Klangspektrum|Klangspektren]] werden Aspekte der subjektiven Perzeption z.&amp;amp;nbsp;B. unter [[Hörtypologie]], [[auditive Wahrnehmung|auditiver Wahrnehmung]], [[Musikpsychologie]], [[Tonhöhenwahrnehmung]] und [[Psychoakustik]] erläutert. Die [[atonale Musik]] ist nicht tonlos, geräuschlos, lautlos, klanglos oder gar unhörbar; das Wort &amp;#039;&amp;#039;atonal&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich vielmehr auf ein fehlendes [[Tonalität (Musik)|Tonalität]]ssystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonparameter ==&lt;br /&gt;
Zur näheren Beschreibung eines Tones werden je nach Zugang verschiedene [[Parameter (Musik)|Parameter]] herangezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Meyer |Titel=Akustik und musikalische Aufführungspraxis. Leitfaden für Akustiker, Tonmeister, Musiker, Instrumentenbauer und Architekten. |Reihe=Das Musikinstrument |NummerReihe=24 |Jahr=1995 |Herausgeber=Verlag Erwin Bochinsky |ISBN=3923639015}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Donald Hall, Johannes Goebel |Titel=Musikalische Akustik: Ein Handbuch |Jahr=2008 |Herausgeber=Schott Music |Ort=Mainz |ISBN=978-3795787370}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Üblicherweise sind dies folgende:&lt;br /&gt;
* die [[Tonhöhe]]; sie lässt sich akustisch als [[Frequenz]] (Anzahl der Schwingungen pro Sekunde) angeben oder praktisch in [[Tonsymbol]]en oder [[Notation (Musik)|Noten]] ausdrücken.&lt;br /&gt;
* die [[Tondauer]]; sie lässt sich physikalisch-akustisch absolut in Sekunden messen oder praktisch relativ durch [[Notenwert]]e angeben.&lt;br /&gt;
* die [[Lautstärke]] oder [[Tonstärke]]; sie lässt sich akustisch als [[Amplitude]] (die Weite der Schwingungen) oder als [[Schalldruck]] bestimmen, aber auch pragmatisch durch [[Dynamik (Musik)|Lautstärkeangaben]].&lt;br /&gt;
* die [[Klangfarbe]]; sie lässt sich akustisch annäherernd durch die [[Oberton]]zusammensetzung bzw. allgemeiner durch das [[Frequenzspektrum]] charakterisieren oder praktisch durch Instrumentangaben und Spielweisen bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitliche Struktur eines Instrumentaltons ==&lt;br /&gt;
Der von Musikinstrumenten erzeugte Ton lässt sich zeitlich in drei Abschnitte unterteilen: Er besteht aus den drei Phasen des [[Einschwingvorgang]]s (dem Onset), der stationären [[Schwingung]] bzw. der zumeist von [[Transienten]] überlagerten quasistationären Schwingung (Sustain) und dem Ausschwingvorgang (Decay).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zeitlichen Verlauf des Klangs ändert sich dabei das Lautstärkeverhältnis (Amplitude) der Teiltöne. Diese Lautstärkenverhältnisse bestimmen die [[Klangfarbe]] der Töne. Auch die Stimme ist in dieser Hinsicht ein „Instrument“ und erzeugt Töne im genannten Sinn, bei denen aber sogenannte [[Formant]]en die Färbung des Tones beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ton und Klang in der physikalischen Akustik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oszi Ton.svg|mini|Schematisches Oszilloskopbild eines Sinustons]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oszi Klang.svg|mini|Schematisches Oszilloskopbild eines komplexen Tons]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während man in der physikalischen Akustik unter &amp;#039;&amp;#039;Ton&amp;#039;&amp;#039; nur den reinen unendlichen [[Sinuston]] versteht, ist ein [[Vokalmusik|vokal]] oder [[Musikinstrument|instrumental]] erzeugter Ton aus Sicht der physikalischen Akustik ein komplexes Schallsignal, das in vielen Fällen annähernd einen [[Klang]] darstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Dieter Meschede]] |Titel=[[Gerthsen Physik]] |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2015-02-27 |ISBN=9783662459775 |Seiten=207 |Online={{Google Buch|BuchID=qW7dBgAAQBAJ|Seite=207}} }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter &amp;#039;&amp;#039;Klang&amp;#039;&amp;#039; versteht man in der Physik ein [[Periode (Physik)|periodisches]] aus Sinustönen zusammengesetztes Schallereignis, bei dem die Frequenzen der Teiltöne in einem ganzzahligen Verhältnis zueinander stehen, sich also „harmonisch“ zueinander verhalten. Hierbei handelt es sich jedoch um ein [[Oberton#Das einfache harmonische Modell .E2.80.93 Obertonreihe|vereinfachtes Modell]], das auf reale Klänge nur näherungsweise angewendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reale Klänge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind nämlich im Allgemeinen komplexer, wobei Geräuschkomponenten und [[Inharmonizität]]en eine wichtige Rolle spielen. Bei der menschlichen Stimme und bei Blasinstrumenten ist die Teiltonzusammensetzung weitgehend harmonisch und befindet sich in guter Übereinstimmung mit dem einfachen Modell. Bei Saiteninstrumenten ist die Frequenzzusammensetzung nur mehr näherungsweise harmonisch, und bei Schlaginstrumenten sind nur noch einzelne Teiltöne fast harmonisch, während das Gesamtspektrum eher unharmonisch ist. Solche unharmonischen Klänge, die man in der physikalischen Akustik auch als [[Tongemisch]] bezeichnet, treten z.&amp;amp;nbsp;B. auf bei [[Pauke]]n, [[Klang (Glocke)|Glocken]], [[Stabspiel]]en, [[Röhrenglocken|Röhren]] oder membranartigen Körpern. Ein Tonhöheneindruck kann auch auf sogenannten [[Formanten]] beruhen, die zum Beispiel bei einer [[Maultrommel]] durch Veränderung des Mund- und Rachenraumes beeinflusst werden. Auch innere Strukturen von [[Geräusch]]en, etwa enthaltene Einzelfrequenzen mit verstärkter Amplitude können einen Tonhöheneindruck erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1863 begründete [[Helmholtz]] die physikalische Theorie der Tonempfindung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tonhöhenempfindung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; hat eine ausreichende Dauer des Schallsignals zur Voraussetzung, da sonst eine [[Tonhöhe#Tonhöhenunschärfe|Tonhöhenunschärfe]] auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wieland Ziegenrücker]]: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Musiklehre mit Fragen und Aufgaben zur Selbstkontrolle.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1977; Taschenbuchausgabe: Wilhelm Goldmann Verlag, und Musikverlag B. Schott’s Söhne, Mainz 1979, ISBN 3-442-33003-3, S. 11–15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4185645-4}}&lt;br /&gt;
* [https://www.elektropolis.de/ssb_story_eimert.htm Musiktheoretische Grundbegriffe der Elektronischen Musik]&lt;br /&gt;
* [https://www.laermorama.ch/m1_akustik/schall_w.html Lärmorama]&lt;br /&gt;
* [http://kilchb.de/muslekt1.html Töne, Intervalle, Frequenzen und Frequenzverhältnisse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4185645-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tonhohe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikalische Akustik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychoakustik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tonlehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ton| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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