<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Tomasz_Arciszewski</id>
	<title>Tomasz Arciszewski - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Tomasz_Arciszewski"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tomasz_Arciszewski&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T07:26:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tomasz_Arciszewski&amp;diff=1180279&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dmicha: /* Erster Weltkrieg und Unabhängigkeit Polens */ Layout</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tomasz_Arciszewski&amp;diff=1180279&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-21T10:55:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Erster Weltkrieg und Unabhängigkeit Polens: &lt;/span&gt; Layout&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tomasz Stefan Arciszewski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. November]] [[1877]] in [[Sierzchowy]] bei [[Rawa Mazowiecka]], [[Russisches Kaiserreich]]; † [[20. November]] [[1955]] in [[London]]) war ein [[Polen|polnischer]] [[Politiker]] und von 1944 bis 1947 [[Liste der Ministerpräsidenten Polens#Ministerpräsidenten der Polnischen Exilregierung (1939–1990)|Ministerpräsident]] der [[Polnische Exilregierung|Polnischen Exilregierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Berufliche und erste politische Tätigkeiten ===&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Veteranen des [[Januaraufstand|Januaraufstandes von 1863/1864]] begann nach dem Besuch der [[Handelsschule]]n von [[Lubań]] und [[Radom]] 1894 eine Tätigkeit als Arbeiter in einer [[Stahlerzeugung|Stahlfabrik]] in [[Sosnowiec]], einem Zentrum der [[Schwerindustrie]][[region]] von [[Zagłębie Dąbrowskie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1896 wurde er Mitglied der 1892 in [[Paris]] gegründeten [[Polnische Sozialistische Partei|Polnischen Sozialistischen Partei]] (&amp;#039;&amp;#039;Polska Partia Socjalistyczna – PPS&amp;#039;&amp;#039;). Nach der Teilnahme an einem [[Streik]] in Zagłębie Dąbrowskie wurde er entlassen und musste wegen seiner politischen Aktivitäten aus Polen fliehen. Zwischen 1898 und 1900 lebte er zunächst in [[London]] und dann in [[Bremen]], wo er einer der Führer der „Gesellschaft der Polnischen Exilsozialisten“ &amp;#039;&amp;#039;(Związku Zagranicznego Socjalistów Polskich)&amp;#039;&amp;#039; war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Gefahr der [[Verhaftung]] durch die [[zar]]istische Polizei kehrte Arciszewski im August 1900 nach Polen zurück, wo er kurze Zeit später tatsächlich verhaftet wurde. Nach seiner Freilassung nahm er seine Tätigkeit in der PPS wieder auf, wo er für die Entwicklung von Organisationen und Strukturen in den schwach entwickelten Regionen des Landes zuständig war. In dieser Funktion verbrachte er einige Zeit in [[Częstochowa]], [[Piotrków Trybunalski]] sowie in [[Podlachien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 wurde er Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Organizacja Bojowa&amp;#039;&amp;#039;, einer Kampforganisation der PPS für die Befreiung Polens. Als enger Verbündeter von [[Józef Piłsudski]] in dieser Zeit wurde er auch Führer der Organisation in [[Warschau]] und Organisator einer Reihe von Attentaten und Anschlägen auf hochrangige [[Russisches Kaiserreich|russische]] Vertreter. Darüber hinaus nahm er am 26. September 1908 am Überfall auf einen russischen Personen- und Postzug in der Nähe der [[Litauen|litauischen]] Stadt [[Bezdany]] teil, dem so genannten „Bezdany-Überfall“ &amp;#039;&amp;#039;(Akcja pod Bezdanami)&amp;#039;&amp;#039;, bei dem die Kampforganisation rund 200.000 [[Rubel]] erbeutete. Nach dem Überfall musste er nach [[Weichselland]] fliehen und ließ sich später in [[Lemberg]] nieder, wo er der [[paramilitär]]ischen Geheimorganisation „Union für den bewaffneten Kampf“ &amp;#039;&amp;#039;(Związek Walki Czynnej)&amp;#039;&amp;#039; beitrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 gehörte er dann neben Piłsudski zu den Begründern der Revolutionären Fraktion der PPS &amp;#039;&amp;#039;(Polska Partia Socjalistyczna – Frakcja Rewolucyjna),&amp;#039;&amp;#039; die anders als andere [[Arbeiterbewegung]]en eine schnelle [[Souveränität|Unabhängigkeit]] Polens von Russland forderte. Kurz vor Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] trat er aus der PPS-FR aus und wurde Mitglied der [[Opposition (Politik)|Opposition]] innerhalb der [[Sozialismus|sozialistischen Bewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg und Unabhängigkeit Polens ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte kongresspolen.png|mini|[[Kongresspolen]]]]&lt;br /&gt;
Im August 1914 trat er nach Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] dann in die [[Polnische Legionen (1914–1918)|Polnischen Legionen]] &amp;#039;&amp;#039;(Legiony Polskie),&amp;#039;&amp;#039; wo er mit Auszeichnung im 1.&amp;amp;nbsp;[[Infanterie]][[regiment]] der 1.&amp;amp;nbsp;[[Brigade]] kämpfte und zum [[Leutnant]] befördert wurde. 1915 wurde er dann politischer Delegierter in dem von den [[Mittelmächte]]n [[Deutsches Reich]] und [[Österreich-Ungarn]] besetztem [[Kongresspolen]] und zugleich einer der Hauptorganisatoren der geheimen Polnischen Militärischen Organisation ([[Polska Organizacja Wojskowa|POW]], {{PlS|&amp;#039;&amp;#039;Polska Organizacja Wojskowa&amp;#039;&amp;#039;}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Erklärung von [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] und [[Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn)|Kaiser Franz Joseph]] vom 5.&amp;amp;nbsp;November 1916 und der anschließenden Errichtung des [[Regentschaftskönigreich Polen|Regentschaftskönigreichs Polen]] wurde er zum Mitglied des Stadtrates von Warschau gewählt, dem er bis 1934 und dann erneut von 1938 bis 1939 angehörte. In Warschau war er auch Gründer der [[Gewerkschaft]], 1926 Mitgründer und bis zum Kriegsbeginn 1939 auch Vorsitzender der Arbeitervereins der Kinderfreunde &amp;#039;&amp;#039;(Robotnicze Towarzystwo Przyjaciół Dzieci)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Miroslaw Szymanski: [http://docserver.bis.uni-oldenburg.de/publikationen/bisverlag/unireden/ur76/dokument.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Kinderfreundebewegung in der II. Republik Polen (1918–1939).&amp;#039;&amp;#039;] (PDF) S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Herausgeber der sozialistischen Tageszeitungen &amp;#039;&amp;#039;„Związkowiec“&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;„Jedność Robotnicza“&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbruch der Mittelmächte gegen Ende des Ersten Weltkrieges wurde er am 7. November 1918 Minister für Arbeit und Soziale Angelegenheiten in der von [[Ignacy Daszyński]] gebildeten Provisorischen Regierung der Polnischen Republik. Nach der Unabhängigkeit Polens am 22. November und der Übergabe der Regierungsverantwortung von Daszyński an [[Jędrzej Moraczewski]], wurde er in dessen Kabinett zum Minister für [[Post]] und [[Telegrafie]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.herder-institut.de/digitale-angebote/dokumente-und-materialien/themenmodule/modul/11/seite/34.html |titel=Ministerliste des Kabinetts Moraczewski 1918–1919 | hrsg=Herder-Institut: Dokumente und Materialien zur ostmitteleuropäischen Geschichte. Themenmodul „Zweite Polnische Republik“, bearb. von [[Heidi Hein-Kircher]] |abruf=2024-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Amt übte er bis zum Ende von Moraczewskis Amtszeit am 16. Januar 1919 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurde er zum Abgeordneten des Parlaments, des [[Sejm (Zweite Republik)|Sejm]], gewählt und war zugleich von 1919 bis 1939 Mitglied des Hauptrates der PPS. Gleichwohl war er Organisator einiger Freiwilligeneinheiten der Arbeiterbewegung und Unterstützer von [[Sabotage]]aktionen hinter den russischen Linien während des [[Polnisch-Sowjetischer Krieg|Polnisch-Sowjetischen Krieges]] von 1920. Nach dem Ende des Krieges wurde er 1922 erneut zum Abgeordneten des Sejm gewählt, wo er bis 1935 die Interessen der [[Sozialismus|Sozialisten]] vertrat. Als einer der prominentesten Führer der PPS brach er schrittweise die Zusammenarbeit mit seinem früheren Verbündeten Piłsudski ab, der die sozialistischen Ideen nach der Unabhängigkeit ablehnte. Dadurch wurde er letztlich auch zu einem der Führer der Koalition der Mitte-links-Parteien – &amp;#039;&amp;#039;[[Centrolew]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg und Exil ===&lt;br /&gt;
Nach dem Beginn des [[Überfall auf Polen|Überfalls auf Polen]] und des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] am 1. September 1939 nahm er als einer der Kommandeure der Freiwilligen Arbeiterbataillone an der Verteidigung von Warschau teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung Polens durch die [[Wehrmacht]] und die [[Rote Armee]] ging er in die [[Untergrundbewegung]], wo er am 16. Oktober 1939 zusammen mit [[Kazimierz Pużak]] die Polnische Sozialistische Partei – Freiheit, Gleichheit, Unabhängigkeit (&amp;#039;&amp;#039;PPS – Wolność, Równość, Niepodległość&amp;#039;&amp;#039;) als geheime Nachfolgerin der PPS der Vorkriegszeit gründete. Arciszewski wurde zugleich bis zum Juli 1944 deren Vorsitzender. Anschließend wurde er Mitglied des Rates der Nationalen Einheit (&amp;#039;&amp;#039;Rada Jedności Narodowej&amp;#039;&amp;#039;), dem Parlament des [[Polnischer Untergrundstaat|polnischen Untergrundstaates]] unter dem Vorsitz von [[Jan Stanisław Jankowski]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor dem Ausbruch des [[Warschauer Aufstand]]es am 1. August 1944 wurde er jedoch am 26. Juli 1944 im Rahmen einer [[Luftbrücke]] innerhalb der „Operation Most III“ aus Polen [[Evakuierung|evakuiert]]. Anschließend ging er über [[Kairo]] ins [[Exil]] nach [[London]], wo er einer Kandidaten für das Amt des [[Liste der Präsidenten Polens#Exilpräsidenten Polens (1939–1990)|Exilpräsidenten]] war. Der damals gewählte Präsident [[Władysław Raczkiewicz]] ernannte den unterlegenen Arciszewski dennoch am 7. August 1944 in Abstimmung mit der Verfassung von April 1935 zu seinem potenziellen Nachfolger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsident der Exilregierung und Machtverlust nach der Konferenz von Jalta ===&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum Ministerpräsidenten der [[Polnische Exilregierung|Exilregierung]], [[Stanisław Mikołajczyk]], sah er den aufkommenden Druck seitens der [[Sowjetunion]] und Mikołajczyks Bestrebungen nach einem Kompromiss mit [[Josef Stalin]] kritisch,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://content.time.com/time/magazine/article/0,9171,791994,00.html &amp;#039;&amp;#039;Funeral March?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;TIME-Magazine&amp;#039;&amp;#039; vom 26. Februar 1945&amp;lt;/ref&amp;gt; weil er die Gefahr einer sowjetisch orientierten unabhängigen Republik Polen sah.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://content.time.com/time/magazine/article/0,9171,775393,00.html &amp;#039;&amp;#039;Recognition.&amp;#039;&amp;#039;] In:  &amp;#039;&amp;#039;TIME-Magazine&amp;#039;&amp;#039; vom 15. Januar 1945&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine eigenen Bemühungen, die alliierten Führer und insbesondere [[Winston Churchill]] zu einem Eingreifen in den Warschauer Aufstand zu bewegen, waren jedoch ebenfalls nur wenig erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch wurde er nach Mikołajczyks Rücktritt aufgrund einer Regierungskrise&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Erich Volkmann, Bernhard Chiari: [http://books.google.com/books?id=8vC2HudUgX0C&amp;amp;pg=PA166&amp;amp;lpg=PA166&amp;amp;dq=tomasz+arciszewski&amp;amp;source=web&amp;amp;ots=CAqpb3pYnr&amp;amp;sig=ncZ0fi-ZW-fHHEPwNh_VupiHliM#PPA166,M1 &amp;#039;&amp;#039;Die polnische Heimatarmee. Geschichte und Mythos der Armia Krajowa seit dem Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039;] 2003&amp;lt;/ref&amp;gt; am 29. November 1944 dessen Nachfolger als [[Liste der Ministerpräsidenten Polens#Ministerpräsidenten der Polnischen Exilregierung (1939–1990)|Ministerpräsident der Exilregierung]]. Als solcher befürwortete er die Annexion der gesamten Gebiete [[Oberschlesien]]s und [[Ostpreußen]]s. Doch befürchtete er einen Dauerkonflikt mit den deutschen Nachbarn, der Polen von der Sowjetunion abhängig machen würde, falls das polnische Staatsgebiet bis zur Oder und [[Görlitzer Neiße]] ausgedehnt würde. In einem Interview der Londoner „[[The Times|Times]]“ erklärte er vor der [[Konferenz von Jalta]], zu der die Exilregierung nicht eingeladen war: &amp;#039;&amp;#039;„Wir wollen den Anschluss Ostpreußens, Oberschlesiens und eines Teils Pommerns. (…) Wir wollen weder Breslau noch Stettin. Wir fordern unsere ethnisch und historisch polnischen Gebiete.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Chcemy przyłaczenia Prus Wschodnich, Górnego Śląska i części Pomorza. (...) Nie chcemy ani Wrocławia, ani Szczecinia. Domagamy się naszych etnicznie i historycznie polskich obszarów.”&amp;#039;&amp;#039; Zitiert nach: Władysław Pobóg-Malinowski: &amp;#039;&amp;#039;Najnowsza historia polityczna Polski.&amp;#039;&amp;#039; T. 3. London 1960, S. 825.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Detlef Brandes: [http://books.google.com/books?id=S8nsdMcJq4cC&amp;amp;pg=PA397&amp;amp;lpg=PA397&amp;amp;dq=tomasz+arciszewski&amp;amp;source=web&amp;amp;ots=G3wwkfPlug&amp;amp;sig=ePTK7DcXVNQisihZ2z4t_2CB70g &amp;#039;&amp;#039;Der Weg zur Vertreibung 1938–1945. Pläne und Entscheidungen zum „Transfer“ der Deutschen aus der Tschechoslowakei und Polen.&amp;#039;&amp;#039;] 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Forderung nach Wiederherstellung der polnischen Ostgrenze von 1938 führte zum einen zum Bruch mit der britischen Regierung, zum anderen zu einem wenngleich erfolglosen [[Misstrauensvotum]] gegen sein Kabinett wegen angeblichen Verrats der polnischen Kriegsziele im Westen.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Brier: [https://epub.ub.uni-muenchen.de/546/1/brier-westgedanke.pdf &amp;#039;&amp;#039;Der polnische „Westgedanke“ nach dem Zweiten Weltkrieg (1944–1950).&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 828&amp;amp;nbsp;kB) München 2003, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Konferenz von Jalta]] bemühte er sich über den [[Präsident der Vereinigten Staaten|US-Präsidenten]] [[Franklin D. Roosevelt]] wieder um bessere Beziehungen zu [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://content.time.com/time/magazine/article/0,9171,866695-2,00.html &amp;#039;&amp;#039;Toward a Lost Peace.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;TIME-Magazine&amp;#039;&amp;#039; vom 9. Januar 1956&amp;lt;/ref&amp;gt; Letztlich waren jedoch diese Bemühungen der polnischen Exilregierung erfolglos, da die westlichen alliierten Staaten nach der [[Konferenz von Jalta|Erklärung von Jalta]] die Gebietsaufteilungen sowie die sowjetischen Machtansprüche bezüglich der [[Osteuropa|osteuropäischen Staaten]] akzeptierten. Dieses führte letztlich zu einem zunehmenden und bald sehr großen Einflussverlust der polnischen Exilregierung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://content.time.com/time/magazine/article/0,9171,792187,00.html &amp;#039;&amp;#039;Night Must Fall.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;TIME-Magazine&amp;#039;&amp;#039; vom 16. Juli 1945&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie zum Entzug der Unterstützung durch Großbritannien und die USA am 6. Juli 1945.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.poloniatoday.com/history12.htm | wayback=20110525073523 | text=A Brief History of Poland. Part 12 - World War II}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende versuchte er laut den Memoiren von General [[Władysław Anders]], seinen Vorgänger Stanisław Mikołajczyk von der Rückkehr nach Warschau abzuhalten. Arciszewski argumentierte, die polnischen Kommunisten würden dessen Eintritt in die neue Regierung an der Weichsel im Ausland als Beleg dafür anführen, dass in Polen echte demokratische Verhältnisse herrschten. Auf diese Weise würde Mikołajczyk die Herrschaft der von Moskau geführten Kommunisten legitimieren; doch dieser ignorierte die Warnungen.&amp;lt;ref&amp;gt; Władysław Anders: &amp;#039;&amp;#039;Bez ostatniego rozdziału. Wspomnienia z lat 1939-1946.&amp;#039;&amp;#039; Warschau 2007, S. 340.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinem bis zum 2. Juli 1947 amtierenden Kabinett war er zugleich Minister für Arbeit und Wohlfahrt. Nachfolger als Ministerpräsident der polnischen Exilregierung wurde [[Tadeusz Komorowski]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später gehörte Arciszewski für die PPS vom 3. August 1954 bis zu seinem Tode neben [[Władysław Anders]] und [[Edward Raczyński (Politiker)|Edward Raczyński]] dem so genannten [[Dreierrat]] (poln. &amp;#039;&amp;#039;Rada Trzech&amp;#039;&amp;#039;) an, der sich [[Konstitution|konstituierte]], nachdem der Exilpräsident [[August Zaleski]] sein Rücktrittsversprechen von 1947 nach Ablauf der siebenjährigen Amtszeit einzulösen. Ab 1961 unterstützten etwa 80 % der Exilpolen den Dreierrat, der bis 1972 amtierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweise ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
* [http://www.kprm.gov.pl/archiwum/805_1492.htm Biografie] auf der Homepage der Regierungskanzlei (polnisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.google.com/search?q=site%3Arulers.org&amp;amp;as_q=Tomasz+Arciszewski&amp;amp;btnG=Search Biografische Angaben] in rulers.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fußnoten ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ministerpräsidenten Polens im Exil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123488605|VIAF=45209842}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Arciszewski, Tomasz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exilpräsident (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sejm-Abgeordneter (Zweite Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Polnischen Sozialistischen Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polnischer Emigrant im Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Arciszewski, Tomasz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Arciszewski, Tomasz Stefan (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Politiker, Mitglied des Sejm, Ministerpräsident Polens&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. November 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sierzchowy]] bei [[Rawa Mazowiecka]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. November 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
	</entry>
</feed>