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	<title>Tom Toelle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T01:04:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tom_Toelle&amp;diff=476347&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Titelkorrektur</title>
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		<updated>2025-12-20T00:25:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Titelkorrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tom Toelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Mai]] [[1931]] in [[Berlin]]; † [[25. März]] [[2006]] in [[München]]) war ein deutscher [[Regisseur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Tom Toelles Eltern waren die Fotografen Karl und Helma Toelle. Im Jahr 1950 begann Toelle nach dem Besuch des Französischen Gymnasiums in Berlin zunächst ein Studium der [[Philosophie]] und [[Geschichte]] an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]], arbeitete nebenbei jedoch schon zeitweilig als Regieassistent bei Inszenierungen an Berliner Bühnen und später sogar bei Funk und Fernsehen, weshalb er sein Studium 1954 aufgab. Daneben schrieb er noch [[Hörspiel]]e, drehte Werbefilme und inszenierte Theaterstücke, und zwar am [[Hamburg]]er [[Thalia Theater (Hamburg)|Thalia-Theater]] und am dortigen Schauspielhaus sowie am [[Schillertheater (Berlin)|Schillertheater]] und [[Schlossparktheater]] in Berlin und am [[Schauspielhaus Zürich|Zürcher Schauspielhaus]], aber auch bei den [[Bad Hersfelder Festspiele]]n. Weiterhin inszenierte er Opern am [[Aalto-Theater]] [[Essen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Bühneninszenierungen gehörten unter anderem &amp;#039;&amp;#039;Prinz von Hamburg&amp;#039;&amp;#039; (1972 in Bad Hersfeld), &amp;#039;&amp;#039;P in Kölle&amp;#039;&amp;#039; (1971), &amp;#039;&amp;#039;Macbeth&amp;#039;&amp;#039; (1974) und &amp;#039;&amp;#039;Ein Eremit wird entdeckt&amp;#039;&amp;#039; (1975 am Thalia Theater). Er wirkte auch am [[Ernst-Deutsch-Theater]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Fernsehfilmen gehörten unter anderem &amp;#039;&amp;#039;Die wahre Geschichte vom geschändeten und wiederhergestellen Kreuz&amp;#039;&amp;#039;, wofür er auch Drehbuch und Buch schrieb, &amp;#039;&amp;#039;Die Versetzung&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der eine und der andere&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Im Kreis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ich töte&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Reichstagsbrandprozeß&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die Witwen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ein Bräutigam für Marcella&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Herlemanns Traum&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Victor oder Die Kinder an der Macht&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rückfahrt von Venedig&amp;#039;&amp;#039;. Sein wohl berühmtestes Regiewerk war der seinerzeit einen Skandal auslösende Fernsehfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Das Millionenspiel]]&amp;#039;&amp;#039; nach einem Buch von [[Wolfgang Menge]], für den er 1971 mit dem [[Prix Italia]] ausgezeichnet wurde. Der Film, an dessen Drehbuch er als Co-Autor beteiligt war, nahm in der Zeit vor dem Aufkommen der Privatsender die Entwicklung des von Werbeeinnahmen gesteuerten Mediums Fernsehen vorweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1985 drehte Toelle mit [[Mario Adorf]] in der Hauptrolle den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Via Mala (1985)|Via Mala]]&amp;#039;&amp;#039;, 1995 den ebenfalls aufsehenerregenden Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der Trinker (1995)|Der Trinker]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Hans Fallada]]s gleichnamigem Roman mit [[Harald Juhnke]] in der Titelrolle (Drehbuch: [[Ulrich Plenzdorf]]). Zu vielen seiner Filme schrieb Toelle das Drehbuch selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1981 bis 1989 war Toelle neben seiner Regietätigkeit zusammen mit [[Eberhard Hauff]] geschäftsführender Vorstand des [[Bundesverband Regie|Bundesverbandes Regie]] (BVR) in München, des Berufsverbandes der Film- und Fernsehregisseure in Deutschland. 1994 wurde er Dozent an der [[Filmakademie Baden-Württemberg]] in [[Ludwigsburg]], 1998 erfolgte dort die Ernennung zum Professor für den Studiengang „Regie/Szenischer Film“. Verheiratet war Tom Toelle mit der [[Schauspielerin]] [[Ulli Philipp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tom Toelle lebte in München und wurde auf dem [[Nordfriedhof (München)|Nordfriedhof]] von München begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [https://knerger.de/html/toelleschauspieler_131.html Das Grab von Tom Toelle]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein schriftlicher Nachlass befindet sich im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]] in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.adk.de/de/archiv/archivbestand/film-medien-kunst/index.htm?hg=film&amp;amp;we_objectID=2204 Tom-Toelle-Archiv] Bestandsübersicht auf den Webseiten der Akademie der Künste in Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
Toelle führte Regie unter anderem bei den folgenden Filmproduktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1968: [[Ida Rogalski]] – Fernsehserie&lt;br /&gt;
* 1969: Der Kidnapper&lt;br /&gt;
* 1970: [[Das Millionenspiel]] (und Drehbuch mit [[Wolfgang Menge]])&lt;br /&gt;
* 1971: Ein Vogel bin ich nicht&lt;br /&gt;
* 1971: [[Tatort: Kressin und der Laster nach Lüttich|Tatort – Kressin und der Laster nach Lüttich]]&lt;br /&gt;
* 1974: [[Die Kriegsbraut]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1974: [[Eine ungeliebte Frau]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1976: Schaurige Geschichten (Fernsehserie, mehrere Folgen)&lt;br /&gt;
* 1977: Wo gehts lang, Kutti?&lt;br /&gt;
* 1978: Kameliendame mit [[Erika Pluhar]] &lt;br /&gt;
* 1978: Grüß Gott, ich komm von drüben (und Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1985: [[Via Mala (1985)|Via Mala]], nach dem Roman von [[John Knittel]]&lt;br /&gt;
* 1987: Der Schrei der Eule, nach dem [[Der Schrei der Eule (Roman)|gleichnamigen Roman]] von [[Patricia Highsmith]]&lt;br /&gt;
* 1988: Crash&lt;br /&gt;
* 1990: [[Bismarck (1990)|Bismarck]] (Fernseh-Dreiteiler des BR)&lt;br /&gt;
* 1993: [[König der letzten Tage]], Zweiteiler&lt;br /&gt;
* 1994: Deutschlandlied&lt;br /&gt;
* 1995: [[Der Trinker (1995)|Der Trinker]]&lt;br /&gt;
* 1998: Lonny, der Aufsteiger (und Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 2001: Wenn die Liebe verloren geht (und Drehbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise ==&lt;br /&gt;
* 1964: Unda-Preis Monte Carlo&lt;br /&gt;
* 1970: Stern des Jahres (&amp;#039;&amp;#039;Münchner Abendzeitung&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1971: Bambi&lt;br /&gt;
* 1971: Prix Italia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger]] (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Bühnen-Jahrbuch 2007&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Bühnenschriften-Vertriebs-Gesellschaft mbH, Hamburg, 2007, Seite 872 {{ISSN|0070-4431}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Toelle, Tom.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1254.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|107694468}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0865440}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|5190c98e54f34cdcb9c171d175023e46}}&lt;br /&gt;
* faz.net: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/fernsehen-regisseur-tom-toelle-gestorben-1305002.html Regisseur Tom Toelle gestorben] Artikel vom 28. März 2006&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/3265 Tom-Toelle-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107694468|LCCN=no2014089910|VIAF=15295093}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Toelle, Tom}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Toelle, Tom&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Regisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Mai 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. März 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
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