<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Tom_Stoppard</id>
	<title>Tom Stoppard - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Tom_Stoppard"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tom_Stoppard&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T04:36:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tom_Stoppard&amp;diff=264590&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fisches Nachtgesang am 15. März 2026 um 16:36 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tom_Stoppard&amp;diff=264590&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-15T16:36:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tom_Stoppard,_playwright,_NYC_(cropped).jpg|mini|Tom Stoppard, Foto von Bernard Gotfryd, um 1984/85]]&lt;br /&gt;
Sir &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tom Stoppard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Order of Merit|OM]], [[Order of the British Empire|CBE]] (geboren als &amp;#039;&amp;#039;Tomáš Sträussler&amp;#039;&amp;#039;; * [[3. Juli]] [[1937]] in [[Zlín]], [[Tschechoslowakei]]; † [[29. November]] [[2025]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gina Thomas |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/musik-und-buehne/theater/zum-tod-des-englischen-dramatikers-tom-stoppard-110794311.html |titel=Zum Tod des englischen Dramatikers Tom Stoppard |werk=faz.net |datum=2025-11-30 |sprache=de |abruf=2025-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Dorset]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Seher Asaf und Patrick Jackson |url=https://www.bbc.com/news/articles/c74xe49q7vlo |titel=Playwright Sir Tom Stoppard dies at 88 |werk=bbc.com |datum=2025-11-29 |sprache=en |abruf=2025-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Vereinigtes Königreich|britischer]] [[Dramatiker]], der bekannt ist für Stücke wie &amp;#039;&amp;#039;[[Das einzig Wahre|The Real Thing]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Rosenkranz &amp;amp; Güldenstern]]&amp;#039;&amp;#039; sowie für das Drehbuch zu dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Shakespeare in Love]]&amp;#039;&amp;#039;. Er gilt als einer der herausragenden Autoren des britischen Nachkriegsdramas, das er durch seine sowohl bühnenwirksam wie auch intellektuell anregende Mischung aus Wortwitz, Situationskomik und philosophischen Reflexionen maßgeblich mit beeinflusst hat. Seine Werke gehören zu den meistgespielten und ebenfalls in akademischen Kreisen am intensivsten diskutierten Stücken des zeitgenössischen britischen Dramas. Der Stellenwert Stoppards als Autor und Dramatiker wurde 1997 auch durch seine Erhebung in den Adelsstand gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Middeke: &amp;#039;&amp;#039;Stoppard, Tom.&amp;#039;&amp;#039; In: Eberhard Kreutzer, [[Ansgar Nünning]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Metzler Lexikon Englischsprachiger Autorinnen und Autoren. 631 Porträts – Von den Anfängen bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart/Weimar 2002, ISBN 3-476-01746-X, S. 558&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Tom Stoppard wurde am 3. Juli 1937 als &amp;#039;&amp;#039;Tomáš Sträussler&amp;#039;&amp;#039; in Zlín in der Tschechoslowakei geboren. Beide Eltern waren [[Jude]]n, sein Vater war Werkarzt bei der [[Bata (Konzern)|Bata-Schuhfabrik]]. Die Eltern flohen 1939 mit den zwei Söhnen nach der [[Zerschlagung der Tschechoslowakei|deutschen Invasion]] aus der Tschechoslowakei und gelangten nach [[Singapur]]. Sträusslers Großeltern und andere Verwandte wurden Opfer des [[Holocaust]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gina Thomas&amp;quot;&amp;gt;Gina Thomas: &amp;#039;&amp;#039;Beizeiten aus dem Gleis gesprungen. Der Dialog als anständigste Form der Selbstwiderlegung. Zum Tod des englischen Dramatikers Tom Stoppard&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 1. Dezember 2025, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sträussler besuchte eine englische Schule in [[Indien]], wohin seine Familie weiter floh, als die [[Japan]]er im Frühjahr 1942 in Singapur einmarschierten. Sein Vater starb während dieser Flucht, seine Mutter heiratete 1946 einen britischen Major namens Stoppard.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gina Thomas&amp;quot; /&amp;gt; Die neue Familie siedelte im gleichen Jahr nach England über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stoppard verließ die Schule mit 17 und begann, als Journalist zu arbeiten. Sein erstes Stück, &amp;#039;&amp;#039;A Walk on the Water&amp;#039;&amp;#039; (späterer Titel: &amp;#039;&amp;#039;Enter a Free Man&amp;#039;&amp;#039;) wurde 1960 fertiggestellt, 1963 im Fernsehen gezeigt und 1964 auf der Bühne in Hamburg uraufgeführt. 1963 war Stoppard als Theaterkritiker für die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Scene&amp;#039;&amp;#039; tätig. Ein Jahr später nahm er am [[Literarisches Colloquium Berlin|Literarischen Kolloquium in Berlin]] teil, was ihm die Arbeit an einem seiner berühmtesten Stücke, &amp;#039;&amp;#039;Rosencrantz and Guildenstern Are Dead&amp;#039;&amp;#039; ermöglichte, einer Komödie mit zwei Nebenfiguren aus &amp;#039;&amp;#039;[[Hamlet]]&amp;#039;&amp;#039;. Es ähnelt [[Samuel Beckett]]s absurdem Stück &amp;#039;&amp;#039;[[Warten auf Godot]]&amp;#039;&amp;#039;. [[Rosenkranz &amp;amp; Güldenstern|Stoppards eigene Verfilmung des Werkes]] wurde 1990 bei den [[Internationale Filmfestspiele von Venedig|internationalen Filmfestspielen von Venedig]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stoppard 01.jpg|mini|hochkant|Stoppard in Venedig (1990)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung von Becketts &amp;#039;&amp;#039;Warten auf Godot&amp;#039;&amp;#039; mit [[William Shakespeare|Shakespeares]] &amp;#039;&amp;#039;Hamlet&amp;#039;&amp;#039;, deren Nebenfiguren bei ihm zu den [[Protagonist]]en seines Stückes werden, lassen bereits die für viele seiner Werke typische Verknüpfung von [[Intertextualität]] und [[Metadrama]] erkennen. Mit der sich hier schon abzeichnenden Verstrickung seiner Figuren in eine Vielzahl von Sinnsystemen und kulturellen Konstrukten, die für zahlreiche seiner weiteren Stücke charakteristisch ist, stellt Stoppard zugleich die Möglichkeit einer Überschreitung des im weitesten Sinne Textuellen im Hinblick auf die Erkenntnis einer letztgültigen Realität oder Wahrheit radikal in Frage.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Middeke559&amp;quot;&amp;gt;Martin Middeke: &amp;#039;&amp;#039;Stoppard, Tom.&amp;#039;&amp;#039; In: Eberhard Kreutzer, Ansgar Nünning (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Metzler Lexikon Englischsprachiger Autorinnen und Autoren. 631 Porträts – Von den Anfängen bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart/Weimar 2002, ISBN 3-476-01746-X, S. 559.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1968 wurde &amp;#039;&amp;#039;The Real Inspector Hound&amp;#039;&amp;#039; uraufgeführt, das eine ähnliche Verschränkung von Alltags- und Bühnenwirklichkeit aufweist wie &amp;#039;&amp;#039;Rosencrantz and Guildenstern Are Dead&amp;#039;&amp;#039;. Als zwei Theaterkritiker, die zunächst Zuschauer eines Kriminalstücks sind, sich in das Bühnengeschehen einbeziehen lassen, werden sie erschossen. Das Stück zielt in seiner raffinierten [[Satire|satirischen]] Gestaltung auf die Konkurrenz unter Journalisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Dramen &amp;#039;&amp;#039;Jumpers&amp;#039;&amp;#039; (1972) und &amp;#039;&amp;#039;Travesties&amp;#039;&amp;#039; (1974) zeigen Stoppards sprachliche und dramatische Gestaltungsfähigkeiten. Beide Stücke wurden von den Kritikern wohlwollend aufgenommen und hatten auch beim Publikum schnell Erfolg. &amp;#039;&amp;#039;Jumpers&amp;#039;&amp;#039; verbindet Elemente einer Liebeskomödie, eines Kriminalstückes und einer [[Farce (Theater)|Farce]] mit philosophischen Reflexionen. Die Zuschauer werden zu Fragen und Spekulationen angeregt, auf die es jedoch keine Antwort gibt. Die äußere Bewegungen der Figuren und ihre inneren gedanklichen Regungen sind Ausdruck ihrer gleichsam akrobatischen Existenz. Dieser akrobatische Tanz wirkt jedoch [[Absurdes Theater|absurd]], da er keinen Sinn ergibt; illustriert wird lediglich die Leere und der trügerische Schein des Lebens in der [[Moderne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drama &amp;#039;&amp;#039;Travesties&amp;#039;&amp;#039; beruht auf der historischen Tatsache, dass sich während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] [[James Joyce]], [[Tristan Tzara]] und [[Wladimir Iljitsch Lenin|Lenin]] in Zürich aufhielten, wo Joyce in dieser Zeit eine Aufführung von [[Oscar Wilde]]s Komödie &amp;#039;&amp;#039;[[The Importance of Being Earnest]]&amp;#039;&amp;#039; zustande brachte. Die Szenen, die Joyce und Tsara in den Mittelpunkt rücken, glänzen mit ihren [[Parodie|parodistischen]] Effekten, wohingegen die Passagen, die die politischen Ideen Lenins thematisieren, nicht mit gleicher theatralischer Eleganz in den Verlauf der komödiantischen Handlung einbezogen werden. Vor dem Hintergrund der politisch-historisch sehr ernsten Lage versagen hier die farcenhaften [[Witz|Gags]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Fabian (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die englische Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Autoren.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1997, ISBN 3-423-04495-0, S. 384 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 schrieb Stoppard nach einer Novelle von [[Vladimir Nabokov]] das Drehbuch zu &amp;#039;&amp;#039;[[Despair&amp;amp;nbsp;– Eine Reise ins Licht]]&amp;#039;&amp;#039;, einem wenig bekannten Film von [[Rainer Werner Fassbinder]]. Mit dem Drama &amp;#039;&amp;#039;Night and Day&amp;#039;&amp;#039; im gleichen Jahr kehrte er zu einem Thema zurück, das ihn bereits in seinen ersten Werken beschäftigt hatte: die Rolle und Verantwortung des Journalisten in der modernen Gesellschaft. Das Stück spielt in einem imaginären afrikanischen Staat; die Situation der dort arbeitenden Journalisten zeigt jedoch modellhaft die wesentliche Problematik ihres Berufes auf: Schreibt der Journalist einzig als Broterwerb um des Geldes willen oder will er vor allem der Wahrheit zum Durchbruch verhelfen? Dieses Drama belegt, dass Stoppards Interesse bei allem Talent für komödiantisches Spiel und allem Spaß an Parodien ebenso auf die Grundfragen des gegenwärtigen Zeitalters gerichtet ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Fabian (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die englische Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Autoren.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1997, ISBN 3-423-04495-0, S. 385.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Kurzdramen wie &amp;#039;&amp;#039;After Magritte&amp;#039;&amp;#039; (1970), &amp;#039;&amp;#039;Dirty Linen and New-Found Land&amp;#039;&amp;#039; (1976) oder &amp;#039;&amp;#039;Dogg’s Hamlet&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Cahoot’s Macbeth&amp;#039;&amp;#039; (1979) bieten Variationen der abendfüllenden Stücke Stoppards; in &amp;#039;&amp;#039;Dirty Linen and New-Found Land&amp;#039;&amp;#039; thematisiert er wiederum im Stil einer Farce Probleme der [[Sexualethik|Sexualmoral]] im Bereich der Politik und der Presse. Fernsehspiele wie &amp;#039;&amp;#039;Professional Foul&amp;#039;&amp;#039; (1977), das Hörspiel &amp;#039;&amp;#039;Artist Descending a Staircase&amp;#039;&amp;#039; (1972) oder die Drehbücher für zahlreiche Filme sowie die Bearbeitungen der Werke anderer Autoren wie beispielsweise [[Federico García Lorca|Lorcas]] &amp;#039;&amp;#039;[[Bernarda Albas Haus|The House of Bernarda Alba]]&amp;#039;&amp;#039; (1973) oder [[Arthur Schnitzler]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Das weite Land]]&amp;#039;&amp;#039; (englisch als &amp;#039;&amp;#039;Undiscovered Country&amp;#039;&amp;#039;, 1979) und [[Johann Nestroy|Nestroys]] &amp;#039;&amp;#039;[[Einen Jux will er sich machen]]&amp;#039;&amp;#039; (englisch: &amp;#039;&amp;#039;On the Razzle&amp;#039;&amp;#039;, 1981) dokumentieren Stoppards breitgefächerte Interessen sowie seine Fähigkeit, sich als Dramatiker auf die unterschiedlichen Anforderungen verschiedener Medien einzustellen. Mit der Ehetragödie &amp;#039;&amp;#039;The Real Thing&amp;#039;&amp;#039; (1982) präsentiert Stoppard im Stil seiner früheren Stücke erneut das Spiel mit den verschiedenen Realitätsebenen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Fabian (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die englische Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Autoren.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1997, ISBN 3-423-04495-0, S. 385f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Stücke spielen mit philosophischen Ideen, die mit viel Witz und Humor vorgetragen werden. Stoppard zeigt sich dabei als ein Meister des [[Wortspiel]]s und verwendet oft multiple Zeitleisten in seinen Werken, die gleichermaßen mit ihrer Selbstthematisierung des Theaters die Frage nach dem Verhältnis von Kunst und Leben oder [[Fiktion]] und Wirklichkeit stellen. Gleichermaßen zeigt sich in Stoppards Stücken seine Vorliebe für Verknüpfung von weit Auseinanderliegendem und scheinbar Inkompatiblem, sodass überraschende [[Analogie (Humanwissenschaften)|Analogien]] zu Tage treten, wie beispielsweise zwischen Philosophie und Akrobatik (in &amp;#039;&amp;#039;Jumpers&amp;#039;&amp;#039;) oder Spionage und [[Quantenphysik]] (in &amp;#039;&amp;#039;Hapgood&amp;#039;&amp;#039;, 1988). Seine Werke sind zudem von der Vorstellung geprägt, dass der Akt der Beobachtung &amp;#039;&amp;#039;(the act of observing)&amp;#039;&amp;#039; und die standortgebundene Perspektivität einer jeglichen Realitätssicht die Wirklichkeit determinieren. Dies zeigt sich nicht nur in der Einarbeitung wissenschaftlicher Theorien oder philosophischer Konzeptionen in seine Werke, sondern ebenso in den vielfältigen Verfremdungen des klassischen [[Kriminalroman|Kriminalgenres]], das von dem Konzept einer rational ergründbaren Wirklichkeit getragen wird, so etwa in &amp;#039;&amp;#039;The Real Inspector Hound&amp;#039;&amp;#039; (1968) oder &amp;#039;&amp;#039;After Magritte&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es nun um die persönliche Befangenheit der Theaterkritiker in &amp;#039;&amp;#039;Hound&amp;#039;&amp;#039;, die Hypothesen von Polizei und Zeugen in &amp;#039;&amp;#039;After Magritte&amp;#039;&amp;#039; oder die durch literarische Muster gefilterte Konstruktion der eigenen Biografie oder Identität in &amp;#039;&amp;#039;Travesties&amp;#039;&amp;#039; geht, Stoppard liefert immer wieder in seinen Stücken die [[Hermeneutik|hermeneutische]] Einsicht in die konstitutive Funktion des jeweiligen Vorverständnisses. Die Relativität der Standpunkte bestimmt dabei zugleich den dramatischen Handlungsverlauf und den Wechsel der Repliken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Middeke559&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenngleich Stoppards Stücke allesamt keine klar fassbare Gesamtaussage haben, so bedeutet dies indes keinen bloß beliebigen [[Relativismus]]. Einerseits nähert sich Stoppard in &amp;#039;&amp;#039;Travesties&amp;#039;&amp;#039; zwar [[Jacques Derrida|Derridas]] Einsicht in die Unmöglichkeit der Festschreibung einer Bedeutung, wie sie in dessen &amp;#039;&amp;#039;[[différance]]&amp;#039;&amp;#039;-Begriff kulminiert, andererseits verweist er mit der um moralisch-politische Fragestellungen kreisenden Konfrontation von [[Ästhetizismus]] und [[Totalitarismus]], etwa in &amp;#039;&amp;#039;Dirty Linen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Every Good Boy Deserves Favour&amp;#039;&amp;#039; (1978), jedoch auf einen Bereich absoluter Werte, der jenseits des intellektuellen Spiels liegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Middeke559&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tom Stoppard 1.jpg|mini|Tom Stoppard (2007)]]&lt;br /&gt;
In seinen später entstandenen Stücken setzte Stoppard vor allem mit &amp;#039;&amp;#039;Arcadia&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Arkadien)&amp;#039;&amp;#039; 1993 einen weiteren Höhepunkt in seinem literarischen Schaffen. Es geht erneut um die Problematik einer Konstruktion von Wirklichkeit mit jeweils unterschiedlichen Prämissen, hier im Spannungsfeld von erkennbarer Ordnung zum einen und Chaos zum anderen. Wiederum werden gänzlich unterschiedliche Bereiche des menschlichen Handelns miteinander in Beziehung gebracht wie Gartenbau und Literatur (d. h. klassische Formstrenge und romantische Wildheit), Physik und Mathematik (d. h. [[Isaac Newton|Newtons]] Weltbild und [[Chaos]] bzw. [[Thermodynamik]]) und schließlich Sexualität (d. h. eheliche Liebe im Gegensatz zu illegitimen Beziehungen) als jene „Anziehung, die Newton ausließ“ &amp;#039;&amp;#039;(„attraction that Newton left out“)&amp;#039;&amp;#039;. Durch das Alternieren zwischen zwei Zeitebenen (1809 und Gegenwart) macht Stoppard auf die vorurteils- und interessengeleiteten Strategien bei der Rekonstruktion oder auch Konstruktion des Vergangenen aufmerksam, insbesondere im Hinblick auf die Ereignisse um [[George Gordon Byron|Lord Byron]], der am Rande der Vergangenheitshandlung agiert, ohne allerdings selbst aufzutreten. Gleichermaßen versucht Stoppard zu zeigen, wie irrig die Annahme einer Linearität der Zeit und der fortschreitenden Verbesserung der menschlichen Erkenntnisfähigkeiten ist. Alle Versuche, eine „Realität an sich“ zu ergründen, haben auch in diesem Stück immer nur eine bedingte Gültigkeit; die Wirklichkeit in ihrem tatsächlichen So-Sein bleibt aus Stoppards Sicht letztlich unbestimmbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Middeke: &amp;#039;&amp;#039;Stoppard, Tom.&amp;#039;&amp;#039; In: Eberhard Kreutzer, Ansgar Nünning (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Metzler Lexikon Englischsprachiger Autorinnen und Autoren. 631 Porträts – Von den Anfängen bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart/Weimar 2002, ISBN 3-476-01746-X, S. 559 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tom Stoppard war zweimal verheiratet: In erster Ehe mit der Krankenschwester Jose Ingle (1965–1972) und dann mit Miriam Moore-Robinson (1972–1992). Seine zweite Ehefrau verließ er, um eine Beziehung mit der Schauspielerin Felicity Kendal einzugehen. Er hatte je zwei Söhne aus den beiden Ehen, darunter den Schauspieler [[Ed Stoppard]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tom Stoppard.jpg|mini|hochkant|Tom Stoppard (2022)]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 wurde Stoppard zum [[Komtur (Ordenskunde)|Commander]] des [[Order of the British Empire]] (CBE) ernannt; 1997 wurde er zum [[Knight Bachelor|Ritter]] geschlagen. 1986 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. 2000 wurde er von Königin [[Elisabeth II.]] in den [[Order of Merit]] aufgenommen. Im selben Jahr wurde er als Ehrenmitglied in die [[American Academy of Arts and Letters]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://artsandletters.org/?s=Tom+Stoppard&amp;amp;restype=all |titel=Honorary Members: Tom Stoppard |hrsg=American Academy of Arts and Letters |abruf=2019-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2009 wurde er mit dem [[Praemium Imperiale]] ausgezeichnet. 2017 wurde er zum Ehrenmitglied der [[British Academy]] ernannt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.britac.ac.uk/news/elections-british-academy-celebrate-diversity-uk-research |titel=Elections to the British Academy celebrate the diversity of UK research |hrsg=[[British Academy]] |datum=2017-07-21 |sprache=en |abruf=2017-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und erhielt den [[David Cohen Prize]] für sein Lebenswerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1984 bis 2016 vergab die Stiftung der [[Charta 77]] den [[Tom-Stoppard-Preis]] für [[essay]]istische tschechische Literatur.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.kontobariery.cz/Nadace-Charty-77/Ceny/Cena-Toma-Stopparda |text=Preise |wayback=20250124104320}} Stiftung der Charta 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Bühnenwerke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A Separate Peace&amp;#039;&amp;#039; (1966 als Fernsehfassung, 1969 als Buchfassung)&amp;lt;br /&amp;gt;ein Mann, der in einem privaten Krankenhaus leben will, weil er des Lebens müde ist.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rosencrantz and Guildenstern Are Dead&amp;#039;&amp;#039; (1967; dt. &amp;#039;&amp;#039;Rosenkranz und Güldenstern&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Enter a Free Man&amp;#039;&amp;#039; (1968)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;After Magritte&amp;#039;&amp;#039; (1970)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Real Inspector Hound&amp;#039;&amp;#039; (1968)&amp;lt;br /&amp;gt;ist ein bekanntes kurzes Schauspiel. Zwei Theaterkritiker schauen ein Stück an und werden selbst in einen Mord verwickelt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jumpers&amp;#039;&amp;#039; (1972)&amp;lt;br /&amp;gt;untersucht die akademische [[Philosophie]] und stellt sie ähnlich einem gymnastischen Wettkampf dar.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Travesties&amp;#039;&amp;#039; (1974)&amp;lt;br /&amp;gt;ist eine Parodie auf [[Oscar Wilde]]s &amp;#039;&amp;#039;[[The Importance of Being Earnest]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dirty Linen and New-Found-Land&amp;#039;&amp;#039;. (1976)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Every Good Boy Deserves Favour&amp;#039;&amp;#039; (1977)&amp;lt;br /&amp;gt;ist ein Stück, das zwar mit nur wenigen Schauspielern auskommt, jedoch ein komplettes Orchester benötigt, um aufgeführt zu werden.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Night and Day&amp;#039;&amp;#039; (1978)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dogg’s Hamlet&amp;#039;&amp;#039; (1979)&amp;lt;br /&amp;gt;In diesem Stück sprechen die Schauspieler normale englische Wörter, die jedoch ganz andere Bedeutungen haben.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Undiscovered Country&amp;#039;&amp;#039; (1979)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;On the Razzle&amp;#039;&amp;#039;. (1981)&amp;lt;br /&amp;gt;ist eine Komödie, die auf einem Stück aus dem 19. Jahrhundert basiert, das von dem [[Österreich|österreichischen]] Dramatiker [[Johann Nestroy]] geschrieben wurde: &amp;#039;&amp;#039;[[Einen Jux will er sich machen]]&amp;#039;&amp;#039; (Nestroys Werk diente ebenfalls als Vorlage für [[Thornton Wilder]]s &amp;#039;&amp;#039;The Matchmaker&amp;#039;&amp;#039; und das Musical &amp;#039;&amp;#039;[[Hello, Dolly! (Musical)|Hello, Dolly!]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Real Thing.&amp;#039;&amp;#039; (1982; revidierte Fassung 2010; dt. &amp;#039;&amp;#039;[[Das einzig Wahre]]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;br /&amp;gt;untersucht das Wesen der Liebe und die Entstehung von Literatur.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rough Crossing&amp;#039;&amp;#039; (1984)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dalliance&amp;#039;&amp;#039; (1986)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hapgood&amp;#039;&amp;#039; (1988)&amp;lt;br /&amp;gt;vermischt einen Spionage-Thriller und [[Quantenmechanik]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arcadia&amp;#039;&amp;#039; (1993; dt. &amp;#039;&amp;#039;[[Arkadien (Stück)|Arkadien]]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;br /&amp;gt;folgt den Geschicken zweier Forscher, die einen literarischen Krimi untersuchen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Indian Ink&amp;#039;&amp;#039; (1995)&amp;lt;br /&amp;gt;befasst sich mit der britischen Herrschaft in Indien. Theaterstück, basiert auf dem &amp;lt;!-- BBC- ?--&amp;gt; Hörspiel &amp;#039;&amp;#039;In The Native State&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Invention of Love&amp;#039;&amp;#039;. (1997)&amp;lt;br /&amp;gt;beschäftigt sich mit Leben und Tod des [[Oxford]]er Dichters [[Alfred Edward Housman]], insbesondere mit seiner [[Homosexualität]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Coast of Utopia&amp;#039;&amp;#039; (2002)&amp;lt;br /&amp;gt;Trilogie, bestehend aus den Teilen &amp;#039;&amp;#039;Voyage&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Shipwreck&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Salvage&amp;#039;&amp;#039;. ([[Tony Awards|Tony Award]] an Tom Stoppard für das beste Theaterstück 2007 und sechs weitere Tonys).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rock ’n’ Roll&amp;#039;&amp;#039; (2006)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Hard Problem&amp;#039;&amp;#039; (2015)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leopoldstadt&amp;#039;&amp;#039; (2020)&amp;lt;br /&amp;gt;beschäftigt sich mit dem Schicksal einer wohlhabenden jüdischen Familie in [[Wien]] während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörspiele ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Dissolution of Dominic Boot&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;‘M’ is for Moon Among Other Things&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;If You’re Glad I’ll Be Frank&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Albert’s Bridge&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Where Are They Now?&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Artist Descending a Staircase&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Dog It Was That Died&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In the Native State&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Darkside&amp;#039;&amp;#039; (BBC, Vertonung von &amp;#039;&amp;#039;[[The Dark Side of the Moon]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Pink Floyd]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Deutschsprachige Hörspiele ====&lt;br /&gt;
* 1968: &amp;#039;&amp;#039;Das Fräulein, das die Zeit ansagt&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Horst Loebe]] ([[Hessischer Rundfunk|HR]]/[[Norddeutscher Rundfunk|NDR]])&lt;br /&gt;
* 1968: Mit Co-Autor [[John Hurt]]: &amp;#039;&amp;#039;Alberts Brücke&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Hans Bernd Müller]] ([[Sender Freies Berlin|SFB]]/[[Süddeutscher Rundfunk|SDR]]/[[Radio Bremen|RB]])&lt;br /&gt;
* 1973: &amp;#039;&amp;#039;Der Treppensturz&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Raoul Wolfgang Schnell]] ([[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]])&lt;br /&gt;
* 1976: &amp;#039;&amp;#039;Rosenkranz und Güldenstern&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Hans Rochelt]] ([[Österreichischer Rundfunk|ORF Burgenland]])&lt;br /&gt;
* 1980: &amp;#039;&amp;#039;Das Fräulein, das die Zeit ansagt&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Ferry Bauer]] (ORF Oberösterreich)&lt;br /&gt;
* 1984: Aus Studio 13: &amp;#039;&amp;#039;Es war der Hund, der starb …&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Otto Düben]] (Kriminalhörspiel – SDR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Quellen: ARD-Hörspieldatenbank und Ö1-Hörspieldatenbank&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filme ===&lt;br /&gt;
* 1975: [[Die romantische Engländerin]] &amp;#039;&amp;#039;(The Romantic Englishwoman)&amp;#039;&amp;#039; – Drehbuch mit [[Thomas Wiseman]] nach dessen Roman (1971)&lt;br /&gt;
* 1978: [[Despair – Eine Reise ins Licht]] – Drehbuch nach dem Roman &amp;#039;&amp;#039;Verzweiflung&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;Despair&amp;#039;&amp;#039;) von [[Vladimir Nabokov]]&lt;br /&gt;
* 1979: [[Der menschliche Faktor (1979)|Der menschliche Faktor]] &amp;#039;&amp;#039;(The Human Factor)&amp;#039;&amp;#039; – Drehbuch nach dem gleichnamigen Roman von [[Graham Greene]]&lt;br /&gt;
* 1983: [[Brazil (1985)|Brazil]] – erste Drehbuchfassung&lt;br /&gt;
* 1987: [[Das Reich der Sonne]] &amp;#039;&amp;#039;(Empire of the Sun)&amp;#039;&amp;#039; – Drehbuch nach dem gleichnamigen Roman von [[J. G. Ballard]]&lt;br /&gt;
* 1990: [[Rosenkranz &amp;amp; Güldenstern]] &amp;#039;&amp;#039;(Rosencrantz and Guildenstern are Dead)&amp;#039;&amp;#039; – Drehbuch und Regie nach seinem eigenen Theaterstück&lt;br /&gt;
* 1990: [[Das Rußland-Haus]] &amp;#039;&amp;#039;(The Russia House)&amp;#039;&amp;#039; – Drehbuch&lt;br /&gt;
* 1991: [[Billy Bathgate (Film)|Billy Bathgate]] – Drehbuch nach dem Roman [[Billy Bathgate (Roman)|Billy Bathgate]] von [[E. L. Doctorow]]&lt;br /&gt;
* 1998: [[Shakespeare in Love]] – Drehbuch in Zusammenarbeit mit [[Marc Norman]] ([[Oscar]] für das beste Originaldrehbuch)&lt;br /&gt;
* 2000: [[Vatel (Film)|Vatel]] – Drehbuch in Zusammenarbeit mit [[Jeanne Labrune]]&lt;br /&gt;
* 2001: [[Enigma – Das Geheimnis]] – Drehbuch&lt;br /&gt;
* 2012: [[Anna Karenina (2012)|Anna Karenina]] – Drehbuch&lt;br /&gt;
* 2017: [[Tulpenfieber (Film)|Tulpenfieber]] &amp;#039;&amp;#039;(Tulip Fever)&amp;#039;&amp;#039; – Drehbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fernsehserie ===&lt;br /&gt;
* 2012: [[Parade’s End – Der letzte Gentleman]] – Drehbuch für die Serie der [[BBC]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesamtausgaben ==&lt;br /&gt;
* Tom Stoppard: &amp;#039;&amp;#039;Plays&amp;#039;&amp;#039;. 5 Bände. Faber and Faber, London 1996ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tom Stoppard.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Harold Bloom]]. &amp;#039;&amp;#039;Bloom’s Major Dramatists&amp;#039;&amp;#039;. Chelsea House, New York 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* Beate Blüggel: &amp;#039;&amp;#039;Tom Stoppard. Metadrama und Postmoderne.&amp;#039;&amp;#039; Lang Verlag, Frankfurt am Main u.&amp;amp;nbsp;a. 1992, ISBN 3-631-44970-4.&lt;br /&gt;
* Richard Corballis: &amp;#039;&amp;#039;Stoppard. The Mystery and the Clockwork.&amp;#039;&amp;#039; Oxford, New York 1984, ISBN 0-906399-47-5.&lt;br /&gt;
* Paul Delaney: &amp;#039;&amp;#039;Tom Stoppard: The Moral Vision of the Plays.&amp;#039;&amp;#039; Macmillan, London/Basingstoke 1990, ISBN 1-349-20605-9 (Neuauflage 2014).&lt;br /&gt;
* William W. Demastes: &amp;#039;&amp;#039;The Cambridge Introduction to Tom Stoppard.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge 2012, ISBN 978-1-107-60612-8.&lt;br /&gt;
* John Fleming: &amp;#039;&amp;#039;Stoppard’s Theater: Finding Order Amid Chaos.&amp;#039;&amp;#039; University of Texas Press, Austin 2001, ISBN 0-292-72552-3.&lt;br /&gt;
* Jim Hunter: &amp;#039;&amp;#039;About Tom Stoppard: The Playwright &amp;amp; the Work.&amp;#039;&amp;#039; Faber &amp;amp; Faber, London 2005, ISBN 0-571-22023-1 (Neuauflage 2006).&lt;br /&gt;
* Katherine E. Kelly (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Cambridge Companion to Tom Stoppard.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge 2001, ISBN 0-521-64592-1 (Neuauflage 2010).&lt;br /&gt;
* Hermione Lee: &amp;#039;&amp;#039;Tom Stoppard: A Life.&amp;#039;&amp;#039; Alfred A. Knopf, New York 2020, ISBN 978-0-451-49322-4.&lt;br /&gt;
* Felicia Hardison Londré: &amp;#039;&amp;#039;Tom Stoppard. Literature and Life.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Modern Literature Series&amp;#039;&amp;#039;). Frederick Ungar Publishing, New York 1981, ISBN 0-8044-2538-8.&lt;br /&gt;
* Doris Mader: &amp;#039;&amp;#039;Wirklichkeitsillusion und Wirklichkeitserkenntnis. Eine themen- und strukturanalytische Untersuchung ausgewählter großer Bühnendramen Tom Stoppards.&amp;#039;&amp;#039; Winter Verlag, Heidelberg 2000, ISBN 3-8253-1066-3.&lt;br /&gt;
* [[Beate Neumeier]]: &amp;#039;&amp;#039;Spiel und Politik: Aspekte der Komik bei Tom Stoppard.&amp;#039;&amp;#039; Fink Verlag, München 1986, ISBN 3-7705-2417-9.&lt;br /&gt;
* Nigel Purse: &amp;#039;&amp;#039;Tom Stoppard’s Plays. Patterns of Plenitude and Parsimony.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden 2016, ISBN 978-90-04-31836-6.&lt;br /&gt;
* Holger Südkamp: &amp;#039;&amp;#039;Tom Stoppard’s Biographical Drama.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftlicher Verlag Trier, Trier 2008, ISBN 978-3-86821-043-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118618695}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118618695}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://norman.hrc.utexas.edu/fasearch/findingaid.cfm?eadid=00179p1 |text=An Inventory of His Papers at the Harry Ransom Humanities Research Center |wayback=20160310065748}} (mit einer Biografie)&lt;br /&gt;
* [https://ghetto-theresienstadt.de/lexikon/stoppard-tom &amp;#039;&amp;#039;Stoppard, Tom.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Theresienstadt Lexikon,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 5. Februar 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118618695|LCCN=n79034816|NDL=00457845|VIAF=101362857}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stoppard, Tom}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörspielautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dramaturg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Englisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der British Academy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Letters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oscarpreisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Tony Award]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Silbernen Bären]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Order of Merit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knight Bachelor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Commander des Order of the British Empire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowakischer Emigrant im Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2025]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stoppard, Tom&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sträussler, Tomáš (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=britischer Dramatiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Juli 1937&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zlín]], [[Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. November 2025&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dorset]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fisches Nachtgesang</name></author>
	</entry>
</feed>