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	<title>Tom Rapoport - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tom Rapoport.jpg|mini|Tom Rapoport, 2009]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tom Abraham Rapoport&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;[[17. Juni]] [[1947]] in [[Cincinnati]], [[Ohio]]) ist ein [[Deutschland|deutsch]]-[[Vereinigte Staaten|amerikanischer]] [[Biochemie|Biochemiker]]. Von 1985 bis zum Ende des Jahres 1994 war er Professor am [[Zentralinstitut für Molekularbiologie]] der [[Akademie der Wissenschaften der DDR]] in [[Berlin-Buch]] beziehungsweise an dessen Nachfolgeeinrichtung, dem [[Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin]]. Seit Januar 1995 ist er Professor für Zellbiologie an der Medizinischen Fakultät der [[Harvard University]] in [[Boston]]. Seine Forschungsaktivitäten betreffen insbesondere die Differenzierung von [[Organell]]en in [[Zelle (Biologie)|biologischen Zellen]] sowie die für diese Prozesse relevanten [[Signaltransduktion|Signalwege]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Tom Rapoport wurde 1947 in [[Cincinnati]] als Sohn der [[Pädiatrie|Kinderärztin]] [[Ingeborg Rapoport|Ingeborg Rapoport geb. Syllm]] und des jüdischstämmigen [[Biochemie|Biochemikers]] [[Samuel Mitja Rapoport]] geboren, zu seinen drei Geschwistern zählt der 1992 mit dem [[Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis]] ausgezeichnete [[Mathematiker]] [[Michael Rapoport]]. Sein Vater war 1937 mit einem einjährigen [[Stipendium]] von [[Österreich]] in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] gegangen und bis zum Ende der Nazi-Zeit nicht nach Europa zurückgekehrt, seine Mutter floh ein Jahr später aus Deutschland in die Vereinigten Staaten. Sie lernten sich 1944 in Cincinnati kennen und heirateten ein Jahr nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]]. Kurz nach der Geburt von Tom Rapoport ging die Familie nach Österreich, da sein Vater wegen seiner [[Kommunismus|kommunistischen]] Überzeugungen eine Verfolgung in den USA aufgrund der antikommunistischen Bestrebungen während der [[McCarthy-Ära]] befürchtete. Nachdem eine Bewerbung auf eine Professur in [[Wien]] erfolglos geblieben war, ließ er sich 1952 mit seiner Familie in der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] (DDR) nieder und nahm eine Stelle an der [[Charité]] in [[Berlin]] an. Samuel Mitja Rapoport wurde in den folgenden Jahrzehnten in der DDR zu einem der bekanntesten Biochemiker, seine Frau erhielt einen Lehrstuhl für [[Neonatologie]] an der Charité.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinreich &amp;amp; Rapoport - A Linear Steady-State Treatment of Enzymatic Chains (1974).png|mini|350px|Eine der Veröffentlichungen von Tom Rapoport und Reinhart Heinrich zur metabolischen Kontrolltheorie (&amp;#039;&amp;#039;Eur J Biochem&amp;#039;&amp;#039;, 1974)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tom Rapoport studierte von 1965 bis 1966 [[Mathematik]] und [[Naturwissenschaft]]en sowie von 1966 bis 1972 [[Chemie]] und [[Biochemie]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]], an der er 1972 [[Promotion (Doktor)|promovierte]]. Seine auf drei [[Wissenschaftliche Publikation|Fachartikeln]] beruhende [[Dissertation]]sschrift zum Reaktionsmechanismus der [[Pyrophosphatase]] aus [[Backhefe|Bäckerhefe]] reichte er dabei als Gemeinschaftsarbeit zusammen mit [[Wolfgang Höhne]] ein, der seit 1990 Leiter der Abteilung [[Proteinstruktur]]forschung und seit 1994 Professor für Biochemie an der Humboldt-Universität ist. Nach dem Ende seines Studiums wechselte Tom Rapoport in die Arbeitsgruppe von [[Sinaida Rosenthal]] am [[Zentralinstitut für Molekularbiologie]] der [[Akademie der Wissenschaften der DDR]] in [[Berlin-Buch]], an dem er als wissenschaftlicher Assistent tätig war. Während dieser Zeit [[Klonierung|klonierte]] er unter anderem das [[Gen]] für das [[Insulin]] von [[Karpfen]]. Er war damit der erste Wissenschaftler in der DDR, der die [[Nukleotidsequenz]] eines Gens sowie die [[Aminosäuresequenz]] eines [[Protein]]s entschlüsselte. Im Jahr 1977 erlangte er an der Humboldt-Universität mit einer Arbeit zur [[Metabolic Control Analysis|metabolischen Kontrolltheorie]], die wie seine Dissertation auf drei Fachartikeln basierte, gemeinsam mit [[Reinhart Heinrich]] die [[Habilitation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 arbeitete er für einige Monate im Labor des späteren Nobelpreisträgers [[Günter Blobel]] an der [[Rockefeller University]] in [[New York City|New York]]. Drei Jahre später wurde er Professor für Zellbiologie am Zentralinstitut für Molekularbiologie und leitete damit eine eigene Forschungsgruppe, 1986 wurde er Abteilungsleiter. 1992 entstand aus dem Institut das zur [[Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren]] gehörende [[Max-Delbrück-Centrum|Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin]]. Im Januar 1995 wechselte Tom Rapoport auf eine Professur für Zellbiologie an die Abteilung für Zellbiologie der Medizinischen Fakultät der [[Harvard University]]. Darüber hinaus wurde er im Juli 1997 zum &amp;#039;&amp;#039;HHMI Investigator&amp;#039;&amp;#039; am [[Howard Hughes Medical Institute]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tom Rapoport ist verheiratet und Vater von drei Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliches Wirken ==&lt;br /&gt;
Schwerpunkte der Forschung von Tom Rapoport sind die Aufklärung der strukturellen und biochemischen [[Differenzierung (Biologie)|Differenzierung]] der verschiedenen [[Organell]]en in [[Zelle (Biologie)|biologischen Zellen]] sowie die Untersuchung der Steuerung dieser Differenzierungsprozesse durch intrazelluläre [[Signaltransduktion|Signalwege]]. Insbesondere erforscht seine Arbeitsgruppe, wie [[Protein]]e aufgrund von [[Signalsequenz]]en durch die Zelle [[Transport (Biologie)|transportiert]] und in [[Biomembran|biologischen Membranen]] eingebaut werden. Er hat bisher rund 200 [[Wissenschaftliche Publikation|wissenschaftliche Arbeiten]] veröffentlicht, darunter etwa 20 Publikationen im Journal [[Cell (Zeitschrift)|Cell]] und insgesamt rund 25 in den Zeitschriften [[Nature]], [[Science]] und [[Proceedings of the National Academy of Sciences]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Tom Rapoport war ab 1988 korrespondierendes Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften der DDR]] und gehört seit 1993 als Mitglied zur [[Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin]], seit 2003 ist er Mitglied der [[Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|976|IDName=tom-a-rapoport|Name=Prof. Dr. Tom A. Rapoport|Kommentar=mit Bild und CV|Datum=19. Juli 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie seit 2005 der amerikanischen [[National Academy of Sciences]] und der [[American Academy of Arts and Sciences]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Amacad| R | 2018-01-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist darüber hinaus seit 1993 Mitglied der [[Academia Europaea]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ae-info.org/ae/Member/Rapoport_Tom |titel=Mitgliederverzeichnis: Tom Rapoport |hrsg=Academia Europaea |sprache=en |abruf=2018-01-16 |kommentar=mit biographischen und anderen Informationen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie der [[European Molecular Biology Organization]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Forschungen erhielt er verschiedene Preise, hierzu zählen beispielsweise der &amp;#039;&amp;#039;Johannes-Müller-Preis&amp;#039;&amp;#039; für Experimentelle Medizin, der [[Rudolf-Virchow-Preis (DDR)|Rudolf-Virchow-Preis]], die [[Otto-Warburg-Medaille]] der [[Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie]], die [[Max-Delbrück-Medaille]], die [[Keith R. Porter Lecture]], die &amp;#039;&amp;#039;Sir-Hans-Krebs-Medaille&amp;#039;&amp;#039; der [[Federation of European Biochemical Societies]], die [[Van Deenen Medal]] sowie die [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina#Schleiden-Medaille|Schleiden-Medaille]] der Leopoldina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WH-BAW-1992|name=Rapoport, Tom|id=2201|seite=290}}&lt;br /&gt;
* Rabiya S. Tuma: &amp;#039;&amp;#039;Profile: Tom Rapoport.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Trends in Cell Biology]].&amp;#039;&amp;#039; 12(6)/2002. Elsevier, S.&amp;amp;nbsp;288/289, {{ISSN|0962-8924}}&lt;br /&gt;
* Tinsley H. Davis: &amp;#039;&amp;#039;Profile of Tom A. Rapoport.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Proceedings of the National Academy of Sciences]].&amp;#039;&amp;#039; 102(40)/2005. United States National Academy of Sciences, S.&amp;amp;nbsp;14129–14131, {{ISSN|1091-6490}}&lt;br /&gt;
* Tom A. Rapoport: &amp;#039;&amp;#039;A Preliminary Report on My Life in Science.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Molecular Biology of the Cell.&amp;#039;&amp;#039; 21(22)/2010. American Society for Cell Biology, S.&amp;amp;nbsp;3770–3772, {{ISSN|1059-1524}}&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=tom-rapoport|lemma=Rapoport, Tom A.|autor=[[Dieter Hoffmann (Historiker)|Dieter Hoffmann]]|band=2|idNum=2757}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|125052324}}&lt;br /&gt;
* [https://rapoport.hms.harvard.edu/ Rapoport Lab] Website der Arbeitsgruppe von Tom Rapoport (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://cellbio.med.harvard.edu/faculty/rapoport/ Harvard Medical School – Department of Cell Biology: Tom Rapoport, Ph.D.] Website an der Harvard University (englisch, mit Bild)&lt;br /&gt;
* [http://www.hhmi.org/research/investigators/rapoport.html Howard Hughes Medical Institute – Tom A. Rapoport] Website am HHMI (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Academictree|chemistry|57076}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125052324|LCCN=n2002135656|VIAF=11674802}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rapoport, Tom}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biochemiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Molekularbiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Harvard University)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leibniz-Sozietät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Academia Europaea]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der National Academy of Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fellow der American Association for the Advancement of Science]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der European Molecular Biology Organization]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Rudolf-Virchow-Preises (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Samuel Mitja Rapoport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rapoport, Tom&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rapoport, Tom Abraham (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-amerikanischer Biochemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juni 1947&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT= [[Cincinnati]], [[Ohio]], [[Vereinigte Staaten]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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