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	<title>Tom Lanoye - Versionsgeschichte</title>
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		<updated>2026-03-07T21:05:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;⇄&lt;/a&gt;; •1 externer Link geändert• &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/externalURLform&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/externalURLform (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;🌐︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tom Lanoye&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. August]] [[1958]] in [[Sint-Niklaas]]) ist ein [[Flandern|flämischer]] [[Romancier]], [[Kabarettist]], [[Kritiker]], [[Dichter]], [[Kolumnist]], Verfasser von Drehbüchern und Theaterstücken und [[Unternehmer]]. Sein Name wird französisch ausgesprochen: /lɑnwa/.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tom Lanoye.jpg|mini|hochkant|Tom Lanoye, 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lanoye wurde als jüngster Sohn eines Fleischers geboren. Er besuchte in Sint-Niklaas das Sint-Jozef-Klein-Seminarie, eine katholische Schule, die nur Jungen aufnahm. Danach studierte Lanoye Germanische Philologie an der [[Universität Gent]]. In der Studienzeit war er aktives Mitglied des liberalen, sprachliebenden Studentenbundes (TSG) &amp;#039;t Zal Wel Gaan. Seine Abschlussarbeit war der Lyrik Hans Warrens gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 war Lanoye Herausgeber und Redakteur des Zeitschrift „&amp;#039;t Zwarte Gat“, von der nur vier Nummern erschienen. Bei der Stadtratswahl in [[Antwerpen]] im Jahr 2000 war Lanoye Scheinkandidat der alternativen Partei [[Agalev]], um so den Kampf gegen den &amp;#039;&amp;#039;[[Vlaams Blok|Flämischen Block]]&amp;#039;&amp;#039; zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 wurde Lanoye zum ersten &amp;#039;&amp;#039;Stadtdichter&amp;#039;&amp;#039; von Antwerpen ernannt, der ersten flämischen Stadt, die dieses Ehrenamt einführte. Während seiner zweijährigen Amtszeit schrieb er 13 Gedichte und  Reden, die später in dem Band &amp;#039;&amp;#039;Stadsgedichten&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lanoye ist auch Unternehmer, seine Firma heißt L.A.N.O.Y.E. nv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Belgien und den Niederlanden trat Tom Lanoye im Rundfunk und Fernsehen auf. Mit seinen Äußerungen erregt Lanoye öffentliche Aufmerksamkeit. Er bezeichnet sich als Atheisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lanoye lebt in Antwerpen und [[Kapstadt]] ([[Südafrika]]). Seine literarischen Werke wurden in zehn Sprachen veröffentlicht beziehungsweise aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarisches Schaffen ==&lt;br /&gt;
1981/82 bildete Tom Lanoye ein Duo mit &amp;#039;&amp;#039;James Bordello (= Peter Roose)&amp;#039;&amp;#039;. Die beiden traten auf als „de Twee Laatste Grote Poëtische Beloften Van Net Voor De Derde Wereldoorlog“ (die beiden letzten großen vielversprechenden Nachwuchspoeten in der Zeit kurz vor dem Dritten Weltkrieg) auf. Sie gaben kleine Bändchen im Selbstverlag heraus und traten in [[Gent]]er Studentenkneipen auf. Im Jahr darauf schaffte das Duo den Sprung zur Teilnahme an der &amp;#039;&amp;#039;Nacht der Poesie&amp;#039;&amp;#039; in [[Utrecht]]. Lanoye schrieb außerdem polemische Artikel für die Zeitschriften &amp;#039;&amp;#039;De Zwijger&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Propria Cures&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Humo&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erschien sein [[Prosa]][[debüt]], der [[Autobiografie|halb-autobiografische]] Roman &amp;#039;&amp;#039;Een slagerszoon met een brilletje&amp;#039;&amp;#039; (Metzgersohn mit schriller Brille). Ein Gastauftritt in der niederländischen TV-Talkshow von [[Sonja Barend]] brachte ihm noch im selben Jahr Bekanntheit. Andere Bücher sind &amp;#039;&amp;#039;Alles moet weg&amp;#039;&amp;#039; (1988, „Alles muss weg“), der melancholische Roman &amp;#039;&amp;#039;Kartonnen dozen&amp;#039;&amp;#039; (1991, „Pappschachteln“) sowie die [[Trilogie]] &amp;#039;&amp;#039;Het Goddelijke Monster&amp;#039;&amp;#039; („Das göttliche Monster“), &amp;#039;&amp;#039;Zwarte tranen&amp;#039;&amp;#039; („Schwarze Tränen“) und &amp;#039;&amp;#039;Boze tongen&amp;#039;&amp;#039; („Böse Zungen“), die vom Zerfall Belgiens handelt. Die Trilogie war die Grundlage einer zehnteiligen Fernsehserie, die im Herbst 2011 im ersten Sender des belgischen Fernsehens lief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb Belgiens fand Lanoye Beachtung als moderner [[Dramaturg]] und – gemeinsam mit [[Luk Perceval]] – als Koautor mit &amp;#039;&amp;#039;Ten Oorlog&amp;#039;&amp;#039; (Uraufführung 1997 in Gent), einem Stück, das unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;„[[Schlachten!]]“&amp;#039;&amp;#039; als zwölfstündige Bühnenbearbeitung von acht [[Shakespeares Werke|Shakespeare-Dramen]] in Versen u.&amp;amp;nbsp;a. 1999 bei den [[Salzburger Festspiele]]n aufgeführt und mehrfach ausgezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theatertexte.de/nav/2/2/3/werk?verlag_id=verlag_der_autoren&amp;amp;wid=3228&amp;amp;ebex3=3 &amp;#039;&amp;#039;Schlachten! (Ten Oorlog!)&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;theatertexte.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lanoye entwickelte sich vom [[Enfant terrible]] zum  [[Schriftsteller]], der sich „Texten und Schriften in jeder Form“ widmet, „sowohl Büchern, Zeitungen, Zeitschriften als auch anderen Druckarbeiten wie für Theateraufführungen, Kabarett- und Gesangsauftritte, dies alles in jeglicher Form und im weitesten Sinne des Wortes“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat aus der Satzung der 1992 gegründeten Firma L.A.N.O.Y.E.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er tritt regelmäßig mit literarischen Bühnenshows auf, bei denen es sich eher um [[Monolog|Theatermonologe]] als um [[Autorenlesung|Lesungen]] handelt. Ein Bestseller unter seinen Bühnenstücken ist &amp;#039;&amp;#039;Het derde huwelijk&amp;#039;&amp;#039; („Die dritte Ehe“), neben den mehrfach im Ausland inszenierten Theaterstücken &amp;#039;&amp;#039;Fort Europa&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mamma [[Medea (Euripides)|Medea]]&amp;#039;&amp;#039; (frei nach [[Euripides]]), &amp;#039;&amp;#039;[[Mephisto (Roman)|Mefisto]] for ever&amp;#039;&amp;#039; (frei nach [[Klaus Mann]]) und &amp;#039;&amp;#039;[[Atropa]]&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;De wraak van de vrede&amp;#039;&amp;#039; („Atropa. Die Rache des Friedens“, frei nach Euripides, [[Aischylos]], [[George W. Bush]], [[Donald Rumsfeld]] und [[Curzio Malaparte]]). Die letzten beiden Arbeiten bilden den Anfang und den Schluss von &amp;#039;&amp;#039;De triptiek van de macht&amp;#039;&amp;#039; („Triptychon der Macht“) des Regisseurs Guy Cassiers und wurden in dessen Inszenierung zum [[Festival d’Avignon]] eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 wurde Lanoye mit seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;Het derde huwelijk&amp;#039;&amp;#039; („Die dritte Ehe“) für [[Gouden Uil|De Gouden Uil]] und den [[Libris-Literaturpreis]] nominiert. Im gleichen Jahr gewann er in den Niederlanden die [[Gouden Ganzenveer]] für sein [[Gesamtwerk|Œuvre]] und bekam die [[Ehrendoktorwürde]] der [[Universität Antwerpen]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2009 erschien sein Roman &amp;#039;&amp;#039;Sprakeloos&amp;#039;&amp;#039; („Sprachlos“), der vom Tod seiner Mutter – einer Amateurschauspielerin – handelt, die nach einem Schlaganfall die Sprache verliert. Sprakeloos lässt sich – achtzehn Jahre danach – als unerwartete Fortsetzung des ebenfalls autobiografischen Buchs &amp;#039;&amp;#039;Kartonnen dozen&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;Pappschachteln&amp;#039;) lesen. Der Roman landete 2010 auf den Shortlists mehrerer Literaturpreise (De Gouden Uil, Libris-Literaturpreis, [[AKO-Literaturpreis]]) und gewann den De Gouden Uil-Publikumspreis. Damit wurde Tom Lanoye den statistischen Angaben der Website &amp;#039;&amp;#039;Boek.be&amp;#039;&amp;#039; zufolge zum best verkaufenden Autor des niederländischen Sprachraums. 2011 wurde das Buch nominiert für den [[Boek-Delenprijs]], der für das Leseklub-Buch des Jahres verliehen wird. &amp;#039;&amp;#039;Sprakeloos&amp;#039;&amp;#039; wurde im gleichen Jahr mit dem [[Henriette-Roland-Holst-Preis]] ausgezeichnet. Das Buch fand seinen Weg nach Frankreich, Südafrika, Dänemark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf &amp;#039;&amp;#039;Cobra&amp;#039;&amp;#039;, der Website für Kunst und Kultur des belgischen Fernsehsenders [[Vlaamse Radio- en Televisieomroep]], wurde 2011 &amp;#039;&amp;#039;Bloed en Rozen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;De Russen!&amp;#039;&amp;#039; unter die besten 11 Bühnenproduktionen des Jahres gewählt. Lanoye schrieb diese Stücke für &amp;#039;&amp;#039;Het Toneelhuis&amp;#039;&amp;#039; (Guy Cassiers/Festival von Avignon) und Ivo van Hove (Toneelgroep Amsterdam/Holland Festival). Beide Aufführungen wurden gelobt, u.&amp;amp;nbsp;a. in der [[Financial Times]] und in [[Le Monde]]. Lanoyes Theatertexte &amp;#039;&amp;#039;Mamma Medea&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Atropa&amp;#039;&amp;#039; wurden aufgeführt, u.&amp;amp;nbsp;a. in München, Hamburg und Frankfurt.&lt;br /&gt;
Im Auftrag der niederländischen Organisation für Leseförderung &amp;#039;&amp;#039;Stichting CPNB&amp;#039;&amp;#039; schrieb Tom Lanoye 2012 die [[Novelle]] &amp;#039;&amp;#039;Heldere hemel&amp;#039;&amp;#039; („Heiterer Himmel“), das die Käufer in der Buchwoche geschenkt bekommen ([[Boekenweekgeschenk]]). Tom Lanoye ist der vierte belgische Schriftsteller, der dieses Geschenkbuch schreiben durfte, nach [[Hubert Lampo]] (1969), [[Marnix Gijsen]] (1978) und [[Hugo Claus]] (1989). Erstmals beteiligte sich auch der flämische Buchhandel an dieser Geschenkaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 bekam Tom Lanoye von der [[Koninklijke Academie voor Nederlandse Taal- en Letterkunde]] den fünfjährlichen Preis für Bühnentexte in der Periode 2007–2011 für &amp;#039;&amp;#039;Atropa. De wraak van de vrede&amp;#039;&amp;#039; (2008, „Atropa. Die Rache des Friedens“) verliehen. Im Herbst 2012 war Lanoye eine Woche lang Gastdozent an der Pariser [[Universität Sorbonne]], wo er sechs [[Vorlesung]]en über [[Flämische Literatur|flämische]] und [[Niederländische Literatur|niederländische]] [[Literatur]] hielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl des populärsten klassischen Werks der flämischen Literatur im Jahr 2012 belegte sein Roman &amp;#039;&amp;#039;Sprakeloos&amp;#039;&amp;#039; (2009) den dritten Platz, nach [[Louis Paul Boon]]s &amp;#039;&amp;#039;De Kapellekensbaan&amp;#039;&amp;#039; (1953, „Der Kapellekensweg“) und dem mittelniederländischen [[Epos]] [[Reineke Fuchs|Van de vos Reynaerde]] (Fuchs Reinaert) aus dem 13. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 wurde Lanoye für &amp;#039;&amp;#039;Les Boîtes en Carton&amp;#039;&amp;#039;, die französische Version von &amp;#039;&amp;#039;Kartonnen dozen&amp;#039;&amp;#039;, zusammen mit  [[Julian Barnes]] und [[Amin Maalouf]] für den [[Prix Jean Monnet de Littérature européenne]] nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soloprogramme ==&lt;br /&gt;
Abgesehen von seinen Theaterstücken trat Lanoye mit seinen Texten auf belgischen und niederländischen Bühnen auf. Er las dabei aus seinen eigenen Werken vor. Diese Auftritte sind jedoch keine Autorenlesungen, sondern erinnern eher an die [[One-Man-Show]] eines Kabarettisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jamboree&amp;#039;&amp;#039; (1982–1984)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Een slagerszoon met een brilletje&amp;#039;&amp;#039; (1986)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In de piste&amp;#039;&amp;#039; (1988–1989)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kartonnen dozen&amp;#039;&amp;#039; (1992)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gespleten en bescheten&amp;#039;&amp;#039; (1997–1999)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The very best of the artist formerly known as a young man&amp;#039;&amp;#039; (1998)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ten oorlog – De solo&amp;#039;&amp;#039; (2000)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Veldslag voor een man alleen&amp;#039;&amp;#039; (2003–2004)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geletterde Mensen&amp;#039;&amp;#039; (2006), zusammen mit [[Antjie Krog]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Woest&amp;#039;&amp;#039; (2008) 50 jaar Lanoye&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Woest&amp;#039;&amp;#039; (2010) (vorläufige) zweite Abschiedstournee eines unverbesserlichen literarischen [[Diva|Divo]].&amp;lt;ref&amp;gt;Am 6. März 2010 eröffnete Lanoye die Vorstellung in der Koninklijke Vlaamse Schouwburg in [[Brüssel]] mit einer Bemerkung, die speziell für die niederländischen Zuschauer bestimmt war. In den Niederlanden hatten gerade Kommunalwahlen stattgefunden, bei denen in [[Almere]] die [[Partij voor de Vrijheid|PVV]] zur größten Partei geworden war. Diese Partei hat fast nur ein Thema: die Ausländer. Lanoye sagte, dass die Niederlande mit Wilders‘ PVV 20 Jahre hinter der Geschichte her hinken. Damit bezieht er sich auf den Flämischen Block, der in der Vergangenheit in Flandern viele Stimmen erhielt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sprakeloos&amp;#039;&amp;#039; (2012)&amp;lt;ref&amp;gt;Während der niederländischen Buchwoche trat er in dem ausverkauften Saal des Amsterdamer Theaters Carré auf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niederländisch ===&lt;br /&gt;
==== Theaterstücke ====&lt;br /&gt;
* 1989: De Canadese Muur (Theater, zusammen mit Herman Brusselmans)&lt;br /&gt;
* 1991: Blankenberge (Theater)&lt;br /&gt;
* 1991: Bij Jules en Alice (Theater)&lt;br /&gt;
* 1993: De schoonheid van een total loss (Theater)&lt;br /&gt;
* 1993: Celibaat (Theater, nach [[Gerard Walschap]])&lt;br /&gt;
* 1997: Ten oorlog&amp;lt;ref&amp;gt;Es handelt sich um ein Theaterstück, das 11 Stunden dauert. Lanoye schrieb den Text zusammen mit [[Luk Perceval]] auf der Grundlage von [[Shakespeare]]s [[Shakespeares Werke#Dramen|Königsdramen]] über die Zeit der [[Rosenkriege]]. In Österreich und Deutschland wurde es unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Schlachten!]]&amp;#039;&amp;#039; aufgeführt. [[Lucas Van den Eynde]] erhielt den [[Arlecchino]] für die beste männliche Nebenrolle.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2001: Mamma Medea (Theater, nach Euripides und Apollonios van Rhodos)&lt;br /&gt;
* 2003: Veldslag voor een man alleen (Theater)&lt;br /&gt;
* 2004: Diplodocus Deks (Theater)&lt;br /&gt;
* 2004: De Jossen (Theater)&lt;br /&gt;
* 2005: Fort Europa (Theater)&lt;br /&gt;
* 2006: Mefisto for ever (Theater, frei nach dem Roman Mephisto von Klaus Mann) Dirk Roofthooft erhielt für die Hauptrolle den [[Louis d’Or (Theaterpreis)|Louis d’Or]].&lt;br /&gt;
* 2008: Atropa. De wraak van de vrede (Theater, frei nach Euripides, George Bush, Donald Rumsfeld und Curzio Malaparte)&lt;br /&gt;
* 2008: Alles eender (ganzenpas) (Theater)&lt;br /&gt;
* 2011: Bloed en Rozen&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinschaftsprojekt von Lanoye und Guy Cassiers für Het Toneelhuis ion (Antwerpen). Es wurde im Sommer 2011 auch im berühmten Cour d’Honneur des [[Papstpalast (Avignon)|Palais des Papes]] aufgeführt, im Rahmen des Theaterfestivals von Avignon.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2011: De Russen! Ivanov meets Platonov (Theater, frei nach Anton Tschechow)&amp;lt;ref&amp;gt;für die Theatergruppe (Toneelgroep) Amsterdam in der Regie von Ivo van Hove&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lyrik ====&lt;br /&gt;
* 1980: Maar nog zo goed als nieuw (Lyrik)&lt;br /&gt;
* 1981: Neon! Een elegisch rockgedicht (Lyrik)&lt;br /&gt;
* 1982: Gent-Wevelgem (Lyrik)&lt;br /&gt;
* 1983: De nagelaten gedichten (Lyrik)&lt;br /&gt;
* 1983: De glazen klomp (Lyrik)&lt;br /&gt;
* 1984: In de piste (Lyrik)&lt;br /&gt;
* 1984: Bagger (Lyrik)&lt;br /&gt;
* 1990: Hanestaart (Lyrik)&lt;br /&gt;
* 2002: Niemands Land, Gedichten uit de Groote Oorlog, Prometheus, Amsterdam (enthält u.&amp;amp;nbsp;a. eine freie Übersetzung von „Dulce et Decorum est“ aus dem Jahr 1917 von Wilfred Owen)&lt;br /&gt;
* 2004: Overkant (Lyrik)&lt;br /&gt;
* 2005: Stadsgedichten (Lyrik)&lt;br /&gt;
* 2005: De meeste gedichten (Lyrik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Romane ====&lt;br /&gt;
* 1988: Alles moet weg (Roman)&lt;br /&gt;
* 1991: Kartonnen dozen (Roman)&lt;br /&gt;
* 1997: Het goddelijke monster (Roman)&lt;br /&gt;
* 1999: Zwarte Tranen (Roman, Gouden Uil-Publikumspreis 2000)&lt;br /&gt;
* 2002: Boze Tongen (Roman, Gouden Uil, Gouden Uil –Publikumspreis 2003 und Inktaap 2005)&lt;br /&gt;
* 2006: Het derde huwelijk (Roman)&lt;br /&gt;
* 2009: Sprakeloos (Roman)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Essays und Kolumnen ====&lt;br /&gt;
* 1983: Rozegeur en Maneschijn (Essays)&lt;br /&gt;
* 1989: Vroeger was ik beter (Essays)&lt;br /&gt;
* 1992: Doen! (Kolumnen/Essays)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erzählungen ====&lt;br /&gt;
* 1985: Een slagerszoon met een brilletje (Erzählungen)&lt;br /&gt;
* 1994: Spek en bonen (Erzählungen)&lt;br /&gt;
* 2012: Heldere hemel (basierend auf dem Flugzeugunglück bei Kortrijk)  ([[Boekenweekgeschenk]], 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritiken ====&lt;br /&gt;
* 1986: Het cirkus van de slechte smaak (Kritiken)&lt;br /&gt;
* 1989: Gespleten en bescheten (Kritiken)&lt;br /&gt;
* 1994: Maten en gewichten (Kritiken)&lt;br /&gt;
* 2001: Tekst &amp;amp; uitleg/Woorden met vleugels (Kritiken)&lt;br /&gt;
* 2004: Het vroegste vitriool (Kritiken)&lt;br /&gt;
* 2004: Vitriool voor gevorderden (Kritiken)&lt;br /&gt;
* 2007: Schermutseling (Kritiken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsch ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Atropa. Die Rache des Friedens&amp;#039;&amp;#039; (Übersetzung von Rainer Kersten), Verlag der Autoren Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M., 99 Seiten, ISBN 978-3-88661-331-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gas / Königin Lear. Zwei Stücke&amp;#039;&amp;#039; (Übersetzung von Rainer Kersten), Verlag der Autoren Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M., 180 Seiten, ISBN 978-3-88661-379-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mamma Medea / Mefisto forever. Zwei Stücke&amp;#039;&amp;#039; (Übersetzung von Rainer Kersten), Verlag der Autoren Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M., 206 Seiten, ISBN 978-3-88661-303-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schlachten! Nach den Rosenkriegen von William Shakespeare&amp;#039;&amp;#039; (Übersetzung von Rainer Kersten u. Klaus Reichert), Verlag der Autoren Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M., 344 Seiten, ISBN 978-3-88661-210-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1992: Humo’s Gouden Bladwijzer für &amp;#039;&amp;#039;Kartonnen dozen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1994: Theaterpreis der Provinz Antwerpen für &amp;#039;&amp;#039;Blankenberge&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1995: Arkpreis van het Vrije Woord für &amp;#039;&amp;#039;Maten en gewichten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1998: Océ Podiumpreis für &amp;#039;&amp;#039;Ten oorlog&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1998: Prosceniumpreis für &amp;#039;&amp;#039;Ten oorlog&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1999: Thaliapreis für &amp;#039;&amp;#039;Ten oorlog&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1998: Humo’s Gouden Bladwijzer für &amp;#039;&amp;#039;Het goddelijke monster&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2000: Dreijährlicher Preis der flämischen Gemeinschaft für Theaterliteratur für &amp;#039;&amp;#039;Ten oorlog&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2000: [[3sat-Preis]] beim [[Theatertreffen Berlin]] für &amp;#039;&amp;#039;Schlachten!&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ten oorlog&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2000: De [[Gouden Uil|Gouden-Uil]]-Publikumspreis für &amp;#039;&amp;#039;Zwarte Tranen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2000: Humo’s Gouden Bladwijzer für &amp;#039;&amp;#039;Zwarte Tranen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2003: De [[Gouden Uil|Gouden-Uil]]-Literaturpreis für &amp;#039;&amp;#039;Boze Tongen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2003: De Gouden Uil-Publikumspreis für &amp;#039;&amp;#039;Boze Tongen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2004: [[De Inktaap]] für &amp;#039;&amp;#039;Boze tongen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2005 belegte Lanoye Platz 84 in der flämischen Ausgabe der Fernsehsendung &amp;#039;&amp;#039;De Grootste Belg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* 2007: De [[Gouden Ganzenveer]] für sein Œuvre&lt;br /&gt;
* 2010: De [[Gouden Uil|Gouden-Uil]]-Publikumspreis für &amp;#039;&amp;#039;Sprakeloos&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2010: [[Tzumpreis]] für den besten Satz (aus &amp;#039;&amp;#039;Sprakeloos&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2011: Henriette Roland Holst-Preis für &amp;#039;&amp;#039;Sprakeloos&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2012: Fünfjährlicher Preis für Bühnentexte der Koninklijke Academie voor Nederlandse Taal- en Letterkunde für &amp;#039;&amp;#039;Atropa. De wraak van de vrede&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2013: [[Constantijn Huygensprijs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Humo (28. September 2009). &amp;quot;&amp;#039;Sprakeloos&amp;#039;: Tom Lanoye neemt afscheid van zijn ouders&amp;quot;. Nachgeschlagen am 26. Mai 2010.&lt;br /&gt;
* Neefjes, Annemiek (13. Dezember 2006). &amp;quot;Tom Lanoye: &amp;#039;Gelukkig kan ik schrijven&amp;#039;&amp;quot;. Vrij Nederland. Nachgeschlagen am 17 mei 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.knack.be/nieuws/mensen/tom-lanoye-58-ik-ben-geen-militante-atheist/article-1194707573531.htm |titel=Tom Lanoye: &amp;quot;Ik ben geen militante atheïst&amp;quot; |sprache=nl |werk=knack.be |datum=2008-05-07 |abruf=2013-06-19 |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://archive.today/20130626225351/http://www.knack.be/nieuws/mensen/tom-lanoye-58-ik-ben-geen-militante-atheist/article-1194707573531.htm |archiv-datum=2013-06-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119418665|LCCN=n/86/104022|VIAF=44322432}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lanoye, Tom}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabarett (Belgien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Flandern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Niederländisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Flandern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Antwerpen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belgier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lanoye, Tom&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=belgischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. August 1958&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sint-Niklaas]], Belgien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
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