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	<title>Tom Coburn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Drahreg01: GNDCheck.</title>
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		<updated>2026-01-03T10:32:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GNDCheck.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tom Coburn official portrait.jpg|mini|hochkant|Tom Coburn (2005)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thomas Allen „Tom“ Coburn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. März]] [[1948]] in [[Casper (Wyoming)|Casper]], [[Wyoming]]; † [[28. März]] [[2020]] in [[Tulsa]], [[Oklahoma]]&amp;lt;ref name=NPR&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Colin Dwyer |url=https://www.npr.org/2020/03/28/823142568/former-sen-tom-coburn-fiscal-hawk-and-dr-no-dies-at-72?t=1585419429350 |titel=Former Sen. Tom Coburn, Fiscal Hawk And ‘Dr. No,’ Dies At 72 |werk=[[National Public Radio]] |datum=2020-03-28 |sprache=en |abruf=2020-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Vereinigte Staaten|amerikanischer]] [[Politiker]] der [[Republikanische Partei|Republikanischen Partei]]. Coburn vertrat den [[Bundesstaat der Vereinigten Staaten|Bundesstaat]] Oklahoma von 1995 bis 2001 im [[Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten|Repräsentantenhaus]] und von 2005 bis 2015 im [[Senat der Vereinigten Staaten]]. Er galt als einer der konservativsten Abgeordneten und sorgte mit kontroversen Äußerungen und Gesetzesblockaden für nationale Aufmerksamkeit. Der Vorkämpfer für Haushaltsdisziplin nahm dabei keine Rücksicht auf Parteizugehörigkeit, sondern bemühte sich um Distanz zum Establishment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie, Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Coburn wurde 1948 in Wyoming als Sohn von Anita Joy Allen und Orin Wesley Coburn geboren. Nach seiner Schulzeit studierte er an der [[Oklahoma State University]] und erreichte den [[Bachelor]]grad. Danach wechselte er an die Medical School der [[University of Oklahoma]], an der er 1983 in [[Medizin]] mit Auszeichnung graduierte. Nach seinem Studium eröffnete Coburn eine private Arztpraxis in [[Muskogee (Oklahoma)|Muskogee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 heiratete er Carolyn Denton, die 1967 gewählte &amp;#039;&amp;#039;Miss Oklahoma&amp;#039;&amp;#039;. Sie hatten drei Töchter. Coburn war Mitglied der [[Southern Baptist Convention|Southern Baptist Church]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://coburn.senate.gov/public/index.cfm?FuseAction=AboutSenatorCoburn.Biography | wayback=20090812225825 | text=&amp;#039;&amp;#039;Biography.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;Coburn.Senate.gov&amp;#039;&amp;#039;, (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb im März 2020 im Alter von 72 Jahren an [[Prostatakrebs]].&amp;lt;ref name=NPR /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Coburn begann seine politische Karriere im Sommer 1994, als er die [[Vorwahl (Politik)|Vorwahl]] der Republikaner für den [[2. Kongresswahlbezirk von Oklahoma]] gewann. In der allgemeinen [[Wahl zum Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten 1994|Wahl im November 1994]] traf er als demokratischen Gegenkandidaten auf einen 71-jährigen pensionierten Lehrer, der den langjährigen Mandatsinhaber [[Mike Synar]] in der parteiinternen Vorwahl geschlagen hatte und sich weigerte, in Fernsehkameras zu sprechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;verhovek&amp;quot;&amp;gt;Same Howe Verhovek: [http://www.nytimes.com/1994/11/03/us/the-1994-campaign-oklahoma-ultimate-outsider-seeking-a-seat.html &amp;#039;&amp;#039;The 1994 Campaign: Oklahoma; Ultimate Outsider Seeking a Seat.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Times]]&amp;#039;&amp;#039;, 3. November 1994 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl die Anzahl registrierter Demokraten in diesem Kongresswahlbezirk diejeniger der Republikaner um das Dreifache überstieg, gelang es Coburn Cooper knapp mit 52 zu 48 Prozent der Stimmen zu besiegen,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nytimes.com/1994/11/10/us/1994-elections-house-representatives-who-won-where-results-435-races-for-house.html &amp;#039;&amp;#039;The 1994 Elections: Who Won Where: Results In the 435 Races for the House.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Times]]&amp;#039;&amp;#039;, 10. November 1994 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; was vor ihm ein Republikaner zuletzt [[Wahl zum Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten 1920|1920]] geschafft hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;verhovek&amp;quot; /&amp;gt; Von Januar 1995 war Coburn Abgeordneter im [[Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten]] und wurde 1996 und 1998 – trotz guter nationaler Rahmenbedingungen für die Demokraten und ihrer strukturellen Dominanz im Wahlbezirk – wiedergewählt. Er erfüllte sein Wahlversprechen, nicht mehr als drei Amtszeiten im Repräsentantenhaus zu verbringen, trat bei der [[Wahl zum Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten 2000|Wahl 2000]] nicht mehr an und schied im Januar 2001 aus dem Kongress aus, abgelöst durch den Demokraten [[Brad Carson]]. Coburn praktizierte wieder als Arzt und schrieb mit Hilfe eines Ghostwriters ein Buch, &amp;#039;&amp;#039;Breach of Trust&amp;#039;&amp;#039;, in dem er mit dem Politikbetrieb der „Insider“ in Washington abrechnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der bisherige republikanische US-Senator [[Don Nickles]] angekündigt hatte, sich bei der [[Wahl zum Senat der Vereinigten Staaten 2004|Senatswahl im November 2004]] nicht erneut zu bewerben, erklärte Coburn seine Kandidatur für diesen Sitz und trat gegen den Demokraten Brad Carson an, der ihm im Kongress nachgefolgt war. Der Wahlkampf zwischen den beiden Politikern, die sich jeweils als Außenseiter stilisierten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;sabato&amp;quot; /&amp;gt; galt lange als völlig offen. Die Versuche Carsons, Coburn extremer Ansichten zu überführen, schlugen deshalb fehl, weil er im konservativ strukturierten Oklahoma nicht als außerhalb des Mainstreams befindlich wahrgenommen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schlesinger&amp;quot; /&amp;gt; Auch Carsons Versuche, bestimmte Minderheiten wie etwa die [[Native American]]s des Staates, deren Vertreter erstmals überhaupt eine Wahlempfehlung (gegen Coburn) aussprachen, zu mobilisieren,&amp;lt;ref&amp;gt;Jeff Corntassel, Richard C. Witmer: &amp;#039;&amp;#039;Forced Federalism. Contemporary Challenges to Indigenous Nationhood&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;American Indian Law and Policy Series.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3). University of Oklahoma Press, Norman 2008, [https://books.google.de/books?id=B6_iQHfZXAsC&amp;amp;pg=PA73 S. 73–76].&amp;lt;/ref&amp;gt; waren ohne Erfolg: Coburn gewann mit 53 zu 41 Prozent der Stimmen relativ deutlich;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ok.gov/elections/The_Archives/Election_Results/2004_Election_Results/General_Election_2004.html &amp;#039;&amp;#039;General Election. November 2, 2004.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Oklahoma State Election Board&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 5. November 2015 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; ab Januar 2005 gehörte er dem Senat der Vereinigten Staaten an. 2010 verteidigte er den Sitz gegen [[Jimmie Rogers|Jim Rogers]], der nur 26 % der Stimmen erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Coburn war Mitglied in den Ausschüssen für [[United States Senate Committee on Health, Education, Labor, and Pensions|Gesundheit]], [[United States Senate Committee on Homeland Security and Governmental Affairs|Heimatschutz]], [[United States Senate Committee on the Judiciary|Justiz]], [[United States Senate Committee on Indian Affairs|Indianerangelegenheiten]] und [[United States Senate Committee on Intelligence|Geheimdienstfragen]]. Er wurde bekannt als „Dr. No“, weil er jegliche Gesetzesvorhaben blockierte, die er nicht als ausreichend finanziert ansah.&amp;lt;ref name=&amp;quot;halloran&amp;quot; /&amp;gt; Er nutzte dazu mehrfach das Recht des „secret hold“, das verhindert, dass Gesetze im Senat zur Abstimmung gelangen,&amp;lt;ref&amp;gt;Ryan Grim: [http://www.politico.com/news/stories/1207/7310.html &amp;#039;&amp;#039;The Bucks Stop Here.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Politico]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. März 2010 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; darunter im November 2009 der &amp;#039;&amp;#039;Veterans’ Caregiver and Omnibus Health Benefits Act&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Jim Myers: {{Webarchiv | url=http://www.tulsaworld.com/news/article.aspx?subjectid=16&amp;amp;articleid=20091110_11_A1_WSIGOm597922 | wayback=20121012151759 | text=&amp;#039;&amp;#039;Coburn Still Blocking Bill. The Oklahoma Senator Says the Cost of the Veterans’ Bill Should Be Offset by Cuts Elsewhere.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tulsa World]]&amp;#039;&amp;#039;, 10. November 2009 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso stoppte er ein von breiter Unterstützung getragenes Gesetzesvorhaben seines republikanischen Mitsenators aus Oklahoma [[Jim Inhofe]] gegen die [[Lord’s Resistance Army]] in Uganda,&amp;lt;ref&amp;gt;Chris Casteel: [http://newsok.com/article/3435765 &amp;#039;&amp;#039;Sen. Tom Coburn Blocks Bill Backed by Inhofe.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[NewsOK.com]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. Januar 2010 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; der etliche schwere Verbrechen vorgeworfen wurden. Im Mai 2007 drohte Coburn, zwei Gesetzesvorhaben zum 100. Geburtstag der Zoologin und Ahnfrau der amerikanischen Umweltbewegung [[Rachel Carson]] zu blockieren, deren Hauptwerk „[[Silent Spring]]“ häufig als eines der einflussreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts bezeichnet wird. Coburn nannte Carsons Werk „[[Junk Science]]“ und erklärte, ihr Buch „war der Katalysator für die tödliche weltweite Stigmatisierung gegen [[Insektizid]]e, insbesondere [[Dichlordiphenyltrichlorethan|DDT]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;David A. Fahrentold: [https://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/05/22/AR2007052201574.html &amp;#039;&amp;#039;Bill to Honor Rachel Carson on Hold.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Washington Post]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. Mai 2007 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Reaktion auf Coburns Blockaden brachte der demokratische [[Senate Majority Leader|Mehrheitsführer im Senat]] [[Harry Reid (Politiker)|Harry Reid]] im Juli 2008 mehrere zuvor von Coburn blockierte Gesetzesvorhaben gebündelt als &amp;#039;&amp;#039;Advancing America’s Priorities Act&amp;#039;&amp;#039; ein, der jedoch nicht verabschiedet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Kathleen Hunter: {{Webarchiv | url=http://public.cq.com/docs/cqt/news110-000002927981.html | wayback=20081127011615 | text=&amp;#039;&amp;#039;Democrats Unable to Thwart Coburn as Senate ‘Tomnibus’ Fails Critical Vote.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;Congressional Quarterly&amp;#039;&amp;#039;, 28. Juli 2008 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2014 kündigte er seinen Rücktritt zum Ende des [[113. Kongress der Vereinigten Staaten|113. Kongresses]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Chris Casteel: [http://newsok.com/sen.-tom-coburn-to-resign-at-the-end-of-current-congress/article/3924557 &amp;#039;&amp;#039;Sen. Tom Coburn to resign at the end of current Congress.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[NewsOK.com]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. Januar 2014 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Erster Anwärter auf seine Nachfolge war der Kongressabgeordnete [[James Lankford]], der die [[Wahl zum Senat der Vereinigten Staaten 2014|Senatswahl im November 2014]] gewann und ihm am 3. Januar 2015 im Amt nachfolgte. Coburn zog sich mit einem Krebsleiden aus der Politik zurück und kritisierte im Rückblick die politische Klasse insgesamt.&amp;lt;ref&amp;gt;Paige Winfield Cunningham: [http://www.washingtonexaminer.com/former-sen.-coburn-on-whats-disgusting-about-washington/article/2563027 &amp;#039;&amp;#039;Former Sen. Coburn on what’s ‘disgusting’ about Washington.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;The Washington Examiner&amp;#039;&amp;#039;, 20. April 2015 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Positionen ==&lt;br /&gt;
Coburn galt als einer der konservativsten Politiker des Kongresses, der immer wieder eine Orientierung an traditionellen Moralvorstellungen forderte. Er sprach sich gegen die [[Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften in den Vereinigten Staaten|gleichgeschlechtliche Ehe]], für das Recht auf [[Waffenbesitz]] und für die [[Todesstrafe]] aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schlesinger&amp;quot;&amp;gt;Robert Schlesinger: [http://www.salon.com/2004/09/13/coburn_2/ &amp;#039;&amp;#039;Medicine Man.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Salon.com]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. September 2004 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Frank Rich bezeichnete Coburns Ansichten in der &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Times|New York Times]]&amp;#039;&amp;#039; als „vorsintflutlich“ und zugleich als typisch für die „[[Newt Gingrich|Gingrich]]-Revolution“, die durch die erste nach 40 Jahren demokratischer Dominanz gewonnene Kongresswahl 1994 eine ganze Generation von republikanischen Politikern zu Mandatsträgern gemacht und zugleich ideologisch geprägt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Rich: [http://www.nytimes.com/2009/07/19/opinion/19rich.html &amp;#039;&amp;#039;They Got Some ’Splainin’ to Do.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Times]]&amp;#039;&amp;#039;, 18. Juli 2009 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugleich galt Coburn als Außenseiter des Politikbetriebs („maverick“), der sich immer wieder mit dem als zu kompromissbereit abgelehnten [[Speaker of the House]] [[Newt Gingrich]] öffentliche Kämpfe lieferte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;verhovek&amp;quot; /&amp;gt; als einer der wenigen republikanischen Abgeordneten gegen den [[Irakkrieg]] stimmte&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.senate.gov/legislative/LIS/roll_call_lists/roll_call_vote_cfm.cfm?congress=110&amp;amp;session=1&amp;amp;vote=00181 Votum zum Irakkrieg] bei &amp;#039;&amp;#039;Senate.gov&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 5. November 2015 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; und ein gutes Verhältnis zu Präsident Obama pflegte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;halloran&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihm wurde populistische Rhetorik, aber auch ein relativ gemäßigtes Abstimmungsverhalten bescheinigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sabato&amp;quot;&amp;gt;[http://www.centerforpolitics.org/crystalball/articles/sok2004102201/ &amp;#039;&amp;#039;Oklahoma Senate 2004. Republican Tom Coburn faces Democrat Brad Carson.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Sabato’s Crystal Ball&amp;#039;&amp;#039;, [[University of Virginia]] Center for Politics, 22. Oktober 2004 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits im Repräsentantenhaus brachte Coburn weitreichende Gesetzgebungsvorhaben der Gesundheitspolitik ein, darunter zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung Älterer und auf dem Land sowie zur Eindämmung der HIV-Infektionen von Kindern. Seine erfolglose Initiative von 1997, ein nicht-öffentliches nationales AIDS-Register einzuführen, wurde weithin als Stigmatisierung und Bruch der Vertraulichkeit sensibler Daten abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Chandler Burr: [http://www.theatlantic.com/magazine/archive/1997/06/the-aids-exception-privacy-vs-public-health/308779/ &amp;#039;&amp;#039;The AIDS Exception: Privacy vs. Public Health.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Atlantic]]&amp;#039;&amp;#039;, Juni 1997 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2003 berief [[George W. Bush]] Coburn zum Co-Vorsitzenden des Gremiums, das den Präsidenten in Fragen der AIDS-Politik beraten sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schlesinger&amp;quot; /&amp;gt; Coburn wurde dadurch bekannt, dass er jährlich ein „Verschwendungsbuch“ vorlegte, in dem er – häufig kuriose – Ausgaben der Regierung anprangerte und sich für fiskalische Transparenz einsetzte. Er galt als rigoroser Wächter der Staatsfinanzen und bekämpfte die Aufnahme von Schulden sowie Subventionen für lokale Projekte kompromisslos, auch gegen eigene Parteifreunde,&amp;lt;ref name=&amp;quot;halloran&amp;quot;&amp;gt;Liz Halloran: [http://www.npr.org/sections/itsallpolitics/2014/01/17/263484054/tom-coburn-gop-budget-hawk-and-obama-friend-to-leave-senate &amp;#039;&amp;#039;Tom Coburn, GOP Budget Hawk And Obama Friend, To Leave Senate.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;NPR.org&amp;#039;&amp;#039;, 17. Januar 2014 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; war aber an anderer Stelle bereit zur Zusammenarbeit mit politischen Gegnern, wofür er Respekt und Zustimmung über die Parteigrenzen hinweg erwarb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;felder&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine zahlreichen kontroversen Statements, die Beobachter als „politisches Theater“ bezeichnet haben, sorgten immer wieder für Aufregung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;halloran&amp;quot; /&amp;gt; So behauptete er 2004, eine vermeintliche [[Gay agenda]], die für die steigende Akzeptanz von Abtreibungen und wechselnden Sexualpartner verantwortlich sei, habe sämtliche Machtzentren des Landes „infiltriert“ und sei die größte Bedrohung für die Freiheit des Landes.&amp;lt;ref&amp;gt;Suzy Khimm: [http://www.newrepublic.com/blog/the-plank/tom-coburn-wants-gay-gop-alliance-seriously &amp;#039;&amp;#039;Tom Coburn Wants a Gay-GOP Alliance. Seriously?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[The New Republic]]&amp;#039;&amp;#039;, 20. Oktober 2009 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er forderte unter anderem die Todesstrafe für Abtreibungsärzte, erklärte Brustimplantate aus Silikon für gesundheitsförderlich und behauptete, [[Barack Obama]] wolle mit seiner – biographisch zu erklärenden – Unterstützung der [[Affirmative Action]] Abhängigkeiten bei [[African American]]s schaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Überblick bei Adam Weinstein: [http://gawker.com/the-top-11-most-godawful-things-retiring-senator-tom-co-1503225998 &amp;#039;&amp;#039;The Top 11 Most Godawful Things Retiring Senator Tom Coburn Ever Said.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Gawker&amp;#039;&amp;#039;, 17. Januar 2014 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor allem Ältere in der rechten Parteibasis feierten Coburn wie einen „Rock Star“, da er ihrem Gefühl des Misstrauens gegenüber der Bundesregierung und der generellen Richtung des Landes Ausdruck verlieh.&amp;lt;ref name=&amp;quot;felder&amp;quot;&amp;gt;Ben Felder: [http://okgazette.com/2014/08/05/coburns-rock-star-status-on-display-at-town-hall/ &amp;#039;&amp;#039;Coburn’s Rock Star Status on Display at Town Hall.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Oklahoma Gazette&amp;#039;&amp;#039;, 5. August 2014 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einen der größten Fehler seines Lebens bezeichnete Coburn im Rückblick sein Statement von 1997 zur Fernsehausstrahlung des [[Oscar]]-prämierten [[Holocaust]]-Spielfilms &amp;#039;&amp;#039;[[Schindlers Liste]]&amp;#039;&amp;#039; zur [[Hauptsendezeit]]. Das sei Fernsehen auf niedrigstem Niveau „mit Nacktszenen, Gewalt und Fluchen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Bill Carter: [http://www.nytimes.com/1997/02/27/arts/tv-notes.html &amp;#039;&amp;#039;TV Notes.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Times]]&amp;#039;&amp;#039;, 27. Februar 1997 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach heftiger Kritik nahm Coburn seine Aussage zurück und führte den Jugendschutz als Motiv für seinen Ausgangswunsch an.&amp;lt;ref&amp;gt;John E. Yang: {{Webarchiv|url=http://www.highbeam.com/doc/1P2-703741.html |wayback=20121105063117 |text=&amp;#039;&amp;#039;Rep. Coburn Apologizes; Speech Complained of Movie&amp;#039;s Sex, Violence.&amp;#039;&amp;#039;   }} In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Washington Post]]&amp;#039;&amp;#039;, 27. Februar 1997 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Kongressbio|C000560}}&lt;br /&gt;
* Matthew Rex Cox: [http://www.okhistory.org/publications/enc/entry.php?entry=CO011 &amp;#039;&amp;#039;Coburn, Thomas Allen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedia of Oklahoma History and Culture&amp;#039;&amp;#039; (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.politico.com/news/2020/03/28/obituary-former-sen-tom-coburn-152711 Nachruf] auf &amp;#039;&amp;#039;politico.com&amp;#039;&amp;#039; (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock|Navigationsleiste US-Senatoren aus Oklahoma|Navigationsleiste US-Kongressabgeordnete (Oklahoma)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=n2003030385|VIAF=70762512|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2026-01-03}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Coburn, Tom}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator der Vereinigten Staaten aus Oklahoma]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten für Oklahoma]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Republikanischen Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2020]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Coburn, Tom&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Coburn, Thomas Allen&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. März 1948&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Casper (Wyoming)|Casper]], Wyoming&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. März 2020&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tulsa]], [[Oklahoma]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drahreg01</name></author>
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