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	<title>Tolubalsam - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:52:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tolubalsam&amp;diff=211939&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Skopien: /* Verwendung */ wikilinkfix</title>
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		<updated>2024-09-10T17:23:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verwendung: &lt;/span&gt; wikilinkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Balsamum tolutanum1.JPG|mini|Tolubalsam]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tolubalsam&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Balsamum tolutanum) ist der [[Balsam]] des [[Balsambäume|Balsambaums]] (&amp;#039;&amp;#039;Myroxylon balsamum var. balsamum&amp;#039;&amp;#039;). Sein Name stammt von einem [[präkolumbianisch]]en Volk, welches einst die Gegend um die heutige Gemeinde [[Tolú|Santiago de Tolú]] besiedelte. Der Balsam wird vor allem im Norden Südamerikas, besonders im Stromgebiet des [[Río Magdalena]], in der Nähe Stadt Tolú, aber auch in [[Venezuela]] und auf den [[Antillen]] gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1841 isolierte [[Henri Étienne Sainte-Claire Deville]] [[Toluol]] durch [[trockene Destillation]] aus Tolubalsam. Der Name des bekannten [[Lösungsmittel]]s wurde dann daraus abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewinnung ==&lt;br /&gt;
Zur Gewinnung von Tolubalsam schneidet man die Baumrinde spitzwinklig ein. Der frische Wundsaft (Balsam) ist eine gelblichbraune bis rotbraune, zähflüssige bis feste, harzige Masse von aromatischem, vanilleartigem Geruch und säuerlichem Geschmack, er härtet an der Luft zu einer spröden, leicht zerreibbaren Masse aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hunnius&amp;quot;&amp;gt;Hermann Ammon (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Hunnius pharmazeutisches Wörterbuch]].&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage, de Gruyter, Berlin 2004. ISBN 3-11-015792-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Römpp&amp;quot;&amp;gt;{{RömppOnline |ID=RD-20-02055 |Name=Tolubalsam |Abruf=2014-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Tolubalsam besteht aus etwa 12 % bis 15 % [[Zimtsäure|Zimt-]] und [[Benzoesäure]], ca.&amp;amp;nbsp;40 % [[Benzyl]]- und anderen [[Ester]]n dieser Säuren, ferner aus [[Harz (Material)|Harzen]], [[Vanillin]] und ca.&amp;amp;nbsp;1,5 % bis 3 % [[Ätherisches Öl|ätherischen Ölen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Römpp&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Bachmair: &amp;#039;&amp;#039;Antimikrobielle Wirkung ausgewählter Harze auf luftgetragene Keime.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit, Universität Wien 2013, S.&amp;amp;nbsp;60 ff, [[doi:10.25365/thesis.30090]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weiterer Inhaltsstoff des Tolubalsam ist das [[Terpen]] [[Guajadien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Tolubalsam ist unlöslich in Wasser und [[Petrolether]], größtenteils löslich in [[Ethanol|Alkohol]], [[Benzol]], [[Chloroform]], [[Ether]], [[Eisessig]], [[Schwefelkohlenstoff]] und Alkali.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Römpp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Bereits die indigenen Völker wie [[Azteken]] und [[Maya]] nutzten das Harz für medizinische Zwecke, u.&amp;amp;nbsp;a. bei diversen Hautkrankheiten, gegen Kopfschmerzen und zur Heilung von Wunden. In der [[Medizin]] fand er Verwendung als [[Expektorans]] bei Husten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hunnius&amp;quot; /&amp;gt; Heute wird er in der [[Parfüm]]erie als fixierende Komponente verwendet, um warme Süße zu vermitteln. Tolubalsam benutzt man in der [[Mikroskopie]] als [[Einbettungsmedium]]. Manchmal wird er als [[Räucherwerk]] verwendet, vor allem, wenn echter [[Weihrauch]] schwer erhältlich oder zu teuer ist. Der dabei entstehende Duft erinnert entfernt an Schokolade. Allerdings reizt der Rauch des Balsams stark die Atemwege und löst schnell heftiges Husten aus. In Kosmetikprodukten wird es in der Liste der Inhaltsstoffe als {{INCI|Name=MYROXYLON BALSAMUM BALSAM EXTRACT |ID=40851 |Abruf=2022-03-27}} aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Perubalsam]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* K. Keller, G. Schneider (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Drogen &amp;#039;&amp;#039;E–O&amp;#039;&amp;#039;, 5. Auflage, Springer, 1993, ISBN 978-3-642-63427-7, S. 897 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturharz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duftstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Räucherwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Skopien</name></author>
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