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	<title>Tollense - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tollense&amp;diff=22780&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AxelHH: Änderungen von Dirk Löwe (Diskussion) auf die letzte Version von Auchwaswisser zurückgesetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tollense&amp;diff=22780&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-18T18:58:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Dirk_L%C3%B6we&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Dirk Löwe&quot;&gt;Dirk Löwe&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Dirk_L%C3%B6we&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Dirk Löwe (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Auchwaswisser&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Auchwaswisser (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Auchwaswisser&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Tollense&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| SORTNAME= Tollense&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Mecklenburg-Vorpommern]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/9664&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Flusssystem der Peene/Peene&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Peene//Ostsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 1829&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &amp;lt;ref name=&amp;quot;bestand04&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wrrl-mv.de/doku/hintergrund/Warnow_Peene_Bestandsaufnahme.pdf |wayback=20160601045029 |text=Bestandsaufnahme 2004 nach Wasserrahmenrichtlinie in der Flussgebietseinheit Warnow / Peene |archiv-bot=2023-01-23 03:46:23 InternetArchiveBot }} Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern; Güstrow 2005, S. 3–5; Auf: ikzm-d.de (pdf; 1,62&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 68.0&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= ab Tollensesee, 95,8&amp;amp;nbsp;km&amp;amp;nbsp;ab&amp;amp;nbsp;Quelle&lt;br /&gt;
| PEGEL1= Klempenow/27.0/1403/0.660/oft/1.82/6.21/19.9/35.9/oft 04.1970&lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= 1955–2005&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= {{GeoQuelle|DE-MV|GKJB|2005}}&lt;br /&gt;
| QUELLE= Quellgrund nordöstlich des [[Mürzsee]]s&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 70.1&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NHN&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &amp;lt;ref name=&amp;quot;GAIA-MV&amp;quot;&amp;gt;[http://www.gaia-mv.de/gaia/gaia.php GAIA-MV, Themen: Wasser u. topografischer Hintergrund]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 53.4086841&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 13.1428712&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-MV&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= bei [[Demmin]] in die [[Peene]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 0.1&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NN&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 53.8992114&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 13.0322274&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-MV&lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= [[Malliner Wasser]], [[Torneybach]], [[Goldbach (Tollense)|Goldbach]], [[Augraben (Tollense)|Augraben]]&lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= [[Nonnenbach (Tollense)|Nonnenbach]], [[Linde (Tollense)|Linde]], [[Datze]], [[Kleiner Landgraben]], [[Großer Landgraben]]&lt;br /&gt;
| SEEN= &lt;br /&gt;
| STAUSEEN= &lt;br /&gt;
| EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= [[Neubrandenburg]]&lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE= [[Altentreptow]], [[Demmin]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= &lt;br /&gt;
| KARTE= &lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
| BILD= Tollense-VI-2007-365.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Die Tollense&lt;br /&gt;
| BILD1= Tollense Flusssystem.png&lt;br /&gt;
| BILD1-BESCHREIBUNG= Tollense und ihre Zuflüsse&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Tollense-01.jpg|mini|Die Tollense unterhalb von [[Burow]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tollense&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (gesprochen {{IPA|[tʰɔˈlɛnzə]}}) ist ein Fluss in [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Vom Namen her entspringt sie dem [[Tollensesee]] und mündet bei der Stadt [[Demmin]] in die [[Peene]], deren wichtigster rechter [[Nebenfluss]] sie ist. Sie fließt teilweise recht windungsreich, teilweise kanalisiert durch ein etwa zwei Kilometer breites [[Urstromtal]] mit ausgeprägten, hohen Uferhängen und -[[Flussterrasse|terrassen]] sowie durch die Städte [[Neubrandenburg]], [[Altentreptow]] und Demmin. Auf ihrer Gesamtlänge von 68 Kilometern hat sie ein Gefälle von 13 Metern. Die Tollense ist ein schmaler Fluss und wegen mehrerer eingebauter [[Wehr (Wasserbau)|Wehrstufen]] nicht schiffbar.&lt;br /&gt;
Hydrologisch wird der Bach als ihr Oberlauf betrachtet, der am entgegengesetzten Ende in den Tollensesee mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er und 70er Jahren wurden einige [[Mäander]] abgeschnitten und das Flussbett begradigt (der Flusslauf wurde dadurch um etwa zehn Kilometer verkürzt) sowie Wehre gebaut, insbesondere zwischen [[Klempenow]] und Demmin. 2023 wurde am Ostener Wehr ein Mäander wieder rekonstruiert und angeschlossen. Seitdem ist das Wehr trocken und kann von Fischen wie auch von Kanuten umgangen werden. Weitere Mäander sollen rekonstruiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Seidler: [https://www.nordkurier.de/regional/mecklenburgische-schweiz/historischer-verlauf-der-tollense-wiederbelebt-1581096 &amp;#039;&amp;#039;Historischer Verlauf der Tollense wiederbelebt&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Nordkurier&amp;#039;&amp;#039; 1. Mai 2023, abgerufen am 3. September 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Das Gewässer wird 1236 als „Tholenze“ erstmals schriftlich erwähnt. Als Gebietsname erscheint der Name schon im Jahr 946 („provincia Tholenz“) in den historischen Aufzeichnungen. Der Name könnte sowohl vom [[Urgermanische Sprache|germanischen]] Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;*tala-&amp;#039;&amp;#039; „schnell“ abgeleitet sein&amp;lt;ref&amp;gt;{{Greule-DGNB|539|Tollense}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als auch vom [[Slawische Sprachen|slawischen]] &amp;#039;&amp;#039;*dolenzia&amp;#039;&amp;#039; „Talniederung“ (&amp;#039;&amp;#039;dol&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;dolina&amp;#039;&amp;#039; „Tal“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flusslauf ==&lt;br /&gt;
=== Oberlauf ===&lt;br /&gt;
Der Quellbach der Tollense entspringt 800&amp;amp;nbsp;m nordöstlich des 70,5&amp;amp;nbsp;m ü. [[Normalhöhennull|NHN]] gelegenen [[Mürtzsee]]s östlich von [[Blumenholz]], in dessen Talgrund etwa auf Höhe des Seespiegels. Es folgen in südlicher und westlicher Richtung nahe beieinander drei weitere Seen, ein &amp;#039;&amp;#039;Mittelsee&amp;#039;&amp;#039; (69,7&amp;amp;nbsp;m), ein &amp;#039;&amp;#039;Langer See&amp;#039;&amp;#039; (69,3&amp;amp;nbsp;m) und der im Winkel zwischen [[Bundesstraße 96|B 96]] ([[Europastraße 251|E 251]]) und der [[Bahnstrecke Neustrelitz–Warnemünde|Bahnstrecke Berlin–Neustrelitz–Rostock]] gelegene Krebssee (68,8&amp;amp;nbsp;m).&amp;lt;ref&amp;gt;Direkte Auskunft des LUNG, erfragt wegen derzeit unplausibler Höhenangaben in der DTK&amp;lt;/ref&amp;gt; Diesen verlässt der Bach nach Norden und verliert 45 Höhenmeter auf den fünf Kilometern bis zur Sandmühle, ab der er [[Ziemenbach]] genannt wird. Von der Sandmühle sind es noch 4,2 Flusskilometer bis zum See [[Lieps (See)|Lieps]]. Hauptverbindung von der Lieps zum Tollensesee und damit auch Teil des klassifizierten Tollenselaufs ist der &amp;#039;&amp;#039;Alte Graben&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tollensesee ===&lt;br /&gt;
Der rechnerische Flussweg durch den [[Tollensesee]] weicht etwas von der Luftlinie ab und misst 10,7&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ab dem Tollensesee ===&lt;br /&gt;
Gleich nach dem Abgang aus dem See teilt sich der Flusslauf in den teilweise kanalisierten Ölmühlenbach und einen an die Altstadt von [[Neubrandenburg]] herangeführten und als Kanal angelegten Lauf, bis zur Einmündung der [[Linde (Tollense)|Linde]] als Oberbach, dahinter als Unterbach bezeichnet. Die Wasserläufe verbinden sich ungefähr 1,6 Kilometer flussabwärts zur Tollense. Nördlich von Neubrandenburg befinden sich beidseitig der Tollense mehrere „Torflöcher“. Dies sind geflutete ehemalige [[Torfstich]]e. Heute werden die künstlich entstandenen [[Teich]]e teilweise fischereiwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der Torflöcher verläuft die Tollense nur teilweise kanalisiert, danach, bis etwa einen Kilometer nach der [[Datze]]einmündung, vollständig in einem Kanalbett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der Einmündung des Ölmühlenbaches, etwa 500 m nördlich der [[Bundesstraße 104|B 104]], ist der Flusslauf einschließlich der Talbereiche Bestandteil des [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebietes]] &amp;#039;&amp;#039;Tollensetal mit Zuflüssen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.umweltkarten.mv-regierung.de/meta/ffh_stdb/FFH_2245-302.pdf |wayback=20200926153234 |text=Standarddatenbogen FFH-Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Tollensetal mit Zuflüssen&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 59 kB) |archiv-bot=2023-01-23 03:46:23 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Kilometer vom Tollensesee entfernt beginnt ein [[Mäander (Flussschlinge)|mäandrierender]] Flussabschnitt. Er erstreckt sich bis in Höhe des Dorfes [[Neddemin]]. Auf diesem Weg durchfließt er die &amp;#039;&amp;#039;[[Naturschutzgebiet Birkbuschwiesen|Birkbuschwiesen]]&amp;#039;&amp;#039;, ein 132,5 Hektar großes [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]]. Hier gibt es wiederum aufgelassene und geflutete Torfstiche. Der Talgrund beidseitig der Tollense ist teilweise verschilft und verbuscht. Ein Wäldchen schließt sich auf der rechten Flussseite an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter Neddemin ist die Tollense linksseitig in einen Kanal und rechtsseitig in einen natürlichen, stark mäandrierenden Wasserlauf geteilt und verläuft so bis zur Stadt [[Altentreptow]]. Der Fluss ist auf diesem Streckenabschnitt von Äckern und Grünland gesäumt. In Flussnähe gibt es nur wenige Gehölzgruppen, jedoch ist der natürliche Flusslauf von [[Schwarzerle]]n und anderen Weichlaubbäumen gesäumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter Altentreptow sind beide Wasserläufe wieder vereint. Das Flusstal ist ab hier für einen längeren Teilabschnitt schmal. Die Tollense mäandriert jetzt wieder stark. Die tieferen Talabschnitte werden hier als Grünland genutzt. Die [[Flussterrasse|Terrassenhänge]] des Stromtales sind teilweise bewaldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Erreichen des Dorfes [[Klempenow]] mündet der [[Großer Landgraben|Große Landgraben]] in die Tollense. Der Fluss ändert nun seine Richtung und fließt nach Nordwesten. Er nutzt ab hier ein [[Mecklenburgisch-Vorpommersches Grenztal|altes breites Urstromtal]] für seinen Lauf. Die hohen und teilweise steilen Hangterrassen sind jetzt weit zurückgesetzt. Die Talsohle wird als Grünland genutzt und nur an vereinzelten feuchteren Stellen des Uferbereichs kommen kleine Gehölzgruppen vor. Die Tollense fließt hier wieder kanalisiert, jedoch nicht geradlinig, sondern sich in großen Bögen durch das breite Tal windend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Einmündung des [[Augraben (Tollense)|Augrabens]] in die Tollense fließt diese am südlichen Stadtrand Demmins vorbei und mündet vor der Stadt bei [[Haus Demmin]] in die [[Peene]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funde aus der Bronzezeit ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schlachtfeld im Tollensetal}}&lt;br /&gt;
Nördlich von Altentreptow, nahe der frühmittelalterlichen Burg mit dem slawischen Namen [[Conerow]] (datierbar wegen der Mauerreste), wurden seit den 1990er-Jahren an Böschungen und im Flussbett menschliche Knochenreste gefunden, die vielfach Spuren von Gewalteinwirkung zeigen wie Schädellöcher oder verbliebene Pfeilspitzen. Über eine Strecke von 300 Metern Flusslauf bargen [[Archäologe]]n der [[Universität Greifswald]] bisher Knochen, die zurzeit mehr als 100 Individuen zugeordnet werden können. Man schätzt die Gesamtzahl der Getöteten jedoch höher und vermutet den – noch nicht gefundenen – Platz des Gefechts flussaufwärts des historischen und heute geänderten Flussverlaufs.&lt;br /&gt;
In den bis zu drei Meter dicken Lagen [[Torf]] konnten sich die menschlichen Überreste gut erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Seidler: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,650639,00.html &amp;#039;&amp;#039;Bronzezeit-Gemetzel macht Archäologen ratlos.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Online.&amp;#039;&amp;#039; 23. September 2009, abgerufen am 24. September 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Neil Bowdler: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bbc.co.uk/news/science-environment-13469861 Early Bronze Age battle site found on German river bank]&amp;#039;&amp;#039; Auf: &amp;#039;&amp;#039;[[BBC]],&amp;#039;&amp;#039; 22. Mai 2011 06:38 GMT. Abgerufen am 22. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso aus der Bronzezeit ist der Fund einer Bronzestatue im Sommer 2020. Der Zweck der 155 Gramm schweren Statue aus dem siebten vorchristlichen Jahrhundert ist nach wie vor unklar, da eine Nutzung als Kultobjekt, aber auch als Gewicht für möglich gehalten wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/tollense-archaeologen-raetseln-ueber-2700-jahre-alte-bronze-statue-a-328c8fde-da6c-42c4-92ee-79a869c1a31f Archäologen rätseln über 2700 Jahre alte Bronzestatue] Artikel im Spiegel; vom 16.02.2022; Auf: spiegel.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Münzfund ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sanzkow LK Demmin Tollensebruecke.jpg|mini|Tollensebrücke bei [[Sanzkow]]]]&lt;br /&gt;
Südlich des Dorfes Weltzin in der Gemeinde [[Burow]] wurde im Jahr 2011 ein Münzschatz aus der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] entdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/vermischtes/article13714600/Archaeologen-bergen-riesigen-Silbermuenzschatz.html Münzfund im Tollensetal]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wassersport ==&lt;br /&gt;
Ab Neubrandenburg kann die Tollense mit kleineren Booten ([[Kanu|Kanus]] und Ruderbooten) befahren werden, sie ist gut für den Wassersport ertüchtigt. An vier Wehren und bei wenigen weiteren Hindernissen (Steinschüttungen und saisonal vorhandenen Krautsperren) muss während der 68 Kilometer langen Bootsfahrt umgetragen werden. Alle Wehre sind entweder mit Stegen oder [[Slipanlage]]n ausgestattet. Zum Übernachten im Zelt wurden [[Biwak]]plätze eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert, ab Höhe Neddemin auf dem Randkanal der Tollense weiter bis nach Altentreptow zu fahren. Für den Altarm muss in Neddemin ein Wehr zusätzlich umgetragen werden. Nur streckenweise ist im Oberlauf der Tollense mit einer höheren Fließgeschwindigkeit zu rechnen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tollense im Sommer 2006.jpg|mini|hochkant|Paddeln auf der Tollense bei [[Burg Klempenow]], 2006]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orte ==&lt;br /&gt;
* [[Neubrandenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Neddemin]]&lt;br /&gt;
* [[Altentreptow]]&lt;br /&gt;
* [[Burow]]&lt;br /&gt;
* [[Klempenow]] (Gemeinde [[Bartow (Vorpommern)|Bartow]]) mit der [[Burg Klempenow]]&lt;br /&gt;
* [[Wietzow]]&lt;br /&gt;
* [[Tückhude]] (Gemeinde [[Golchen]])&lt;br /&gt;
* [[Broock (Alt Tellin)|Broock]] (Gemeinde [[Alt Tellin]])&lt;br /&gt;
* [[Burg Osten]]&lt;br /&gt;
* [[Herrenhaus Vanselow|Vanselow]] (Gemeinde [[Siedenbrünzow]])&lt;br /&gt;
* [[Sanzkow]] (Gemeinde Siedenbrünzow)&lt;br /&gt;
* [[Vorwerk (Demmin)|Vorwerk]]&lt;br /&gt;
* [[Demmin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuflüsse ==&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die Zuflüsse der Tollense flussabwärts geordnet aufgelistet:&lt;br /&gt;
* [[Nonnenbach (Tollense)|Nonnenbach]] (in den [[Tollensesee]])&lt;br /&gt;
* [[Linde (Tollense)|Linde]]&lt;br /&gt;
* [[Datze]]&lt;br /&gt;
* [[Malliner Wasser]] (mit Aalbach)&lt;br /&gt;
* [[Teetzlebener Mühlenbach]] (in den Randkanal)&lt;br /&gt;
* [[Kleiner Landgraben]]&lt;br /&gt;
* [[Torneybach]]&lt;br /&gt;
* [[Goldbach (Tollense)|Goldbach]]&lt;br /&gt;
* [[Großer Landgraben]]&lt;br /&gt;
* [[Augraben (Tollense)|Augraben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Flusssysteme von Peene und Zarow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.faltboot.org/wiki/index.php/Tollense Tollensebeschreibung auf faltboot.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tollense| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AxelHH</name></author>
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