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	<title>Tolkmicko - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tolkmicko&amp;diff=647257&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Frühe Neuzeit */ Klammer-WL ersetzt mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-18T10:47:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Frühe Neuzeit: &lt;/span&gt; Klammer-WL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Tolkmicko&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Tolkmicko COA.svg|111px|Wappen von Tolkmicko]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Ermland-Masuren&lt;br /&gt;
| Powiat             = Elbląski&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Elbląski&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Tolkmicko&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Tolkmicko&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 54&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 19&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = 13&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 19&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 30&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = 54&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = {{Metadaten Einwohnerzahl PL-28|2804093-URB}}&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = {{EWD|PL|2804093}}&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 2.28&lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 82-340&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 55&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = NEB&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Droga wojewódzka 503|DW 503]]: [[Elbląg]]–Pogrodzie&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Bahnstrecke Elbląg–Braniewo|Elbląg–Braniewo]] (ohne regelmäßigem Verkehr)&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Lech-Wałęsa-Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tolkmicko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|tɔlkˈmitskɔ}}], deutsch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tolkemit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt im [[Powiat Elbląski]] (&amp;#039;&amp;#039;Elbinger Kreis&amp;#039;&amp;#039;) der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Ermland-Masuren]]. Sie ist Sitz der [[Gmina Tolkmicko|gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde]] mit {{FormatZahl|{{Metadaten Einwohnerzahl PL-28|2804093}} }} Einwohnern (Stand {{EWD|PL|2804093}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt in der historischen Landschaft [[Preußen (historische Landschaft)|Preußen]], im nördlichen Teil [[Pogesanien]]s, der später zum [[Land Marienburg]] gehörte. Sie befindet sich am [[Frisches Haff|Frischen Haff]], wo sie einen Hafen hat, etwa zwanzig Kilometer nordöstlich der Stadt [[Elbląg]] &amp;#039;&amp;#039;(Elbing)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Elbing-Königsberg1910.jpg|mini|Tolkemit, nordnordöstlich von [[Elbing]] und südwestlich von [[Frombork|Frauenburg]], am [[Frisches Haff|Frischen Haff]], auf einer Landkarte von 1910]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Ursprünglich befand sich an der Stelle der heutigen Ortschaft eine [[Pruzzen|pruzzische]] Siedlung. Das [[Stadtrecht]] erhielt die Ansiedlung im Preußischen [[Deutschordensstaat|Ordensland]] nach [[Kulmer Recht]] durch den [[Komtur (Amt)|Komtur]] des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]] Ludwig von Schippe, vermutlich um 1296. Die erste urkundliche Erwähnung eines Ortes &amp;#039;&amp;#039;Tolkemit&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem Jahre 1326. 1330 wurde das erste Mal eine Kirche erwähnt. Am 21. März 1351 erneuerte der Hochmeister des Deutschen Ordens [[Heinrich Dusemer]] das Stadtrecht. Zusammen mit dem Dorf Neuendorf (jetzt &amp;#039;&amp;#039;Nowinka&amp;#039;&amp;#039;) erhielt Tolkemit das Fischereirecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. April 1440 traten die Stände der Stadt dem gegen den Deutschen Orden opponierenden, [[Sezession|separatistischen]] [[Preußischer Bund|Preußischen Bund]] bei, der sich 1450 ohne Absprache mit dem [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] und der [[Römische Kurie|Römischen Kurie]] freiwillig der Krone Polens unterstellte. 1450 huldigten Rat, Schöffen und die Gemeinde dem Hochmeister Ludwig von Ehrlichhausen (1450–1467). Im darauf folgenden [[Dreizehnjähriger Krieg|Dreizehnjährigen Krieg]] zwischen dem Orden und den Städten des Preußischen Bundes legte 1454 der Bürgermeister des Ortes einen Treueschwur auf den polnischen König [[Kasimir IV. Jagiello|Kasimir&amp;amp;nbsp;IV.]] ab. Daraufhin plünderten und brandschatzten die Ritter des Deutschen Ordens zwei Jahre später die Stadt. Am 8. Juli 1457 wurde [[Hans von Baysen|Johann von Baysen]] Eigentümer von Tolkemit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1466 wurde die Stadt nach dem [[Zweiter Frieden von Thorn|Zweiten Frieden von Thorn]], durch den eine vorläufige Zweiteilung Preußens besiegelt wurde, Teil des autonomen [[Preußen königlichen Anteils|Polnisch-Preußen]], das mit Polen assoziiert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:1750 Tolkmicko.jpg|mini|links|Tolkmicko um 1750]]&lt;br /&gt;
1525 während der Einführung der [[Reformation]] im Ordensland wurde unter Schutz der Ordenstruppen in der Tolkemiter Pfarrkirche evangelisch-lutherischer Gottesdienst abgehalten. Dieses tat der ehemalige Mönch Bommler, Sohn des Bürgermeisters von Tolkemit. Tolkemit blieb aber beim Fürstbistum Ermland und blieb damit katholisch. Durch Feuersbrunst gingen Dokumente der Stadt verloren, wurden aber durch Abschriften des [[Domkapitel]]s in [[Frombork|Frauenburg]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Errichtung der [[Union von Lublin]] auf dem [[Lublin]]er [[Sejm]] kündigte König [[Sigismund II. August]] am 16. März 1569 die Autonomie Westpreußens unter Androhung herber Strafen einseitig auf,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Prutz]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;. Danzig 1872, [https://books.google.de/books?id=_aJSAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA104 S. 104].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;A. Reusch: &amp;#039;&amp;#039;Westpreussen unter polnischem Scepter. Festrede gehalten am Elbinger Gymnasium am 13. Spt. 1872&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Altpreußische Monatsschrift&amp;#039;&amp;#039;, NF, Band 10, Königsberg 1873, S. 140–154, [https://books.google.de/books?id=4EMxAQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA146 insbesondere S. 146].&amp;lt;/ref&amp;gt; weshalb die Oberhoheit des polnischen Königs in diesem nun nur noch bedingt autonomen Teil des ehemaligen Gebiets des Deutschen Ordens von 1569 bis 1772 vornehmlich als Fremdherrschaft empfunden wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Prutz: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;. Danzig 1872, [https://books.google.de/books?id=_aJSAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA104 S. 104 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Als befremdend wurde auch die Verfolgung der Evangelischen und der Juden durch polnische staatliche und kirchliche Behörden wahrgenommen.&lt;br /&gt;
Während des [[Polnisch-Schwedischer Krieg (1600–1629)|Polnisch-Schwedischen Krieges]] weilte der schwedische König [[Gustav II. Adolf|Gustav&amp;amp;nbsp;II. Adolf]] vom 11. bis zum 12. Juni 1626 in der Stadt. Zwei große Brände, 1634 und 1694, zerstörten teilweise die Stadt, die sofort wieder aufgebaut wurde. Ab 1697 sind noch die Kirchenbücher mit Eintragungen der Einwohner vorhanden.&lt;br /&gt;
Der Ausbruch der [[Große Pest von 1708 bis 1714|Pest halbierte 1710]] die Zahl der Einwohner. 1720 wurde am Marktplatz eine [[Brauerei]] errichtet. Bei einem erneuten großen Brand wurde die Stadt am 29. Juli 1767 zerstört, dabei wurden auch das Brauhaus, die Kirche und das Rathaus vernichtet; die Stadt wurde wieder aufgebaut, und sämtliche Häuser erhielten [[Dachziegel|Ziegeldächer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[erste polnische Teilung]] 1772 kam Tolkemit zum [[Königreich Preußen]]. 1793 wurde ein neues Rathaus errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1818 wurde die Stadt Teil des neu gebildeten [[Landkreis Elbing|Landkreises Elbing]]. Während des [[Novemberaufstand|polnischen Novemberaufstands]] von 1830 wurden 240 Soldaten in Tolkemit stationiert, im selben Jahr wütete die [[Cholera]]. 1832 wurde die erste Apotheke des Ortes eröffnet, 1851 schloss die Brauerei und der erste Arzt ließ sich hier nieder. 1862 begann der Bau des Fischerhafens der Stadt. 1900 wurde die Stadt durch die [[Bahnstrecke Elbląg–Braniewo|Haffuferbahn]] an das Schienennetz angeschlossen und hatte damit Verbindung nach [[Elbing]] und [[Braniewo|Braunsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Tolkemit eine evangelische Kirche, eine katholische Kirche, einen Hafen und neben einigen gewerbliche Betrieben u.&amp;amp;nbsp;a. auch Schiffsbau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MKL&amp;quot;&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Tolkemit |Band=19 |Seite=595 |zenoID=20007590784}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 begann der Bau einer Marmeladenfabrik, der 1940 abgeschlossen wurde. Bei Reimannsfelde südwestlich von Tolkemit befand sich die Außenstelle Hopeehill des [[KZ Stutthof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1945 gehörte Tolkemit zum [[Landkreis Elbing]] im [[Regierungsbezirk Danzig]] des [[Reichsgau Danzig-Westpreußen|Reichsgaus Danzig-Westpreußen]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde die Stadt während der Belagerung [[Elbląg|Elbings]] eingeschlossen und am 26. Januar 1945 von der [[Rote Armee|Roten Armee]] eingenommen und geplündert. Im Zuge der anschließenden sowjetischen Siegesfeiern wurden Teile der Stadt, darunter auch das Rathaus und die Häuser am Markt, niedergebrannt. Ein Teil der Stadtbevölkerung konnte sich zuvor über das zugefrorene [[Frisches Haff|Frische Haff]] und dann über die [[Frische Nehrung]] in den Westen retten. Am 3. Februar versuchten deutsche Truppen von [[Frombork|Frauenburg]] aus, die Stadt zurückzuerobern, scheiterten aber aufgrund sowjetischer Übermacht, sodass man sich bereits am Tag darauf aus den eroberten Stadtteilen Tolkemits wieder zurückziehen musste. Viele überlebende Tolkemiter nutzten diese Gelegenheit, um noch über das Haff in den Westen flüchten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die etwa 800 Einwohner, die in Tolkemit zurückblieben, wurden von den sowjetischen Besatzern in einigen wenigen Häusern konzentriert. Von diesen wurden etwa 300 arbeitsfähige Männer und Frauen zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion deportiert. Etwa ein Drittel von ihnen kam dabei ums Leben. Die restlichen 500 Einwohner wurden in Richtung [[Pasłęk|Preußisch Holland]] getrieben, wo sie in den Orten [[Stegny|Steegen]] und [[Kajmy|Kaymen]] untergebracht wurden. Anfang April 1945 konnte die Bevölkerung in das zerstörte Tolkemit zurückkehren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.tolkemit-online.de/toldamraffer4.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Untergang des deutschen Tolkemit Januar 1945&amp;#039;&amp;#039; |archive-is=20200418}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hatte die Rote Armee die Region mit der Stadt der Verwaltung der [[Volksrepublik Polen]] unterstellt. Diese führte für Tolkemit den Ortsnamen &amp;#039;&amp;#039;Tolkmicko&amp;#039;&amp;#039; ein. Etwa die Hälfte der Einheimischen war geflohen, die verbliebenen wurden in den nächsten Jahren [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]] und der Ort mit [[Polen (Ethnie)|Polen]] besiedelt. Die vertriebenen Einwohner Tolkemits verteilten sich über ganz Deutschland. Eine größere Anzahl, etwa 600 der ursprünglich 4000 Einwohner Tolkemits, ließen sich in [[Nettetal]] am [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]] nieder, wo seit 2002 ein Gedenkstein daran erinnert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rundgang. Historisches Kaldenkirchen&amp;#039;&amp;#039;. Bürgerverein Kaldenkirchen 2009. Auf dem Gedenkstein ist ein Anker.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verwaltungsreform wurde der Ort 1975 Teil der [[Woiwodschaft Elbląg]]. Eine weitere Reform löste die Woiwodschaft auf und Tolkmicko wurde Teil der Woiwodschaft Ermland-Masuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1945&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1783 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1034 || in 212 Haushalten&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Friedrich Goldbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Volständige Topographie des Königreichs Preussen&amp;#039;&amp;#039;. Teil II. Marienwerder 1789, S. 20, Nr. 6.; {{archive.org |bub_gb_SQw_AAAAcAAJ |Blatt=n32}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1802 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1376 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM394&amp;quot;&amp;gt;Alexander August Mützell, [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]: &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Band 5: &amp;#039;&amp;#039;T–Z&amp;#039;&amp;#039;. Halle 1823, [https://books.google.de/books?id=cDzRAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA392 S. 392–399, Ziffer 739.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1810 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1217 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM394&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1301 || davon 48 Evangelische, 1245 Katholiken und sechs Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM394&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1821 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1495 || in 253 Privatwohnhäusern&amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM394&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1831 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1608 || fast nur Katholiken&amp;lt;ref&amp;gt;[[August Eduard Preuß]]: &amp;#039;&amp;#039;Preußische Landes- und Volkskunde oder Beschreibung von Preußen.&amp;#039;&amp;#039; Ein Handbuch für die Volksschullehrer der Provinz Preußen, so wie für alle Freunde des Va&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1864 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2744 || am 3. Dezember&amp;lt;ref name=&amp;quot;PF&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ergebnisse der Grund- und Gewerbesteuerveranlagung im Regierungsbezirk Danzig&amp;#039;&amp;#039;. Preußisches Finanzministerium, Danzig 1867. Siehe: 4. &amp;#039;&amp;#039;Kreis Elbing&amp;#039;&amp;#039;, [https://books.google.de/books?id=SN0sAAAAYAAJ&amp;amp;pg=RA2-PA18 S. 18–25, Ziffer 117.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1867 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2695 || am 3. Dezember, Stadt&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2717 || am 1. Dezember, Stadt, davon 71 Evangelische, 2640 Katholiken und sechs Juden, in 325 Wohngebäuden&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatB&amp;quot;&amp;gt;Königliches Statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Preussen und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. December 1871 bearbeitet und zusammengestellt&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1874, S. 338–339, Ziffer 2 ([https://books.google.de/books?id=sYlgAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA338 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2751 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=elbing.html#ew33elbntolkemit}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2896 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2847 || am 1. Dezember, Stadt, mit einer Flächengröße von 1441 Hektar und 334 Wohngebäuden; davon 153 Evangelische, 2684 Katholiken, zwei sonstige Christen und acht Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;GemLexP&amp;quot;&amp;gt;Königliches statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und anderer amtlicher Quellen.&amp;#039;&amp;#039; II. &amp;#039;&amp;#039;Provinz Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1887, S. 2–3, Ziffer 1 ([https://www.google.de/books?id=zFwAh3mw3AMC&amp;amp;pg=PA2 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1895 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3386 || am 2. Dezember, Stadt, mit einer Flächengröße von 1443 Hektar und 378 bewohnten Wohngebäuden; davon 142 Evangelische, 3232 Katholiken und elf Juden (vier Personen mit [[Polnische Sprache|polnischer Muttersprache]])&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon für das Königreich Preußen&amp;#039;&amp;#039;, Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1898, S. 38–29, Ziffer 1 ([https://www.google.de/books?id=KMEzAQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA38 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3302 || am 1. Dezember, davon 153 Evangelische, 3136 Katholiken, neun Juden (3291 mit [[Deutsche Sprache|deutscher]], acht mit [[Polnische Sprache|polnischer]] Muttersprache, keine [[Kaschuben]])&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon der Regierungsbezirke Allenstein, Danzig, Marienwerder, Posen, Bromberg und Oppeln. Auf Grund der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 und anderer amtlicher Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Heft II: &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbezirk Danzig&amp;#039;&amp;#039;. Königlich Preußisches Statistisches Landesamt, [https://books.google.de/books?id=tJdPhIkLJ7AC&amp;amp;pg=RA1-PA20 S. 20–21, Ziffer 1: &amp;#039;&amp;#039;Tolkemit&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3532 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3866 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kirche des Apostels Jakobus, gotisch, 14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Kirche Unserer Lieben Frau von den Engeln der [[Polnisch-Katholische Kirche|Polnisch-Katholischen Kirche]], neugotischer Backsteinbau von 1887, ursprünglich evangelisch&lt;br /&gt;
* Barocke Friedhofskapelle, 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Gotische Bastei, 14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Market square in Tolkmicko (2).jpg|Rathaus am Markt&lt;br /&gt;
   Saint James church in Tolkmicko (1).jpg|Marktplatz mit Jakobuskirche&lt;br /&gt;
   Kościół św. Jakuba w Tolkmicku.jpg|Gotische Jakobuskirche&lt;br /&gt;
   Tolkmicko kosciol polsko katolicki bok.jpg|Polnisch-Katholische Kirche&lt;br /&gt;
   Tolkmicko, kaplica cmentarna 1 poł. XVIII.JPG|Barocke Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
   Tolkmicko, baszta.JPG|Bastei&lt;br /&gt;
   Tolkmicko, Morska 4, dworzec fota 5.JPG|Bahnhofsgebäude&lt;br /&gt;
   Tolkmicko port.jpg|Hafen am [[Frisches Haff|Frischen Haff]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Stadt wird von der [[Droga wojewódzka 503|Woiwodschaftsstraße DW503]] durchquert. Der nächste internationale Flughafen ist der [[Lech-Wałęsa-Flughafen Danzig]] in etwa 100 Kilometer Entfernung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Zur [[Gmina|Stadt-und-Land-Gemeinde]] (gmina miejsko-wiejska) Tolkmicko gehören die Stadt selbst und zehn Dörfer mit Schulzenämtern.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Tolkmicko}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tolkmicko unterhält eine [[Gemeindepartnerschaft]] mit [[Heringsdorf]] in [[Vorpommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Turnow]] (* 1390), Theologe, der 1426 als Ketzer in Speyer verbrannt wurde&lt;br /&gt;
* [[Simon Grunau]] (1470–1530), Dominikaner und Historiograph&lt;br /&gt;
* [[Augustin Kolberg]] (1835–1909), Domdekan in Frauenburg und Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Hans-Adolf Prützmann]] (1901–1945), Abgeordneter der NSDAP im Reichstag, preußischer Staatsrat, SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS und Polizei.&lt;br /&gt;
* [[Wolf-Dieter Wolf]] (* 1944), Immobilienunternehmer und Sportfunktionär&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seebäder und Badeorte an der Ostsee in Polen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tolkemit, Stadt, am [[Frisches Haff|Frischen Haff]], Kreis Elbing, Regierungsbezirk Danzig, Provinz Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Tolkemit ([https://www.meyersgaz.org/place/20958019 meyersgaz.org])&lt;br /&gt;
* Christian Eduard Rhode: &amp;#039;&amp;#039;Der Elbinger Kreis in topographischer, historischer und statistischer Hinsicht. Nebst 7 Karten auf 2 Blättern.&amp;#039;&amp;#039; A. W. Kafemann, Danzig 1871, S. 85 und S. 552–553; {{archive.org |bub_gb_uZBSAAAAcAAJ |Blatt=85}}.&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Goldbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Volständige Topographie des Königreichs Preussen. Zweiter Theil, welcher die Topographie von West-Preussen enthält&amp;#039;&amp;#039;. Kantersche Hofdruckerei, Marienwerder 1789, S. 20, Nr. 6.; {{archive.org |bub_gb_SQw_AAAAcAAJ |Blatt=n32}}.&lt;br /&gt;
* [[August Eduard Preuß]]: &amp;#039;&amp;#039;Preußische Landes- und Volkskunde oder Beschreibung von Preußen. Ein Handbuch für die Volksschullehrer der Provinz Preußen, so wie für alle Freunde des Vaterlandes&amp;#039;&amp;#039;. Gebrüder Bornträger, Königsberg 1835, S. 454, Nr. 63; {{archive.org |bub_gb_L_sAAAAAcAAJ |Blatt=454}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;700 Jahre Stadt Tolkemit. Von der Prußenburg zur Hafenstadt&amp;#039;&amp;#039; [[Westpreußisches Landesmuseum]], Münster 1996 (Publikation zur Ausstellung; = Reihe &amp;#039;&amp;#039;Kabinettausstellung&amp;#039;&amp;#039;, Heft 34).&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Tolkemit |Band=13 |Seite=50}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/dawp/elbing/tolkemit.htm &amp;#039;&amp;#039;Stadt Tolkemit&amp;#039;&amp;#039;.] Territorial.de&lt;br /&gt;
* [http://www.tolkmicko.org.pl/ Bilder des Ortes.] tolkmicko.org.pl&lt;br /&gt;
* [http://www.tolkemit-online.de/ Historisches über Tolkmicko.] tolkemit-online.de (deutsch).&lt;br /&gt;
* [https://www.tolkmicko.pl/ Offizielle Website des Ortes.] tolkmicko.pl (polnisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Tolkmicko]]&lt;/div&gt;</summary>
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