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	<title>Tokolyse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T05:48:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tokolyse&amp;diff=648346&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas-2801: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-08-30T08:37:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tokolyse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von griechisch &amp;#039;&amp;#039;tokos&amp;#039;&amp;#039; ‚Geburt‘ , und &amp;#039;&amp;#039;lyein&amp;#039;&amp;#039; ‚auflösen‘) versteht man die medikamentöse Hemmung der [[Wehe]]ntätigkeit mittels [[Tokolytikum|Tokolytika]].&lt;br /&gt;
Durch Hemmung der Kontraktion der [[Gebärmutter]] ([[Uterus]]) wird die Wehentätigkeit gehemmt. Indikation sind neben der Verlängerung der Schwangerschaft weheninduzierte Komplikationen unter Geburt. Häufig handelt es sich hierbei um aufsteigende Infektionen der Scheide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der 34. Schwangerschaftswoche besteht in der Regel keine medizinische Indikation mehr zur Wehenhemmung, da das ungeborene Kind in der Regel genügend ausgereift ist, um eine gute Überlebenschance zu haben. Eine Ausnahme bilden lediglich spezielle Situationen, zum Beispiel [[Placenta praevia]] oder [[Fruchtblase]]nprolaps.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schleußner&amp;quot;&amp;gt;Eckehard Schleußner: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.aerzteblatt.de/archiv/136012/Drohende-Fruehgeburt-Praevention-Diagnostik-und-Therapie Drohende Frühgeburt: Prävention, Diagnostik und Therapie.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Ärzteblatt.&amp;#039;&amp;#039; Band 110, Nr. 13, 2013, S. 227–36.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die folgenden Medikamente werden zur medikamentösen Tokolyse eingesetzt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schleußner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Beta-2-Sympathomimetika]], wie [[Fenoterol]]. Bei der intravenösen Gabe ist eine mütterliche Herzfrequenz von 130/min obere tolerable Grenze; empfohlen wird aufgrund der erheblichen Nebenwirkungen nur noch die [[Pulsatile Ausschüttung|pulsatile]] Bolustokolyse.&lt;br /&gt;
* [[Oxytocin]]-Antagonisten, wie [[Atosiban]]. Bei mit den Beta-2-Sympathikomimetika vergleichbarer Effektivität besitzt Atosiban eine verminderte kardiovaskuläre Nebenwirkungspotenz.&lt;br /&gt;
* [[Calciumantagonisten]] wie [[Nifedipin]]. Diese werden in internationalen Leitlinien aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und Effektivität vorzugsweise empfohlen.&lt;br /&gt;
* hochdosiertes [[Magnesium]] ist wegen der häufigen Nebenwirkungen auf Mutter und Kind nicht empfohlen.&lt;br /&gt;
* [[NO-Donatoren]], wie [[Glycerintrinitrat]] [[transdermal]]. In 11 randomisierten Vergleichsstudien zeigten diese eine vergleichbare oder bessere Wirksamkeit als Beta-2-Sympathomimetika bei signifikant geringeren Nebenwirkungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schleußner&amp;quot; /&amp;gt; Eine wichtige Nebenwirkung ist aber zum Beispiel der häufig auftretende „Nitrat-Kopfschmerz“.&lt;br /&gt;
* [[Prostaglandinsynthese]]hemmer, wie [[Indometacin]] oder selektive [[COX-2-Hemmer]]. Diese sind sehr effektiv und nebenwirkungsarm, allerdings müssen Kontraindikationen beachtet werden ([[Ulcus ventriculi|Ulcusleiden]], [[Asthma bronchiale]], [[Koronare Herzkrankheit]]). Außerdem darf die Anwendung 48 Stunden nicht überschreiten und nach der 32. Schwangerschaftswoche nicht mehr erfolgen, da die Medikamente [[Plazenta|plazentagängig]] sind (Gefahr der Konstriktion des [[Ductus Botalli]], Fruchtwasserreduktion etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine formelle [[Arzneimittelzulassung|arzneimittelrechtige Zulassung]] zur Tokolyse besitzen in Deutschland und Österreich nur Fenoterol und Atosiban (Stand: April 2013). Fenoterol wird in etwa 95 % der Geburtskliniken angewandt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schleußner&amp;quot; /&amp;gt; Jedoch erscheint dieses aufgrund der erheblichen Nebenwirkungen nicht mehr als Mittel der ersten Wahl, sodass andere &amp;#039;&amp;#039;[[Off-Label-Use|Off-Label]]&amp;#039;&amp;#039;-Präparate Anwendung finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schleußner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klinische Studien testen die Wirksamkeit von &amp;#039;&amp;#039;Kalanchoe pinnatum&amp;#039;&amp;#039; ([[Brutblätter|Bryophyllum]]). Eine klinische Wirksamkeit konnte bisher nicht nachgewiesen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ana Paula Simões-Wüst, Lukas Rist: &amp;#039;&amp;#039;Bryophyllum in der präklinischen und klinischen Forschung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Merkurstab.&amp;#039;&amp;#039; Heft 5, 2007, S. 415–420, abgerufen am 10. Dezember 2010 ({{Webarchiv |url=http://merkurstab.de/Dateien/Leseproben/rist_5.07.pdf |text=online |wayback=20150122100434}}; PDF; 78&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Karow: &amp;#039;&amp;#039;Pharmakologie und Toxikologie&amp;#039;&amp;#039;. 2009.&lt;br /&gt;
* Gerhard Grospietsch, [[Walther Kuhn]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tokolyse mit Betastimulatoren. Indikation – Klinik – Probleme.&amp;#039;&amp;#039; Georg Thieme Verlag, Stuttgart/New York 1983, ISBN 3-13-633901-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in Gynäkologie und Geburtshilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in der Tiermedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas-2801</name></author>
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