<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Toggenburgerbahn</id>
	<title>Toggenburgerbahn - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Toggenburgerbahn"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Toggenburgerbahn&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T21:56:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Toggenburgerbahn&amp;diff=1058437&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Toggenburgerbahn&amp;diff=1058437&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-10T16:53:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{BS-header|Toggenburgerbahn}}&lt;br /&gt;
{{BS-daten&lt;br /&gt;
|CH-FPF=853, 873&lt;br /&gt;
|LÄNGE=24.86&lt;br /&gt;
|SPURWEITE=1435&lt;br /&gt;
|STROMW=15 kV 16,7 Hz&lt;br /&gt;
|NEIGUNG=15&lt;br /&gt;
|RADIUS=&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_FOTO=Gonzenbachbrücke-2016-5.JPG&lt;br /&gt;
|PIXEL_FOTO=300px&lt;br /&gt;
|TEXT_FOTO=[[Stadler GTW|GTW 2/6]] auf der Guggenlochbrücke bei [[Lütisburg]]&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE=&lt;br /&gt;
|PIXEL_KARTE=&lt;br /&gt;
|CH-STRECKENNR=850 &amp;lt;small&amp;gt;(Wil SG–Wil Süd)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;853 &amp;lt;small&amp;gt;(Wil Süd–Wattwil)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;871 &amp;lt;small&amp;gt;(Wattwil–Ebnat-Kappel)&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{BS-header|Wil–Ebnat-Kappel}}&lt;br /&gt;
{{BS-table}}&lt;br /&gt;
{{BS2|STR||||[[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]] [[Bahnstrecke St. Gallen–Winterthur|von Winterthur]]|}}&lt;br /&gt;
{{BS2|ABZg+l||||[[Thurbo]] [[Mittelthurgaubahn|von Weinfelden]]}}&lt;br /&gt;
{{BS2|STR|STR+l|||[[Frauenfeld-Wil-Bahn|FW nach Frauenfeld]]}}&lt;br /&gt;
{{BS2|BHF|KBHFe|0.00|[[Bahnhof Wil|Wil SG]]|Anfangspunkt {{S-Bahn St. Gallen|S9}}|571 [[Meter über Meer|m ü. M.]]}}&lt;br /&gt;
{{BS2|STR+GRZq||1.11||Kantonsgrenze [[Kanton St. Gallen|St. Gallen]]-[[Kanton Thurgau|Thurgau]]}}&lt;br /&gt;
{{BS2|ABZgl||1.48||SBB [[Bahnstrecke St. Gallen–Winterthur|nach St. Gallen]]}}&lt;br /&gt;
{{BS2|STR+GRZq||2.56||Kantonsgrenze Thurgau-St. Gallen}}&lt;br /&gt;
{{BS2|BHF||6.92|[[Bazenheid]]||597 m ü. M.}}&lt;br /&gt;
{{BS2|hSTRae||||Bazenheid 96 m}}&lt;br /&gt;
{{BS2|hSTRae||||Guggenloch 152 m}}&lt;br /&gt;
{{BS2|BHF||10.15|[[Lütisburg Station|Lütisburg]]||599 m ü. M.}}&lt;br /&gt;
{{BS2|BHF||12.93|[[Bütschwil]]||611 m ü. M.}}&lt;br /&gt;
{{BS2|hSTRae||||Dietfurt 60 m}}&lt;br /&gt;
{{BS2|HST||14.62|[[Dietfurt SG|Dietfurt]]||611 m ü. M.}}&lt;br /&gt;
{{BS2|ABZg+l||||[[Schweizerische Südostbahn (2001)|SOB]] [[Bodensee-Toggenburg-Bahn|von St. Gallen]] {{S-Bahn St. Gallen|S2}} {{S-Bahn St. Gallen|S4}} {{S-Bahn St. Gallen|VAE}}}}&lt;br /&gt;
{{BS2|BHF||17.51|[[Lichtensteig#Verkehr und Wirtschaft|Lichtensteig]]|Keilbahnhof|616 m ü. M.}}&lt;br /&gt;
{{BS2|BHF||20.01|[[Bahnhof Wattwil|Wattwil]]|Endpunkt {{S-Bahn St. Gallen|S9}}|614 m ü. M.}}&lt;br /&gt;
{{BS2|ABZgr||||SBB [[Bahnstrecke Uznach–Wattwil|nach Uznach]] {{S-Bahn St. Gallen|S4}} {{S-Bahn St. Gallen|VAE}}}}&lt;br /&gt;
{{BS2|BHF||24.86|[[Ebnat-Kappel]]||630 m ü. M.}}&lt;br /&gt;
{{BS2|STR||||SOB [[Bodensee-Toggenburg-Bahn|nach Nesslau-Neu St. Johann]] {{S-Bahn St. Gallen|S2}}}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toggenburgerbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;TB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war eine [[Schweiz]]er [[Eisenbahngesellschaft]]. Ihre 25&amp;amp;nbsp;Kilometer lange, [[normalspur]]ige Strecke von [[Wil SG|Wil]] über [[Wattwil]] nach [[Ebnat-Kappel]] wurde am 24. Juni 1870 eröffnet. Die TB wurde per 1. Juli 1902 zu den [[Schweizerische Bundesbahnen|Schweizerischen Bundesbahnen]] (SBB) verstaatlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Projektierung und Bau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lichtensteig Alte Station.JPG|mini|links|Das alte Stationsgebäude in [[Lichtensteig]] stammt aus der Bauzeit der Toggenburgerbahn. Mit dem Bau der [[Bodensee-Toggenburg-Bahn]] erhielt Lichtensteig 1910 einen [[Keilbahnhof]] mit einem neuen Aufnahmegebäude. Der alte Bahnhof wird heute als Bistro genutzt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Toggenburgerbahn.jpg|mini|Zug der Toggenburgerbahn in Lichtensteig, Lithografie&amp;lt;ref&amp;gt;Die Lokomotiven der TB waren jedoch im Gegensatz zu der auf dem Bild dargestellten Maschine dreiachsig.&amp;lt;/ref&amp;gt; ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Guggenlochbrücke.JPG|mini|Guggenlochbrücke bei Lütisburg. Die 1875 fertiggestellte Brücke wurde 1945 als Steinbogenbrücke neu gebaut.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TB-E-3-3Nr1.jpg|mini|Dampflokomotive [[TB E 3/3|E 3/3]] Nummer 1 „Hülftegg“ der Toggenburgerbahn]]&lt;br /&gt;
Nach der Eröffnung der [[Bahnstrecke St. Gallen–Winterthur]] wurde auch im [[Toggenburg]] der Ruf nach einer Eisenbahn laut. Bereits 1856 gab eine auf Initiative von Industriellen um [[Johann Rudolf Raschle]] gegründete Planungskommission die Projektierung einer Bahnlinie Wil–[[Ebnat SG|Ebnat]] in Auftrag. Eine Variante, die von [[Lütisburg]] nach [[Uzwil]] oder [[Flawil]] geführt hätte, wurde aus topografischen und finanziellen Gründen verworfen. Ende 1858 lag ein detaillierter Kostenvoranschlag für 6 Millionen Franken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hörte man lange nichts mehr von der Bahn. 1864 zeigte die Berner Baugesellschaft Wieland, Gubser &amp;amp; Cie. überraschend Interesse am Projekt. Das Eisenbahnkomitee stellte der Firma alle Unterlagen zur Verfügung. Der [[Kanton St. Gallen]] übernahm für 2,5 Millionen Franken [[Aktie]]n, 1,5 Millionen zeichneten Gemeinden und Private. 1868 verpflichtete sich die Baufirma, die Bahn zusammen mit allen Gebäuden für 3 Millionen Franken innerhalb von zwei Jahren zu erstellen. Die drei Lokomotiven [[TB E 3/3|E 3/3]] wurden bei der [[Krauss-Maffei|Lokomotivfabrik Krauss &amp;amp; Comp.]] bezogen. Am 23. Juni 1870 fand die feierliche Eröffnung der TB statt. Besonders stolz war man auf die 54,5 Meter hohe Guggenlochbrücke bei Lütisburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betrieb ===&lt;br /&gt;
Den Betrieb der TB besorgten bis zur Verstaatlichung die [[Vereinigte Schweizerbahnen|Vereinigten Schweizerbahnen]] (VSB). Anfänglich fuhren täglich vier, später fünf Züge zwischen Wil und Ebnat. Die Einnahmen aus dem Personen- und Güterverkehr hielten sich etwa die Waage. Die TB war ein finanziell recht solides Unternehmen und konnte praktisch jedes Jahr [[Dividende]]n ausrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinahe bis zum Übergang an die SBB im Jahr 1902 liess sich der Verkehr mit einer Zugskomposition bewältigen. Für den sicheren Betrieb der Bahn waren weder Kreuzungsstationen noch Signale erforderlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Heer: [https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/wil/im-jahre-1870-wurden-die-weichen-gestellt-150-jahre-zuglinie-wil-wattwil-ld.1215938 &amp;#039;&amp;#039;Im Jahre 1870 wurden die Weichen gestellt – 150 Jahre Zuglinie Wil-Wattwil.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[St. Galler Tagblatt]]&amp;#039;&amp;#039; (online), 28. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verstaatlichung ===&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Geschichte der Schweizer Eisenbahn#Verstaatlichung und Gründung der Schweizerischen Bundesbahnen SBB|Verstaatlichung]] waren im Kanton St. Gallen bereits Projekte in Arbeit, die eine Verbindung der Kantonshauptstadt mit dem [[Wahlkreis See-Gaster|Sanktgaller Linthgebiet]] vorsahen. Das «[[Bodensee-Toggenburg-Bahn#Der Drang zum Zürichsee|Eisenbahnkomitee St. Gallen–Zug]]» wählte einen Streckenverlauf durch das Toggenburg, der zudem später einen direkten Zugang zur [[Gotthardbahn]] ermöglichen sollte. Eine [[Konzession]] hierfür erhielt das Komitee bereits 1890, allerdings konnte es die Finanzierung des geplanten [[Rickentunnel]]s nicht aufbringen. Der Kanton St. Gallen erwarb 1901 die TB für 2,75 Millionen Franken und trat sie entschädigungslos an die VSB ab. Mit der Verstaatlichung der VSB ging 1902 die TB zeitgleich in Bundesbesitz über und wurde in die SBB integriert. Dieser faktisch kostenlose Abtritt der TB an den Bund war der finanzielle Beitrag des Kantons St. Gallen an den Bau des 12 Mio. Franken teuren Rickentunnels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rickenbahn ===&lt;br /&gt;
Die [[Bahnstrecke Uznach–Wattwil|Rickenbahn]] von Wattwil nach [[Uznach]] mit Anschluss an die bestehende Bahnstrecke nach [[Rapperswil SG|Rapperswil]] wurde am 1. Oktober 1910 eröffnet. Die Eröffnung der direkten Verbindung von Wattwil nach St. Gallen erfolgte zwei Tage später durch die [[Bodensee-Toggenburg-Bahn]] (BT), wobei anfänglich die SBB mit der Betriebsführung beauftragt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits damals hatten die ehemalige TB und die BT mehrere Berührungspunkte, so wurden die Bahnhöfe [[Lichtensteig]] und Wattwil von der BT mitbenutzt. Zwischen den beiden Bahnhöfen bestand darüber hinaus eine unechte Doppelspur, da die Einspurstrecken der SBB und der BT unmittelbar nebeneinander verlegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktional wurde die Toggenburgerbahn am 1. Oktober 1912 durch die BT-Strecke von Ebnat-Kappel nach [[Nesslau-Neu St. Johann]] verlängert, womit auch Ebnat-Kappel zum Gemeinschaftsbahnhof wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektrifikation ===&lt;br /&gt;
Nach dem schweren [[Kohlenstoffmonoxid|Kohlenmonoxid]]-[[Eisenbahnunfall im Rickentunnel|Unfall im Rickentunnel]] am 4. Oktober 1926 wurde der Tunnel von den SBB mit Wechselstrom (15&amp;amp;nbsp;kV 16⅔&amp;amp;nbsp;Hz, heute 16,7 Hz) [[Elektrifizierung#Elektrifizierung von Bahnstrecken|elektrifiziert]] und der Dampfbetrieb im Tunnel ab dem 15. Mai 1927 untersagt. Die BT kam damit unter den Zwang, ihre Strecke ebenfalls zu elektrifizieren, um den durchgehenden Betrieb wiederherzustellen. Da bei den SBB die Elektrifikation der Toggenburgerbahn keinen Vorrang hatte, die BT hingegen gleich komplett auf den elektrischen Betrieb zu wechseln wünschte, war letztere dazu gezwungen, den Abschnitt Wattwil–Ebnat von den SBB zu [[Pachtvertrag (Schweiz)|pachten]], um eine durchgehende [[Oberleitung|Fahrleitung]] zu ihrem Streckenabschnitt Ebnat-Kappel–Nesslau-Neu St. Johann zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der elektrische Betrieb St.&amp;amp;nbsp;Gallen–Wattwil–Nesslau-Neu St. Johann wurde am 4.&amp;amp;nbsp;Oktober 1931 aufgenommen, womit auch wieder durchgehende Züge durch den Rickentunnel möglich wurden. Mit der dauerhaften Verpachtung des Abschnitts Wattwil–Ebnat-Kappel an die BT schieden die SBB zugleich aus dem Betrieb des Bahnhofs Ebnat-Kappel aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den restlichen 20 Kilometern der Toggenburgerbahn zwischen Wil und Wattwil hielt sich die Dampftraktion noch zwölf Jahre lang, ehe am 12. Dezember 1943 auch dort der elektrische Betrieb aufgenommen wurde. Damit verschwand zwischen Wattwil und Lichtensteig auch das Kuriosum, dass nur das BT-Gleis elektrifiziert war, dasjenige der SBB hingegen nicht. Im Zusammenhang mit der Elektrifikation wurden 1943 die Brücken Bazenheid und Dietfurt neu gebaut. Die neue Guggenlochbrücke wurde erst 1945 in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bereinigung der Eigentumsgrenzen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Wattwil 1910.jpg|mini|links|Als 1910 die BT eröffnet wurde und die SBB die Rickenlinie nach Uznach in Betrieb nahmen, wurde in Wattwil ein grösseres Aufnahmegebäude not&amp;amp;shy;wendig. Im Jahre 2005 gelangte der [[Bahnhof Wattwil]] ins Eigentum der [[Schweizerische Südostbahn (2001)|SOB]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Lichtensteig 2015-5.JPG|mini|[[Keilbahnhof]] Lichtensteig, links das Gleis der SOB mit einem [[SOB RABe 526|RABe 526]], in der Mitte das nach [[Krinau]] verkehrende Postauto. Das Gleis der Toggenburger&amp;amp;shy;bahn verläuft hinter dem Bahnhofs&amp;amp;shy;gebäude.]]&lt;br /&gt;
Auf dem Abschnitt Wattwil–Lichtensteig wurde nach Infrastrukturanpassungen in den Jahren 1977/1978 ein beschränkter Doppelspurbetrieb möglich. Mit Fusion der BT und der [[Schweizerische Südostbahn (1890)|Schweizerischen Südostbahn]] (SOB) per 1. Januar 2001 – unter Beibehaltung des letzteren Namens – wurde die SOB zur Vertragspartnerin der SBB. Die seit Eröffnung der BT jeweils vertraglich geregelte Nutzung der Streckenanlagen wurde mit der Bahnreform&amp;amp;nbsp;1 durch den sogenannten [[Bahnreform (Deutschland) #Freier Netzzugang|freien Netzzugang]] abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Jahres 2005 einigten sich schliesslich SBB und SOB auf eine Bereinigung der Eigentumsverhältnisse: die SBB schieden damit aus dem Betrieb der Bahnhöfe Lichtensteig und Wattwil aus und übergaben der SOB die bisherige Pachtstrecke Wattwil–Ebnat, wie auch das zweite Gleis zwischen Lichtensteig und Wattwil, im Austausch gegen die Anteile der SOB am [[Bahnhof St. Gallen]]. Mit dem im Laufe des Jahres 2006 vollzogenen Wechsel gehört den SBB nur noch der Abschnitt Wil–Lichtensteig der ehemaligen Toggenburgerbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betriebliches ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Thurbo 735-6.JPG|mini|Auf der Strecke Wil–Wattwil kommen [[Stadler GTW|GTW]]-Züge von [[Thurbo]] zum Einsatz.]]&lt;br /&gt;
Seit der Elektrifikation wurde bis zum [[Fahrplanjahr]] 2013 der Betrieb auf der Strecke Wil–Nesslau-Neu St. Johann durchgehend geführt. Dabei kam Rollmaterial der SBB und der BT zum Einsatz. In den Siebzigerjahren prüften die SBB die Einstellung des Betriebs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2009 ist die Strecke als S9 Bestandteil der [[S-Bahn St. Gallen]]. Dazu wurden in den Bahnhöfen [[Bazenheid]], [[Bütschwil]] und [[Dietfurt SG|Dietfurt]] die [[Bahnsteig|Perrons]] erhöht und verlängert. In Bütschwil, wo sich die halbstündlich verkehrenden Züge [[Zugkreuzung|kreuzen]], wurde ein Aussenperron mit einer Personenunterführung erstellt. Bazenheid erhielt eine überdachte Haltestelle. Die neuen [[Elektronisches Stellwerk|elektronischen Stellwerke]] wurden zunächst aus St. Gallen ferngesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[Fahrplanwechsel]] 2013 pendeln auf dem Abschnitt Wil–Wattwil [[Thurbo]]-Züge als S9 im Halbstunden[[Taktfahrplan|takt]]. Einzelne Züge werden mit der S10 nach [[Mittelthurgaubahn|Weinfelden]] durchgebunden, was aber weder im Fahrplan noch an den [[Zuglaufschild]]ern sichtbar ist. &lt;br /&gt;
Um betrieblich flexibler zu sein, planen die SBB den Ausbau von Lütisburg zu einer Kreuzungsstation.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Knoepfel: [https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/toggenburg/toggenburg-luetisburg-zuege-sollen-kuenftig-hier-kreuzen-koennen-ld.2188670 &amp;#039;&amp;#039;Lütisburg: Ausbau der Haltestelle geplant – Züge sollen künftig kreuzen können.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;St. Galler Tagblatt&amp;#039;&amp;#039; (online), 17. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab Nesslau-Neu St. Johann verkehren die Thurbo-Züge als S2 über St. Gallen nach [[Altstätten SG|Altstätten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strecke von Wil nach Nesslau-Neu St. Johann wird im schweizerischen [[Kursbuch]] als &amp;#039;&amp;#039;Fahrplanfeld 853&amp;#039;&amp;#039; geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hans G. Wägli |Titel=Schienennetz Schweiz und Bahnprofil Schweiz CH+ |Verlag=AS Verlag |Ort=Zürich |Datum=2010 |ISBN=978-3-909111-74-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Anton Heer |Titel=Das Toggenburg und seine Eisenbahnen: Ideen, Pläne und Bauarbeiten zwischen Pionierzeit und NEAT |Verlag=Toggenburger Vereinigung für Heimatkunde |Ort=Wattwil |Datum=1995 |ISBN=3-9520701-0-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hans Amann |Titel=Mit Dampf ins Toggenburg – 120 Jahre Toggenburger Bahn |Sammelwerk=Toggenburger Annalen |Verlag=E. Kalberer |Ort=Bazenheid |Datum=1990}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.bahndaten.ch/content/bahnen-detail/189/toggenburgerbahn |titel=Toggenburgerbahn |werk=Via Storia, Zentrum für Verkehrsgeschichte |hrsg=Universität Bern |zugriff=2014-01-30}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.bahnonline.ch/bo/archiv/2009/10/26/bazenheid-lutisburg-butschwil-und-dietfurt-sbb-modernisierte-bahnhofe-im-toggenburg/ |titel=Bazenheid, Lütisburg, Bütschwil und Dietfurt: SBB modernisierte Bahnhöfe im Toggenburg |hrsg=Sandro Hartmeier – Bahnonline.ch |datum=2009-10-26 |zugriff=2018-10-15}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Albert Büchi |url=http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/toggenburg/tt-at/Eine-Totgesagte-in-neuem-Glanz;art240,1406685 |titel=Eine Totgesagte in neuem Glanz |hrsg=Tagblatt Online |datum=2009-10-28 |zugriff=2014-01-30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1085845826|VIAF=1059145857095122922201}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahngesellschaft (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizerische Bundesbahnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke im Kanton St. Gallen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wil SG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet in den 1860er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1902]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
	</entry>
</feed>