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	<title>Tofane - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-28T12:29:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; +&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gebirgsgruppe. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Tofana]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
| NAME = Tofane&lt;br /&gt;
| KARTE = &lt;br /&gt;
| KARTENBESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
| BILD = Die Tofane im Herbst 2021.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = [[Tofana di Dentro]], [[Tofana di Mezzo|di Mezzo]] und [[Tofana di Rozes|di Rozes]]&lt;br /&gt;
| HÖCHSTER GIPFEL = [[Tofana di Mezzo]]&lt;br /&gt;
| MAX-HÖHE = 3244&lt;br /&gt;
| MAX-HÖHE-BEZUG = IT&lt;br /&gt;
| LAGE-POLITISCH = [[Provinz Belluno|Belluno]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
| LAGE-GEBIRGE = [[Ampezzaner Dolomiten]], [[Südliche Kalkalpen]], [[Ostalpen]]&lt;br /&gt;
| EINTEILUNG NACH = [[Alpenvereinseinteilung der Ostalpen|AVE]] 52&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46/33/04/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 12/03/56/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = IT-BL&lt;br /&gt;
| MAX-LÄNGE = &lt;br /&gt;
| GESTEIN = &amp;#039;&amp;#039;[[Dolomia principale]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| ALTER = [[Trias (Geologie)|Obertrias]]&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dreigestirn der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tofane&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Tofane&amp;#039;&amp;#039;, [[Deutsche Sprache|deutsch]] auch &amp;#039;&amp;#039;Tofana&amp;#039;&amp;#039;) gehört zu den bekanntesten und markantesten [[Dolomiten]]massiven. Die Tofane liegen westlich von [[Cortina d’Ampezzo]] und überragen das [[Valle del Boite]] (Boitetal). Eine gewisse Bekanntheit erlangte der Name durch die [[Ski Alpin|Skirennstrecke]] [[Olimpia delle Tofane]], 1956 Austragungsort der [[Olympische Winterspiele 1956/Ski Alpin|olympischen Herrenabfahrt]] und 2026 der olympischen Damenabfahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Das Tofane-[[Massiv]] liegt westlich von Cortina d’Ampezzo über dem oberen Valle del Boite und ist Teil des Parco Naturale delle Dolomiti d’Ampezzo. Während die beiden höheren Gipfel [[Tofana di Mezzo]] und [[Tofana di Dentro]] ein kompaktes Massiv bilden, wirkt die südliche [[Tofana di Rozes]] einigermaßen eigenständig. Zwischen diesen Felsgiganten schneidet sich die &amp;#039;&amp;#039;Forcella Fontananegra&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|2561}}) ein. Im Westen und Norden trennt das Val Travenanzes das Gebirgsmassiv von der [[Fanesgruppe]], im Osten das obere Valle del Boite vom [[Pomagnon]]zug (und der [[Cristallogruppe]]) und im Süden das Falzaregotal von der [[Nuvolaugruppe]]. Von Cortina gesehen ist den beiden höheren Tofane eine Wandstufe vorgelagert, die mit dem Südostgrat der mittleren Tofana eine Art „Felsenring“ bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gipfel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tofane Son Forca.jpg|mini|[[Tofana I]], [[Tofana II|II]] und [[Tofana III|III]] von Osten]] &lt;br /&gt;
Das Massiv besteht im Wesentlichen aus den drei [[Dreitausender]]-Gipfeln, die allesamt beliebte Tourenziele darstellen. Alle drei rangieren unter den [[Liste der Dreitausender in den Dolomiten|zehn höchsten Gipfeln der Dolomiten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die in der Mitte gelegene [[Tofana di Mezzo]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Tofana II&amp;#039;&amp;#039;) ist mit einer Höhe von {{Höhe|3244|IT|link=true}} die höchste der drei Tofane und zugleich nach der [[Marmolata]] ({{Höhe|3343}}) und dem [[Antelao]] ({{Höhe|3264}}) der dritthöchste Dolomitenberg.&lt;br /&gt;
* Die [[Tofana di Dentro]] (hintere Tofana, auch &amp;#039;&amp;#039;Tofana III&amp;#039;&amp;#039;) hat eine Gipfelhöhe von {{Höhe|3238|IT|link=true}} und bildet den nördlichsten der drei Felsriesen.&lt;br /&gt;
* Die [[Tofana di Rozes]] (vordere Tofana, auch &amp;#039;&amp;#039;Tofana I&amp;#039;&amp;#039;) ist {{Höhe|3225|IT|link=true}} hoch und vor allem für ihre imposante Südwand (&amp;#039;&amp;#039;Tofana Sud&amp;#039;&amp;#039;) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Bereits 1873 setzte sich [[Hermann Loretz]] geologisch mit dem Gebiet um die Tofane auseinander. [[Edmund Mojsisovics von Mojsvár]] lieferte mit seiner Arbeit zu den [[Dolomit (Gestein)|Dolomit]]-[[Riff (Geographie)|Riffen]] (1879) weitere wichtige Aufschlüsse, die [[Leopold Kober]] 1908 vertiefte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tofane werden aus mächtigem [[Trias (Geologie)|triassischem]] [[Hauptdolomit]] (&amp;#039;&amp;#039;Dachsteindolomit&amp;#039;&amp;#039;) aufgebaut, der leicht Richtung Norden [[Fallen (Geologie)|einfällt]]. In den Gipfelbereichen wird er von [[Jura (Geologie)|jurassischen]] [[Kalkstein|Kalken]] (früher als &amp;#039;&amp;#039;Lias&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet) überlagert. Der Grat zwischen Tofana II und III gewährt gute Einblicke in die Schichtfolge und lässt [[Neokom]] und [[Oberjura]] erkennen, während in den untersten Bereichen ältere Gesteine wie [[Sandstein]]e, [[Kalkmergel]] und [[Tuff]]e zu Tage treten, die ein auffälliges grünes Band formen. Der Komplex von Tofana II und III wird außerdem von einer nach Westen [[Überschiebung|überschlagenen]] [[Falte (Geologie)|Falte]] geprägt, deren Mächtigkeit allerdings nur die obersten 200 Meter umfasst. Nach Süden hin setzt sich diese [[Tektonik|tektonische]] [[Störung (Geologie)|Störung]] fort.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Leopold Kober]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Dachsteinkalkgebirge zwischen Gader, Rienz und Boita.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Geologischen Gesellschaft in Wien.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1908, ISSN 0072-1123, S. 203–247 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/MittGeolGes_1_0203-0244.pdf|KBytes=3420}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Maria M. Ogilvie Gordon]]: &amp;#039;&amp;#039;Geologie von Cortina d’Ampezzo und Cadore.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt.&amp;#039;&amp;#039; 84. Band, Wien 1934, ISSN 0016-7800, S. 59–218 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/JbGeolReichsanst_84_0059-0215.pdf|KBytes=12600}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Südgrat der Tofana II befindet sich mit dem &amp;#039;&amp;#039;Bus de Tofana&amp;#039;&amp;#039; eines der größten [[Felsenfenster]] der Alpen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dolomiten Tofana-Sued.jpg|mini|Südwand der [[Tofana di Rozes]]]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Tofana Südwand mit Dimai-Eötvös Route.jpg|mini|Darstellung der Dimai-Eötvös Route durch die Südwand der Tofana, Erstbesteigung durch die Schwestern [[Ilona und Rolanda von Eötvös|Eötvös]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tofana - in der Dimai Eötvös Tour.jpg|mini|Tofana Südwand, Kletterer in der Dimai Eötvös Route]]&lt;br /&gt;
Die Erstbegehungen der drei Gipfel erfolgten nacheinander in den Jahren 1863 bis 1865. [[Paul Grohmann]] bestieg mit verschiedenen Führern zuerst die [[Tofana di Mezzo]] (1863), dann die [[Tofana di Rozes]] (1864) und schließlich die [[Tofana di Dentro|Tofana di Fuori]] (1865), allesamt von Cortina aus. Alpinistisch war in der Folge vor allem die Südwand der Tofana di Rozes von Interesse, deren Erstbesteigung erfolgte 1901 durch die Schwestern [[Ilona und Rolanda von Eötvös]] mit Führern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goedeke&amp;quot;&amp;gt;[[Richard Goedeke]] &amp;amp; [[Hans Kammerer]]: &amp;#039;&amp;#039;3000er der Dolomiten. Die Normalwege.&amp;#039;&amp;#039; [[J. Berg Verlag]], München 1993, ISBN 978-3-7079-0606-6, S. 126–130.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Gebirgskrieg 1915–1918|Ersten Weltkriegs]] bildeten die Tofane eines der Zentren der [[Erste Dolomitenoffensive|Ersten Dolomitenoffensive]]. Die italienischen [[Alpini]] besetzten im Juli 1915 die Gipfel von Tofana II und Tofana III und versuchten von dort aus die österreich-ungarische Sperre im Travenanzestal zu erobern. Die Tofana I wurde wiederum kurzzeitig von [[Jäger (Militär)|Jägern]] des [[Deutsches Alpenkorps|Deutschen Alpenkorps]] eingenommen. Kriegsrelikte wie [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] und verfallene [[Stellung (Militär)|Stellungen]] zeugen heute noch von den erbitterten Kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den [[Olympische Winterspiele 1956|Olympischen Winterspielen 1956]] in Cortina d’Ampezzo hielt der [[Massentourismus]] erstmals Einzug in die Gegend. Während die [[Skigebiet]]e mit der heute noch als [[Alpiner Skiweltcup|Weltcupstrecke]] genutzten [[Olimpia delle Tofane]] am Osthang von Tofana di Mezzo/Dentro entstanden, blieb die Spitze bis zum Bau der [[Seilbahn]] &amp;#039;&amp;#039;Freccia nel cielo&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Himmelspfeil&amp;#039;&amp;#039;) 1971 verschont. Davor waren bereits mehrere [[Klettersteig]]e angelegt worden, die sich heute großer Beliebtheit erfreuen, darunter die &amp;#039;&amp;#039;Via ferrata Giuseppe Olivieri&amp;#039;&amp;#039; auf die mittlere Tofana (1957), die &amp;#039;&amp;#039;Via ferrata Giovanni Lipella&amp;#039;&amp;#039; auf die Tofana di Rozes (1967) und die &amp;#039;&amp;#039;Via ferrata Formenton&amp;#039;&amp;#039; auf die Tofana di Dentro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Höfler&amp;quot;&amp;gt;Horst Höfler &amp;amp; Paul Werner: &amp;#039;&amp;#039;Klettersteige Dolomiten. Mit Vicentiner Alpen, Brenta und Gardaseebergen.&amp;#039;&amp;#039; [[Bergverlag Rother]], München 2000, ISBN 3-7633-3096-8, S. 110–115.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stützpunkte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tofanahütte 1894.jpg|mini|Tofanahütte (1894), seit 1994 als Winterbiwak des Rif. Giussani genutzt, Aquarell von [[Anton Paul Heilmann]]]]&lt;br /&gt;
Für Besteigungsvorhaben im Gebiet der Tofane bieten sich in der näheren Umgebung zahlreiche [[Schutzhütte]]n an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rifugio Dibona|Rifugio Angelo Dibona]] ({{Höhe|2083}})&lt;br /&gt;
* [[Rifugio Camillo Giussani]] ({{Höhe|2580}}, [[Sektion Cortina d’Ampezzo des Club Alpino Italiano|CAI Cortina]])&lt;br /&gt;
* [[Rifugio Cima Tofana]] (ca. {{Höhe|3195}}) an der Seilbahn-Bergstation&lt;br /&gt;
* [[Rifugio Col Druscié]] ({{Höhe|1779}})&lt;br /&gt;
* [[Rifugio Duca d’Aosta]] ({{Höhe|2098}})&lt;br /&gt;
* [[Rifugio Pomedes]] ({{Höhe|2303}})&lt;br /&gt;
* [[Rifugio Ra Valles]] ({{Höhe|2470}}) an der Seilbahn-Mittelstation&lt;br /&gt;
* [[Biwakschachtel|Bivacco]] Baracca degli Alpini ({{Höhe|2922}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nicht mehr bewirtschaftet bzw. verfallen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rifugio Generale Antonio Cantore|Rifugio Cantore]] ({{Höhe|2542}})&lt;br /&gt;
* [[Wolf-Glanvell-Hütte]] ({{Höhe|2065}}) im Travenanzestal, 1907 erbaut und 1915 zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tofane|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.storiaememoriadibologna.it/la-battaglia-delle-tofane-130-evento La battaglia delle Tofane – Kampf um die Tofane] (italienisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4346837-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in den Dolomiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Cortina d’Ampezzo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tofane| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
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