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	<title>Todtenau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Todtenau&amp;diff=1535635&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Blech: defekten Weblink entfernt, Link zur Verordnung aktualisiert</title>
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		<updated>2025-11-03T19:33:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;defekten Weblink entfernt, Link zur Verordnung aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Die Todtenau.JPG|thumb|Landschaft in der Todtenau mit charakteristischem [[Spirke]]nbewuchs]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Todtenau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Hochmoor]] in der Gemeinde [[Kirchberg im Wald]] in [[Bayern]]. Mit den benachbarten kleinen Auen Reischau, Dorner Au, Muckenau und Höllenau bildet sie das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] „Todtenau und umgebende Auen“. Die Todtenau liegt auf einer Höhe von etwas über {{Höhe|700|DE-NN}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Seit der letzten [[Eiszeitalter|Eiszeit]] vor rund 13500 Jahren hat sich in der Todtenau eine 8,50 Meter dicke [[Torf]]schicht gebildet. In den letzten Jahrhunderten wurde die natürliche Moorlandschaft beeinträchtigt durch Landwirtschaft mit einhergehender Entwässerung sowie der Aufforstung mit standortfremden Fichten. Ferner gab es bis Ende der siebziger Jahre Planungen, den Torf in großem Stil abzubauen, was zu einer Zerstörung des Moores geführt hätte. Deshalb wurde 1983 das Naturschutzgebiet mit einer Größe von 148 [[Hektar]] ausgewiesen. In dieser Zeit gab es auch noch einen Restbestand an [[Birkwild]], welcher bald erlosch. Mittlerweile gibt es einen Entwicklungsplan für das Naturschutzgebiet, private Grundflächen werden angekauft und [[Renaturierung]]smaßnahmen durchgeführt (unter anderem Abholzung von [[Fichten]], Verfüllung von Gräben, [[Mähen|Mahd]] unter ökologischen Gesichtspunkten). Die Maßnahmen werden von verschiedenen Interessengruppen gemeinsam durchgeführt, wie z. B. dem Staatsforst, dem Jagdverband, verschiedenen Naturschutzverbänden und der Unteren Naturschutzbehörde. Das Naturschutzgebiet ist mittlerweile auch als [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH]]-Fläche ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Todtenau mit den umgebenden Auen ist durch die verschiedenen Moorflächen und Feuchtwiesen einzigartig im Bayerischen Wald und beherbergt eine Vielzahl seltener Tier- und Pflanzenarten, wie z. B. [[Waldschnepfe]], [[Baumpieper]], [[Wiesenpieper]], [[Fischotter]], [[Rundblättriger Sonnentau]] oder [[Niedrige Schwarzwurzel]]. Das charakteristische [[Birkwild]] ist Mitte der 1980er Jahre ausgestorben, mittlerweile gibt es konkrete Pläne zur Wiedereinbürgerung. Eine Besonderheit ist auch das Restvorkommen des [[Wacholder]], eine Erinnerung an die [[Waldweide]]nutzung früherer Zeiten, da der Wacholder im Gegensatz zu anderen Pflanzen vom Vieh nicht gefressen wurde, durch die späteren [[Aufforstung]]en wurde er wieder zurückgedrängt. Die charakteristische Baumart in den naturbelassenen Teilen der Auen ist die [[Spirke]], welche nur lichte Bestände bildet. Die [[Rauschbeere]] ist in der Todtenau nicht selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen ==&lt;br /&gt;
Um die Todtenau ranken sich viele Sagen, z. B. soll dort eine Stadt versunken sein. Auch wird behauptet, dass der Name der Au von den [[Pest]]toten kommt, die dort versenkt wurden. Es gibt allerdings keine Beweise für die alten Erzählungen, auch gibt es keine gesicherte Erklärung für die Herkunft des Namens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandern ==&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet ist durch einen befestigten Naturerlebnispfad aus Holz sehr schön zu bewandern, Info-Tafeln erklären entlang des Weges Entstehung, Bedeutung und Schutz des Moores. Eine Begleitbroschüre ist kostenlos bei der Touristeninfo im Rathaus von Kirchberg im Wald erhältlich. Zu beachten ist das Wegegebot innerhalb des Naturschutzgebietes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geotop ==&lt;br /&gt;
Das Hochmoorgebiet ist vom [[Bayerisches Landesamt für Umwelt|Bayerischen Landesamt für Umwelt]] als bedeutendes [[Geotop]] (Geotop-Nummer: 276R028) ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geotop&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Liste der Geotope im Landkreis Regen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geotop&amp;quot;&amp;gt;[https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/sb_geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=276R028 Bayerisches Landesamt für Umwelt, Geotop &amp;#039;&amp;#039;Hochmoorgebiet Todtenau SE von Dösingerried&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 18. Oktober 2017).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Naturschutzgebiet Todtenau und umgebende Auen}}&lt;br /&gt;
* [https://www.regierung.niederbayern.bayern.de/mam/service/umwelt_naturschutz/naturschutzgebiete/nsg047verordnung.pdf Verordnung über das Naturschutzgebiet „Todtenau und umgebende Auen“] (PDF-Datei; 37 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Deggendorf&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Regen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48.884134|EW=13.136387|type=landmark|region=DE-BY|elevation=700|dim=500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moor in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Regen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Gebiet in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bayerischer Wald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Naturschutzgebiete]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop im Landkreis Regen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchberg im Wald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1983]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Blech</name></author>
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