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	<title>Todor Schiwkow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T20:13:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Todor_Schiwkow&amp;diff=151340&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Auchwaswisser: Typo, typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2024-12-26T15:47:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typo, typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Todor Zhivkov , eerste secretaris Communistische Partij en president van Bulgari, Bestanddeelnr 924-8077 (cropped).jpg|mini|Todor Schiwkow (1971)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SigTodorZhivkov.svg|rahmenlos|rechts|Unterschrift Todor Schiwkows]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Todor Christow Schiwkow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{bgS|Тодор Христов Живков}}, wissenschaftliche [[Transliteration]] &amp;#039;&amp;#039;Todor Christov Živkov&amp;#039;&amp;#039;; *&amp;amp;nbsp;[[7. September]] [[1911]] in [[Prawez]]; † [[5. August]] [[1998]] in [[Sofia]]) war ein [[Kommunismus|kommunistischer]] [[Bulgarien|bulgarischer]] [[Politiker]]. Vom 4. März 1954 bis zu seinem [[Plenum des ZK der BKP am 10. November 1989|erzwungenen Rücktritt am 10. November 1989]] war er Staatschef von [[Bulgarien]] und Erster Sekretär der [[Bulgarische Kommunistische Partei|Bulgarischen Kommunistischen Partei]]. Damit war er unter allen Oberhäuptern der Mitgliedstaaten des [[Warschauer Pakt]]es derjenige mit der längsten Amtszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Todor Zhivkov and Georgi Dimitrov.jpg|mini|Todor Schiwkow (links) und [[Georgi Dimitroff]] (rechts) im Jahr 1946]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schiwkow wurde als Kind armer Bauern in dem kleinen Dorf [[Prawez]] geboren. Als Jugendlicher zog er auf der Suche nach Arbeit und einer besseren Zukunft nach [[Sofia]]. Dort wurde er 1932 Mitglied des [[Dimitrowski Komsomol]], der Jugendabteilung der damaligen bulgarischen Kommunistischen Partei (BKP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] stieg Schiwkow in der Partei auf und war am Widerstand der „Volksbefreiungsarmee“ gegen das Deutsche Reich beteiligt. In der Nachkriegszeit hatte Schiwkow wichtige Positionen innerhalb der nun von sowjetischer Seite gestützten Regierung inne, unter anderem leitete er die Volksmiliz, die unter seiner Führung Tausende Menschen aus politischen Gründen inhaftierte. Im Jahre 1950 wurde er Sekretär des Zentralkomitees der BKP. 1951 wurde er Vollmitglied des Politbüros des Zentralkomitees und 1954 Generalsekretär des Zentralkomitees und damit jüngster „Parteichef“ eines [[Ostblock]]landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten zwei Jahren von Schiwkows Amtszeit als Generalsekretär der Partei war der [[Stalinismus|stalinistisch]] orientierte [[Walko Tscherwenkow]] noch der eigentliche Staatschef; dieser wurde jedoch 1956 zum Rücktritt gezwungen, nachdem [[Nikita Sergejewitsch Chruschtschow|Chruschtschow]] nach [[Josef Stalin|Stalins]] Tod 1953 den Prozess der [[Entstalinisierung]] eingeleitet hatte. Im Jahre 1965 überstand Schiwkow den Versuch eines Staatsstreiches abtrünniger Armeeoffiziere und Parteimitglieder; ein solcher Vorfall war in einem kommunistischen Land bis dahin einmalig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Amtszeit hatte Bulgariens Wirtschaft hohe Wachstumsraten und machte einen schnellen Strukturwandel vom Agrarland zum [[Industriestaat]] durch. Schiwkow trieb die [[Verstädterung]] seines Landes massiv voran. Die allgemeine Versorgungslage verbesserte sich erheblich. Auch das Bildungsniveau der Bevölkerung stieg rasch an. Trotzdem blieb Bulgarien neben [[Sozialistische Republik Rumänien|Rumänien]] und [[Sozialistische Volksrepublik Albanien|Albanien]] eines der ärmsten Länder Europas. Die politische Opposition im Land bekämpfte der Diktator mit äußerster Härte; abertausende Menschen waren als [[Dissident]]en in ganz Bulgarien inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Protegé von Chruschtschow und persönlicher Freund von [[Leonid Breschnew]] war Schiwkow während des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] für seine äußerst loyale Haltung der [[UdSSR]] gegenüber bekannt. Er schlug 1963 vor, Bulgarien an die Sowjetunion anzuschließen – wahrscheinlich ein Schritt, um innerparteiliche Gegner zu marginalisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://muse.jhu.edu/article/854698 Christopher Nehring: &amp;#039;&amp;#039;Bulgaria as the Sixteenth Soviet Republic? Todor Zhivkov&amp;#039;s Proposals to Join the USSR&amp;#039;&amp;#039;, in: Journal of Cold War Studies, Jg. 24 (2022), Nr. 2, S. 29–45 (hier: S. 32–37).]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schriftsteller und Regimekritiker [[Georgi Markow (Schriftsteller)|Georgi Markow]] sagte einmal, „er diente der UdSSR mit mehr Inbrunst als die sowjetischen Führer selbst“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer Aussage von [[Oleg Danilowitsch Kalugin|Oleg Kalugin]] (ein Generalmajor des [[KGB]]) im April 1991 ordnete Schiwkow persönlich die Ermordung Markows durch das [[Regenschirmattentat]] 1978 an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Klaus Brill]] |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/mysterioeser-regenschirmmord-aufgeklaert-gift-direkt-vom-diktator-1.587790 |titel=Mysteriöser „Regenschirmmord“ aufgeklärt – Gift direkt vom Diktator |werk=[[Süddeutsche.de]] |datum=2010-05-11 |abruf=2019-11-10}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13491969 |Titel=„Nasse Sachen“ verschwanden |Jahr=1991 |Nr=47 |Datum=1991-11-18 |Seiten=184–185}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1988 gründeten Mitglieder der herrschenden Kommunistischen Partei einen „Klub zur Unterstützung von Glasnost und Perestroika“. Schiwkow unterdrückte zunächst diese parteiinterne Opposition mittels Ausschlüssen und Ausweisungen. Daneben versuchte er jedoch auch sich an die Spitze von gemäßigten Reformbemühungen zu stellen, ohne das Machtmonopol der Partei aufzugeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Bönte, Ralf Georg Reuth |Titel=Das Komplott. Wie es wirklich zur deutschen Einheit kam. |Verlag=Piper |Ort=München |Datum=1993 |ISBN=3492036589 |Seiten=22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedoch konnten diese Versuche seine eigene Amtsenthebung und schließlich den Fall des [[Realsozialismus]] nicht verhindern. Im Jahre 1989 wurde er aus der Bulgarischen Kommunistischen Partei ausgeschlossen und am 18.&amp;amp;nbsp;Januar 1990 verhaftet. Zwei Jahre später wurde er wegen Plünderung der Staatskassen und [[Korruption]] zu einer siebenjährigen Haftstrafe verurteilt, die aus Gesundheitsgründen 1996 in einen [[Hausarrest]] umgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schiwkow starb am 5. August 1998 an einer [[Lungenentzündung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie und Kinder ==&lt;br /&gt;
Seine Frau Mara Maleewa starb 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Todor Schiwkow versuchte, seinen Kindern eine Karriere in der Hierarchie der [[Bulgarische Kommunistische Partei|Bulgarischen Kommunistischen Partei]] zu sichern: Seine Tochter [[Ljudmila Schiwkowa|Ljudmila]] wurde Mitglied des Politbüros und Kulturministerin. Sie verfolgte einige Ideen, die auf fernöstlichen Philosophien basierten und von der alten Garde missbilligt wurden. Einige unsichere Quellen sind der Meinung, dass ihr früher Unfalltod im Jahre 1981 auf sowjetische Einmischung zurückzuführen sei. Ihr Ehemann [[Iwan Slawkow]] war Leiter des bulgarischen Staatsfernsehens und später Präsident des [[Bulgarisches Olympisches Komitee|Bulgarischen Olympischen Komitees]]. Schiwkows Sohn Wladimir Schiwkow war Vorsitzender des Jugendverbandes (Komsomol).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfahren von Schiwkows Familie leben heute in Deutschland, Österreich, Kanada und Bulgarien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tom Junes, Elitza Stanoeva: &amp;#039;&amp;#039;Todor C. Schiwkow (1911–1998).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Martin Sabrow]], [[Susanne Schattenberg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die letzten Generalsekretäre. Kommunistische Herrschaft im Spätsozialismus&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kommunismus und Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 8). Ch. Links Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-96289-028-5 (Sonderauflage für die Landeszentralen für politische Bildung), S. 37–62.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Todor Zhivkov|Todor Schiwkow}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118637134}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118637134}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000008243}}&lt;br /&gt;
* [https://bnr.bg/de/post/100596171/1998-todor-schiwkow-das-ende-eines-diktators 1998: Todor Schiwkow – das Ende eines Diktators]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Ministerpräsidenten Bulgariens|Ministerpräsident von Bulgarien]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1962–1971&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Anton Jugow]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Stanko Todorow]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Staatsoberhäupter der VR Bulgarien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118637134|LCCN=n/80/126215|NDL=00461825|VIAF=31998095}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schiwkow, Todor Christow}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bulgarischen Kommunistischen Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgarischer Widerstand im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Held der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Infanten Dom Henrique (Collane)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des José-Martí-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Olympischen Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Sofia)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schiwkow, Todor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Живков, Тодор Христов; Schiwkow, Todor Christow&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=bulgarischer Politiker, Staatschef von Bulgarien&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. September 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prawez]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. August 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sofia]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Auchwaswisser</name></author>
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