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	<title>Todesfall Rudolf Rupp - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T19:17:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Todesfall_Rudolf_Rupp&amp;diff=2228673&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Troubled asset: /* Chronologie */ ergänzende Argumentation</title>
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		<updated>2026-03-28T14:10:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Chronologie: &lt;/span&gt; ergänzende Argumentation&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Todesfall Rudolf Rupp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ereignete sich im Oktober 2001 in [[Oberbayern]]. Er gilt als einer der bizarrsten Fälle in der jüngeren deutschen [[Kriminalität|Kriminalgeschichte]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon_2502&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,747654,00.html |titel=Getöteter Landwirt: Gericht spricht im Fall Rupp Familie frei |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2011-02-25 |zugriff=2011-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronologie ==&lt;br /&gt;
Der [[Landwirt]] Rudolf Rupp, geboren 1949,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Röll, Göran Schattauer |Titel=Rechtsmedizin: „Völlig unverletzt“ |Sammelwerk=Der Focus |Nummer=17 |Datum=2009-04-20 |ISSN=0943-7576 |Seiten=36 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.donaukurier.de/_/tools/picview.html?_CMELEM=1359026 |wayback=20141216150844 |text=&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Rupp in seinem Heimatort bestattet&amp;#039;&amp;#039;.  }} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Donaukurier]]&amp;#039;&amp;#039;, April 2009. Abgerufen am 16. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; verschwand am 13. Oktober 2001 spurlos nach einem Wirtshausbesuch, bei dem er sich betrunken hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sp12&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Julia Jüttner |Titel=Wie die Polizei im Fall Rudi Rupp die Verdächtigen unter Druck setzte |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2012-03-19 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/panorama/justiz/wie-die-polizei-im-fall-rudi-rupp-die-verdaechtigen-unter-druck-setzte-a-822276.html |Abruf=2023-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Mai 2005 verurteilte das [[Schwurgericht]] am [[Landgericht Ingolstadt]] Rupps Ehefrau und den Ex-Freund einer der Töchter, Matthias E., wegen [[Totschlag (Deutschland)|Totschlags]] zu je achteinhalb Jahren Haft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon_2502&amp;quot; /&amp;gt; Die Angeklagten hatten gestanden, Rupp in seinem Haus in [[Heinrichsheim]] (Stadt [[Neuburg an der Donau]], [[Landkreis Neuburg-Schrobenhausen]]) erschlagen, zerstückelt und an die auf dem Hof lebenden Hunde verfüttert zu haben. Diese [[Geständnis]]se hatten sie allerdings noch vor Prozessbeginn widerrufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ_18122012&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon_justizskandal&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon_2010&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Julia Jüttner |url=http://www.spiegel.de/panorama/justiz/getoeteter-bauer-das-raetsel-des-rudolf-rupp-a-724080.html |titel=Das Rätsel des Rudolf Rupp |werk=Spiegel Online |datum=2010-10-20 |zugriff=2011-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden zum Zeitpunkt von Rupps Verschwinden 15 und 16 Jahre alten Töchter wurden zu zweieinhalb bzw. dreieinhalb Jahren [[Jugendstrafe]] wegen [[Beihilfe (Strafrecht Deutschlands)|Beihilfe]] durch Unterlassen verurteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon_2502&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Urteil des Schwurgerichts lauerte Matthias E. dem ahnungslosen 52-Jährigen im Treppenhaus auf und schlug ihm hinterrücks mit einem Vierkantholz ins Genick. Rupps Ehefrau und seine beiden Töchter sollen den jungen Mann dabei angefeuert und den Wehrlosen obszön beschimpft haben. Auch Hermine Rupp soll nach Ansicht der Staatsanwaltschaft ihrem Ehemann mit der Latte auf den Kopf geschlagen, die Töchter sollen auf ihren am Boden liegenden Vater eingetreten haben. Im Keller sollen Matthias E. und seine Verlobte dem noch lebenden Rupp mit einem Hammer die Schläfe eingeschlagen haben. Am nächsten Morgen zerlegten Hermine Rupp und E. laut Anklage den toten Bauern mit einem Messer, einer Säge und einer Axt. Umfassend schilderte Matthias E., wie er Arme und Beine des Bauern abtrennte, den Leib aufschnitt, die Organe entnahm und das Blut mit einem Margarinebecher in einen Eimer abschöpfte; wie er die Leichenteile an die auf dem Hof lebenden Hunde verfütterte. Den Kopf wollte E. in einem Waschkessel ausgekocht und zerkleinert haben, die von den Hunden zurückgelassenen Knochenreste sowie die Innereien landeten auf dem Misthaufen, der Mercedes bei einem Schrotthändler.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon_2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urteil stützte sich bei diesen Feststellungen ausschließlich auf die zuvor schon widerrufenen Geständnisse der Angeklagten; trotz intensiver Bemühungen der Ermittlungsbehörden waren keinerlei forensische Beweise für dieses – oder überhaupt ein – Tatgeschehen gefunden worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon_2010&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Holzhaider |Titel=Erst lange Haftstrafen, jetzt Freisprüche |Sammelwerk=Süddeutsche Zeitung |Datum=2011-02-25 |ISSN=0174-4917 |Online=http://www.sueddeutsche.de/bayern/mysterioeser-todesfall-erst-lange-haftstrafen-jetzt-freisprueche-1.1065066 |Abruf=2017-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2009 wurden oberhalb der [[Kraftwerk Bergheim|Staustufe Bergheim]] zwei Autos in der [[Donau]] geortet und am 10. März geborgen. Eines der beiden Fahrzeuge war der verschwundene [[Mercedes-Benz Baureihe 124|Mercedes 230 E]] von Rupp, seine sterblichen Überreste befanden sich auf dem Fahrersitz. Die Leiche war durch Fischfraß teilweise skelettiert, ansonsten aber vollständig und wies keine Verletzungen auf, die auf ein Tötungsdelikt hindeuten würden. Dass der Tote erschlagen worden war, konnte ausgeschlossen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon_2502&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon_2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl dadurch erwiesen war, dass wesentliche Teile der vom Schwurgericht in seinem Urteil getroffenen Feststellungen nicht stimmen konnten, lehnte die Justiz ein [[Wiederaufnahmeverfahren]] zunächst ab. Am 9. März 2010 gab das [[Oberlandesgericht München]] schließlich doch den Wiederaufnahmeanträgen der Verteidigung statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon_2010&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Aktenzeichen |Nummer=3 Ws 109 – 112/10, 3 Ws 109/10, 3 Ws 110/10, 3 Ws 111/10, 3 Ws 112/10 |Datum=2010-09-03 |Online=https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%2520M%25FCnchen&amp;amp;Datum=09.03.2010&amp;amp;Aktenzeichen=3%2520Ws%2520109/10 |Abruf=2023-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Februar 2011 (alle Verurteilten waren mittlerweile nach Verbüßung von zwei Dritteln ihrer Freiheitsstrafen aus der Haft entlassen worden) sprach eine Kammer des [[Landgericht Landshut|Landgerichts Landshut]] die Angeklagten frei. Das Gericht zeigte sich trotz des Fehlens einer plausiblen Tathypothese aber weiter davon überzeugt, dass einer oder mehrere der Angeklagten den als Tyrann geltenden Landwirt getötet hatten, und schloss einen Unfall oder Suizid aus. Es lasse sich lediglich nicht feststellen, wer für den Tod verantwortlich sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon_2502&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gisela Friedrichsen |Titel=»Schämt sich keiner?« |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2011-02-27 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/schaemt-sich-keiner-a-4f08def5-0002-0001-0000-000077222581 |Abruf=2023-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die detaillierten falschen Geständnisse vor dem ersten Prozess zustande gekommen waren, wurde juristisch nie aufgearbeitet. Die Polizei veröffentlichte Videos, die zeigen, wie Ermittler die angebliche Tat mit den Beschuldigten auf deren Hof nachstellten. Obwohl sich die Aussagen massiv widersprachen und teilweise geradezu gegenseitig ausschlossen, weckte dies offenbar keine Zweifel, genauso wenig wie das völlige Fehlen jeglicher Spuren, die bei diesem Tatverlauf zwingend zu erwarten gewesen wären. Das urteilende Gericht nahm trotzdem und zulasten der Angeklagten alle einzelnen Aussagen als wahr an und verknüpfte sie zu einem durchgängigen Tatgeschehen. [[Henning Ernst Müller]], Professor für Strafrecht an der [[Universität Regensburg]], sprach nach der Analyse der Videoaufzeichnung der Tatrekonstruktion von „inquisitorischen und suggestiven Fragen. So kann man doch niemanden vernehmen.“ Trotzdem wurden den letztlich Freigesprochenen vom [[Landgericht Landshut]] die Haftentschädigungen mit der Begründung verweigert oder gekürzt, sie seien wegen ihrer falschen Aussagen selbst schuld an der Verurteilung. Die ungeklärten Umstände des Zustandekommens der Geständnisse spielten dabei dem Gericht zufolge genauso wenig eine Rolle wie der Umstand, dass die Geständnisse noch vor dem Prozess widerrufen worden waren. Beim [[Oberlandesgericht München]] und beim [[Bundesverfassungsgericht]] hiergegen eingereichte Beschwerden blieben erfolglos.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon_2502&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Silke Bigalke |url=https://www.sueddeutsche.de/panorama/unschuldig-hinter-gittern-wie-die-deutsche-justiz-ihre-opfer-im-stich-laesst-1.1456053 |titel=Unschuldig hinter Gittern – Wie die deutsche Justiz ihre Opfer im Stich lässt |werk=Süddeutsche Zeitung |datum=2012-09-01 |zugriff=2020-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2015 wurde eine Beschwerde gegen die Verweigerung der Haftentschädigung vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte als unzulässig verworfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hudoc.echr.coe.int/?i=001-176289 |titel=Rupp v. Germany, Az. 60879/12, 60889/12 und 60893/12 |abruf=2023-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall löste ein entsprechendes Medienecho aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesweite Berichterstattung, unter anderem [http://www.focus.de/panorama/vermischtes/landshut-der-raetselhafte-tod-des-rudolf-r-_aid_603465.html &amp;#039;&amp;#039;Focus&amp;#039;&amp;#039;], [http://www.sueddeutsche.de/bayern/mysterioeser-todesfall-erst-lange-haftstrafen-jetzt-freisprueche-1.1065066 Sueddeutsche.de] ([[Hans Holzhaider]]), [https://rp-online.de/panorama/raetselhafter-mord-an-landwirt-heute-urteil_aid-13583805 &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Post&amp;#039;&amp;#039;], [https://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article12641242/Bizarrer-Bauern-Mord-Freisprueche-fuer-Angeklagte.html &amp;#039;&amp;#039;Welt Online&amp;#039;&amp;#039;], [http://www.donaukurier.de/nachrichten/bayern/wochennl082011-Gericht-spricht-Rupp-Familie-frei;art155371,2386104 &amp;#039;&amp;#039;Donaukurier&amp;#039;&amp;#039;] und [http://nachrichten.t-online.de/bauer-rudi-gericht-spricht-angehoerige-frei/id_44611356/index?news T-Online].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 2012 sprachen &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel online]]&amp;#039;&amp;#039; und das Fernsehmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel TV]]&amp;#039;&amp;#039; von einem Justizskandal und erhoben Anschuldigungen gegen die Justiz. Die Geständnisse der beschuldigten Angehörigen seien unter Druck zustande gekommen. Ein Beitrag der &amp;#039;&amp;#039;[[Frontal 21]]&amp;#039;&amp;#039;-Sendung (ZDF) am 30. Juli 2013 zog Parallelen zum [[Justizirrtum um Horst Arnold]] und zur [[Strafsache Gustl Mollath|Causa Gustl Mollath]], die ebenfalls als Justizskandale gelten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZDFmediathek| ID=270868 | Titel=Frontal 21: Mollath – In den Mühlen der Justiz (21:00 Uhr, ab Minute 4:20) | Typ=video | Zugriffsdatum=2014-02-11 | Offline=2014-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strafverfolgung des Schrotthändlers Ludwig H. ==&lt;br /&gt;
Dem in der Nähe von Neuburg an der Donau ansässigen Schrotthändler Ludwig H. war von der [[Kriminalpolizei]] die Beseitigung von Rupps verschwundenem Mercedes vorgeworfen worden. H. saß deswegen 2004 fünf Monate unschuldig in [[Untersuchungshaft (Deutschland)|Untersuchungshaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verhörmethoden der Polizei bei H. waren Jahre später Gegenstand eines gegen ihn geführten [[Strafprozessrecht (Deutschland)|Strafprozesses]]. Im [[Wiederaufnahme des Verfahrens|Wiederaufnahmeverfahren]] gegen die vier verurteilten Personen im Fall Rupp hatte H. 2010 als Zeuge vor dem [[Landgericht Landshut]] geschildert, wie er seinerzeit (2004) von einem Beamten der Ingolstädter Kriminalpolizei bedrängt worden war, seine Beteiligung an der Tat zu gestehen. Der Vernehmungsbeamte habe ihm damals seine Dienstpistole mit den Worten „Wir können auch anders, es geht um Mord, da dürfen wir alles“ an die Schläfe gehalten, als H. sich geweigert hatte, das [[Vernehmung]]sprotokoll zu unterschreiben. Die [[Staatsanwaltschaft (Deutschland)|Staatsanwaltschaft]] Landshut klagte H. daraufhin 2012 vor dem [[Amtsgericht Landshut]] wegen [[Falsche Verdächtigung|falscher Verdächtigung]] an, ohne die Vorwürfe von H. überhaupt geprüft zu haben. In seinem [[Plädoyer]] in der [[Hauptverhandlung]] bezeichnete Hubert K., der Sitzungsvertreter der Staatsanwaltschaft, den Angeklagten H. als „Abschaum der Menschheit“ und forderte eine [[Freiheitsstrafe (Deutschland)|Haftstrafe]] von 20 Monaten ohne Bewährung.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Jung: [https://www.augsburger-allgemeine.de/aichach/Staatsanwalt-beschimpft-Schrotthaendler-als-Abschaum-id23018921.html &amp;#039;&amp;#039;Staatsanwalt beschimpft Schrotthändler als &amp;quot;Abschaum&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;], [[Augsburger Allgemeine]] vom 5. Dezember 2012, abgerufen am 22. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H. wurde freigesprochen, da der Richter den Einlassungen der Polizeibeamten keinen Glauben schenkte; stattdessen kritisierte er sowohl die Ingolstädter Strafverfolger als auch die Staatsanwaltschaften Ingolstadt und Landshut mit deutlichen Worten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wochenblatt.de/nachrichten/landshut/regionales/Landshuter-Richter-watscht-Ingolstaedter-Kripo-und-Staatsanwaltschaften-ab;art67,152615 &amp;#039;&amp;#039;Freispruch für Schrotthändler. Gericht übt massive Kritik an Ermittlern und Staatsanwaltschaften&amp;#039;&amp;#039;]. Wochenblatt vom 17. Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.strafakte.de/strafprozess/nachwehen-fehlurteil-rudi-rupp-falschaussage/ &amp;#039;&amp;#039;Nachwehen der bayrischen Justiz im Todesfall Rudi Rupp&amp;#039;&amp;#039;]. Strafakte.de, abgerufen am 31. August 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erklärte u.&amp;amp;nbsp;a., begründete Zweifel daran zu haben, dass der Angeklagte den Polizisten zu Unrecht beschuldigt habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ_18122012&amp;quot; /&amp;gt; Des Weiteren warf der Richter dem Oberstaatsanwalt verschiedene rechts- und pflichtwidrige Handlungen im Zusammenhang mit der Vernehmung des Schrotthändlers vor&amp;lt;ref name=&amp;quot;sünden&amp;quot;&amp;gt;sueddeutsche.de vom 18. Dezember 2012: [http://www.sueddeutsche.de/bayern/methoden-der-polizei-absonderlichkeiten-aus-der-verhoerstube-1.1554051-2 &amp;#039;&amp;#039;Oberstaatsanwalt mit Sündenkatalog&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; und rügte auch den Sitzungsvertreter der Staatsanwaltschaft für seine Formulierung „Abschaum der Menschheit“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sünden&amp;quot; /&amp;gt; Das Verfahren sorgte für erhebliche öffentliche Aufmerksamkeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ_18122012&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans Holzhaider |url=http://www.sueddeutsche.de/bayern/methoden-der-polizei-absonderlichkeiten-aus-der-verhoerstube-1.1554051 |titel=Methoden der Polizei: Absonderlichkeiten aus der Verhörstube |werk=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum=2012-12-18 |abruf=2012-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon_justizskandal&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |url=http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,822276,00.html |title=Justizskandal im Fall Rudi Rupp |work=Spiegel Online |accessdate=2012-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans Holzhaider |url=https://www.sueddeutsche.de/bayern/prozess-um-polizeigewalt-immer-aerger-mit-dem-staatsanwalt-1.1503245 |titel=Landshut: Prozess um Polizeigewalt |sprache=de |abruf=2023-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Harald Jung |url=https://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/Fall-Rupp-Abschaum-Staatsanwaltschaft-fordert-20-Monate-ohne-Bewaehrung-id22998676.html |titel=„Abschaum“: Staatsanwaltschaft fordert 20 Monate ohne Bewährung |werk=Augsburger Allgemeine |datum=2012-12-03 |sprache=de |abruf=2023-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/Freispruch-fuer-den-Schrotthaendler-id23173006.html &amp;#039;&amp;#039;Freispruch für den Schrotthändler&amp;#039;&amp;#039;]; in: Augsburger Allgemeine vom 17. Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Thomas Darnstädt]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Richter und sein Opfer. Wenn die Justiz sich irrt&amp;#039;&amp;#039;. Piper, München 2013, ISBN 978-3-492-05558-1, Seite 94–123.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/panorama/justiz/getoeteter-bauer-im-zweifel-gegen-die-angeklagten-a-663299.html &amp;#039;&amp;#039;Im Zweifel gegen die Angeklagten&amp;#039;&amp;#039;], Spiegel&lt;br /&gt;
* [https://www.zdf.de/play/dokus/collection-index-page-ard-collection-ard-dxjuomfyzdpzag93ojcxnzi1zwe5zddhyjuyndk-324/page-video-ard-tote-luegen-nicht-mord-oder-selbstmord-102 &amp;#039;&amp;#039;Tote lügen nicht - Mord oder Selbstmord&amp;#039;&amp;#039;] [[ZDF]], 31 Minuten&lt;br /&gt;
* [[Henning Ernst Müller]] auf [[Beck-Blog]]:&lt;br /&gt;
** (17. Juni 2009): &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20230213162534/https://community.beck.de/2009/06/17/fehlverurteilung-wegen-totschlags-%E2%80%93-und-was-sagt-die-staatsanwaltschaft Fehlverurteilung wegen Totschlags – und was sagt die Staatsanwaltschaft?]&amp;#039;&amp;#039; (Webarchiv)&lt;br /&gt;
** (19. November 2009): &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20170101044656/https://community.beck.de/2009/11/19/trotz-ueberraschendem-leichenfund-lg-landshut-lehnt-wiederaufnahme-in-neuburger-totschlagsfall-ab Trotz überraschenden Leichenfunds: LG Landshut lehnt Wiederaufnahme in Neuburger Totschlagsfall ab]&amp;#039;&amp;#039; (Webarchiv)&lt;br /&gt;
** (25. Februar 2011): &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20201030201844/https://community.beck.de/2011/02/25/freispruch-nach-wiederaufnahme-fall-des-neuburger-bauers-rupp Freispruch nach Wiederaufnahme – Fall des Neuburger Bauers Rupp]&amp;#039;&amp;#039; (Webarchiv)&lt;br /&gt;
* [[Bernd von Heintschel-Heinegg]] auf Beck-Blog:&lt;br /&gt;
** (17. März 2015): &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20171206205106/https://community.beck.de/2015/03/17/was-ist-nur-mit-einigen-unserer-staatsanw-lte-los Was ist nur mit einigen unserer Staatsanwälte los?]&amp;#039;&amp;#039; (Webarchiv)&lt;br /&gt;
* [[Ernst Reuß]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/bauer-rupp-justiz-versagen-gestaendnisse-unschuldig-haft-entschaedigung Wenn die Justiz versagt: Der verschwundene Bauer]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayerische Geschichte (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizirrtum (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Troubled asset</name></author>
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