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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Tochterboot</id>
	<title>Tochterboot - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T13:38:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tochterboot&amp;diff=310340&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Muschelschubser: /* Seenotrettung */ +Link</title>
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		<updated>2025-12-05T23:47:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Seenotrettung: &lt;/span&gt; +Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tochterboot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Beiboot]], das auf einem größeren Wasserfahrzeug mitgeführt wird und das [[Mutterschiff]] selbständig verlassen und wieder hineinfahren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seenotrettung ==&lt;br /&gt;
Entwickelt wurde das Tochterboot-Prinzip in den 1950er-Jahren bei der [[Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger|Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger]] (DGzRS). Dort wurde erkannt, dass für einen effektiven Seenotrettungsdienst an den deutschen Küsten einerseits hochseetüchtige Fahrzeuge benötigt werden, andererseits im Flachwasser operiert werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurden [[Seenotkreuzer]] entwickelt, die in einer Wanne im Heck ein kleineres Fahrzeug mitführen können, das im Bedarfsfalle durch Öffnen einer Heckklappe zu Wasser gelassen wird und danach unabhängig vom Mutterschiff operieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsatz des Tochterbootkonzepts ist, Besatzung und Geretteten trotz der geringen Fahrzeuggröße ein Maximum an Schutz und Sicherheit zu bieten. Dies erlaubt den Einsatz bei stärkerem Seegang oder unabhängig vom Seenotkreuzer. Die Tochterboote der DGzRS sind zwischen 6,90&amp;amp;nbsp;m (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Minden (Schiff, 1985)|Minden]]&amp;#039;&amp;#039;) und 8,90&amp;amp;nbsp;m (&amp;#039;&amp;#039;[[Hermann Marwede (Schiff)|Hermann Marwede]]&amp;#039;&amp;#039;) lang. Die kleineren Kreuzer der [[20-Meter-Klasse der DGzRS|20-m-Klasse]] sind mit einem [[Festrumpfschlauchboot]] (RIB) ausgerüstet, das von der DGzRS als Arbeitsboot bezeichnet wird. Diese bieten nicht die Seetüchtigkeit der größeren Tochterboote, dafür eine deutlich größere Höchstgeschwindigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderen Ländern gibt es bei [[Rettungsboot (Einsatzmittel)|Seenotrettungsbooten]] teilweise auch das &amp;#039;reine&amp;#039; Tochterbootprinzip. Die drei größeren Einheiten &lt;br /&gt;
der Klasse &amp;#039;&amp;#039;SAR-3000&amp;#039;&amp;#039; bei der [[Polen|polnische]] [[Seenotrettungsgesellschaft]] [[MSPiR]] führen wie bei der DGzRS in einer Heckwanne ein RIB-Boot mit. Bei der [[Norwegen|norwegischen]] Gesellschaft [[NSSR]] besitzen die drei Boote der &amp;#039;&amp;#039;[[Emmy-Dyvi-Klasse]]&amp;#039;&amp;#039; im Heck ein geschütztes [[Dock (Schifffahrt)|Dock]], in dem ein fünf Meter langes Tochterboot einsatzbereit liegt und nach Flutung selbständig ein- und ausfahren kann&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=XgTw3othUyI Video zum Einsatz eines Tochterboots der NSSR] auf &amp;#039;&amp;#039;youtube.com&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 29. September 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://m.youtube.com/watch?v=nHL4jLlNYLo Video zum Einsatz eines Tochterboots bei der MSPiR] auf &amp;#039;&amp;#039;youtube.com&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 29. September 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zoll und Polizei ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Potsdam BP81 IMO 9830018 S Hamburg 09-05-2024.jpg|mini|Die Heckansicht der &amp;#039;&amp;#039;Potsdam&amp;#039;&amp;#039; − Aufnahme für 2 Tochterboote]]&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren setzt auch die [[Bundespolizei (Deutschland)|Bundespolizei]] Schiffe der [[Potsdam-Klasse]] ein, die im [[Heck]]bereich zwei Tochterboote mit sich führen können. Damit sind seichte [[Gewässer]] befahrbar, in denen die Wassertiefe für das Hauptschiff nicht ausreichend ist; und es können Personen auf ein anderes Schiff transportiert werden, ohne dass das Hauptschiff dem anderen Schiff allzu nahekommen muss (Kollisionsgefahr, Sicherheitsaspekte). Neben den zwei Heckwannen verfügen die Schiffe über zwei seitliche [[Davit]]s für schnell einsetzbare Kontrollboote an Bord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;200&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 ARWED EMMINGHAUS 5562.jpg|Tochterboot &amp;#039;&amp;#039;ALTE LIEBE&amp;#039;&amp;#039; in der Heckwanne der &amp;#039;&amp;#039;[[Arwed Emminghaus (Schiff)|ARWED EMMINGHAUS]] (DGzRS)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 SAR Pasat (5).jpg|Tochterboot bei der [[MSPiR]] &amp;#039;&amp;#039;PASAT&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Tag der Seenotretter 2024 in Laboe (7).jpg|DGzRS Tochterboot &amp;#039;&amp;#039;STEPPKE&amp;#039;&amp;#039; wird von [[Seenotrettungskreuzer|SK]] &amp;#039;&amp;#039;BERLIN&amp;#039;&amp;#039; an Bord gezogen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=YhMXAaHIdBE Einsatz-Demonstration der &amp;#039;&amp;#039;EMMY DYVI&amp;#039;&amp;#039;] ([[NSSR]]) [https://www.youtube.com/watch?v=YhMXAaHIdBE mit Tochterboot]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bootstyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Muschelschubser</name></author>
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