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	<title>Tobruk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Paintdog: Einzelschriften zur militärischen Geschichte des Zweiten Weltkrieges verlinkt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Einzelschriften_zur_milit%C3%A4rischen_Geschichte_des_Zweiten_Weltkrieges&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Einzelschriften zur militärischen Geschichte des Zweiten Weltkrieges (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Einzelschriften zur militärischen Geschichte des Zweiten Weltkrieges&lt;/a&gt; verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
|BREITE        = 32/05//N&lt;br /&gt;
|LÄNGE         = 23/58//E&lt;br /&gt;
|NAME          = &lt;br /&gt;
|AMT-NAME      = {{arS|طبرق&amp;amp;lrm;}}&lt;br /&gt;
|AMT-NAME2     = &lt;br /&gt;
|KARTE         = &lt;br /&gt;
|WAPPEN        = &lt;br /&gt;
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|VE2-NAME      = &lt;br /&gt;
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|VE3-ART       = &lt;br /&gt;
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|FLÄCHE        = &lt;br /&gt;
|EINWOHNER     = 121.052&lt;br /&gt;
|STAND         = 2005&lt;br /&gt;
|GRÜNDUNG      = &lt;br /&gt;
|ISO-CODE      = LY-BU&lt;br /&gt;
|WWW           = &lt;br /&gt;
|WWW-SPRACHE   = &lt;br /&gt;
|BÜRGERMEISTER = &lt;br /&gt;
|PARTEI        = &lt;br /&gt;
|BILD          = Tobruk port.jpg&lt;br /&gt;
|BILD-TEXT     = Hafen von Tobruk&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-785-0294-26A, Tobruk, zerstörte Häuser.jpg|mini|Zerstörte Häuser in Tobruk 1942]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tobruk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tobruq&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|طبرق&amp;amp;lrm;|DMG=Ṭubruq}}), ist eine [[Libyen|libysche]] [[Stadt]] am [[Mittelmeer]]. Der Ort hat 121.052 Einwohner (Stand 1. Januar 2005) und liegt in der [[Kyrenaika]]. Tobruk ist eine wichtige Hafenstadt und der Endpunkt einer [[Erdöl]][[pipeline]]. In der Nähe der Stadt befindet sich auch eine [[Erdölraffinerie]]. Sie war in den Jahren 1941 und 1942 Schauplatz mehrerer heftiger Schlachten des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]]. Tobruk ist Hauptstadt des Munizips [[Munizip al-Butnan|Al-Butnan]]. 2014 wurde sie Sitz der Regierung Libyens und des libyschen Parlaments.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dw.de/libyen-die-regierung-in-tobruk-ruft-die-welt-zu-hilfe/a-18149750 dw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Tobruk wurde im [[Altertum]] als [[Griechische Kolonisation|griechische Kolonie]] [[Antipyrgos]] gegründet, in der vorrangig [[Landwirtschaft]] betrieben wurde. Später legten die [[Römisches Reich|Römer]] bei der Stadt eine [[Festung]] an, um die Grenze der Kyrenaika zu bewachen. In den folgenden Jahrhunderten diente sie als eine Station an der großen [[Karawane]]nstraße entlang der südlichen Mittelmeerküste. Im Jahre 1911 gelangte der Ort im Rahmen des [[Italienisch-Türkischer Krieg|Italienisch-Türkischen Krieges]] an [[Königreich Italien (1861–1946)|Italien]]. Die italienischen Truppen bauten die Umgebung der Stadt bis 1940 wiederum zu einer starken Festung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://concise.britannica.com/ebc/article-9380861/Tobruk |text=&amp;#039;&amp;#039;Encyclopædia Britannica&amp;#039;&amp;#039; (2006) |wayback=20080102054148}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tobruk war im Zweiten Weltkrieg ein kleiner Ort mit nicht einmal 2000 Einwohnern, verfügte aber über einen [[Tiefwasserhafen]] und die oben erwähnte Festung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Januar 1941 wurde die Stadt durch [[British Army|britische]] Einheiten erobert, und rund 25.000 Italiener gingen in [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Gefangenschaft]]. Der deutsche [[Afrikafeldzug|Vormarsch]] in [[Nordafrika]] unter dem Kommando von [[Erwin Rommel]] war von Geschwindigkeit geprägt, daher wurde der schwer befestigte Ort zunächst nur eingeschlossen und nicht erobert, um schnell weiter vorstoßen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tobruk wurde zu diesem Zeitpunkt von einer [[Australien|australischen]] Einheit verteidigt, die im April zwei Eroberungsversuche des [[Deutsches Afrikakorps|deutschen Afrikakorps]] abwehrte. Ab August 1941 wurde die Stadt zusätzlich durch [[Polnische Streitkräfte im Westen|polnische Einheiten]] verstärkt. Tief gestaffelte Verteidigungsstellungen aus [[Panzergraben|Panzergräben]], [[Bunker]]n, [[Maschinengewehr|MG-]] und [[Panzerabwehrkanone|PAK]]-Nestern machten ein Vordringen in den Ort nahezu unmöglich. Bis Ende 1941 wurde der [[Belagerung von Tobruk|Ort belagert]] und von der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|deutschen Luftwaffe]] massiv bombardiert. Im Rahmen der &amp;#039;&amp;#039;[[Operation Crusader]]&amp;#039;&amp;#039; im Dezember 1941 erhielten die Verteidiger [[Entsatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1942 war die Stadt während des [[Unternehmen Theseus|Unternehmens Theseus]] erneut Ziel deutsch-italienischer Vorstöße, und nach zwei Wochen heftiger Kämpfe wurde die Abwehr schließlich durchbrochen. Die Alliierten kapitulierten am 21. Juni 1942. 32.000 [[alliierte]] Soldaten gerieten in Gefangenschaft, und den Eroberern fielen rund 5000 Tonnen Versorgungsgüter und 10.000 Tonnen [[Kraftstoff|Treibstoff]] zu. In der Folge wurde Rommel zum [[Generalfeldmarschall]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1942 wurde ein britisches [[Kommando (Militär)|Kommandounternehmen]] auf die Stadt vereitelt, aber Tobruk musste nach der Niederlage der [[Achsenmächte]] bei [[El-Alamein]] im November 1942 aufgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:German memorial WW2 - panoramio.jpg|mini|[[Deutsche Kriegsgräberstätte Tobruk|Deutsches Kriegerdenkmal in Tobruk]]]]&lt;br /&gt;
In Tobruk steht auf einer Anhöhe über der Stadt auch die zentrale deutsche [[Kriegsgräberstätte Tobruk]] für die in Libyen gefallenen deutschen Soldaten. Es ist ein quadratischer Bau von 40 mal 40 Metern mit vier Rundtürmen an den Ecken. In ihn wurden 6026 Soldaten umgebettet, unter anderen das deutsche [[Fliegerass|Jagdfliegerass]] [[Hans-Joachim Marseille]] („Der Stern von Afrika“). Das Denkmal wurde 1955 vom [[Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge]] eingeweiht. Das Mahnmal trägt die [[Inschrift]]:&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Grote, Deutsche Corpszeitung 4/1958, S. 147.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Inschrift&lt;br /&gt;
 |Text=SORGT, DASS DIE WÜSTE NICHT WÄCHST&lt;br /&gt;
 |Zentriert=1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Bürgerkrieg in Libyen 2011]], der die Herrschaft [[Muammar al-Gaddafi]]s beendete, rief der [[Allgemeiner Nationalkongress|Allgemeine Nationalkongress]] die [[Parlamentswahl in Libyen 2014|Parlamentswahl am 25. Juni 2014]] zur Bildung des ersten [[Abgeordnetenrat]]es aus. Als aber das islamistische Bündnis [[Fadschr Libya|Morgenröte]] das Wahlergebnis nicht anerkannte und die Hauptstadt [[Tripolis]] nach schweren Kämpfen im August 2014 besetzte, setzten sich Regierung und Parlament in den Osten des Landes ab. Während der Abgeordnetenrat seinen Sitz in Tobruk nahm, residierte die [[Bürgerkrieg in Libyen seit 2014#Die Regierung im Osten|aus Tripolis geflohene Regierung]] unter Ministerpräsident [[Abdullah Thenni]] in [[al-Baida]], 220 Kilometer westlich von Tobruk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Tobruk liegt an der historischen Küstenstraße [[Via Balbia]], die nach Westen in das rund 300&amp;amp;nbsp;Kilometer entfernte [[Bengasi]] und nach Osten an die ägyptische Grenze bei [[Musaid (Libyen)|Musaid]] und [[Sollum]] führt. Vom 25&amp;amp;nbsp;Kilometer südlich Tobruk gelegenen [[Flughafen Tobruk]] (El-Adem) führt die [[Wüstenstraße Tobruk–Adschdabiya]] nach Südwesten in das 410&amp;amp;nbsp;Kilometer entfernte [[Adschdabiya]] an der [[Große Syrte|Großen Sirte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Adalbert von Taysen&lt;br /&gt;
   |Titel=Tobruk 1941 – Der Kampf in Nordafrika&lt;br /&gt;
   |Reihe=[[Einzelschriften zur militärischen Geschichte des Zweiten Weltkrieges]]&lt;br /&gt;
   |BandReihe=21&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Rombach&lt;br /&gt;
   |Ort=Freiburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1976&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7930-0180-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.temehu.com/Cities_sites/WorldWarTwo.htm Bilder der Soldatenfriedhöfe aller Kriegsparteien]&lt;br /&gt;
* [http://www.volksbund.de/kriegsgraeberstaette/tobruk.html Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.&amp;amp;nbsp;V. über die Kriegsgräberstätte Tobruk, abgerufen am 7. Juli 2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4060288-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Munizip al-Butnan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort mit Seehafen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptort eines Munizips (Libyen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Afrika]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Paintdog</name></author>
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