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	<title>Tobrabach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T20:46:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tobrabach&amp;diff=2558440&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Exa: /* Der Name Tobra */ erg</title>
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		<updated>2024-12-20T13:46:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Der Name Tobra: &lt;/span&gt; erg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME = Tobrabach&lt;br /&gt;
| SORTNAME = Tobrabach&lt;br /&gt;
| LAGE = [[Bezirk Perg]], [[Mühlviertel]], [[Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
| GKZ = &lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM = Donau&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG = Naarn (Fluss)/Naarn/Donau//Schwarzes Meer&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET = 47.8&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET = &lt;br /&gt;
| LÄNGE = 17.8&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE = &lt;br /&gt;
| QUELLE = Grenze zu [[Rechberg (Oberösterreich)|Rechberg]] in [[Windhaag bei Perg]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX = etwa&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE = &lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE = &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX = &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD = 48.299140&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD = 14.692244&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION = AT-4&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG = in [[Baumgartenberg]] in den Mettensdorfer Mühlbach, von dort in die Naarn und in die Donau&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX = etwa&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE = 237&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG = AT&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX = &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD = 48.201701&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD = 14.736056&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION = AT-4&lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE = &lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE = &lt;br /&gt;
| SEEN = &lt;br /&gt;
| STAUSEEN = &lt;br /&gt;
| EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET = &lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE = &lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE = &lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEN = [[Windhaag bei Perg]], [[Münzbach]], [[Perg]], [[Arbing (Oberösterreich)|Arbing]], [[Mitterkirchen im Machland]], [[Baumgartenberg]]&lt;br /&gt;
| HÄFEN = &lt;br /&gt;
| ANMERKUNGEN = &lt;br /&gt;
| KARTE = &lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
| BILD = Tobra-Oberoesterreich-Ansicht-Tobrabach-gegen-Arbing.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Tobrabach (im Vordergrund) und Arbing (im Hintergrund)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tobrabach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, gelegentlich auch „die Tobra“ genannt, ist ein Bach im Gewässernetz der [[Naarn (Fluss)]] im [[Bezirk Perg]] in [[Oberösterreich]]. Hauptort am Tobrabach ist die Ortschaft [[Tobra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Name Tobra ==&lt;br /&gt;
Der auch für die Ortschaft [[Tobra]] namensgebende Tobrabach verfügt vermutlich [[Etymologie|etymologisch]] über slawische Wurzeln: „Tobra“ oder „Dobra“ steht für „guter Bach“.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Krawarik: &amp;#039;&amp;#039;Das Machland und seine Herren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Oberösterreichischen Landesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; Band 21, Linz 2008, S. 38 (gesamter Artikel S. 31–106, {{OoeGeschichte|pdf=mooela_21_0031-0048.pdf|name=S. 31–48}}, {{OoeGeschichte|pdf=mooela_21_0049-0067.pdf|name=S. 49–67}}, {{OoeGeschichte|pdf=mooela_21_0068-0086.pdf|name=S. 68–86}}, {{OoeGeschichte|pdf=mooela_21_0087-0106.pdf|name=S. 87–106}}, {{OoeGeschichte|pdf=mooela_21_0031-0142_bilder.pdf|name=Bilder}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wort „Tabra“ kommt bereits bei den Kelten vor und weist auf eine wasserreiche Gegend hin.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Leopold Josef Mayböck]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgställe - Adelssitze - Freihöfe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch der Stadt Perg.&amp;#039;&amp;#039; Heimatverein Perg und Stadtgemeinde Perg (Herausgeber), Linz 2009, S.&amp;amp;nbsp;176ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Alternativ könnte sich der Name von der germanischen Wortwurzel &amp;#039;&amp;#039;*dab-&amp;#039;&amp;#039; mit der Bedeutung „feucht“ ableiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Greule-DGNB|538|Tobrabach}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Tobrabach entspringt an der Grenze zur Gemeinde [[Rechberg (Oberösterreich)|Rechberg]] auf dem Gemeindegebiet von [[Windhaag bei Perg]], heißt bevor er ins [[Machland]] gelangt Modlerbach und später Kropfmühlbach. Er hat ein Einzugsgebiet von 47,8 Quadratkilometern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich von Tobra wird ein Teil des Wassers in den künstlich angelegten Tobrakanal ausgeleitet und in südwestlicher Richtung über den kleinen Naarnkanal der [[Naarn (Fluss)|Naarn]] zugeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tobrabach selbst ändert etwa einen Kilometer südlich von Tobra die Richtung und fließt dann entlang der Grenze zu [[Mitterkirchen im Machland|Mitterkirchen]] in Richtung Osten, nimmt den Arbingerbach und den Deimingerbach auf und mündet südöstlich von Kühhofen in den Mettensdorfer Mühlbach. Der Bach wurde ausgehend von der Mündung in den Mettensdorfer Mühlbach auf einer Länge von 17,8 Kilometern kartiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuflüsse des Tobrabachs sind der aus [[Windhaag bei Perg]] kommende Hausbergbach, der aus der Ortschaft [[Saxenegg]] in der Katastralgemeinde [[Innernstein]] der Marktgemeinde [[Münzbach]] kommende Schwertmüllerbach, der aus [[Priehetsberg]] in der Marktgemeinde Münzbach kommende Wieserbach und der an der Grenze zwischen [[Groißing]] und Priehetsberg fließende Falkenauerbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Gemeinden werden vom Tobrabach berührt oder durchflossen: [[Rechberg (Oberösterreich)|Rechberg]], [[Windhaag bei Perg]], [[Münzbach]], [[Perg]], [[Arbing (Oberösterreich)|Arbing]], [[Mitterkirchen im Machland]] und [[Baumgartenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzugsgebiet des Tobrabaches fällt geologisch in drei von 41 [[Raumeinheit (Oberösterreich)|Raumeinheiten des Bundeslandes Oberösterreich]]. Der nördliche Teil des Tobrabachtales einschließlich des Quellgebietes befindet sich im [[Aist-Naarn-Kuppenland]]. Das Tobrabachtal zwischen der Stritzelmühle und dem Südrand der Ortschaft Tobra gehört zu den [[Südliche Mühlviertler Randlagen|Südlichen Mühlviertler Randlagen]]. Das Gebiet in der Ebene südlich der [[Donau Straße]] und der [[Donauuferbahn (Wachau)|Donauuferbahn]] liegt in der [[Machland (Raumeinheit)|Raumeinheit Machland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Funde von flachen und durchlochten Beilen aus Serpentin lassen die Anwesenheit von Menschen im Tobrabachtal bereits in der [[Jungsteinzeit]] (rund 3500 Jahre vor Christus) vermuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Trennung der Besitzungen der [[Herren von Perg und Machland]] etwa um das Jahr 1100 bildete der Tobrabach die Grenze. Die Besitzungen &amp;#039;&amp;#039;westlich&amp;#039;&amp;#039; des Tobrabaches fiel den Herren von &amp;#039;&amp;#039;Perg&amp;#039;&amp;#039; zu. Die Besitzungen &amp;#039;&amp;#039;östlich&amp;#039;&amp;#039; des Tobrabaches fiel den Herren von &amp;#039;&amp;#039;Machland&amp;#039;&amp;#039; zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tobrabach bildete 1142 bei der Gründung der [[Pfarrkirche Pergkirchen|Pfarre Pergkirchen]] die östliche Pfarrgrenze.&amp;lt;ref&amp;gt;{{OöUrkundenbuch |band=2 |seite=198 |nr=CXXXIII |titel=Bischof Reginbert von Passau gestattet, dass alle Eigenleute Adalrams zwischen der Naarn und Dobra Taufe und Begräbniss in der von ihm geweihten Kirche zu Pergkirchen empfangen mögen |datum=1142-03-25 |kommentar=„inter Nerden et Tabra“ }}&amp;lt;/ref&amp;gt;  1784 bildete er die östliche Grenze der Katastralgemeinde Pergkirchen. 1848 bildete er die östliche Grenze der Ortsgemeinde Pergkirchen. Seit der Zusammenlegung der Ortsgemeinde Pergkirchen mit der Marktgemeinde [[Marktkommune Perg|Perg]] im Jahr 1938 bildet der Tobrabach großteils die östliche Grenze der 1969 zur Stadt erhobenen Marktgemeinde Perg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Entlang des Tobrabaches waren in früheren Jahren mehrere Wasserkraftanlagen in Betrieb: Schwerdtmühle (Freindorf Nr. 7). Hintermühle (Altenburg Nr. 5). Kropfmühle (Dörfl Nr. 12). Stritzlmühle (Priehetsberg Nr. 7). Stegschmied (Dörfl Nr. 13). Frühmühle (Am Tobrabach Nr. 14). Ertlmühle (Am Tobrabach Nr. 6).&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Pergkirchen-Oberösterreich-Dörfl-12-Kropfmühle-Nordseite.jpg|Kropfmühle&lt;br /&gt;
Datei:Pergkirchen-Oberoesterreich-Dörfl-13-Steghammer-oberes-Tobrabachtal.JPG|Oberes Tobrabachtal mit Stegschmied&lt;br /&gt;
Datei:Pergkirchen-Oberösterreich-Dörfl-13-Steghammer.JPG|Stegschmied. Schwanzhammer&lt;br /&gt;
Datei:Arbing-Oberoesterreich-Frühmühle-Am-Tobrabach-14-Ansicht.JPG|Frühmühle&lt;br /&gt;
Datei:Tobra-Oberoesterreich-Tobrabachtal-Waldstrecke.JPG|Mittleres Tobrabachtal. Waldstrecke&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochwasserschutz ==&lt;br /&gt;
Der Tobrabach erhielt ab 2014 das mit einer Höhe von 11 Metern größte Rückhaltebecken des Mühlviertels, das die Ortschaft Tobra vor künftigen Überflutungen schützen soll. Das neun Hektar große Staubebecken reicht von der Frühmühle bis zur Abzweigung des Güterwegs Urtaler und hat ein Fassungsvolumen von 233.000 Kubikmetern. Der Tobrabach nimmt Wasser aus einem 22 Quadratkilometer großen Einzugsgebiet, das die Gemeinden Windhaag, Münzbach, Perg und Arbing umfasst, wird im Hochwasserfall auf einer Länge von 200 Metern aufgestaut und die Durchflussmenge zu verringern. Geschützt werden 40 Häuser in der Ortschaft Tobra nördlich der Bundesstraße 3.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Noch mehr Schutz vor Hochwasser um Perg.&amp;#039;&amp;#039; In: Bezirksrundschau Nr. 28 vom 11./12. Juli 2013, S.&amp;amp;nbsp;4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/muehlviertel/Hochwasserschutz-am-Tobrabach;art69,1155309 Neun Hektar groß ist der Stauraum, der für das Rückhaltebecken Tobrabach zur Verfügung steht] In: OÖN vom 11. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Berg, Clemens Gumpinger, Simonetta Siligato: &amp;#039;&amp;#039;Wehrkataster der Naarn und ihrer Zuflüsse, Gewässerschutzbericht 42.&amp;#039;&amp;#039; Land Oberösterreich, Abteilung Oberflächengewässerwirtschaft, Linz 2009, bes. S. 64, 103 und 135 ([https://www.land-oberoesterreich.gv.at/files/publikationen/ogw_gsb42_naarn.pdf land-oberoesterreich.gv.at] [PDF; 2,8&amp;amp;nbsp;MB]).&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Georg Grüll]] |Titel=Pergkirchen, Beiträge zur Geschichte eines Dorfes |Hrsg=[[Adalbert Depiny]] |Sammelwerk=[[Heimatgaue]]. Zeitschrift für oberösterreichische Geschichte, Landes- und Volkskunde |Band=Jahrgang 11, 3. und 4. Heft |Ort=Linz |Datum=1930 |Seiten=121 |Online={{OoeGeschichte |pdf=hg1930_3_4_0121-0168.pdf}} |Kommentar=Vorgeschichte, u.&amp;amp;nbsp;a. Tobra}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Bezirk Perg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Exa</name></author>
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