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	<title>Toblacher Feld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Toblacher_Feld&amp;diff=2779006&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-12-22T13:32:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Pass&lt;br /&gt;
|NAME = Toblacher Feld (Toblacher Sattel)&lt;br /&gt;
|BILD = PanoramaDobbiaco b.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Blick über das Toblacher Feld zum Eingang des Höhlensteintals hin&lt;br /&gt;
|SEITE1=Westen&lt;br /&gt;
|SEITE2=Osten&lt;br /&gt;
|PASSHÖHE = 1210&lt;br /&gt;
|PASSHÖHE-BEZUG = IT&lt;br /&gt;
|REGION =[[Südtirol]], Italien&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = IT-BZ&lt;br /&gt;
|WASSER1 = Silvesterbach/[[Rienz]] → [[Eisack]] → [[Etsch]]&lt;br /&gt;
|WASSER2 = [[Drau]] → [[Donau]]&lt;br /&gt;
|ORT1 = [[Toblach]]&lt;br /&gt;
|ORT2 = [[Innichen]]&lt;br /&gt;
|AUSBAU = &lt;br /&gt;
|GEBIRGE = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = Talwasserscheide&lt;br /&gt;
|PROFIL = &lt;br /&gt;
|POSKARTE = &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE = &lt;br /&gt;
|LAT = 46.726948&lt;br /&gt;
|LONG = 12.222892&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toblacher Feld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Conca di Dobbiaco&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Talweitung auf {{Höhe|1210|IT|link=true}} Höhe ungefähr in der Mitte des in Ost-West-Richtung verlaufenden [[Pustertal]]s in [[Südtirol]] ([[Italien]]). Da es&amp;amp;nbsp;– obwohl im Talboden gelegen&amp;amp;nbsp;– [[Hydrogeographie|hydrogeographisch]] eine [[Wasserscheide]] zwischen dem [[Flusssystem]] der [[Etsch]], die in die [[Adriatisches Meer|Adria]] mündet, und jenem der [[Donau]], die in das [[Schwarzes Meer|Schwarze Meer]] fließt, bildet, wird das Gebiet auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toblacher Sattel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Sella di Dobbiaco&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Toblach im Atlas Tyrolensis.jpg|mini|links|Das Gebiet um Toblach im [[Atlas Tyrolensis]] von 1774: in der Bildmitte der Hinweis auf den &amp;#039;&amp;#039;Drau Fluß Ursprung&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
In den Hängen etwas östlich der oberirdischen Wasserscheide&amp;amp;nbsp;– im Grenzgebiet zwischen den Gemeinden [[Toblach]] und [[Innichen]]&amp;amp;nbsp;– wird traditionell die Quelle der [[Drau]] verortet, die von hier weiter gegen Osten fließt und in die Donau entwässert. Am Toblacher Feld befinden sich die Eingänge zweier Seitentäler: Im Norden liegt das [[Silvestertal]], das durch den Silvesterbach entwässert wird, der in die [[Rienz]] fließt; die Rienz wiederum erreicht das Toblacher Feld von Süden her durch das [[Höhlensteintal]] und biegt hier Richtung Westen ab, wo sie in der Gegend von [[Brixen]] schließlich in den [[Eisack]] mündet, einen Nebenfluss der Etsch. Am Eingang des Silvestertals befindet sich der Ortskern der Gemeinde Toblach, am Eingang des Höhlensteintals das deutlich jüngere &amp;#039;&amp;#039;Neu-Toblach&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Toblacher Feld war seit jeher ein Verkehrsknotenpunkt, da hier zusätzlich zu den in Ost-West-Richtung verlaufenden Transportwegen nach Süden ein Weg in die [[Dolomiten]] abzweigt. Als Wegmarke am alten Kreuzungspunkt ist bereits für das Jahr 1307 ein &amp;#039;&amp;#039;Hohes Kreuz&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, das im Laufe der Jahrhunderte mehrfach zerstört und zuletzt 1987 in der Nähe des [[Flugplatz Toblach|Toblacher Flugplatzes]] erneut errichtet wurde. Die modernen Verkehrsadern in Ost-West-Richtung sind heute die [[Strada Statale 49 della Pusteria|SS&amp;amp;nbsp;49]], die am [[Bahnhof Toblach]] eine [[Zugangsstelle]] bietende [[Pustertalbahn]] sowie die [[Radroute 3 „Pustertal“]]. Nach Süden führen von hier aus die [[Strada Statale 51 di Alemagna|SS&amp;amp;nbsp;51]] und die [[Radroute 11 „Höhlensteintal“]] (die [[Dolomitenbahn]] wurde in den 1960ern aufgelassen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch rückte das Toblacher Feld dreimal im Laufe seiner Geschichte in den Fokus. In den Jahren um 600 wurde in dieser Gegend das Vordringen der [[Slawen]] im Pustertal durch den bairischen Herzog [[Tassilo&amp;amp;nbsp;I.]] aufgehalten. Spuren slawischer Besiedlung, etwa in Flurnamen, überlieferten Besitzernamen und architektonischen Merkmalen, finden im Toblacher Raum ihr westlichstes Verbreitungsgebiet in [[Tirol]]. Infolge des [[Friede von Schönbrunn|Friedens von Schönbrunn]] von 1809 und des weitere Details regelnden Bozner Protokolls von 1810 erhielt das Gebiet der Wasserscheide politische Bedeutung, da zwischen Toblach und dem westlich davon gelegenen [[Niederdorf (Südtirol)|Niederdorf]] die neue Grenze zwischen den [[Illyrische Provinzen|Illyrischen Provinzen]] und dem [[Königreich Bayern]] gezogen wurde. 1814 gelangte das gesamte Pustertal zurück zum [[Kaisertum Österreich]]. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war das Toblacher Feld im Zuge des insbesondere von [[Ettore Tolomei]] forcierten Bestrebens, das italienische Staatsgebiet bis zu den Wasserscheiden auszuweiten, ursprünglich als Grenze zu Österreich vorgesehen. Vermutlich aus militärisch-strategischen Gründen besetzte das italienische Militär&amp;amp;nbsp;– unter nachträglichen Protesten Tolomeis&amp;amp;nbsp;– auch Gebiete östlich des Sattels bis zu einer Engstelle zwischen [[Winnebach]] und [[Sillian]] etwa zehn Kilometer weiter, wo dann 1919 im [[Vertrag von Saint-Germain]] tatsächlich auch die Staatsgrenze festgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Johanna Mitterhofer |Hrsg=[[Georg Grote (Historiker)|Georg Grote]], [[Hannes Obermair]] |Titel=Border Stories: Negotiating Life on the Austrian–Italian border |Sammelwerk=A Land on the Treshold. South Tyrolean Transformations, 1915–2015 |Verlag=Peter Lang |Ort=Oxford-Bern-New York |Datum=2017 |ISBN=978-3-0343-2240-9 |Seiten=259–274}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Josef Rampold]] |Titel=Pustertal: Landschaft, Geschichte und Gegenwart an Drau, Rienz und Ahr. Das östliche Südtirol zwischen Sextener Dolomiten und Mühlbacher Klause |Reihe=Südtiroler Landeskunde in Einzelbänden |BandReihe=2 |Verlag=Athesia |Ort=Bozen |Datum=1972}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ludwig Walther Regele |Titel=Grenzfragen an der Wasserscheide von Tassilo bis Tolomei |Sammelwerk=Tirol an Isel und Drau: eine Annäherung |Reihe=[[Arunda (Zeitschrift)|Arunda]] |Band=65 |Verlag=Löwenzahn |Ort=Innsbruck |Datum=2005 |ISBN=3-7066-2375-7 |Seiten=22–25}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Otto Stolz (Historiker)|Otto Stolz]] |Titel=Geschichtskunde der Gewässer Tirols |Reihe=[[Schlern-Schriften]] |BandReihe=32 |Verlag=Wagner |Ort=Innsbruck |Datum=1936 |Seiten=104–105}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Toblacherfeld}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talwasserscheide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Toblach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bartleby08</name></author>
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