<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Tobiashammer</id>
	<title>Tobiashammer - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Tobiashammer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tobiashammer&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T03:50:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tobiashammer&amp;diff=162123&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller: /* Museum, Technik und Kunst */ Ideengeber des Symposiums</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tobiashammer&amp;diff=162123&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-04T18:30:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Museum, Technik und Kunst: &lt;/span&gt; Ideengeber des Symposiums&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tobiashammer.jpg|mini|Tobiashammer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tobiashammer2.jpg|mini|Tobiashammer mit Schmiedeplastik &amp;#039;&amp;#039;Neues Leben&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tobiashammer hammer front.jpg|mini|Drei der fünf Fallhämmer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tobiashammer Steam engine.jpg|mini|Eine Hälfte der Dampfmaschine mit 12.000&amp;amp;nbsp;PS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tobiashammer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine große wasserkraftgetriebene Schmiedehammeranlage in [[Ohrdruf]] ([[Thüringen]]), die auf das Jahr 1482 zurückgeht. Seit 1983 ist der Tobiashammer ein [[technisches Denkmal]] und Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste [[Hammerschmiede]] wurde vermutlich 1482&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.thueringen-reporter.de/29.04.2012/kunstwerk-vollendet.htm |wayback=20120911055502 |text=Thüringen-Reporter |archiv-bot=2023-01-23 01:26:24 InternetArchiveBot }} vom 29. April 2012, mit Hinweis 1482 u. Schmiedesymposium. Abgerufen am 13. Mai 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; am Lauf der [[Ohra (Fluss)|Ohra]] gebaut. 1592 wurde die Anlage von Tobias Albrecht gekauft. Seitdem wird sie &amp;#039;&amp;#039;Tobiashammer&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die Hammeranlage bestand ursprünglich aus drei mächtigen [[Eisenhammer|Eisenhämmern]], welche durch die Kraft eines [[Wasserrad]]es gehoben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Produziert wurden Eisenprodukte wie [[Sense (Werkzeug)|Sensen]], [[Sichel (Werkzeug)|Sicheln]], [[Pflugschar]]e, [[Lanze]]n und [[Schwert]]er. Später kam die [[Kupfer]]verarbeitung hinzu, es wurden Waschkessel ([[Bütte|Waschzuber]]), [[Kesselpauke]]n, Brauereigeräte, Töpfe, Kannen und Pfannen hergestellt. Die bis spät in das 20. Jahrhundert hergestellten Kesselpauken wurden „aus einem Stück“ Kupfer unter dem [[Schwanzhammer]] [[Treiben|ausgetrieben]] und setzen bis heute in Bezug zum Klang einen Maßstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1816 war der Tobiashammer im Besitz der Familie Albrecht, die in jenem Jahr die Anlage verkaufte. Danach wechselten die Besitzer häufiger. 1839 erwarb [[Carl Friedrich Maelzer]] den Betrieb, der bis 1972 in seiner Familie blieb. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts ließen die neuen Eigentümer die Produktionsanlagen erheblich erweitern. So wurde ein Blechwalzwerk und ein zweites Hammerwerk gebaut. Das 1882 gebaute Kontorhaus dient heute als &amp;#039;&amp;#039;Hammerschenke&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 wurde der alte, damals verfallene Hammer von dem damaligen Stahlverformungswerk Ohrdruf gekauft. 1983 wurde der Tobiashammer als Schauanlage der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum, Technik und Kunst ==&lt;br /&gt;
Die Schauanlage umfasst fünf funktionstüchtige [[Fallhammer|Fallhämmer]], ein [[Walzwerk]], [[Pochwerk|Poch]]- und Schleifwerk sowie Glutöfen. Die Anlagen werden nach wie vor von vier [[Wasserrad|Wasserrädern]] angetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1988 beherbergt der Tobiashammer außerdem eine der größten [[Dampfmaschine]]n Europas: eine Zwillings-Tandem-Reversier-Großdampfmaschine, gebaut 1920, mit einer Gesamtmasse von 305 Tonnen und einer [[Leistung (Physik)|Leistung]] von 12.000&amp;amp;nbsp;PS. Sie stammt aus der ehemaligen [[Maxhütte (Unterwellenborn)|Maxhütte]] [[Unterwellenborn]] und wurde 1985 stillgelegt. In Betrieb genommen werden kann sie nicht, allein schon, weil der Kessel zur Erzeugung des notwendigen Dampfdrucks fehlt. Da sie jedoch voll beweglich ist, wird sie bei Führungen durch Elektromotoren in Bewegung versetzt und vermittelt so einen Eindruck der sich bewegenden Massen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit stellt das seit der Eröffnung 1983 jährlich stattfindende Schmiede-Symposium dar, wie z.&amp;amp;nbsp;B. 2009 die &amp;#039;&amp;#039;„Hommage an [[Fritz Kühn]]“&amp;#039;&amp;#039; mit Kunstschmieden aus drei Kontinenten. Die Idee für das Symposium kam vom Direktor des &amp;#039;&amp;#039;VEB Stahlverformungswerk Ohrdruf&amp;#039;&amp;#039;, Manfred Wendler. Im Lauf der Jahre schufen hier viele bekannte [[Kunstschmied]]e und [[Metallplastik|Metallbildhauer]] ihre [[Kunstwerk|Werke]], von denen viele, wie z.&amp;amp;nbsp;B. die gigantisch-[[Schmieden|geschmiedete]] Seerose von [[Alfred Habermann]] oder von [[Rüdiger Roehl]] &amp;#039;&amp;#039;Das Gesicht&amp;#039;&amp;#039; noch heute als Skulpturenpark den Außenbereich verschönern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schmidt, Wilfried Theile: &amp;#039;&amp;#039;Denkmale der Produktions- und Verkehrsgeschichte. Teil 1.&amp;#039;&amp;#039; VEB Verlag für Bauwesen, Berlin 1989, ISBN 3-345-00312-0&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Wächtler]]: &amp;#039;&amp;#039;Tobiashammer Ohrdruf.&amp;#039;&amp;#039; Stahlverformungswerk Ohrdruf 1987&lt;br /&gt;
* Manfred Beckert: &amp;#039;&amp;#039;Metallgestaltung im Tobiashammer.&amp;#039;&amp;#039; 25 Jahre Metallgestalter-Symposium im Tobiashammer, Steinbeis-Edition 2008, ISBN 3-938062-29-0&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tobiashammer: ein Kunstbuch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Schweißen und Verwandte Verfahren, DVS-Verlag 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.tobiashammer.de/ Homepage Tobiashammer]&lt;br /&gt;
* [http://de.cyclopaedia.net/wiki/Tobiashammer Video und Fotos zum Tobiashammer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Technikmuseen in Thüringen}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.801873|EW=10.731776|type=building|region=DE-TH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4586801-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriedenkmal in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Landkreis Gotha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Ohrdruf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hammerwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Ohrdruf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmiedemuseum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriemuseum in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Ohrdruf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Landkreis Gotha)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachwerkhaus im Landkreis Gotha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1983]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
	</entry>
</feed>