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	<title>Tobias Brocher - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T04:13:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tobias_Brocher&amp;diff=896225&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Andrea014: /* Leben */ Füllwort entfernt, einen Titel kursiv</title>
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		<updated>2025-10-22T06:34:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Füllwort entfernt, einen Titel kursiv&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Grab Tobias Brocher.jpg|thumb|Das Grab von Tobias Brocher im Familiengrab auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]] in Hamburg.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans-Heinz Tobias Brocher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. April]] [[1917]] in [[Danzig]]; † [[30. Oktober]] [[1998]] in [[München]]) war ein deutscher [[Psychiater]], [[Psychoanalyse|Psychoanalytiker]] und [[Sozialpsychologie|Sozialpsychologe]]. Er erweiterte die Psychoanalyse um den sozialpsychologischen Aspekt, wandte sich als einer der ersten Analytiker der [[Gruppentherapie]] zu und hat die Zeitschrift „Gruppendynamik“ mitbegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Brocher studierte in [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] Psychologie, Pädagogik, [[Studium der Medizin|Medizin]] und Philosophie und schloss sein Studium 1942 mit [[Staatsexamen]] und [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Doktor|Dr. med.]] ab. Danach absolvierte er eine psychoanalytische [[Erwachsenen- und Weiterbildung|Weiterbildung]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] eröffnete er in [[Ulm]] eine psychoanalytische Privatpraxis und gründete dort 1954 eine damals weithin beachtete „Elternschule“ (eine Familien- und Elternberatung), die er bis 1962 leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 gründete Brocher zusammen mit [[Viktor von Weizsäcker]], [[Wilhelm Bitter (Psychotherapeut)|Wilhelm Bitter]] und [[Alexander Mitscherlich]] die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Gesellschaft für Psychotherapie und Tiefenpsychologie&amp;#039;&amp;#039; ([[Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie|DGPT]]; heute: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;), deren Vorsitzender er von 1964 bis 1968 war. 1956 wurde Brocher Vorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;Instituts für Psychotherapie und Tiefenpsychologie&amp;#039;&amp;#039; in [[Stuttgart]]. 1963 organisierte er zusammen mit [[Donald Nylen]] das erste gruppendynamische Seminar („Schliersee-Seminar“ für Lehrer) in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1962 bis 1970 war Brocher Professor für [[Sozialpsychologie]] an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität]] in [[Frankfurt am Main]] und Gastdozent an der [[University of Pittsburgh]], USA. Gleichfalls ab 1962 leitete er als stellvertretender Direktor die sozialpsychologische Abteilung des [[Sigmund-Freud-Institut]]s in Frankfurt am Main. Nachdem Brocher bereits Lehraufträge an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen]] versehen hatte, wurde er 1970 an die dortige Philosophische Fakultät (später Fachbereich Gesellschaftswissenschaften) auf den &amp;#039;&amp;#039;Lehrstuhl für Sexualwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; berufen. Ende 1974 verließ er Gießen Richtung USA. Er lehrte und forschte bei der [[Menninger Foundation]], einer Stiftung in [[Topeka]] (Kansas), die medizinische Einrichtungen betreibt.&amp;lt;ref&amp;gt;Klappentext von: &amp;#039;&amp;#039;Von der Schwierigkeit zu lieben.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage 1981. Brocher war Ehrenmitglied der [[Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft|Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft]] und gehörte zeitweise auch dem Vorstand und dem Beirat der [[Humanistische Union|Humanistischen Union]] an.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brocher war 40 Jahre lang in Rundfunk und Fernsehen aktiv. Bereits 1958 machte er ein zehnminütiges psychologisches Experiment in der [[Abendschau (SDR, SWF und HR)|Abendschau]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tobias Brocher |url=https://www.ardmediathek.de/video/swr-retro-abendschau/unterschwellige-beeinflussung/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzEyMTMzMzQ |titel=Unterschwellige Beeinflussung |werk=[[Abendschau (SDR, SWF und HR)]] |hrsg= |datum=29. März 1958 |abruf=2023-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1969 sendeten [[Drittes Fernsehprogramm|Dritte Programme]] seine zwölfteilige „Einführung in die Psychologie des Alltags“ &amp;#039;&amp;#039;Das unbekannte ich&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://tvprogramme.net/view_tag.php?tag=1969-02-27 |titel=Programm vom Donnerstag, dem 27. Februar 1969 |werk=tvprogramme.net |hrsg= |datum= |abruf=2023-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die auch als Begleitbuch in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[rororo]] tele&amp;#039;&amp;#039; erschien. 1972 moderierte er eine 4-teilige Nachschau mit den jugendlichen Teilnehmern des TV-Literaturwettbewerbs &amp;#039;&amp;#039;Schreib ein Stück&amp;#039;&amp;#039; im [[Das Erste|ersten Programm]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fernsehserien.de/schreib-ein-stueck |titel=fernsehserien.de: Schreib ein Stück |abruf=2023-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1977 brachte [[Südwest 3]] zum Sendeschluss die Reihe &amp;#039;&amp;#039;Auf ein Wort. Fünf Minuten mit Tobias Brocher&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.tvprogramme.net/70/1977/19770522.htm |titel=Programm vom Sonntag, den 22. Mai 1977 |werk=tvprogramme.net |hrsg= |datum= |abruf=2023-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1996 beriet er über 10 Jahre lang abwechselnd mit der Psychotherapeutin Gertrud Wendl-Kempmann und den Theologen [[Waldemar Pisarski]] und Josef Obermaier in der Sendung &amp;#039;&amp;#039;Von Mensch zu Mensch&amp;#039;&amp;#039; samstags um 22 Uhr in [[Bayern 2]] Anrufer in Lebenskrisen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://taz.de/TV-Pfarrer-Fliege-jetzt-auch-im-Radio/!1452254/ |titel=TV-Pfarrer Fliege jetzt auch im Radio |werk=[[Die Tageszeitung]] |hrsg= |datum=15. Juni 1996 |abruf=2023-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 1999 erschien posthum ein 45-minütiges Gespräch in der [[Tele-Akademie]] zum Thema „Verständigung zwischen den Generationen – Möglichkeiten des Dialogs und der Annäherung trotz unterschiedlicher Wertvorstellungen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fernsehserien.de/tele-akademie/sendetermine/3sat/-11 |titel=fernsehserien.de: Tele-Akademie Sendetermine |abruf=2023-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile seines Buches &amp;#039;&amp;#039;Von der Schwierigkeit zu lieben&amp;#039;&amp;#039; wurden von [[Heinz Körner (Schriftsteller)|Heinz Körner]] in seinem Bestseller [[Johannes (Erzählung)|&amp;#039;&amp;#039;Johannes&amp;#039;&amp;#039;]] zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Hans-Heinz Brocher: &amp;#039;&amp;#039;Das Aufhellungspräparat: Über die Methoden der Aufhellung von Operationspräparaten.&amp;#039;&amp;#039; 1942 (Dissertation, Universität Berlin, 20. Juli 1942).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine kleine Elternschule.&amp;#039;&amp;#039; Klett, Stuttgart 1962.&lt;br /&gt;
* mit [[Armand Mergen]], [[Hans Bolewski]] und Herbert Ernst Müller: &amp;#039;&amp;#039;Plädoyer für die Abschaffung des § 175&amp;#039;&amp;#039; (edition suhrkamp, 175)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gruppendynamik und Erwachsenenbildung. Zum Problem der Entwicklung von Konformismus oder Autonomie in Arbeitsgruppen.&amp;#039;&amp;#039; Westermann, Braunschweig 1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das unbekannte Ich. Eine Einführung in die Psychologie des Alltags&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;rororo tele.&amp;#039;&amp;#039; Band 9). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1969, ISBN 3-499-60009-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von der Schwierigkeit zu lieben.&amp;#039;&amp;#039; Kreuz, Stuttgart 1975, ISBN 3-7831-0465-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stufen des Lebens.&amp;#039;&amp;#039; Kreuz, Stuttgart 1977, ISBN 3-7831-0503-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wenn Kinder trauern.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1985, ISBN 3-499-17950-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gruppenberatung und Gruppendynamik.&amp;#039;&amp;#039; Rosenberger Fachverlag, Leonberg 1999, ISBN 3-931085-23-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119347954}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119347954|LCCN=n/50/40556|VIAF=39609145}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brocher, Tobias}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychiater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychoanalytiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruppenanalytiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialpsychologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Goethe-Universität Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (University of Pittsburgh)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Pädagogik und Psychologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brocher, Tobias&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Brocher, Hans Heinz Tobias; Brocher, Hans-Heinz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Psychiater, Psychoanalytiker und Sozialpsychologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. April 1917&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Danzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Oktober 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andrea014</name></author>
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