<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Tobias_Adami</id>
	<title>Tobias Adami - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Tobias_Adami"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tobias_Adami&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T05:38:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tobias_Adami&amp;diff=147376&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tobias_Adami&amp;diff=147376&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2021-11-05T14:25:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tobias Emmanuel Adami&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. August]] [[1581]] in [[Werda]], Vogtland; † [[29. November]] [[1643]] in [[Weimar]]) war ein Philosoph und Mitglied der [[Fruchtbringende Gesellschaft|Fruchtbringenden Gesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Adami war der Sohn des preußischen Beamten Matthäus Adami und seiner Ehefrau Eva Walter. Aus dem Briefwechsel seiner Eltern ist zu ersehen, dass sich Adami als Kind bei einem Sturz &amp;#039;&amp;#039;die Fugen deß lincken KinnBackens&amp;#039;&amp;#039; verletzt hatte. Dieser Umstand behinderte ihn zeit seines Lebens beim Sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Schulzeit absolvierte Adami in Werda und [[Zwickau]]. Mit 16 Jahren immatrikulierte er sich an der [[Universität Leipzig]], wo er unter anderem den &amp;#039;&amp;#039;cursus philosophicus&amp;#039;&amp;#039; bei H. Pursius belegte. Des Weiteren begann er ein Studium der Medizin bei Balthasar Giller, wechselte aber kurze Zeit später nach [[Universität Tübingen|Tübingen]], um dort Jura zu studieren. Im Winter 1599/1600 beendete Adami seine Studien und kehrte nach Hause zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1604 berief ihn [[Daniel von Watzdorf]] zum [[Präzeptor]], doch mit seinem Schüler kehrt er noch im selben Jahr an die Universität Leipzig zurück. Nachdem Adami bei [[Wilhelm Schmuckius]] (1575–1634) seine Thesen in &amp;#039;&amp;#039;Ius civile&amp;#039;&amp;#039; verteidigt hatte, konnte er, durch ein Stipendium unterstützt, in Leipzig ein Privatkolleg einrichten und bis 1616 aufrechterhalten. Gleichzeitig nahm er in den Jahren 1607 bis 1616 eine Stelle als Hauslehrer im Hause von [[Rudolf von Bünau (der Versorgende)|Rudolf von Bünau]] an. Über seinen Arbeitgeber lernte er 1607 an der [[Universität Altdorf]] [[Konrad Rittershausen]] und [[Scipione Gentili|Scipio Gentilis]] kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später begleitet Adami Rudolf von Bünau auf dessen Reise nach Italien, Griechenland Zypern, Syrien, Palästina und zurück über Malta und Italien. In Neapel verbrachte er fast ein Jahr, da er mit dem hier eingekerkerten [[Tommaso Campanella]] Freundschaft schloss. Dessen Werke gab Adami später heraus. Eine Gedichtauswahl erschien 1622 in der Druckerei von Fürst [[Ludwig I. (Anhalt-Köthen)|Ludwig I. von Anhalt-Köthen]].&lt;br /&gt;
Bei der Rückreise trafen Adami und Bünau in Rom [[Federico Cesi (Naturforscher)|Federico Cesi]] und in Florenz [[Galileo Galilei]]. Adami immatrikuliert sich am 12. Mai 1613 an der Universität Siena. Ein Jahr später brachen die beiden zu einer Reise nach Spanien auf; allein in Madrid blieben sie neun Monate. Von dort reisten sie über Paris und Amsterdam nach London. Auf der Heimreise 1616 schlug Adami eine Professur für Geschichte und [[Rhetorik]] an der [[Leucorea|Universität Wittenberg]] aus. 1617 trat er in [[Sachsen-Weimar (Herzogtum)|sachsen-weimarische]] Dienste. Dort avancierte er 1626 zum [[Hofrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1619 und 1621 begleitete er zusammen mit [[Hans Bernd von Botzheim]] die Herzöge [[Albrecht (Sachsen-Eisenach)|Albrecht von Sachsen-Eisenach]] und [[Johann Friedrich von Sachsen-Weimar]] auf deren [[Grand Tour]] durch die Schweiz und Frankreich.&lt;br /&gt;
Aus Paris, wo sich die Reisegruppe 1621 befand, widmete er Campanellas Gedichte unter anderem seinem Tübinger Studienfreund [[Johann Valentin Andreae]], ebenfalls einem Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft. Mit diesem gründete er auch die [[Societas Christiana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1628 heiratet Tobias Adami Sabina Catherina Neunobel, die Tochter des [[Herzogtum Sachsen-Lauenburg|sachsen-lauenburgischen]] Kanzlers Johann Wilhelm Neunobel. Die Ehe war nur von kurzer Dauer, da Sabina Catherina bereits am 29. August 1629 verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr wurde er in die [[Fruchtbringende Gesellschaft]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
Im Köthener Gesellschaftsbuch wird Adami unter der Nr. 181 geführt. Hier finden sich auch sein Gesellschaftsname &amp;#039;&amp;#039;der Gehärte&amp;#039;&amp;#039; und seine ihm verliehene Devise &amp;#039;&amp;#039;Wann er auskommt&amp;#039;&amp;#039;. Als Emblem wurden ihm &amp;#039;&amp;#039;Corallen&amp;#039;&amp;#039; zugedacht. Adami antwortet mit folgendem Reimgesetz auf seine Aufnahme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Gehärtet williglich&amp;lt;br /&amp;gt;Ich mich genennet hab’: uns unser Schöpfer liebet&amp;lt;br /&amp;gt;Wan wir gehärtet seind in not gedültiglich&amp;lt;br /&amp;gt;Drin warten seiner hülf’: Alsdann wir nicht betrübet&amp;lt;br /&amp;gt;Sein können weil es uns zum besten dient allein&amp;lt;br /&amp;gt;Durch viel Trübsalen wir ins Himmelreich gehn ein.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Jahre später heiratete Adami 1632 Martha Brand, die Tochter des [[Ratsherr]]n zu Erfurt Heinrich Brand. 11 Jahre später stirbt Tobias Adami am 29. November 1643 im Alter von 62 Jahren in Weimar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adami, Tobias Emmanuel.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Herbert Jaumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Gelehrtenkultur der Frühen Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, De Gruyter, Berlin 2004, S. 8 f. ([https://books.google.ch/books?id=PCNN_blc77kC&amp;amp;pg=PA8&amp;amp;hl=de online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122420217}}&lt;br /&gt;
* {{VerzDtDrucke|VD=17|PPN=004582616}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122420217|LCCN=n86810162|VIAF=56772313}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Adami, Tobias}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Weimar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1581]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1643]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Adami, Tobias&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Adami, Tobias Emmanuel&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Philosoph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. August 1581&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Werda]], Vogtland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. November 1643&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Weimar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
	</entry>
</feed>